Magic Letters

Was hab ich eigentlich gemacht

… in den letzten zwei Wochen?
Nasensterne
Und andere Computer-Bildbearbeitungs-Sachen.

Bei dem Magic-Letter-Projekt hats mich rausgehaun. Ich hab nichts zustande bekommen zu dem wundervollen Thema „Xenophilie“, und jetzt sind wir schon bei „Yellow“. Ich finde, die Fotos zu den beiden Themen sind schon über meine Blogs verteilt. Ich denke, ich werd „Xenophilie“ noch als Tag einweben, „Gelb“ als Tag hab ich ja schon. Jut.

Neue Fotos? Nicht wirklich. Meine hübsche Halskette hab ich fotografiert und eine Triskele draus gemacht:

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Wasser

Ahhh, klasse Thema! Ich MAG Wasser.

Ich lebe in der Großstadt (mal in dieser, mal in jener…), und erlebe Wasser hauptsächlich gezähmt, in von Menschen definierten Rahmen.

Als erstes ein wirklich schlechtes Foto, unterbelichtet und unscharf. Ich stelle es nur rein, weil ich mich bemühe, zu jedem Thema auch ein Graffiti/StreetArt Bild zu posten. Und das ist ein wirklich sehr schönes Graffito, daran kann auch das miese Foto nichts ändern.

 

Mächtige Flüsse in Städten – eingerahmte Wassermassen

Stadtwasser im türkisgefärbten Brunnenbecken

auch im ungefärbten Becken, mit Gemüse

als Spritzer mit Sprudelperlen im Café

und als Perlen im Seerosenhaus des Botanischen Gartens

als Regenspritzer an der Busscheibe

und auf Blumen, die in Zäunen ranken


in Flaschen auf meiner Fensterbank

und auf dem Balkon in der Sonne-

Und in einer meiner liebsten Erscheinungsformen… Als Kaffee 😀

Verlassen, verloren, vergessen

Tja, ich bin meine Bilder durchgegangen und habe festgestellt, dass ich fast nichts derartiges im Programm habe. Was ich habe, ein mittelprächtiges Foto von einem geplatzen Ballon und einem Ins-Single-Loch-tu-Teil, ist schon bei „unten“.

Lost Places hab ich noch keine gefunden, aktiv habe ich noch keine aufgesucht.

Ich hab allerdings in einer Art Lost Place gearbeitet. Dieser Ort war nicht verlassen. Ganz im Gegenteil, dort kommen täglich Leute hin.
Viele dieser Leute könnte ich mit „verlassen“ und „verloren“ beschreiben. Allerdings weniger „vergessen“ als „verdrängt“.

Der Ort ist ein Kontakladen für KonsumentInnen illegaler Drogen. Es gibt dort preiswertes Essen, Kaffee, Soft Drinks, Lebensmittel von der Tafel, einen Billardtisch, die Möglichkeit, was Kreatives zu machen, zwei Computerplätze mit Internet und vor allem: Leute treffen, Zeitung lesen, ratschen. Dazu Beratung, natürlich. Einen Eimer, um gebrauchte Spritzen sicher zu entsorgen. Neue Spritzen und Nadeln, Kondome, ne Dusche. Ne Waschmaschine und eine Kleiderkammer mit gebrauchten Klamotten für sehr wenig Geld.

Ein Ort der Armut.

Die Stadt will, dass es Kontaktläden gibt. Aber es gibt keinen Ort dafür, und kosten darfs auch nix. Der Laden, in dem ich gearbeitet habe, muss bald aus den Räumlichkeiten raus, und so weit ich weiß, haben sie noch nichts Neues gefunden.

Unser Team hätte sehr gut noch zwei bis drei Vollzeitstellen mehr gebraucht. Ich denke, dass ist inzwischen auch nicht anders.

Es wär auch schön, wenn wir mehr KlientInnen nen Arbeitsplatz hätten bieten könnten. Wenigstens mehr 1.- € Jobs.

Naja, zur Sache. In den Jahren, die ich dort gearbeitet habe, habe ich paar Fotos gemacht, die kommen jetzt zum Einsatz bei
V wie verlassen, verloren, vergessen.

Regal der Kontaktladenküche.
Chili in der Kontakladenküche.
Wunderhübsches Eis an der Scheibe.
An der Scheibe eines Raumes, den wir für manche Sitzungen, Seminare und KlientInnenberatungen nutzten. Es war schwierig mitm Heizen in manchen Wintern.
Eine Art Loste Place hatten wir doch auf dem Gelände. Eine alte Werkstatt, die dann zu einem schönen Spendenladen umgebaut wurde. Ich habe paar Fotos von der Werkstatt gemacht, als sie noch im alten Zustand war. Leider mit meiner fast ebenso alten Kompaktkamera…

Trotzdem, die Bilder passen zum Thema.

 


 

Türen und Tore

Grad über den Dosenkunst-Blog einen andern Blog entdeckt, da werden zu Buchstaben Fotos gesammelt. Hier: Magic Letters: T | episoden.film
Ist schon bei T angelangt, das Thema: Türen und Tore.

Da MUSS ich mitmachen! grins

Bei genauem Hinsehen ist zu erkennen, dass es ein Schlüsselloch gibt. Also ein Tor. In Indien, obviously. Oooty.

Grüne Tür. Auch in Ooty.

Das Haus der 131 Biere. Leipzig.

Geheimnsvolle Tür in einer Unterführung in Mannheim. Und guck mich an, wenn ich mit dir rede! 🙂

Riesen-Einfahrtstor mit kleineren extra-Türchen. München. Da ist tatsächlich auch nicht alles geleckt und gepflegt.

Tür in Südfrankreich. Sanary-sur-Mer.

Das reicht.
Was ne schöne Idee, mit Fotos durchs durchs Alphabet. :)

unten

Zur Abwechslung mal wieder on.

Dann gleich los. Der Buchstabe diesmal ist U wie unten, ich hab dazu Bilder ausgesucht, die zeigen, was ich finde, wenn ich nach unten gucke:

Ein ziemlich unten platziertes Graffito,

Mannheim, Neckarstadt West.


schöne Pfützen,

Rummelplatzaufbau Neuer Messplatz, Mannheim. Nen Kumpel von denen war bei bunt dabei.


Leuchtlöwenzahn,

Am Wegesrand in der Schweiz. Als ob diese Bildunterschriften wen interessieren. Aber ich hab gelernt: unter jedes Bild gehört eine Bilduntersschrift. =)


ein Herz,

Am Meer in Kochin, Südindien.


schöne Formen,

Hübscher Kanaldeckel (oder so) mit Fahrradreifen, San Diego. Ich zehre halt von meinen sporadischen Reisen. =)


Kugeln und Samenkügelchen,

Boule (genaugenommen Pétanque) Kugel im Hofgarten, München.



kreativen Umgang mit verschütteter Farbe,

Spiegelei auf dem Weg zwischen Wohnblocks, Haidhausen, München.
So Bildunterschriften mag ich.


Relikte,

Zeugs aufm Boden, irnznen Flohmarkt, München. Sehr pralle Sonne.


Spiegelungen,

Haidhausen, München. Keine pralle Sonne.


Segen.

Kolam in Hampi, Südindien.