Passau

Die Suche nach dem dritten Bild führt zu Abgeschweife

Bild von ner Tasse.

Es scheint, wir konnten zwei der drei Bilder indentifizieren. Es war wohl doch eines aus Drei Bilder, das in der Mitte mit der Tasse. Dann das erste von gestern. Nur das dritte Bild ist uns immer noch ein Rätsel.
Mir vor allem. Vielleicht wars ja das schwarz-weiß Bild der blassgelben Thermoskannenplastiktasse im Johannisbrotbaum, in dem wir einen Urlaub lang auf Mallorca ne Menge Zeit verbacht haben.
Weia, ist das lange her! Gingen wir da noch zur Schule?

Das Bild hab ich damals noch analog hergestellt, und ich habs nicht gescannt.

Auf Mallorca waren wir, weil mein Vater fand, er muss dort ein Haus kaufen. Inzwischen haben er und seine Frau viel schöne Zeit dort verbracht, also hat es sich gelohnt, mit dem Haus.
Für mich ist das nichts. Ich mag das viele Fliegen nicht, und da die kleine Finka ziemlich tief im Festland und einigermaßen weit weg vom nächsten Ort ist
und weil ich nicht autofahren kann
und weil der Weg zum nächsten Ort eine fiese Steigung raufführt, was bei Hitze mit dem Fahrrad auch nicht schön ist-

– von dieser Steigung, die auf dem Heimweg eine rasante Abfahrt ist, die ich eines nachts hackedicht vom grässlichen San Miguel mit dem Rad bewältigen zu müssen glaubte –
von dieser Steigung und jener hackedichten Abfahrt habe ich heute noch Narben an der Oberlippe.

Das war schmerzhaft. Ich wurde am nächsten Tag nach Palma ins Krankenhaus gefahren, dort warteten wir sehr sehr sehr lange, dann bekam ich viel Vaseline auf die Lippe geschmiert und dann hieß es Warten aufs Abschwellen. Immer, wenn ich zu der Zeit in den Spiegel geuckt hab, dachte ich An wen erinnert mich das?!?
Bis ich endlich drauf kam: ich sah aus, wie eine von Ralf Königs Figuren.

Das war auch in dem einen Urlaub mit Lady of the Dan. Insgesamt war das ein sehr schöner Urlaub, wir haben eine Eismaschine gefunden und das beste Schokoladeneis der Welt gemacht. Gosh, das hat Strom gekostet…
Jedenfalls hab ich keine gescannten Fots von damals – auch ein Projekt für den Moment, da ich hier mein eigenes Zimmer habe. Das wird geschehen, wenn wir den Dachboden fit haben, damit wir dort unser Bett hinstellen können. Ich warte auf die Ferien, wenn der Oger mehr Zeit hat.
Wir haben quasi eben erst ein neues Fenster dort eingebaut bekommen (darauf haben wir lange gewartet), jetzt muss gestrichen und hübsch gemacht werden, und dann müssen wir gucken, wie wir das Bett da hoch bekommen.
Eya… Damit das hier nicht ganz ohne Bild bleibt:
Ein Bild hab ich von Mallorca, das hab ich mit Füllern von einem meiner Fotos abgezeichnet.

Ich glaub, die Straße war in echt nicht so gelb… X)

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Drei Bilder

Lady of the Dan hat mich nach drei Bildern gefragt, die ich vor vielen Jahren mal ausgedruckt hatte. Sie sagt, sie hatte die aufgehängt, und es wären „alle Interiors, mit Tassen, Kannen, so was“.

Mal guggn, ich ahne, welche Bilder das waren.

Das hier war bestimmt dabei.

Das ist ne kleine Wildnis in Köln-Mülheim, in der Wohnung, in der ich mit meinem damaligen Freund gehaust habe. War ne Sozialwohnung, die er sich noch mit einem teilte.
Die Teekanne hab ich nicht mehr, die Tarotkarten auch nicht. Die sind nett, finde ich, ich mag diese bunten Comic-Bilder. Aber ich mag nicht damit legen. Ich nehm Pamelas Karten („Rider-Waite“).
Bis auf den Muhmenpott hab ich gar nichts mehr von den Sachen da auf dem Bild. Doch, vielleicht find ich dieses grüne Kästchen noch, wenn ich hier alle Sachen richtig ausgepackt habe. Da sind so Klangkugeln drin. Vielleicht hab ichs auch schon aufm Flohmarkt verkauft.,..
Feuerzeuge werden immer noch so von mir individualisiert. Ich kleb hübsche bunte Sachen drauf und sichere das mit Klebeband.

Dann vielleicht das hier-

Auch Mülheim. Das war eine wunderbare Sammeltasse ohne Untersetzer. Vollendete, klare Form, entzückendes, dezent verspieltes goldenes Rankenmuster. Ich glaub, die hatten wir bei der Oma meines damaligen Freundes gefunden. Ist lange kaputt. Wir hatten den Mitbewohner im Verdacht…X)

Und vielleicht war das dabei.

Das ist später, in Passau. Da hatte ich eine wunderbare Wohnung, eine ambulante WG. Das Buch ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Es sieht dämlich aus; das ist es nicht. Hervorragend geschriebene, spannende, kluge SciFi. ♥

Yo, Lady of the Dan, sind das die Bilder? 🙂

Aus dem Tagebuch einer Nerdin

Ein Zitat aus dem grässlichen „offiziellen Star Wars Magazin“, das ich wg. eines Bountyhunter Specials gekauft habe, möchte ich für die Nachwelt erhalten.

Ich saß mit dem Heft im Zug und las, und irgendwann fiel mir auf, dass ich mein Boba-T-Shirt anhatte. Jaja, sowas besitze ich. Hatte C. mal im Laden, und weils natürlich keine Sau kaufen wollte, hat sie’s mir geschenkt. Und inzwischen bin ich soweit seelisch gefestigt oder meinetwegen auch verwirrt, dass ich’s manchmal in der Öffentlichkeit trage.

Jedenfalls, ich bemerkte, dass ich mein Boba-Shirt anhatte, und gleichzeitig stieg eine Gruppe Berufsschüler ein, und mir wars plötzlich doch arg peinlich. Bis ich auf Aussagen von J. Bulloch stieß (hat Boba im Film ‚gespielt‘ bzw. in die Rüstung gepasst), und haltlos zu kichern anfing. Es geht da um die kleineren Heldentaten, die ein Hunter ständig und eher nebenbei vollbringt, wie eben zum Beispiel das Tragen der Rüstung.

Auf der StarWars Trading-Card „Quick Reflexes“ steht: „Boba Fett’s helmet has infrared capabilities, a motion tracking system, a macrobinocular viewer, an internal comlink and a broadband antenna. He doesn’t miss a thing.“
Dazu Bulloch: „Ich erinnere mich daran, beinahe auf Darth Vaders Umhang getreten zu sein, als wir die Treppen zur Karbongefrierkammer hinunterstiegen. Ich konnte kaum etwas sehen.“

Ich stelle mir gern vor, wie Boba auf Darths Umhang latscht. Wie beide erstarren. Wie Darth sich langsam umdreht, wie sie runter schaun auf den schwarzen Stoff unter Bobas Fuß… Und wie Darth Boba dann einen ganz kleinen, ganz leichten Stips vor die Brust gibt.
Bulloch: „Die größte Herausforderung war, nicht umzufallen, weil ich durch den Jet-Pack etwas zu viel Gewicht auf dem Rücken hatte.“

Und bitte, erkläre mir doch mal jemand, was Boba wirklich mit seinem „internal comlink“ anfängt! „Milz an Kleinhirn, Milz an Kleinhirn!“

 


Den König Kupferkopp hier hab ich damals auf der Ergoschule in „Kupfer“ als mein Werkstück abgegeben.
Ich bekam eine 2 und musste ihn mit heimnehmen.
Er hing dann in Passau im Hausflur, bis ich ausgezogen bin und ihn da wohl ‚vergessen‘ habe.