Musik

Zu verschenken: Kali Durga Lied

Ahh, ein Grund zu Bloggen. Es gibt ja viele Gründe, bloß konnte ich mich irnzwie nicht aufraffen in den letzten Wochen. Die compfreien Tage haben eine tiefere Wirkung als ich geahnt hab.

Grad finde ich im Posteingang eine Mail von White Swan – die, die mir jede Woche aus Werbegründen ein Lied zum kostenlosen Runterladen schicken. Meist unerträglicher Blödsinn – das von heute ist erfreulicherweise hübsch. Wenn auch bisschen sehr weichgespült und lieblich für eine so machtvolle Göttin. Und doch, ja, das Lied ist wirklich schön. Kostenlos (gegen Angabe eurer Mailadresse – dann seid ihr auch im Verteiler, könnt euch allerdings sofort wieder löschen lassen) zu haben bis nächsten Mittwoch hier:

Shantala – Om Mata Kali (Goddess Durga)

 

Viel Freude. =)

 

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21. Mai ~ Dankesammlung

Puh. Heute war Putztag. Bevor ich angefangen habe, hab ich das Neueste Video von Teal Swan angeguckt, „The Rat Cage“ („Der Rattenkäfig“) – wie wir alle gefangen, eingekerkert sind und wie wir uns befreien können. Was ich mir vor allem gemerkt habe: attachment – Anhaftung. Das Haften an Dingen, Konzepten – irnzwas, alles, was wir mit uns selbst verwechseln. Als ich das hörte, fielen mir sofort die feuchten Flecken ein, die wir gestern hier an der Wand entdeckt haben. Ich bin so glücklich in dieser Wohnung, an diesem Ort. Es ist wichtig, dass ich mein Glück nicht damit verknüpfe. Ich kann dieses Glück auch an anderen Orten verspüren, falls ich hier nicht mehr sein könnte.

Putztag hab ich eingeläutet mit Spülen, dabei hab ich weiter über Teal Swans Worte nachgedacht, und dann hab ich meinen geliebten kleinen blauen Krug fallen gelassen. Es war wie in Zeitlupe. Ich hab den Schepperer schon gehört, bevor der Krug auf den Fliesen zersprang, und das Schrecklichste: Ich hatte und habe das Gefühl, wenn ich diesen Schepperer nicht ‚vorausgehört‘ hätte – ich hätte den Krug genausogut noch fangen können. Hab ich nicht.
Stattdessen hab ich erst mal heftig geweint.

Den Krug hatte ich vor Jahren in München in einem billig-Supermarkt in einer Wühlkiste gefunden. Er war perfekt, außen pastellblau, innen weiß, perfekte Form, wunderschön. Wunderschön. Ich hab nie wieder so einen Krug gefunden. Ich hatte ihn ständig in Benutzung, er war perfekt praktisch für meine selbstgemachte Pflanzenmilch. Ich habe den Krug geliebt. Ich habe mich jedesmal gefreut, wenn ich ihn gesehen, angefasst, verwendet, gespült, weggeräumt habe. Ich glaub, ich hab noch nicht mal ein Foto von ihm. Ich hatte welche machen wollen, bald, weil ich genau zu diesem Krug einen Danke-Beitrag habe schreiben wollen.
Und heute habe ich ihn fallenlassen, und jetzt sind seine Scherben im Müll. Ich bekomme grad wieder nen Klumpen im Hals.

Nebenbei, neben dieser kindlichen tiefen Trauer über den Verlust meines sehr geliebten, superschnuckligen, niedlichen Schnuselkruges, gehen noch andere Überlegungen und Empfindungen in mir ab. Was ein Luxus, über einen Krug zu weinen. Wenn ich weiter keine Sorgen habe, gehts mir doch gut.

Nee. Ich bin traurig!

Und dann ~ na klar, ich verstehe. Anhaftung. Der Krug ist mir nicht runtergefallen, er ist nicht wo runtergerutscht oder so. Ich habe ihn fallenlassen. Ich verstehe. Es fällt mir wirklich schwer, dafür „danke“ zu sagen… und doch.

Der Gefährte kam dann nach hause (war in der Muckibude gewesen). Sah draußen schon die Scherben im Müll zum Runterbringen; er wusste, wie sehr ich den Krug gemocht hab, und er hat mich liebevoll getröstet. Das hat wirklich geholfen, danke! ❤
Er sagte genau dasselbe  dazu – nicht haften, gehn lassen. Außerdem versprach er mir einen neuen Krug.

Ach, wenn das so einfach wäre. Wir haben schon im Internet geguckt, und ich hab all die Jahre die Augen offen gehalten. Der kleine Krug war in seiner schönen Schlichtheit etwas ganz Besonderes. Leider.

So, und jetzt genug davon. Etwas in mir ist echt traurig, und das könnte noch ne Weile anhalten, wenn ich Milch mache oder die Lücke aufm Regal sehe. Und ein anderer Anteil tröstet den traurigen Anteil und weiß: Das war bloß ein Krug, und wenn ich nicht so dran gehangen wäre, dann hätte ich ihn heute nicht runtergeschmissen. Es könnten krassere Dinge in meinem Leben geschehen, damit ich lerne, nicht so anzuhaften. Das war ein Weckerklingeln, der Schepperer heute.

Jo.

Später ist mir noch was aufgefallen. Der Gefährte hat zum Putzen den Soundtrack zu Skyrim aufgelegt. Den mag ich gern  – und doch… Mit der Zeit hab ich gemerkt, wie mich diese Musik runterzieht und noch mal richtig deprimiert. Low vibration. Dieses Drama, diese Verzweiflung, alles so SCHLIMM oder großartig, so GEWALTIG, dräuendes Verhängnis, Verzweiflung, Heldentaten… Mega-Monster-DRAMA.
So ne Musik, solche Gefühle: Empire. Täuschung, unheilsam. Alle spirituellen Menschen, die ich erlebt habe, live oder per Medium (Buch, Hörtext, Video… ahja, und Friedrich), die mir weitergeholfen haben, kommen völlig ohne solches Drama aus. Da ist eine Leichtigkeit, Humor, der kosmische Kicherfaktor ist spürbar. Und manche haben ultimaten Schrecken erlebt – Viktor Frankl fällt mir ein, der Jahre im KZ überlebte. (Er ist der Begründer der Logotherapie, von der ich hier schon geschwärmt habe.)

Ich hab die Musik eben gewechselt; hab die CD von Prof Surinder Singh aufgelegt, die wir neulich beim Konzert gekauft habe. VIEL besser. Organisch, heilsam. DANKE! ❤

Jo. Geputzt haben wir (auch dafür DANKE! ) und es ist auch schon bisschen spät geworden. Ab ins Bett, morgen HPΨ Schule.

edit
Achja, und beim Putzen hab ich auch noch meine Heilige Kichererbse eingesaugt! Weia! DRAMA und Elend heute!
Jetzt muss ich lachen; naja, Kichererbsen hab ich genug im Schrank, die ist schnell ersetzt.

6. Mai ~ Dankesammlung

Ich hock hier zwischen gepacktem Zeugs aufm Boden in meinen Zimmer, der Gefährte wischt draußen alle Böden (heute ist Putztag), und wenn trocken ist, fahren wir los nach München. Ich werd nämlich hingefahren, danke, oh Oger ❤ Smoooch!

Gestern das Konzert war sowas von schön! Die Sängerin, Nawal, war letztes Jahr Anfang April schon mal bei uns und nahm am mannheimer Zik’r (Sufi-Musik-Meditation) teil. Das Konzert fand im Sufizentrum statt – das klingt so großartig – das ist ein großer Raum. Hier (Foto von letztem Jahr):

Auf der Bank unter dem Bild von Inayat Ali Khan und seiner Musiktruppe saßen Nawal und Ali Ungan, wir saßen auf den Bänken, das Licht war schöner als auf dem Foto. Es war absolut unplugged, ohne Mikro. Wir haben teilweise mitgesungen – so wurde es auch ein bisschen ein Zik’r.

Hachja. :‘) Das war ein Wunsch, der sich erfüllt hat. Er erfüllt sich ja immer, wenn wir dort am Zik’r teilnehmen; gestern wars noch mal besonders magisch.

Nawal brachte was zur Sprache, das mir zur Zeit oft begegnet. Ich habe den Eindruck, es ist eine Vibration, die grad um die Welt und durch uns durch geht: Das ‚Negative‘ anzusehen, zu verstehen und zu integrieren. Dem Negativen mit Liebe zu begegnen. There is nothing that is not God, sang Nawal, es gibt nichts, das nicht Gott ist. Teal Swan hat dazu grad letzten Samstag, selbst sehr bewegt, ein Video gemacht (englisch). Ich werd auch noch einiges dazu schreiben, hab ich ja die Tage schon. Ist leicht gesagt und hingeschrieben und auch keine neue Idee. Neu ist die Verbreitung, und für mich, dass ichs auch endlich einigermaßen verstehe, so dass ich damit was anfangen kann, praktisch.

Danke also für das Konzert und die Erkenntnisse und ihre Anwendung. Das ist alles Heilung. ❤

Dann auch noch danke – das war alles gestern, und heute bewegts mich weiterhin – für einen sehr schönen Traum, den ich morgens hatte und der mir inzwischen von jemandem aufs Wunderbarste auch gedeutet wurde.

Und jetzt mach ich hier Schicht und fahr nach München. Hoffentlich bin ich dort online.

Wie auch immer: bis bald! =)

2. Mai ~ Dankesammlung

Achgosh, heut habe ich so viel! Ein kühler, regnerischer Tag voller Geschenke.

Wir haben diese Woche wieder keine Schule, stattdessen war ich heute bei einer Freundin eingeladen. Sie wirkt seit einigen Monaten mit Klangschalen, und wie sich das gefügt hat, das ist auch eine durch und durch magische Geschichte. Sie wird sich demnächst in ihrem Heimatland damit selbstständig machen, und das heute war ihr Abschieds- und Neue-Wohnung-Einzugsgeschenk an mich.

Um zu ihr zu kommen, musste ich eine bestimmte Bahn nehmen, und ich bin schwer ausm Bett gekommen (ich bin KEINE Morgenperson…) Beim mühsamen, bisschen zu späten Aufstehn war mein erster Gedanke: Oje, jetzt hab ich nicht mehr genug Zeit für alles, was ich machen muss…
Mein zweiter Gedanke war, weil ich ja doch langsam klüger werde: Ja, genau. Da hab ich grad klar und deutlich meinen Wunsch ans Universum geschickt – „Ich hab nicht genug Zeit“ – und das Universum in seiner kosmischen Freundlichkeit wird ihn mir erfüllen. Storno! Ich habe genug Zeit für alles. Ich mach alles in Ruhe, und die Zeit reicht.
Und genauso wars. Ich hab noch meine Ohrringe sortiert, weil ich am Ende, nach gemütlichem Eins-nach-dem-andern-machen, noch ne Viertelstunde übrig hatte, bis ich ausm Haus musste. Danke! ❤

Die Klangschalenmassage war wunderbar. Danke! ❤

Auf dem Heimweg hab ich meinen Mai- und Sommer-Anhänger in eine Kastanie gehängt, um ein Foto zu machen.
Und da hatte ich plötzlich einen kleinen dicken Jungen an der Backe, der auch Fotos machen wollte. Er hat ein paar Fotos von dem Sperrmüll gemacht, der da auch rumlag. Das war irnzwie… schnuselig. =)
Zuhause hatte das Moll wieder mal Schmuseanfall und ist dann mit der Pfote über den Augen eingeschlafen.
Und – hehe, Konsum – wir haben ein neues Möbel.

Danke! =) ❤

Achja, und dann kam noch eine Freude: im Godharma-Blog hat Sungomed nen wundervollen (voller Wunder) Beitrag gepostet: Das Ramayana oder „Sita sings the blues“ | Godharmaspirit, und in einem Kommentar dazu noch einen Link zu lieblicher, schöner Musik, die ich heute Abend sehr genieße. Ich bette das Video hier auch ein, und wer Indisches mag, schaue sich den verlinkten Artikel an! =)

Danke! ❤

P.S.

Was ich alles aufm Rechner für wundervolles Zeugs finde! Und auf YouTube isses auch noch, wenn auch nicht mehr zum Runterladen. Na, da bin ich aber froh, dass ich das damals schon gemacht hab.

Das Lied ist übrigens auch im Original ganz GANZ wundervoll! → Aaj Mausam Bada Beimaan Hai gesungen von Mohammed Rafi

Warum bin ich eigentlich noch nicht im Bett?!?!?

Ue o Muite Arukou

Warum?!??!

Weils mir aus irnznem Grund heute morgen einfiel. Vor ca. 30 Jahren konnte ich das auswendig singen. Die Version, die mir zur Verfügung stand, war auf einer rauschigen Musikkassette. Den Text hatte ich phonetisch mitgeschrieben, und wie ich jetzt sehe: War einigermaßen akkurat, was ich damals rausgehört habe.

Und warum hat mir das Lied damals so gefallen? Weils japanisch ist. Auch vor Mangas und Animes gabs junge Leute mit Japan-Tick.
Warum ich einen hatte? Well…