müllfrei

31. Mai ~ Dankesammlung

Achja, gestern hätte ich meine erste geschäftliche Tarotlegung gehabt. Das musst ich absagen. Stattdessen war ich mit dem Gefährten in der Tierpraxis und hab unsere Tapferkatze abgeholt.
Ich hätt Tarot gerne morgen nachgeholt, und nu ist die Kundin krank. Ob das noch was wird?

Ich hab das Gefühl, es liegt an mir, an meinen Erwartungen. Ich hab mich von Anfang an dabei erwischt, dass ich gezweifelt habe, ob der Termin zustande kommt.
Es gibt überhaupt reichlich spirituelle Hausaufgaben für mich zu tun. Heute Morgen und Vormittag gings mir gar nicht gut. Wg. der Tierarztrechnungen – da stehen noch welche aus, die werden auch nicht ohne sein – bin ich in Angst gerutscht.
Ich habe sehr deutlich gemerkt, dass mein Verstand mir da nicht weiterhilft. Geholfen hat, das Gefühl von Fülle hervorzurufen. Und es half, paar Sachen zu erledigen, die ich online zu tun hatte und dann den Rechner auszumachen und mich mit Naheliegendem vor Ort zu beschäftigen.

Jedenfalls bin ich dankbar für die Erkenntnis heute, wie mein Denken mir Leid und Not schafft, wenn ich nicht achtsam und diszipliniert bin. Ich hab zu üben, und das mach ich gern! ❤

Ich bin auch sehr dankbar, dass es ganz bedeutend kühler geworden ist. Ein wunderbarer Tag heute, frische Luft, sanfter, kühlender Wind, warme gelbe Sonne.

Und ich so matschig…

Das wurde besser, als ich mich mit Haushalt beschäftigt habe. So gings mir ja neulich schon mal. Eine wirklich erstaunliche Entwicklung, das. ❤

Ich hab heute endlich wieder Mandel-Cashew-Milch gemacht. In den schwülen Tagen ist mir die so schnell schlecht geworden, dass ich’s leid war und gar keine mehr gemacht habe. Jetzt geht’s wieder. Das war schön, ich mach das sehr gern. Und ich hab so einen schönen Blick aus dem Küchenfenster, ins Grüne, auf gelbe Sonnenschirme eines Restaurants. ❤

Da ist die neue Müllschüssel im Einsatz, die ist so SCHÖN. Ich liebe Gelbgrün. Und seit – hey, genau seit einem Jahr und zwei Tagen hab ich eine Müllschüssel im Einsatz und brauche deswegen für den Hausmüll keine Plastikmülltüten mehr. (Alle paar Wochen mal eine für’s Katzenstreu, das wir inzwischen hauptsächlich per Papiertüten entsorgen – die Papiertüten, in der das Streu verkauft wird.) Dafür auch DANKE! ❤

Dann bin ich dankbar, dass ich mein gestern begonnenes Projekt Ätherische-Ölfläschchen-am-Deckel-Beschriften heute zum Abschluss gebracht habe. ❤

Auf die Idee hätte ich vor 20 Jahren schon kommen sollen! Hätte mir zusammengerechnet bestimmt ein paar Wochen Suchen und Kramen erspart… X) Nu isses endlich getan, und grad passend, denn morgen mach ich wieder neues Deo.

Für dieses Deo bin ich immer noch und mal wieder auch SEHR dankbar. Die heißen Tage jetzt hat es wunderbar funktioniert. Besser als Gekauftes, möcht ich behaupten. Echt, Leuts, macht euer Deo selber! Es ist unglaublich einfach, geht ratz fatz, ist viel billiger, viel gesünder, es riecht so, wie ihr wollt, und es funktioniert richtig gut. Danke für das Selbstgemachte Deo! ❤

Achgosh, es gibt viel zum Dankbarsein, heute. Ich hab danach den Mangold vom Balkon geerntet. Kein einziges Foto dazu; ich war mit Kochen beschäftigt und bisschen in Eile. Es war eine nicht wirklich große Portion, dafür war es SEHR lecker.
Wen es interessiert: Ich habs nach einem bewährten exotischen Vetch-Rezept gemacht:
Kokosöl heiß werden lassen (nicht zu heiß, neh?), jeweils so… nach Gefühl… Ingwerpulver, Koriandersamen (zermörsert), bisske Bockshornklee, Kreuzkümmel rein. Wenns duftet ne kleine kleingewürfelte Zwiebel drauf, wenn die glasig ist (bisschen braun schon) den kleingeschnittenen Mangold drauf. Eine kleine Weile braten/dünsten  – erst brät er, bald dünstet er, wg. Deckel drauf: Kondenswasser. Dann noch Salz und Pfeffer. Und dann noch einen Schwall frisch gemachter Mandel-Cashew-Milch drauf, wenn zur Hand. =) Dazu Kartoffeln. MJAM.

Also, Danke für den superleckeren Mangold! Möge er schnell und kräftig wieder nachwachsen! ❤

Nach dem Essen sind wir mit unserem Sorgenkätzchen wieder in die Tierklinik. Sie bekam eine Spritze, ein Antidepressivum (das wirkt bei Katzen appetitanregend), und übermorgen müssen wir wieder hin. SEUFZ.
Sie liegt jetzt in ihrem Aquarium und maunzt, wenn wir in der Nähe sind. Nächste Woche werden die Fäden gezogen, dann kann endlich die elende Halskrause weg.

Oh Schnutzel! Da musst du jetzt noch ne Weile drinsein. 😦

Hachja.

Oke, dann hab ich noch ne Runde gedreht, ich musste noch mal raus, einfach so rumschlendern. Im Ökoladen wartete noch eine Haferschnitte auf mich – danke! ❤ Die sind oft ausverkauft um die Zeit.
UND!
Neulich hab ich den Chef gefragt, ob er noch von dem Senf hat, den ich vor Wochen aus der Reduziert-weil-bald-abgelaufen-und/oder-aus-dem-Sortiment-genommen-Kiste gekauft hab. Nee, ist aus dem Sortiment genommen.
Scheint, er hat geguckt und noch ein Glas gefunden, das ich eben in oben erwähnter Kiste fand. Und da zeig ich jetzt ein Foto von. Konsumterror, hemmungslose Werbung, und wenn Zwergenwiese mich dafür mit einer Ladung dieses Senfes bezahlen will: Immer HER damit! Ich mach in jedem Blogpost Werbung dafür, wenn die wollen.Mit so nordischen Zutaten wie Agavendicksaft, Ingwer, Nelke, Kurkuma, Paprika und Chili. Und der ist LECKER! Danke, dass ich den heute gefunden habe! ❤

Auf dem Heimweg fand ich außerdem einen Aushang: KATZE ENTLAUFEN.
Nee, näh?
Nach dem Foto hätte es die Katze sein können, die uns das Tierheim gestern zuerst beschrieben hat, also haben wir dort angerufen. Stellt sich raus, das Kätzchen ist schon wieder daheim. Auch dafür Danke! ❤

Im Tierheim die Lady sagte uns, zur Zeit gebe es massenhaft Fundkatzen. Vielleicht wg. der Hitze.

Jo, das wars für heute. War viel.

Außerdem ist der letzte Maitag und ich habe meinen „Monat voller Danke“ erfüllt. Nu frag ich mich, ob ich das weiter mache. Es war schön, jeden Tag was zu schreiben zu haben. Es gab mehrere Tage, da war mir gar nicht danach; und grad da war’s heilsam und hilfreich. Ich möchte das gerne weiter machen.

Andererseits hab ich auch manche Tage echt lange Laberposts produziert, so wie heute z.B. Wer weiß, ob überhaupt jemand bis hier gelesen hat.  X)

Dann wiederum kann ich natürlich in meinen Blog buchlange Beiträge reinschaufeln, solange ich mag. Und wenn ich diese Dankeliste nur in mein Tagebuchfile schriebe, würde ich es wohl nicht so diszipliniert durchziehen. Also. Ich häng noch einen Monat dran!

Dann bis morgen! ❤ und danke für’s Lesen =)

 

24. Mai ~ Dankesammlung

Heute Danke! für einige schöne Konsumgüter und für Immaterielles.

Erst die Sachen.

Ich hab einen neuen Krug.
Hab ich ja erzählt, wie ich meinen geliebten hellblauen kleinen Schnuffelkrug am 21. Mai hab fallenlassen. Und wie niedergeschmettert ich deswegen war. Und wie passend der Verlust war, weil ich grad über Anhaftung an Dinge und Konzepte nachdachte, die uns gefangen hält- kräsch!
Wir haben am selben Tag noch im Internet nach Ersatz geguckt, und unter Lawinen von teilweise grauenhaftem Zeugs und auch sehr hübschen, teuren und zu großen Krügen fand ich genau einen einzigen ähnlichen Krug. Den ich gleich bestellt habe. Gut bezahlbar. Er ist jetzt da. Ich bin dankbar, weil er von Form und Größe fast genauso ist, wie mein Schnuffelkrug. Die Farbe – ich hätte lieber eine andere gehabt; es gab leider nur noch Grau, das wollte ich erst recht nicht. An dieses kräftige Blau muss ich mich noch gewöhnen.

Achdoch, der ist hübsch. Ich muss meinen blassblauen Schnuffelkrug noch richtig losLASSEN, dann gefällt mir dieses Knallblau bestimmt auch sehr gut. Der Glasdeckel (von einem kleinen Weckglas) passt wieder genau obendrauf. Danke! ❤

Ich bin übrigens auch sehr dankbar für den blassrosa Krug, der links daneben steht. Den habe ich Ende April 2016 in Mannheim im Frauenbuchladen gefunden –

Gosh, zu meiner Zeit gabs im Frauenbuchladen wilde Hexenbücher, mit Schreibmaschine getippt und im Selbstverlag produziert. Wunderbare Spritt-Maggi-Bücher wie  „Mond, Mond“ von Anne Kent Rush, die Sachen aus der Edition Gisela Meussling, „Venus ist noch fern“ von Phoenix und Barbara Messmer, dazu Politisches, die Selbstuntersuchungsmappe –

― Heute gibts Kochbücher, Washitape, retro-Geschirrtücher, hübsche Blechschilder,
und naja, diesen wundervollen großen Krug habe ich gefunden und sofort gekauft. Dabei war der nun nicht grad billig… Die Farbe ist nicht ganz mein Geschmack, trotzdem kam er mit heim, denn ich hatte just zu der Zeit den Sojamilchmacher bekommen und in der Küche große Sauereien beim Absieben der Sojamilch verursacht. Magischerweise passt das Sieb, das mit dem Sojamilchmacher mitgeliefert worden war, genau, also, perfekt, in die Öffnung des rosa Kruges. Wunderbarer Zufall. Freut mich heute immer noch. Danke! ❤

Bei der Gelegenheit: Auch noch mal Danke für den Sojamilchmacher! Seit über einem Jahr kein einziges Tetra Pak mehr in diesem Haushalt. ❤

Außerdem auch Danke! für die Teedose, die oben auf den Foto rechts steht. Die habe ich schon sehr lange. In Köln gekauft, glaube ich. Hier ist sie in ihrer ganzen Pracht:

Ich liebe so vieles von Walter Moers. Danke für diese entzückende Teedose! ❤

Und zuletzt noch ein Vorausdanke für ein Konsumgut, das noch nicht hier ist. Wie ich per Mail erfuhr hat es heute das „Logistikcenter“ verlassen und wird voraussichtlich Freyjatag hier ankommen. Ich hab mir den Bistrotisch bestellt. So nen klassischen Französischen. Auf den bin ich scharf, seit mir als Kind eine nette Studentin, die mal ne zeitlang so ne Art Au Pair für mich war, erzählt hat, wie sie ein Semester lang in Paris gewohnt hat und dort so nen Tisch aus nem Café geklaut hat. Sie hatte da mit ner Freundin Kaffee getrunken, und erst wars als Witz gemeint gewesen. Die beiden haben nach dem Bezahlen einfach den Tisch hochgehoben und sind damit losgeschleppt. Zu ihrer Verwunderung hielt niemand sie auf, und so landete der Tisch auf dem Balkon ihrer WG. Seit ich das gehört habe, will ich auch so nen Tisch. So ungefähr 40 Jahre später hab ich mir endlich einen angeschafft. Danke schon mal, dass er unterwegs zu mir ist. ❤

An dem Tisch will ich Kartenlegen.

Außerdem, auf einer tieferen Ebene, bin ich dankbar für die Energie, die ich zur Zeit verspüre. Es ist SO SCHÖN hier, die Wohnung, auf der Terasse wuchert es üppig, im ganzen Hemshof wuchert es überall. Sattes Maigrün, und Rosen. Überall Rosen, rote, weiße, gelbe, aroosche, und wild sehen sie aus, organisch, keine ordentlich zugestutzen Zierbüsche. Leben. Und die Mauersegler jagen und kreischen, einzelne Papageien schillern und quietschen. Kinder quietschen auch, überall spielen Kinder. Hier ist Platz für Leben.

Danke! ❤

1. Mai ~ Dankesammlung

Hngh, gestern hat alles im Sonnenlicht geleuchtet. Und wir ham geputzt, weil wir heute den Tag draußen verbringen wollten, und nun wars ein grauer, verregneter Zuhause-Rumgammel-Erster-Mai.
Und der war auch schön.

In die Dankesammlung kommt heute selbstgemachtes Deo, von dem ich schon drüben im Vetchblog erzählt habe. (Hier Rezepte dafür.) Heute hab ich Neues gemacht, diesmal mit Muskatellersalbei und Limette. Und einem Tropfen Patchouli. Muss.

Auf dem Bild sind noch andere Dinge, die mich sehr freuen. =) Der Mai hat ja grad erst angefangen. ❤  

Zaubernahrung

Vor ungefähr zwei Monaten hab ich beschlossen, dass ich was Ehrenhaftes tun muss. Das bezog sich auf den Spirituellen AllTag, und darin ist einer der wichtigsten Aspekte meine Ernährung. „Ich esse zu viel, zu wenig Frisches, zu viel Zucker“ hab ich da geschrieben.

Mehr Frisches und insgesamt weniger esse ich, seit dem ich vor 13h nur Obst esse. Ich habe so auch ein bisschen abgenommen, was mir auffiel, als ich in München passend zur Party in mein supercooles, sehr enges „THE ONLY GOOD SYSTEM IS A SOUND SYSTEM“ Schört passte. Yöh.
Ich hab nicht vor, weiter abzunehmen, das war gar nicht der Plan und Grund der Ernährungsänderung. Es ist ein schöner Nebeneffekt. Mir scheint, ich pendel mich genau da ein, wo mir meine engen hübschen Schörts wieder passen. Und das jetzt, da ich noch finde, ich bin jung genug, die zu tragen. Wer weiß, wie lange das noch so ist… Also YÖH.


so geiel

Ich empfinde das Bis 12/13h nur Obst essen nicht als ‚Kur‘, sondern als Ernährungsumstellung für immer. Kann gut sein, dass ich mal Ausnahmen mache, die Regel bleibt. Ich komme sehr gut klar damit.

Also, diese Punkte meines Plans Gesunde Ernährung: weniger essen, mehr Frisches essen funktionieren.
Ein weitere Punkt ist Jeden Tag Goldene Milch. Wegen der täglichen Dosis Kurkuma. Das klappt nicht so gut. In München habe ich keine Goldene Milch gemacht. In Mums Küche halte ich mich sehr zurück, außerdem hatte ich keine Kuhmilchalternative mitgeschleppt und wollte vor Ort keine kaufen (NIE WIEDER TETRAPACK!).
Doch ich hatte immer stärker das Gefühl, dass das tägliche Kurkuma mir fehlt, also habe ich schließlich einfach einen Teelöffel Pulver in Tee verrührt. Noch Pfeffer dazu und runter damit. Es schmeckt… ziemlich grässlich. Und – so mein Gefühl – es tut mir GUT. So halte ich das jetzt weiterhin. Wenn ich aus irnzwelchen Gründen keine Goldene Milch mache, dann nehme ich mein Kurkuma so. Jeden Tag.
Gut.

Was ich auch neuerdings täglich zu mir nehme – das war ein Tip aus’m Heilerforum, wo ich wg. meines Wurzelchakras nachgefragt hatte – ist Gojibeeren-Tee. Auch wieder so was Exotisches, regional is was anderes… Ich habe nachgelesen, was Gojibeeren so können und beschlossen, dass ich sie mir erlaube. Jeden Tag 9 g als Tee. Schmeckt lecker und macht Freude.


hübscher Gojibeeren Tee

Der Oger und Schnusel, mein Gefährte, hatte derweil grässliche Süßigkeiten-Cravings und standhaft immer wieder billige, zuckrige, plastikverpackte Weißmehl-Schweinereien im Supermarkt aus seinem Einkaufswagen geräumt und doch nicht gekauft.
Zeitgleich kam hier ein neues Spielzeug an: Ein Pürierstab mit so einem kleinen Mixbecher, mit dem ich klebrige zähle Datteln, Feigen und auch eingeweichte Mandeln kleinbekomme.
Und daraus mach ich PÖPPEL!


Teig für Mandel-Cashew-Dattel-Feigen-Pöppel

Ich MAG Pöppel. Der Schnusel, mein Gefährte MAG Pöppel. Und die süßen Pöppel, die mögen wir ganz besonders gern.

süße Pöppel
Kakao-Mandel-Cashew-Dattel-Feigen Pöppel; Kakao, Kokosflocken, gepuffter Amaranth außenrum

Die ohne Kakao mag ich lieber als er, drum sie die alle MEINS!

16:12 h – Dattel-Feigen-Mandel-Cashew-Erdmandel-Kardamom-Vanille Pöppel

Also, zuckerfrei nach wie vor konsequent, einfach, und Grund für wunderbares, kreatives Gemanschte und Gepöppel in der Küche. Und Material für hemmungsloses Geschwelge am Computer.

 


17:50 h – oh Mist

Jooo. Bin zufrieden- achwas, ich bin glücklich! Außerdem erkältet, wie ich im VETCHBLOG erwähnte. Es gibt auch noch mehr zu erzählen, z.B. dass ich diese Erkältung-trotz-gesünderer-Ernährung stimmig finde, weil ich das Gefühl habe, bei mir ordnet sich was neu. Seit ich beschlossen habe, mein Wurzelchakra in Gang zu bringen, tut sich was. Davon erzähle ich vielleicht auch noch mehr. Jetzt muss ich Schluss machen, denn heute ist Putztag. Argh. Ist auch gesund.

Julipläne

Ich werde das Thema Müllvermeiden den Vetchblog verlagern.

Es gehört zwar, finde ich, absolut zur Spiritualität, und der Vetchblog hat auch weniger Follower. Aber manche davon lesen die HECKENWICKE nicht, und die möchte ich auch mit Geschichten zum Müllvermeiden inspirieren, wenn ich kann.

Drum mach ich das jetzt so, dass ich hier verlinke und auch tags setze und im VETCHBLOG die Artikel erscheinen.

Also: Plastikfreier Juli

Weitere Pläne für den Juli: Ich fahre morgen nach Köln, und Montag abend komm ich wieder. Ich werde meinen Schlepptop mitschleppen – wenn er doch nun mal so heißt – es kann allerdings gut sein, dass ich ihn nicht auspacke (so wars das letzte Mal).
Jaja, ich hab nen Knall, ich weiß.
Kann also sein, dass ich paar Tage nur selten oder gar nicht online bin.

Zur Temperance-Karte – Mäßigkeit – sind mir tatsächlich paar Eingebungen gekommen, ich kann sie nur noch nicht in Worte fassen. Dazu kommt noch was. Juliplan.

Ende Juli bin ich dann ne Woche in München, und dann sind Große Ferien.

Und JETZT probier ich die neue Haarseife aus, dann wird gekocht und gepackt, dabei räum ich hier noch bisschen den Slum auf, und dann ab ins Bett.
Morgen nach der Schule bleib ich gleich dort (die ist genau am Bahnhof) und treffe dann im Zug meine Ma. Ich freu mich auf Köln.

Bis bald!

Projekte

Seit dem letzten Neumond hats mir mehr und mehr die Sprache verschlagen. Ich schiebe das einfach auf den rückläufigen Merkur, der seit einer Woche wieder vorwärts geht. Am 6. Juni sind wir ganz aus der Nummer raus, und ich ahne, dass ich dann blogmäßig wieder in Fahrt bin.

Hier&Jetzt hab ich erst mal aufzuräumen und einige lose Fäden aufzunehmen und zu verknüpfen.
 

PROJEKT NIE WIEDER TETRA PAK
Funktioniert. Seit ich den Sojamilchmacher bestellt habe, haben wir kein Tetra Pak mehr gekauft.

Um die Frage von Marille Grünblatt zu beantworten:
Ich habe inzwischen Mandel Milch gemacht, auch gemischt mit Cashews, die ist köstlich geworden.
Reismilch geht auch gut, mit einem EL Öl und 5 Cashews.

Cashews sind überhaupt köstlich und damit werd ich noch einiges andere ausprobieren. Und wie erfreulich:
„In kaum einem anderen Lebensmittel ist der Anteil an der essentiellen Aminosäure Tryptophan derart hoch wie bei den Cashewkernen. Tryptophan ist ein unerlässlicher Nährstoff bei der Produktion des Neurotransmitters Serotonin. Gemeinsam mit dem Vitamin B6 (Bierhefe, Kartoffeln) kann Tryptophan helfen, Depressionen zu behandeln.“ Wikipedia

Hafermilch dagegen hat nicht gut geklappt, weil ich die warm hergestellt habe, und dabei wird Hafer schleimig. Wie ich weiß und ausgeblendet hatte. Drum hatte ich keine Milch, sondern Brei. Logisch. Ging dann übers Müsli weg. Ein bisschen davon auch sehr gut in Saucen.
Außerdem habe ich inzwischen rausbekommen, dass die Süße der vormals gekauften und so geliebten Hafermilch durch hinzugefügte Enzyme ensteht. Das kann ich zuhause nicht nachmachen. Also Hafermilch derweil gecancelt, wobei ich noch mal die kalte Methode versuchen werde. Dannmal, wenns is.

Der wunderbare Nebeneffekt beim Sojamilch machen sind die Okarapöppel. Jedesmal werdense bisschen anders.

Pöppelcairn an Paprikageröllhaufen in Cashewmilchpfütze

 

PROJEKT NIE WIEDER ALUHÜLLEN
Die Firma Glafey hat mir ein zauberhaftes Paket geschickt, also, meine Bestellung ist angekommen.
Ich habe jetzt eine Menge Teelichte ohne Hüllen und vor allem habe ich einige Dosen „St. Peter“ und „vierteljährlich“.

Ich habe vor Kurzem begonnen, mit selbstgebastelten ÖlLichtern zu experimentieren und habe damit das Gefühl, ich bin wieder ein Wegstück weiter heimgekommen. Anders kann ichs nicht ausdrücken. Diese Öllichter erfordern Pflege, und das mach ich sehr gern. Das Licht und das Zubehör und alles daran ist schön, finde ich.

Ein Foto vom Chaos auf meiner Truhe/dem Altar. Zu sehen sind drei Ölflaschen zum Nachgießen, drei Becher mit Dochten in bunten Papierhaltern (für St. Peter, Foto davon unterm Beitrag) und ein Glas mit Dochten in weißen Papierhaltern für „vierteljährlich“ (catchy names ham die Glafeys). Der Schwimmer für „vierteljährlich“ liegt auch im Glas, der war noch nicht im Einsatz. Die passen perfekt in Teelichtgläser. Perfekt!
Rechts im Bild mein Schmuckteller, der nichts mit den Lichtern zu tun hat und nur so aufs Bild geraten ist. Ist auch hübsch.
Darunter, unten rechts, liegt ein selbstgemachter ÖlLicht-Schwimmer. Da werde ich noch mehr machen, weil die für größere Gefäße gut sind. Und alles sieht toll aus. Das Licht scheint durch das Öl und das Wasser; Magie, Steampunk, Zauber, Wunder.
Ich bin froh! ❤

 

PROJEKT WENIGER PLASTIKMÜLL
Naja.
Es wird sehr allmählich und doch merklich weniger. Trotzdem immer noch anderhalb gelbe Säcke auf zwei Wochen. Viel zu viel. Weiter mit Weniger!
Wir brauchen immerhin so gut wie keine Plastikmülltüten mehr, weil wir in der Küche den Mülleimer abgeschafft haben. Stattdessen, sehr fotogen mit dem Fensterkristall Lichtfleck:
Warum ich da nicht früher drauf gekommen bin, also, vor vielen Jahren, das wundert mich sehr.

Den Plastikmüllbeutel im Bad, wo der Katzendreck reinkommt, lege ich inzwischen auch mit Zeitung aus, dann wird der Beutel nur ausgekippt. Wir haben seit vielen Tagen den selben Beutel im Einsatz.

Kleine Schritte.
 

 

Teelichter ohne Aluminium Pt. 2

Ich bin noch gar nicht so weit. Trotzdem ein Zwischenbericht. Gestern kam tatsächlich noch der Katalog von Glafey, was mich sehr gefreut hat. Ich werde auch ein paar Schachteln Teelichte bestellen. Die ’normalen‘ und St.Ursula® (:D), gleicher Durchmesse, viel höher. Wunderbar für unsere Laternen. Und drei passende Gläser dazu.

Und vor allem werde ich das hier bestellen, weil es mich fasziniert:

Zu finden auf der Homepage von Glafey,→ „Lichte“ und dann ganz unten.

Sowas von entZÜCKend! Allein die Schachteln. Und vor allem: die brennen ohne Paraffin und ohne Stearin, das ist nämlich das nächste Problem nach den Aluhüllen. (Alles im Netz, z.B. hier.)
Zu diesen ÖlLichtern habe ich auch eine Selbermach-Anleitung gefunden und es SOFORT ausprobiert.
Wir haben fast keine Dosen im Haus, und ich hab jetzt auch nicht vor, deswegen welche zu kaufen. Eine Dose Kokosmilch hatte ich. Die Milch ist jetzt im Schraubglas im Kühlschrank, und der Deckel ist teilweise hier:

Da wir neugierige und lebhafte Katzen haben, trage ich das Licht immer mit mir rum, wenn ich das Zimmer wechsle. Das verträgt es gut.

Der Docht war noch zu lang, die Flamme hat etwas gerußt, drum hab ich ihn gekürzt. Vielleicht ein bisschen zu sehr.

Trotzdem, ist es nicht schnucklig? Ihr seht hier auch gut die zwei Schichten Flüssigkeit: unter dem Öl ist Wasser, damit die Lampe sofort erlischt, wenn das Öl verbrannt ist. Ich habe – weil ich sonst nur teures Ölivenöl habe – Bratöl genommen. Das Licht ist jetzt schon ne Weile an und ich riech gar nix.
Morgen kaufe ich preiswertes Rapsöl. In der Glasflasche!