LotD

Donnerstag, 20. & Freyjatag 21. Juli 2017 ~ Dankesammlung

Gestern, Donnerstag 20. Juli
Gestern war – gar nichts los und ganz viel los.

Wir sind früh aufgestanden und mit Nelly zur Tierklinik gefahren. Sie wurde geröngt, und dann wurde beschlossen, dass sie nicht operiert wird, sondern erst in frühestens zwei Monaten. Bis dahin soll sie aus dem Kasten raus und ihr normales Leben wieder aufnehmen. Vor allem soll sie sich bewegen.
Dafür bin ich dankbar – (erst mal) keine OP und Nelly wieder aus dem Kasten.
Nelly sieht das anders. Sie war verstört, dass sie nicht mehr in den Kasten konnte und hat sich in dunkle Ecken verkrochen. Zeitweise hat sie sich im Katzenklo versteckt.
Schließlich hab ich sie in meinem Zimmer auf den Stuhl gesetzt, und da ist sie lange liegengeblieben. Später hat sie dann aufs Kissen gewechselt, und das wars für den Tag mit dem Bewegen. Achdoch, abends ist sie hoch, auf den Spitzboden über der Küche, und da liegt sie jetzt noch in der allerhintersten Ecke und kommt nicht raus. Gefressen hat sie gar nichts – seit vorgestern. Wir lassen sie heute noch in Ruhe. Wenn sie morgen früh immer noch da hockt, kletter ich hoch und hol sie.


Ein misstrauisches, ängstliches, gar nicht zufriedenes Kätzchen.


Das war später am Tag gestern, da war sie mal wirklich entspannt. Achje, das Schnusel.

 
Ich hab gestern alte Tagebücher gelesen, aus irgendeinem Grund kam das so. Habe mit №1 angefangen, 1981, da war ich 11. Bin bis №8 gekommen, 1984. In der Zeitspanne war John Lennons Tod (ich habe tagelang geweint), die Scheidung meiner Eltern und dann jedes Wochenende die Fahrt von Bonn (Ma) nach Köln (Däd) und zurück – und zurück war schrecklich! In Bonn musste ich zur Schule, wo ich in der Klasse eine der Ausgestoßenen war (das Wort mobbing gabs da noch nicht…), und in Bonn lebte bei uns der grauenhafte, ja wirklich grauenhafte Freund meiner Mutter. Als meine Ma schwanger war, ließ er sie sitzen und es folgte Umzug Ma mit mir und meinem kleinen Bruder nach München. In №8 ist klar, dass ich nicht versetzt werde auf dem bedrissenen Mädchengymnasium, auf das ich von allen möglichen münchener Schulen gelandet war….
Ich weiß, dass diese Jahre schlimm waren – in meinen Tagebüchern kommt das nur manchmal durch. Hauptsächlich schreibe ich von Beatles, Ultravox, Star Wars und dann immer mehr Schulstress, der mich beim Recherchieren nach und Durchkauen von Infos über Ultravox und Star Wars stört.
Es war gestern schmerzhaft, das zu lesen. Dazu kam noch eine… eine Missstimmung zwischen mir und dem Gefährten. Der hatte auch irnzwie et ärm Dier. Ich habe dann für Versühnung gesorgt, als ich ihm sagte, dass ich seinen Beistand brauche bei der Verarbeitung meiner Vergangenheit.
Für den Frieden dann und noch für anderes bin ich dankbar.
Ich bin dankbar, dass ich auf dem bedrissenen Mädchengymnasium in München war, denn es gab einige coole Lehrerinnen dort, die mich trotz meiner größtenteils schlechten Noten schätzten, mich für intelligent hielten und mich das spüren ließen. Außerdem hab ich dort wirklich was gelernt, auch in den Fächern, in denen ich fast nur 5er und 6er hatte. Nur nicht in Französisch – doch eine französische Mitschülerin sagte mir, ich habe von allen die beste Aussprache, besser als echte Franzosen (weiß nicht, wie das gehen soll – das hat sie jedenfalls gesagt). Das hat mich riesig gefreut, und den 6er fand ich darum gar nicht mehr so wichtig.
Ich bin auch dankbar, sehr dankbar, dass ich auf dieser Schule Lady of the Dan kennenlernte. Ich bin froh und dankbar, weil wir uns damals gegenseitig ermutigt und unterstützt haben. Ein Motto von uns war „Wer spricht von siegen? Überstehn ist alles!“ (Rilke). Seit dem, seit vielen Umzügen und Veränderungen, verbindet uns eine tiefe Freundschaft. Das ist was Besonderes! ❤
Ich bin auch meiner Ma dankbar, die mir wirklich ne Menge zugemutet hat damals. Oh wow, das hat sie! Der ich auch Kummer gemacht habe („Sooo intelligent, aber stinkend faul!“). Und die mich doch nie mit Druck zu irgendwas gezwungen hat, sondern mich so sein gelassen hat, wie ich nun mal war und bin. Sie wollte lieber Kinder, die gutartig und aufrichtig und integer sind, statt angepasster Vorzeigekids mit tollen Noten. Darum hab ich heute einen so schrägen Lebenslauf ohne tolle Karriere. Danke, Ma! Wirklich. DANKE! ❤
Und schließlich bin ich auch der jungen Vetch dankbar, die damals so gut für sich gesorgt hat, wie sie eben konnte. Mit dem, was sie zur Verfügung hatte. Die ihre Prioritäten ganz klar hatte, die ihre Energie auf das gerichtet hat, was sie wirklich interessierte. Leider war das nur Mist – Musikgruppen, Filme. Weil ich damals von nichts anderem wusste. Das ist so gewollt. So werden junge, sehnende Seelen durch Konsum verblödet und versklavt. Trotzdem haben sie mich nicht gekriegt, weil ich die ganze Zeit etwas anderes gesucht habe, von dem ich damals nicht wusste, dass es existiert. Trotzdem habe ich niemals aufgehört, zu suchen, und ich habe es gefunden. Dank dir, junge Vetch! ❤

Oh, und ich war auch sehr dankbar für den Regen gestern. Und dass die Paprika blüht. Ob das noch ne Schote wird, dies Jahr? Egal. Wunderschön ist sie!

 
Oje, das Gedicht. Ich hab da eins im Tagebuch №1,
Das Bienlein oder Lob der Faulheit
Hehe.

Das Bienlein fligt von Ort zu Ort
Was sucht es wohl in einem fort?
Es sucht den Honig, klar und rein,
der in den Blümlein sollte sein.
Gar fleißig, emsig frisst es auch
den Honig in den dicken Bauch.
Die andern Bienen sammeln emsig,
doch unser kleines Bienchen bremst sich.
Es legt sich faul unter ein Blatt,
denn es ist ja bis oben satt.
Ein Vogel kommt und denkt sich „Bah!
Was liegt denn Ekelhaftes da?
Das so furchtbar nach Honig riecht,
dass man gleich auf dem Rücken liecht!“
Dann fliegt er zu den andern
Bienen, die dort wandern.
Und frisst sie alle ganz und gar —
Das faule Bienlein liegt noch da.
Und die Moral von der Geschicht:
Die Faulen frisst der Vogel nicht.

Ich bitte die Bienencommunity um Entschuldigung!
Paar Rechtschreibfehler hab ich berichtigt. Der Gefährte meinte „Wie alt warst du da? Elf? Unglaublich. Sagt alles über dich.“
Ich nehm das als Kompliment. =)

 

Heute, Freyjatag 21. Juli.

Heute hab ich Comptag, und als erstes fand ich eine Mail, die mir Lady of the Dan gestern geschickt hat.
Andrea Jürgens ist gestorben, und wenn ich von der höre, muss ich immer an Dich denken, und dann hab ich mir „Dabei liebe ich euch beide“ angehört, bemerkenswert.
Also da saßen wir in der Schulbank und ich weiß nicht, wie wir auf die kamen, jedenfalls hast Du gesagt, dass sie Dir so aus der Seele gesprochen hat, weil sie auch 11 war wie Du, als Deine Eltern usw. – ich wie immer völlig verständnislos, fand AJ schrecklich so wie ich alle Kinderstars verabscheut habe usw. ABER ich muss sagen, abgesehen davon, dass die Mutti die Böse ist (die 2. Strophe hätte wirklich etwas Ausgleich schaffen können), ist das ein bemerkenswertes Lied, und abgesehen davon, dass da eine 11jährige auf erwachsen getrimmt wurde, kann sie irre gut singen.
Ja zu allem. Also, nicht zu dem „wie immer völlig verständnislos“ – immer stimmt nie, hehe. Und das Lied ist grauenhaft. Und doch… ich hatte heute nasse Augen, als ichs auf YT angehört habe. Erstaunliches Lied, zu der Zeit. Und das schickt mir LotD gestern. Wasn Zufall aber auch.

Heute morgen wars noch kühl (ach, war das SCHÖN!) und da hab ich was für die Arme gebraucht und gleich gefunden, weil mir vor einiger Zeit die superschöne Strumpfhose aus Berlin durchgelöchert ist. Ich find sie so schön, dass ich sie nicht wegwerfen wollte, also hab ich die Beine rausgeschnitten, und die haben mir heute wunderbar als wärmende und mich erfreuende Stulpen gedient.

Bei der Stulpen-Fotosession heute morgen aufm Balkon sah ich, dass die Tentalkelpflanze mitm Blühen angefangen hat! ❤

Ich hab neongelbe und lila Tinte im Glasfass bekommen, und nun kann ich ganz ganz wunderbare Farben mischen. Ich brauch — plastikfreier Juli plastikfreies Leben — nie mehr Tintenpatronen kaufen. Nie mehr. Ich fülle leere Patronen mit Spritzen, die ich noch aus der Kontaktladenzeit habe (und wenn ich die nicht hätte, würd ich mir welche kaufen). Die Spritzen habe ich beschriftet, für jede Farbe eine, funktioniert perfekt. Und meine Füllerkugelsammlung ist groß genug.

Wir haben gestern zum Einschlafen einen ganz kuriosen Film geguckt. „Incubus“ der einzige Film (meines Wissens), der auf Esperanto gedreht wurde. Mit William Shatner! Ich mochte Esperanto irnzwie nie, ohne auch nur die geringste Ahnung davon zu haben. In dem Film hab ichs zum ersten Mal richtig gehört, und ich finde es faszinierend.
Was den Film angeht: Wir hatten einen obskuren Stinker erwartet. Ich mein, William Shatner!
Was wir sahen waren Schwarzweißbilder wie alte filigrane Scherenschnitte, flirrende Hitze, Gräser, Schatten, seltsame, entrückt-beklemmende Atmosphäre. Auch die Musik so schön, sanft, andersweltlich. Dazu diese seltsame Sprache. Und alles auch sehr Sixties.
Wir sind drüber eingeschlafen, weil der ganze Film so hypnotisch ist. Und ich freue mich sehr darauf, heute abend nen Tick früher ins Bett zu gehen und ihn noch mal und dann ganz zu gucken.

So, morgen ist ziemlich sicher Putztag und außerdem compfrei, was ich ziemlich sicher wieder einhalten werde. Ich hab noch sehr viele Tagebücher, und ich habe neue Tintenfarben. Und ich hab ein Kätzchen, das rehabilitiert werden möchte. Doch, Nelly, das möchtest du. Glaubs nur!
Ich war auch mal sechs Wochen im Krankenhaus, mit nem gebrochenen Hals, fünf Wochen davon nur im Bett. Als ich wieder heimkam, hab ich nen Heulkrampf bekommen, mein Bett in die Mitte des Raums geschoben, nen hohen Nachttisch daneben, darauf die geklaute Schnabeltasse.
Erst nach drei Tagen hab ich das alles peinlich berührt wieder abgebaut. Nelly ist gestern erst aus ihrem Kastenparadies vertrieben worden.

Das Gedicht. Eigentlich müsste hier Der Große Frust Blues hin, den ich damals zusammen mit Lady of the Dan geschrieben habe. Doch ich find ihn nicht mehr! ARRRGH! 😥
Stattdessen einen andern Blues, aus den späten 80ern, der insgesamt genau das beschreibt, was mir gestern entgegenwehte.

Schoolgirl’s Blues

didn’t stop worrying about death
didn’t stop dieting – still I’m fat
didn’t meet the people I wanted to
didn’t think Hesse taught me something new
but I feel – there’s something moving…

didn’t get better at school, nor did I quit
didn’t try acid – still smoking shit
didn’t find truth in god above
didn’t find the one and only to love
but I feel – there’s something moving

didn’t reach enlightment nor got my mind clear
didn’t pack my jack – no, I’m still here
didn’t find an opinion or what I wanna be
but a certain feeling grows and I need to break free!
and I want! I want! I WANT! to be moving!

spent countless nights thinking what life is about
wasted my time coz no answer was found
had some solutions – they didn’t last long
but I know what I must do for I know what went went wrong
I got! I got! I got! I got to be moving!

sure I’ll stay until I’ve finished school
sure I’ll be normal. I won’t break no rule
often I’m afraid that I’ll never stop to wait
I fear time is spent and that it’s to late!
but I know, yea, I know I’ll be moving!

You tell me that I don’t see the truth
you say restlesness was a desease of youth
and your talking goes on and on and on and on and on and on and on and on
and when you look for me I’ll be gone!
because I’m moving!!!!

 

 

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Samstag der 8. & Sonntag der 9. & Montag der 10. Juli ~ Dankesammlung

Ojeojeoje! Drei Tage schon wieder vergangen. Heute hab ich eigentlich compfrei; weil ich gestern nicht am Rechner war, hab ich heute bisschen was gut. Heute nur die letzten drei Tage, Kölnreise-Danke kommen später. Ich bin so grässlich erschöpft — es war auch körperlich anstrengend die Tage, dabei immer so heiß, und jetzt grad bin ich so richtig gebügelt. Trotzdem. Bisschen was geht.

 

Vorgestern.

Das war Samstag, der 8. Juli. Ich bin morgens nicht mit dem Rad sondern mit der Bahn in die Schule nach MA gefahren, weil ich um 18h den Gefährten in der Muckibude abgeholt habe und dann sind wir noch einkaufen gefahren. Gefreut habe ich mich über einiges:

In der Schule habe ich rausbekommen, wo ich am Kaffee-Automaten den Plastebecher abbestellen kann. Seit langer Zeit habe ich also mal wieder einen Kaffee dort gezogen, und dabei konnte ich den hübschen Bambusbecher verwenden, um den ich lange rumgeschlichen bin und den ich endlich neulich im Konsumrausch erstanden habe.
Ach übrigens. Mein Vorhaben, nur maximal 2 Becher Kaffee am Tag zu trinken, das ist, äm, elendlich ersoffen in kaffeebraunen Fluten. Naja. Steht noch auf der Liste. Ich hab mir schon so viel abgewöhnt bzw. sehr reduziert; das mit dem Kaffee bekomme ich auch noch geregelt. Zur passenden Zeit.

Ich musste sehr lachen, als unser Dozent kam, seinen Kram abstellte, sich wohlig räkelte und ächzte und also sprach: „Jetz hol ich mir noch’n Kaffee, und dann bin ich bereit, meine Geschenke entgegen zu nehmen.“

Unterricht war klasse. Ich gehe sehr gerne in diese Schule, weil ich dort unter Leuten bin, die etwas verbindet: Ein Sehnen nach Lernen und Weiterentwicklung und Heilung. Das ist viel wert und tut mir immer gut.

Eine Anfrage wg. Tarotlegen.

Nach der Schule noch mit 3 Leuten im Irish Pub gesessen, der gleich neben der Schule ist. Da war ich vorher noch nie gewesen – wir saßen draußen, unter Bäumen. Sehr schönes Sitzen dort, schöne Gespräche, leckerer Cider. Das machen wir wieder!

Wilder, warme Wind.

Eins von Sólveigs Gedichten begleitete mich den ganzen Tag (jetzt auch noch). Ich glaub eher nicht, dass das speziell für mich war; ich weiß, dass es auch für mich war. Weils mich nicht loslässt. =)

Im Jungbusch fand ich einen wunderWUNDERschönen Kaugummiautomaten. Für dich, Lady of the Dan:

 
 

Gestern.

Das war Sonntag, der 9. Juli. Wir hatten Putztag. Wir putzen ja eigentlich einmal die Woche; durch meine Reise nach Köln ist letzte Woche ausgefallen und es war überfällig. UND wir bekamen Besuch vom Gefährten seiner Schwester nebst Gatte, Sohn und Mutter. Die hatten sich für „zwischen 14 und 15h“ angekündigt. Wir sind also früh aufgestanden und haben losgelegt. Es war mal wieder wirklich anstrengend. Und es war viel!
Dankbar an dem Tag war ich, weil:

Genau 14h waren wir fertig mitm Putzen. Alles gründlich gemacht, und wieder schön in der Bud!

Schwiegerschwester + Familie kamen erst kurz nach 15h, und die eine Stunde Zeit haben wir dringend gebraucht für duschen und chillen.

Es war ein echt netter Besuch. Wir saßen auf der Terrasse, allen hats hier gefallen, sowohl der Hemshof als auch die Wohnung, wir hatten gute Gespräche – es war ein richtig schöner Familienbesuch. Hoffentlich kommen die bald mal wieder!

Wir haben abends noch Pizza geholt, in der Winzpizzeria, die hier ein Haus weiter ist und die ich schon lange mal ausprobieren wollte. 1. waren die da supernett und 2. ist die Pizza dort richtig gut. Mit so nem leckeren, knusprigen Boden. (Nicht so’n weißer, wabbliger, durchgeweichter Hefeboden, den’s oft gibt.) SEHR erfreulich.
Der Hemshof ist voller ItalienerInnen, und die können Pizza doch i.d.R. besser als die Jungs im Dönerladen. (Einen sehr guten Solchen haben wir hier auch, da essen wir Pide.)

Als Mitbringsel bekam ich (ICH, hehe) eine schöne rosarote Blume im Topf (weiß nicht, wie die heißt) und einen kleinen Drachenbaum. Da habe ich mich sehr drüber gefreut. Ich liebe Drachenbäume, und ich hatte keinen mehr.
Und die Katzen bekamen auch was mitgebracht: Edelfutter und Katzengras. Das Gras sieht sehr hübsch aus, und vor allem: Unseres war abgefressen und das neue ist noch nicht gewachsen. Das war also ein sehr willkommenes Geschenk. Die Katzen haben auch sofort alle daran genagt, und seit gestern hören wir hier ständig rhythmisches Würgen…

Abends saß ich noch in meinem Zimmer und war glücklich, weils hier so schön ist.

 
 

Heute.

Heute war ich nicht in der Schule, weil wir Befundung nach’m ICD10 hatten. Ich geh nur noch zu Unterricht, wo wir was Praktisches machen, was ich auch gebrauchen kann.
Ich war trotzdem in Mannheim. Schön heute war:

Ich hatte ne Verabredung im Café wg. der am Samstag beschlossenen Tarotlegung. Das war für mich eine wichtige Übung. Und dann war ich selbst mit der Legung richtig zufrieden, und die Lady auch. GUT.

Ich hatte Samstag im Alnatura ein Pflanzenwasser (Orangenblüte) gekauft. Das liebe ich, das ist ein Luxus, den ich mir erlaube und gönne. (Und die Flaschen sind wiederbefüllbar.) Kost 10,50 Ocken, das ist schon ein kleines bisschen viel Geld. Und dann hab ichs im Laden vergessen. Heute morgen hab ich angerufen, es hat tatsächlich jemand gefunden, und mittags vorm Kartenlegen habe ichs abgeholt. Da war ich sehr froh!

Und ich bin froh über meinen Schnusel und Gefährten.
Und über unseren Anwalt (heute kam wieder was und ich muss mich echt zügeln, dass ich nicht hier im Blog seitenweise meiner Entrüstung Luft mache). Das sind Übungen, wir sortieren unsere Prioritäten.

Keine pralle Sonne (wenn auch immer noch sehr warm) und über unserer Terrasse in Spiralen sich in den wolkendurchwirkten Himmel schraubende Mauersegler, dicht wie ein Mückenschwarm.

Speziell heute hab ich mich auch über einige kleine Traumfänger gefreut, die ich vor Jahren gebastelt habe. (Einer davon ist rechts zu sehen.) Ich mag sowas, ich würd für so krude-schnuffigen Hippie-Punk-Kram sogar Geld ausgeben. Wie schön, dass ich mir das selber machen kann und dabei genau meinen Geschmack treffe. Hehe.

Und dann bin ich mir auch selber dankbar dafür, dass ich mir heute erlaube, diese Dankesammlung ohne Gedichte zu veröffentlichen. Regeln wollen auch mal ihre Ausnahmen, und ich will jetzt Schluss machen. =)

Bis morgen, Ihr Lieben! ❤

Donnerstag, 29. Juni und Freyjatag 30. Juni und 7. Juli ~ Dankesammlung

Ich hab ja viele, viele Tage Dankesammlung nachzuholen. Ich mach das jetzt wunderbar chaotisch der Reihe nach und durcheinander. Hauptsache, ich machs! =) Für heute und für die ersten zwei Tage nach meinem letzten Eintrag.

 

Dotach, 29. Juni
Das war ein Tag bevor ich nach Köln gefahren bin. Ich war in Mannheim und hab geshopped. Ganz ohne Röckdöts – ich hab richtig viel Geraffel und Zeugs gekauft. KONSUUUUM!
Dankbar war ich an dem Tag für

Viel Spaß beim Sachenkaufen. Mach ich nicht sooo oft. Ich habe wundervolle neue Holy Smokes Räucherstäbchen erstanden, und vor allem: ganz wundervolle, ENTZÜCKENDE Fächer (Sandelholz) aus China, in einer wunderschönen Pappchachtel. Glas Deckel statt Plastik. Ich guck morgen, ob ich da noch welche von finde, die sind wundervoll zum Verschenken. Vor allem im Plastikfreien Juli (und überhaupt im Plastikfreien Leben).

Im Weltladen hatte ich ein sehr nettes Gespräch mit der Lady hinterm Tresen. Es ging um Spirituelles – es ist wunderbar, wie einfach und oft sowas möglich ist. Als ich ging, sah sie meine Tasche und rief erfreut: „Und eine Shiva-Tasche!“ ❤

Vorher habe ich denen im Weltladen einen großen Dienst erwiesen. Als ich reinkam, waren die Lady und ihr junger Kollege hinterm Tresen festgelabert von einem lieben älteren Herrn. Er kaute ihnen das Ohr ab mit seiner politischen Arbeit, seinen Forschungen, die niemand veröffentlichen will, weil ja alle gleichgeschaltet sind – achja, das kenne ich doch gut, so ein Denken und Empfinden. Von mir.
Dann erzählte er, wie sein Computer Bäckups seiner wichtigen Texte löscht, seit er sie auf einer externen Festplatte archiviert. Das seien natürlich SIE – achja… so ein Denken und Empfinden kenne ich leider auch sehr, sehr gut. X) Ich mischte mich ein, indem ich den Herrn fragte, was er auf seinem Computer hat. Windows. Na dann. Ich hab ihm Linux empfohlen. Der junge Mann hinterm Tresen rief „Sehr gut! Danke!“
Ich hab dem Herrn gesagt, dass er auf seinem Computer der Chef sein muss, hab ihm Posteo statt Web.de empfohlen und desweiteren die Welt ein bisschen erklärt. (Leute zulabern kann ich besser als  – als eigentlich alle!)
Währenddessen, befreit, verzupfte sich der junge Mann hinterm Tresen aus dem Laden, nicht ohne sich bei mir noch grinsend zu bedanken. Nach einer kleinen Weile hatte ich den lieben älteren Herrn so weichgelabert, dass er sich auch verzupfte, auch mit viel Bedanken bei mir. Hehe, das Gute Werk des Tages.
Danach kam es noch zu dem oben erwähnten schönen Gespräch mit der Lady hinterm Tresen.

In dem Zusammenhang — Sólveig bin ich auch sehr dankbar, da sie mich neulich an etwas erinnert hat, das ich vergessen hatte. Ich hatte so ein-zwei Wochen vor Köln mal wieder so einen kleinen Absturz. Hier hab ich vor fast zwei Jahren drüber geschrieben, und neulich hatte ichs mal wieder völlig vergessen. 😛 Danke also an Sólveig!

In einem Laden sah ich eine Tasche, die ich fast gekauft hätte. Sie war leider nicht schön und dafür zu teuer, drum hab ichs nicht getan, doch ich durfte sie freundlicherweise fotografieren. Der Spruch darauf ist toll:
Freiheit heißt nicht, alles tun zu können, was man will.
Freiheit heißt, nicht alles tun zu müssen, was man soll.
Jean-Jaques Rousseau

Das reicht.

Gedicht, oje, ein Gedicht!

Das Gedicht zum Donnerstag
wird kurz und knapp
weil der Tag schon lange her ist
und ich bin heute schlapp.

 

Freyjatag, 30. Juni

Oke. Das war der Reisetag. Da war ich dankbar für

Es ist bisschen kühler gewesen.

Ich hatte fast alles schon am Tag vorher gepackt. Das war das erste Mal in meinem Leben, glaub ich. Das war super! =)

Mein Schnusel und Gefährte kam rechtzeitig aus der Arbeit, um mich zum Zug zu bringen. Alles gut geklappt, und die Reise war auch gut.

Ich habe ein Buch wieder angefangen, dass der Schnusel und Gefährte mir vor, weißnich, zwei Jahren oder so geschenkt hat, Arabian Nightmare von Robert Irwin. Sehr sehr schönes Buch! ❤
„The brain secretes thought as the liver secretes bile.“
(„Das Hirn sondert Gedanken ab, so wie die Leber Gallensekret absondert.“)

Ich hab am Bahnhof in Köln meine Mutter wunderbar gefunden – die kam zur gleichen Zeit aus München. Und dann nahmen wir ein Taxi und fuhren ins Hotel.

Das Hotel war in Furunkelstadtteil am Arsch von Köln. Gewerbegebiet, TRIST. Am Tag der Ankunft war das Wetter trüb, nass und kühl. Ich war trotzdem guter Dinge und habe mich erst mal im Hotelzimmer eingerichtet. Geräuchert hab ich z.B., das ist hier zu sehen (das erste Bild). Ich hatte ein seltsames Déjà-vu — früher, als ich Roadie war (Musicals und dem Copperfield seine Zauberschau) habe ich viel Zeit in Hotelzimmern verbracht. Darum hab ich von dem Tag auch so ne Art Gedicht:

Wieder im Hotelzimmer
ich erinnere mich
weiß noch die alten Zauber
well prepared
Essig, Rauch und Karten
Kerze und Wasser und Klang
Brot und Buch und mein Öl
alles da.
Hier ist Schutz und Zuflucht.
Paris~Dakar.

Was es mit Paris~Dakar auf sich hat — davon erzähle ich ein anderes Mal.

 

Heute.

Sprung in die Gegenwart. Heute bin ich dankbar weil

Ich bin wieder daheim im schönen LU, beim Schnusel und den Katzen, in unserer magischen, wundervollen Wohnung. ❤

Ich hab also angefangen, die Dankesammlungen der letzten Tage zu schreiben. Den Rest erzähl ich auch noch. Erbarmungslos! Mal sehn, wann das ist. Morgen hab ich compfrei, übermorgen haben wir Besuch. Demnächst.

Heute beim Kochen ist mir aufgefallen, dass ich sehr dankbar dafür bin, wie praktisch und schön alles in der Küche geordnet ist. Alles an seinem Platz, griffbereit, wunderbar. Und ich bin dankbar für das superscharfe Messer.

Wir haben den Ablauf bis zum Besuch am Sonntag so geplant, dass es mir gut in den Kram passt. Putzen ist überfällig, wir haben noch andere Dinge zu tun, morgen Schule ~ wir bekommen das alles geregelt. Gut.

Lady of the Dan hat geschrieben:

Ach ja, die Schienen, die in der Sonne braten … ich weiß genau, was Du meinst, und finde es mindestens so toll. Nur leider braten da nicht die Schienen, sondern die zur Unverrottbarkeit in Altöl getränkten Schwellen selbiger Schienen. Schlimm, aber wahr, genau das isses, und essis geil.

Ich eiere derweil durch die Welt, aber es wird besser, und Dein Blog hilft. Ich schreib mir jetzt nicht mehr Erledigungszettel, sondern ausformulierte Listen mit „Heute möchte ich …“ – und das Leben ist plötzlich ganz anders. Ich mach das nämlich alles freiwillig, das vergesse ich immer wieder.

Das freut mich SEHR, dass mein Blog hilft, und wenn ich selber meine Artikel öfters lesen und mir zu Herzen nehmen würde, dann würd ich vielleicht selber auch nicht so oft so Wichtiges vergessen… vgl. oben. X)

So, und nu reichts. Das waren nur drei Tage und schon so viel Text.

JajajaJA, bin dabei… öm…

Es ist SCHWÜL SCHWÜL SCHWÜL.
Das Gewitter in der Nacht
hat die Luft durchnässt.

 

8. bis 16. Mai ~ Dankesammlung

 
Ich war bis letzten Feitag in München und bin über Mums Geburtstag, das Trump-Theater auf CNN, paar Leute treffen, in München Rumwandern und auf dem Sofa mit Füllern Blumenmalen nicht dazu gekommen, hier was zu schreiben.

Mal sehn – an den Fingern abzähl… – mindestens neunmal Danke! Oke.

Am 8. Mai, Montag, hab ich meine alte Arbeitsstelle besucht, und ich will ehrlich sein: ich bin dankbar, dass ich nicht mehr dort arbeite. =) Sehr, sehr dankbar. ❤
Das hat nichts mit den alten KollegInnen oder den KlientInnen zu tun und alles mit den Strukturen. Darüber habe ich mich während meiner Anstellung dort reichlich und genug aufgeregt, nu bin ich glücklich aus der Nummer raus. DANKE!

Am 9. Mai, Dienstag, hab ich Lady of the Dan getroffen und wir sind mit unseren Kameras in einen schnuckligen Fotoladen gegangen. Sie hatte genau das gleiche Problem mit ihrer Spiegelreflex wie ich: oben in der Ecke ein schwarzer Fleck. Während der entzückende französische Herr des Fotoladens ihre Kamera öffnete und auspustete, machte ich Fotos vom Himmel, um meinen schwarzen Fleck vorführen zu können. Und siehe da: Der Fleck war weg. Spontanheilung, wahrscheinlich die guten Vibes des Ladens.
Sehr erfreulich!

Am 10. Mai, Mittwoch, hatte meine Ma Geburtstag und perfekt dazu endete der Dauerregen und die Kälte der Tage zuvor und die Sonne bretterte. Wir waren essen und dann auf einer Dachterasse über den Dächern von München auf einen Sekt. Das war schön.

Am 11. Mai, Donnerstag, hab ich besonders viele lustige Blumen gemalt. Außerdem waren wir wieder in der Stadt und haben köstliche Fritten in der Pommes Boutique verschlungen. Dann hab ich am Bahnhof die Rückfahrkarte gekauft und musste überhaupt nicht warten. Erstaunlich und auch sehr erfreulich.

Am 12. Mai, Freitag, habe ich trotz großer Sorgen und Zweifel alles, was ich mitnehmen wollte, tatsächlich gepackt. Das will was heißen. Ich bin mit dem Auto hingefahren worden – das verleitet zum Viel-Mitnehmen, und ich war bei Muttern – das bedeutet, ich hab auf dem Rückweg immer mehr dabei als auf dem Hinweg. Ich hab einiges dagelassen, doch alles Wesentliche konnte ich verstauen. Fein.

Am 13. Mai, Samstag, waren wir in der Pfalz auf dem Geburtstag von des Ogers Mutter.
Es war erstaunlich kurzweilig. Zeitweise saßen wir zu viert am Biertisch und malten Blumen.
Ich male nun mal Blumen zur Zeit, und es ist ansteckend. =)

Am 14. Mai, Sonntag, hatten wir Putztag. Ich bin dankbar, dass der gut über die Bühne ging…
Außerdem fand ich in einem alten Reinschreibebuch einen Spruch von Rumi, den ich aufgeschrieben hatte, bevor ich den Gefährten kennengelernt habe. Damals lebte ich noch in München, hatte den oben erwähnten Job und war krass und unglücklich verliebt. Der Spruch hat mich damals tief berührt und auch ein bisschen gegruselt.

Das, wonach du dich sehnst,
sehnt sich nach dir.
Rumi

 
Am 15. Mai, Montag – das war gestern. Gestern hatte ich einen echt miesen Tag, sehr schlechte Laune – wahrscheinlich, weil ich am WE dann doch Zucker gegessen habe, und wie. Die Mutter vom Gefährten hat nämlich 5 verschiedene Kuchen angeboten.
Jedenfalls, ich hatte gestern also außerordentlich schlechte Laune, die mir vergangen ist, als ich mich mit Haushalt beschäftigt habe. Ja, tatsächlich. Schier unglaublich, noch nie dagewesen. ❤
Außerdem waren wir abends auf einem wunderbaren, heilsamen Konzert. Bei ihm hier: Prof Surinder Singh
Hier könnt ihr euch seine Musik anhören: SikhNet

Und heute, Dienstag, 16. Mai, war ich seit langem mal wieder in der HPΨ-Schule. Wir hatten Neuropsychologie, oder Psychoneurologie, was weiß ich. ICD10 F0. Oder so. Es war grässlich, ich wurde immer hibbeliger und gleichzeitig immer müder. Kritzelte doofes Zeugs in mein Reinschreibebuch (da sind keine lustigen Blumen gewachsen – ich kann nichts Schönes malen, wenn ich mich langweile) und fand dann etwas, das ich mir abgeschrieben hatte, als ich ein Teal Swan Video geguckt habe. Ein langes Video – nach den Sätzen habe ich es ausgemacht, ist doch alles Wesentliche gesagt:

What causes chronic fatigue syndrome?
Chronically doing stuff you don’t really wanna do.
I would love to make it more complicated for you, but it isn’t.

Teal Swan

(„Was verursacht chronische Müdigkeit? Chronisch Sachen machen, die du nicht wirklich machen willst. Ich würds für dich ja gerne komplizierter machen, aber das ist es nicht.“)
Das habe ich mir gleich noch mal aufgeschrieben, dann war ENDLICH die erste Pause und ich habe mich beim Dozenten abgemeldet und vom Acker gemacht. Sofort war ich nicht mehr müde. Habe im Star Coffee eine volle Stempelkarte gegen einen Eimer Kaffee eingelöst und mir den in der Sonne sitzend genüsslich reingezogen, bin noch durch zwei-drei Läden geshöpped und dann gemütlich heimgeradelt. Das Leben ist schön! ❤

Wochenrückblicksmäßig  bin ich dankbar, dass ich immerhin während meines Besuches bei meiner Mutter, trotz reichlich rumstehender Gummibonbongläser, konsequent keinen Zucker gegessen und jeden Tag viel klares Wasser getrunken habe.

Außerdem war sehr erfreulich und hilfreich mein selbstgemachter Selfcare-Duftroller mit… nunja, hexischem Zauber. Wasser, Kartoffelstärke und ätherische Öle. Die meisten Leute würden das Ergebnis vielleicht nicht „Duft“ nennen, sondern eher… Geruch. Eichenmoos, Zimtrinde und Patchouli dominieren und sind noch lange nicht alles. =)
Die eklig aussehenden weißen Klümpchen sind nicht gut aufgelöste Stärke. Die dunklen Pünktchen sind nicht gut vermischtes Öl.
Das war mein erster Versuch und es ist noch … öm … Raum für Verbesserungen. So, wie’s jetzt aussieht, ist es angemessen hexisch. =) Passt zum – Geruch. ❤
Das Eichenmoos-Fläschchen hab ich schon sehr lange ~ es war eins der ersten ätherischen Öle, die ich je gekauft habe. Wahrscheinlich noch zu Schulzeiten. Das erste, ich bin sicher, war Patchouli.
Diese mir so vertrauten Düfte halfen mir in München, mich zu erden und bei mir zu sein.

Jo.

 

Schulmuseum


kreative Verbesserungen an dem Schild vor meiner alten Schule in München (nicht von mir, die Verbesserungen)

Ich habe das Vetchsche Schulmuseum eröffnet. Zur Zeit enthält es drei Ausstellungsstücke – das ist nicht viel, doch hier zählt Qualität, nicht Quantität.

Das erste Stück ist das Linieal, das von meinem Vater auf mich gekommen ist. Es hat also richtig viel Schulzeit hinter sich, und es funktioniert immer noch einwandfrei, wenn es auch bisschen ramponiert aussieht.

Keine Ahnung, wo diese runden Eindrücke herkommen. Das ist gut so, ein ordentliches Ausstellungsstück im Museum birgt Geheimnisse und Mysterien.

Das nächste ist meine uralte Sammlung von Füllerkugeln. Angefangen in der Grundschule – damals noch im Innern einer leeren Patrone.
Viel Schwund über die Jahre (z.B. durch Tischfußball mit der Banknachbarin, mit Linealen. Da kommen diese Abdrücke auf dem Lineal aber definitiv nicht her.) Die Sammlung wird heute noch erweitert, und Lady of the Dan hat maßgeblich Anteil daran, weil sie mir alle paar Jahre ihre gesammelten Füllerkugeln überreicht. An dieser Stelle ein großes DANKE an die Spenderin!

Sind sie nicht wunderSCHÖN?

Und zuletzt ein ganz besonderer Fund, der neulich beim Kramen aus einem alten Reinschreibebuch flatterte. Ein Wunder, dass das Stück so lange erhalten blieb, und dass ich es als das erkannt habe, was es ist: Ein Spickzettel für Latein, mit Tesafilm gegen Angstschweiß imprägniert. Das war wichtig!
Kaum zu glauben, dass ich den mal lesen konnte.

Oh süße Schulzeit.
Später, als ich viel mehr gelernt hatte, hab ich mein Spickzeugs in Runen auf meine Stiftedose geschrieben.

Das sind zur Zeit die Exponate meines Schulmuseums. Da ich gedenke, hier demnächst doch mal richtig aufzuräumen, kommen vielleicht noch mehr dazu. Ich poste dann Bilder.

Nochwas

Grad hab ich glücklich gegrinst zu den Videos, die Alltagsfreak heute gepostet hat – Goth im Netz – So lustig ist schwarz | Alltagsfreak – vor allem das erste gefällt mir, und die Hornbach-Werbung ist auch super.

Und da ist mir eine Werbung eingefallen, die mir mein Bruder vor ewigen Zeiten mal am Computer gezeigt hat. Und siehe, ich hab sie auf YT gefunden, in der schlechten Bildqualität wie die von damals (wird wohl die selbe sein…) und trotzdem… Gänsehaut und feuchte Augen

Ahhh! Gleich noch mal!

(Oh, und wer weiß, wie das Lied heißt, und wer’s singt – ich fühle mich schrecklich ungebildet und bitte um Hinweise)

edit:
Lady of the Dan ist vom Wandern wiederkommen, endlich! – und hat meine Erwartung erfüllt: Sie weiß sowas natürlich.
Natürlich (vor die Stirn hau) Shirley Bassey – This is my Life. Ich werd mich noch erkälten, so wie’s mir den Rücken runterläuft…

 

Wiener Impressionen

Was ne bescheuerte Überschrift! Ich machs wieder gut mit dem was jetzt kommt. Lady of the Dan hat nämlich geschrieben, ziemlich krypisch, wie mir zunächst schien.

„…gleich kommt noch ne Mail, alle Schönheiten aus Wien, am besten gefällt mir ja das hochoffizielle „Spontangebrechen“. Kannste alles verwenden.

Okeee?
Die zweite Mail war ein Link zu 8 entzückenden Fotos Inkl. Spontangebrechen.

Here goes (Anklicken macht das Bild größer):

 

 

 

 

 

 


Mein Favorit!

 
Wunderbar, das alles. Made my day!