Molly

22. Mai ~ Dankesammlung

Heute morgen wär ich fast schon wieder nicht zur Schule gegangen. Gestern wars wieder spät, und heute morgen bin ich nach dem Weckerklingeln sofort wieder eingeschlafen. Katze Molly weckte mich eine Viertelstunde später, als sie eine trockene Chilischote durchs Wohnzimmer jagte.
Vorsicht Molly, wenn du die beißt, beißt sie zurück!
Außerdem – wie kommt diese Chilischote von der Küchenablage auf den Wohnzimmerboden? Sie muss gesprungen sein. Die Katze kann sie nicht runtergeschmissen haben, denn die Katzen dürfen nicht auf die Küchenablagen. 😛

Jedenfalls, danke! Chilischote und Molly, dass ihr mich geweckt habt. ❤

Die Zeit war natürlich knapp, und ich hatte auch gar keine Lust. Die Fahrt mit dem Fahrrad über die Brücke dräute anstrengend zu werden. Und weil heute das Thema „Phantasiereise“ war, wollte ich auf keinen Fall zu spät kommen. Das ist immer blöd, wenn bei praktischen Sachen die Leuts tröpfchenweise eintrudeln.
Weil ich so knapp war, dachte ich, dass ichs eh nicht rechtzeitig schaffe und erwog wieder, einfach zuhause zu bleiben. Wieder fühlte sich das ungut an. Also hab ich alles gemacht – Morgenwäsche, Katzenfüttern, Katzenklo, Rucksackpacken – und siehe: ich war bald fertig, die Fahrt war locker, und ich war 20 Minuten zu früh. Wow. Danke! =)

Phantasiereise war erst gruslig und dann wundervoll. Erst haben wir eine Liste von Stichwörtern gemacht, die uns grad bewegen, Schönes und auch zu Lösendes. Diese Liste bekam eine andere Person, die daraus eine Phantasiereise geschrieben und mit der Listenschreibeperson durchgeführt hat.
So bekam ich also eine speziell mich zugeschnittene geleitete Medi. Das war wirklich schön. Und die Medi, die ich geschrieben und durchgeführt habe, kam auch gut an. Fein. Danke. ❤

Danach sind paar von uns noch Kaffeetrinken gegangen, und in dem Rahmen habe ich meine erste geschäftliche Tarotlegung angebahnt. Übernächsten Dienstag nach der Schule.
Das Geschäft zu vereinbaren war für mich nicht einfach. Ich bekam Unterstützung von einem Mitschüler.
Ich erwisch mich dabei, wie ich Gründe suche, warum das nicht klappen könnte. So ein BullShit! Natürlich klappt das. Ich freu mich drauf, und bis dahin hab ich Flyer.

YÖH! Danke! ❤

 

3. Mai ~ Dankesammlung

Oje, ich glaub, ich muss das Projekt abbrechen. Oder umbenennen. Mir geht neuerdings dieses Lied im Kopf rum, dieses grauenhafte, grässliche Lied … ihr wisst schon

Danke, danke, danke! Ich habs bis zu ende angehört, und das tat jetzt gut. ❤

Heute hat mich außerdem SEHR erfreut, dass ich am wolkenverhangenen, nassen Himmel zum Frühstück die ersten Mauersegler gesehen habe. Winzig, weit entfernt, eindeutig HIER. Als ich die Kamera in der Hand hatte, waren sie weg, darum habe ich kein Foto.

Dann, trotz des nassen Himmels, habe ich paarmal am Tag Schatten geworfen und die Sonne gesehen. Auch das hat mich sehr erfreut!

Und dann gibts da grad ne Reklamekampagne einer Zigarettenfirma, die ich nicht mag – also, ich mag keine Reklame und keine Zigaretten. Und doch hat ein Plakat von denen mich heute sehr breit grinsen lassen, weils mir richtig gut gefällt. Die sammeln ja grad so mutige, noch nie dagewesene Dinge, die wir tun können:
Tag gelobt. Vor dem Abend.
Ja, das gefällt mir! ❤


❤ seufz ❤

2. Mai ~ Dankesammlung

Achgosh, heut habe ich so viel! Ein kühler, regnerischer Tag voller Geschenke.

Wir haben diese Woche wieder keine Schule, stattdessen war ich heute bei einer Freundin eingeladen. Sie wirkt seit einigen Monaten mit Klangschalen, und wie sich das gefügt hat, das ist auch eine durch und durch magische Geschichte. Sie wird sich demnächst in ihrem Heimatland damit selbstständig machen, und das heute war ihr Abschieds- und Neue-Wohnung-Einzugsgeschenk an mich.

Um zu ihr zu kommen, musste ich eine bestimmte Bahn nehmen, und ich bin schwer ausm Bett gekommen (ich bin KEINE Morgenperson…) Beim mühsamen, bisschen zu späten Aufstehn war mein erster Gedanke: Oje, jetzt hab ich nicht mehr genug Zeit für alles, was ich machen muss…
Mein zweiter Gedanke war, weil ich ja doch langsam klüger werde: Ja, genau. Da hab ich grad klar und deutlich meinen Wunsch ans Universum geschickt – „Ich hab nicht genug Zeit“ – und das Universum in seiner kosmischen Freundlichkeit wird ihn mir erfüllen. Storno! Ich habe genug Zeit für alles. Ich mach alles in Ruhe, und die Zeit reicht.
Und genauso wars. Ich hab noch meine Ohrringe sortiert, weil ich am Ende, nach gemütlichem Eins-nach-dem-andern-machen, noch ne Viertelstunde übrig hatte, bis ich ausm Haus musste. Danke! ❤

Die Klangschalenmassage war wunderbar. Danke! ❤

Auf dem Heimweg hab ich meinen Mai- und Sommer-Anhänger in eine Kastanie gehängt, um ein Foto zu machen.
Und da hatte ich plötzlich einen kleinen dicken Jungen an der Backe, der auch Fotos machen wollte. Er hat ein paar Fotos von dem Sperrmüll gemacht, der da auch rumlag. Das war irnzwie… schnuselig. =)
Zuhause hatte das Moll wieder mal Schmuseanfall und ist dann mit der Pfote über den Augen eingeschlafen.
Und – hehe, Konsum – wir haben ein neues Möbel.

Danke! =) ❤

 
Achja, und dann kam noch eine Freude: im Godharma-Blog hat Sungomed nen wundervollen (voller Wunder) Beitrag gepostet: Das Ramayana oder „Sita sings the blues“ | Godharmaspirit, und in einem Kommentar dazu noch einen Link zu lieblicher, schöner Musik, die ich heute Abend sehr genieße. Ich bette das Video hier auch ein, und wer Indisches mag, schaue sich den verlinkten Artikel an! =)

Danke! ❤

Die Umzugs-Oper von Wohindemit

Atmelose Arien der Umzugsoper:

Zuallererstmal, warum ich überhaupt diesen Post hier poste: Ich les fast nix mehr online, ich klicke nichts an, ich kommentier so gut wie nicht mehr. Das ist, weil ich fast nicht mehr online bin, und wenn, dann bekomm ich nur noch wenig in den Kopf. Bitte nehmts mir nicht übel! Das kann sich auch noch hinziehen bis Mitte/Ende März.

Unsere neue Wohnung in LU ist viel kleiner als wir dachten, was wir erst gemerkt haben, als wir den Mietvertrag schon unterschrieben und hier schon gekündigt hatten. Wir haben auch viel Dachschräge, was mich besonders fasziniert, weil das beim Wohnungssuchen eins der absoluten Kriterien für NEIN war. Die Dachschräge haben wir beim Besichtigen einfach ausgeblendet. Auch die Küche ist winzig, das war ein weiteres Kriterium: eine große Küche.
SEUFZ.
Da wir beide die Wohnung haben wollten und tatsächlich bekommen haben, obwohl sie in vielen vorher definierten wesentlichen Punkten eine NEIN-Wohnung ist, und wir also unbewusst ganz viel ausgeblendet haben, gehe ich davon aus, dass wir die Wohnung haben, die wir haben SOLLEN.
Damit wir dort leben können, müssen wir ganz viel ausmisten. Viel mehr als wir vorhatten. Das sind so Fügungen, über die bin ich FROH und dankbar.

Gruselig ist mir auch immer wieder. Die Küche ist wirklich winzig. Oje.
Und es sind nach wie vor eine Menge Dinge zu klären, auch mit unseren Noch-Vermietern.

Ab Morgen geht Merkur wieder langsam vorwärts. Wie sich bei uns die Dinge zum Merkur retro und zum Neumond gefügt haben, das ist wirklich faszinierend. Die Overtüre der Umzugsoper und ihr erster Akt sind genau in diese Zeit gefallen, und an entscheidenden astrologischen Punkten fügten sich hier wesentliche Dinge. Und die Phase ist noch nicht vorbei. Wenn wir durch sind und ich dazu komme, dann möcht ich das gerne mal aufdröseln.

Das Ausmisten/Reduzieren/Vermindern soll weitere Veränderungen Richtung HEILUNG mit sich bringen. Ich werde meinen Medienkonsum reduzieren. Ich will in LU nach wie vor bloggen und Blogs lesen, allerdings nicht mehr in dem Ausmaß wie zu meinen Hochzeiten. Ich will stattdessen heilsamere, wirklichere, unmittelbarere Dinge tun. Ich hab zur Entspannung und zum Einschlafen in der letzten Zeit viel Input zum Lebensbaum und von Neil Kramer gehabt.
Ich glaub nicht, dass ich auf meine alten Tage noch mit ner hermetischen Schule anfange, und doch sind in der letzten Zeit (Merkur retro…) bei mir eine Menge Puzzlestücke angefallen, alte, sehr alte und ganz neue. Ich seh das Bild noch nicht komplett (Merkur retro… noch nicht vorbei, die Phase). Und doch: ich seh was. Vor allem seh ich, dass ich viel mehr als jetzt SEIN will, verkörpern will. Embodiment.

Jo.

Nachgeblubber zum Abschluss:
Das Moll hat sichs noch mal voll gegeben und kurz vorm Auszug Orte in der Wohnung erkundigt, die zuvor noch nie eine Pfote beschlichen hat.
Ich hatte vorher so ein seltsames Kratzen und Schaben kleiner Krällchen gehört und konnte das überhaupt nicht einordnen. Bis ichs über meinem Kopf maunzen hörte. Sie muss sich irnzwie den schrägen Balken entlang hochgezogen und -geschoben haben.
Die Heizung unten im Bild ist noch maln halben Meter höher als ich, nur damit die geneigte LeserInnenschaft sich ne Vorstellung machen kann, wie hoch das Kätzchen da hockt. (Und warum wir – u.A. – umziehen. Diese Wohnung bekommen wir im Winter nicht warm.)

Gerettet wurde sie durch eine Gemeinschaftsaktion. Ich stand auf der Leiter und hielt ein dickes großes Sofakissen über den Kopf, mein Freund gab Anweisungen, und das Kätzchen ist dann aufs Kissen gesprungen.

Puh.

update


Diese wunderhübsche Bettwäsche hab ich dem Schnusel zum Geburtstag geschenkt, seine erste Ökobettwäsche.
Sie ist wirklich schön, aber ich mag sie grad gar nicht mehr sehen. Zumindest nicht tagsüber… seufz.

… downdate … Ich dachte, ich würd wieder gesund, und nu scheints, dass es erst richtig losgeht. Wie unspannend. Danke für die Gesungswünsche von neulich btw.

Ich kehre jetzt an den Ort der Genesung zurück. Oder zumindest ist es der Ort, an dem ich halt zur Zeit hauptsächlich verweile. Matschig rumliege. Immerhin in guter Gesellschaft.