Physiotherapeut

Liebster Award

Die Regeln

1. Danke der Person, die dich für den “Liebster Award” nominiert hat und verlinke die Adresse dieser Bloggerin in deinem Beitrag.
Danke, Gann Uma! Wirklich. Deine klasse Fragen sind schuld, dass ich noch mal mitmache.

2. Beantworte die 11 Fragen, die dir die Bloggerin, die dich nominiert hat, stellt.
Siehe unten.

3. Nominiere 5 bis 11 weitere BloggerInnen für den “Liebster Award”.
Und da beginnt das Problem. Ich folge inzwischen zwar wirklich vielen Blogs, aber die wenigsten davon scheinen mir für den Liebster Award geeignet. Und die, die es sind, haben den alle schon – meist mehrfach. Das war schon das letzte Mal mein Problem, da hab ich mich billig aus der Affäre gezogen, indem ich den geneigten LeserInnen freigestellt habe, sich selber zu nominieren.
Und wisst Ihr was? Ich machs wieder genauso.
Ich versteh schon, was das soll. Neulingen gibts was zu schreiben und vernetzt sie in der Blogger-Community.
Ich bin zu alt für sowas, fühl mich wunderbar vernetzt, und die Leuts, die ich lese, wie gesagt, die haben ihn schon und/oder haben echt anderes zu tun. Behaupte ich mal.
Also, das beschließe ich hiermit, war das jetzt nicht nur das zweite, sondern auch das letzte Mal, dass ich einen Liebster Award angenommen habe. Uffz.

4. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten BloggerInnen zusammen.
Da ist dann das nächste Problem… Meine Fragen sind auch unten.

5. Schreibe diese Regeln in deinen “Liebster Award”-Beitrag.
Das wiederum ist wunderbar unkompliziert.

6. Informiere deine nominierten BloggerInnen über diesen Beitrag, z.B. über einen Kommentar.
Alle, die Lust haben, sind hiermit nominiert.

 
Also los.
 

1 – Welcher Deiner Blogbeiträge ist Dein Lieblingsartikel und warum?
Ein Beitrag, den ich in dieser Form bis jetzt nur einmal gemacht habe, ist der Stories are Maps-Beitrag. Den mag ich sehr gern. Ich mag überhaupt alle Beiträge besonders gern, die ich mit dem tag „Geschichten“ versehen habe. Bei denen, ob sie ‚erfolgreich‘ sind oder nicht, habe ich das Gefühl, da übe ich einen Aspekt meines Berufes aus.

 

2 – Tag- oder Nachtmensch?
Wechselnd, je nach Tages- bzw. Nachtform.

 

3 – Eine frühe Erinnerung?
Muss wirklich sehr früh gewesen sein.
Wie mir nämlich meine Ma ankündigt, dass sie mir jetzt einen Strampelanzug anzieht, und wie ich dann im Bettchen liege und strample wie blöde, weil ich denke, das wird jetzt erwartet und muss mit nem Strampelanzug ja auch besonders gut gehen.
Die Erfahrung war doch ein bisschen enttäuschend, denn das Strampeln war anstrengend und sinnlos.
Hehe. Jetzt, da ich das hinschreibe, merke ich: Das war eine Lektion fürs Leben.

 

4 – Die Farben deines Lebens: Wechseln sie, hast du immer die gleiche oder gibt es Entwicklungsstufen?
Als Kind war Gelb meine Lieblingsfarbe, und das hat sich nicht geändert.
Gelb und Bunt. Habe manchmal ein Blatt nur mit buntem Kritzel vollgemalt, und dann dick Schwarz drüber, damit das Bunte durch die Lücken leuchtete.
Rot alleine mochte ich eine lange Zeit nicht leiden – das war fast ein bisschen ein Gefühl wie Eifersucht. Rot und Grün waren die Blöden, und Blau und Gelb waren die Guten. (Besser kann ichs nicht erklären. Ich mein – ich kanns mir schon einigermaßen erklären, bloß führt das hier zu sehr in die Psychoanalyse… oder so.)
Zu späteren Schulzeiten hab ich besonders Sandgelb und gebrochene, gedämpfte Farben geliebt, so ersticktes Bunt, würd ich heute sagen.
Als ich Stagehand und Roadie war, kam die Schwarz und Silber Zeit. Samt- Jeans- und Molton-Schwarz, Stahlsilber und bestenfalls noch Rostlederbraun.
Dann wurds richtig BUNT. Ich sühnte mich mit Rot aus, dazu kamen Tiefrosa, Orange, Koralle, Kupfer, Rubin, Lila… in allen beißenden Varianten gemischt, dazu Gold, Türkis, Flieder – ich LIEBE Farben.
Und seit einiger Zeit, seit zwei drei Jahren oder so, werde ich angezogen von  GELBGOLDGRÜN . ← So ungefähr.

 

5 – Mit welchem Märchendrama/welcher Märchenfigur identifizierst du dich?
Spontan? Gar nicht.
Nach längerem Überlegen: Das hässliche Entlein. Ja, doch, das passt gut.

 

6 – Heimat: deine Wurzel, dein Traum, deine Verletzung?
Alles verschwommen. Bis ich 18 war, bin ich im Schnitt alle zwei Jahre umgezogen, zwischen und innerhalb von Hamburg, München, Köln, Bonn. Seit dem kam noch Passau dazu. Jetzt Mannheim. Hier fühle ich mich heimisch. In Indien hab ich mich auch heimisch gefühlt.
Meine Wurzeln… wenn ich wirklich noch die Zusatzausbildung zum Systemischen Familienstellen mache, dann erfahre ich mehr darüber. Dann meld ich mich zu dem Thema noch mal… (Die atemlos gespannte LeserInneschaft kanns gar nicht erwarten… hallo? Liest hier überhaupt noch jemand?
Hehe. Weiter.)

 

7 – In welchem kreativen Gebiet fühlst du dich am wohlsten, oder hast du mehrere Schwerpunkte?
Schreiben ist ganz oben auf der Liste.
Fotografieren, Layout, Design, Kritzeln.
Musikmachen: Klampfen und singen und trommeln – da bin ich ganz gut. Eine musikalische, rhythmisch sichere Laiin mit annehmbarer Singstimme. Nix Tolles, keine Virtuosin, weder beim Klampfen noch beim Trommeln, geringer Stimmumfang, alles gut genug für Drive und Feeling.
Habe ich leider sehr vernachlässigt in den letzten Jahren.
Ich tanze auch sehr gut (freestyle) – wow, das hab ich wirklich hingeschrieben! Ich tanze sehr gut. Stimmt, jo. Auch sehr vernachlässigt, bin ja auch nicht mehr die Jüngste.

 

8 – Welches Monster muss erlöst werden?
Da ist eine alte Frau, eine einsame alte Frau. Sie sitzt vor ihrer Jurte in einer völlig leeren Landschaft und malt heilige Zeichen in den Sand, die niemand sieht.
Am Himmelt steht statt der Sonne eine riesige Uhr.
Die Frau ist wütend und frustriert, dass niemand da ist und ihre Zeichen erkennt.
Sie ist sehr einsam und scheint ganz grässlich ihre Zeit und ihre Craft zu verschwenden.
Dieses Bild habe ich nicht selbst erfunden, das wurde mir gesagt, erst neulich. Es hat mich getroffen, denn ich kenne diese Alte.
Allerdings hatte ich gedacht, sie wäre erlöst. Sie tauchte z.B. hier auf. Da wird sie erlöst, so hab ich mir das vorgestellt, und jetzt scheint es, dass sie in Wirklichkeit ganz alleine vor ihrer Jurte hockt.
Ja, die will erlöst sein. Ich will sie erlösen.

 

9 – Wie siehst du dein Leben im Alter, kannst du dir alternative Möglichkeiten vorstellen?
Sehr sehr alternative Möglichkeiten. Allerdings auch noch sehr vage. Mein Gefährte und ich spielen mit dem Gedanken, unser Altenteil irgendwo außerhalb von Deutschland zu pflegen (oder was so mit Altenteilen gemacht wird… errichtet, gepflegt, verlegt, was weiß ich). Ne Kommune/Gemeinschaft in irgendeiner Art ist mir auch wichtig. Wir sind kinderlos, und wir wollen nicht völlig vereinsamen, also ne Gemeinschaft.
Auf keinen Fall werd ich in einer leeren Landschaft vor ner Jurte enden!
Alles noch ziemlich vage. Wir sind ja noch jung… 😛 argh

 

10 – Wenn Du in Deinem Land eine Sache ändern könntest, was wäre das?
Bedingungsloses Grundeinkommen.
In der Schweiz wird übrigens dieses Jahr, am 5. Juni, darüber abgestimmt.

 

11 – Schenk was. Mir, dir, der Welt.
Oje. Na schön. Trotz allem, was ich bei Frage 7 behauptet habe, schenke ich der Welt die einzige Aufnahme meines Superhits PHYSIOTHERAPEUT. Zu meiner Verteidigung kann ich sagen: Das ist auch schon paar Jahre alt. Heute würd ich das so nicht mehr…
Ich singe da mit mir selbst im Chor, nicht immer glockenrein (also, teilweise völlig neben dem angepeilten Ton, ums genau zu sagen) in schlechter Soundqualität, teilweise arg atemlos… Dass ich das hier preisgebe, das IST ein Geschenk! Und wenn ihr mir was dafür zurückgeben wollt, dann… klickt einfach nicht auf ➤. 😛

 

 

Und nun meine 11 Fragen (einige vom letzten Mal recycelt). Manche lassen sich ganz schlicht beantworten, das ist beabsichtigt. Vielleicht gibts viel zu erzählen, vielleicht ist es privat, dann genügt ein knappes Ja oder Nein.

    1. Übst du eine spirituelle Praxis aus? Wenn ja: erzähl davon, wenn du magst.
         
        1. Die Fee kommt mal wieder. Du darfst dir eine Begabung, ein Talent, eine Fähigkeit wünschen, die/das du noch nicht hast. Was ist es?
             
            1. Die Frage klau ich von Gann Uma, weil ich sie besonders schön finde: Welcher Deiner Blogbeiträge ist Dein Lieblingsartikel und warum?
                 
                1. Was ist das Tollste/Schönste, das du jemals selbst hergestellt hast?
                     
                    1. Linux, Mac oder Windows? Warum?
                         
                        1. Hast du einen einem besonderen Ort (sei er auf der Erde oder in deinem Innern), den du immer wieder aufsuchst? Wenn du magst, dann erzähl davon.
                             
                            1. Sammelst du etwas? Wenn ja: Was und warum?
                                 
                                1. Eine Künstlerin oder ein Künstler deiner Wahl wird für dich – NUR FÜR DICH – ein Werk schaffen. Ein Bild malen, ein Buch ein Gedicht, eine Symphonie schreiben, einen Film drehen, ein Lied vertonen, einen Quilt nähen… Wer soll was für dich machen?
                                     
                                    1. Ich kenne einige Leute, die tatsächlich keinen Fernseher besitzen bzw. nie fernsehen. Wie ist es mit dir, schaust du Fernsehen?
                                         
                                        1. Was ist der nutzloseste Gegenstand, den du besitzt, und warum hast du ihn immer noch?
                                             
                                          1. Mit der Post kommt ein kleines Päckchen für dich: Darin ist ein Deck Tarotkarten, und dazu ein Brief, in dem steht, dass du mit einer der auf den Karten abgebildeten Gestalten einen Tag verbringen darfst.
                                            Wen wählst du?
                                            Falls du keine Ahnung hast, was auf den Karten drauf ist: Hier. (Wenn du dich auskennst: Muss nicht das Rider-Waite-Smith Deck sein; wenns das nicht ist, schreibs dazu, neh?)

                                           

                                          Und hier noch mal die Regeln am Stück:

                                          1. Danke der Person, die dich für den “Liebster Award” nominiert hat und verlinke die Adresse ihres Blogs in deinem Beitrag.
                                          2. Beantworte die 11 Fragen, die dir die Bloggerin, die dich nominiert hat, stellt.
                                          3. Nominiere 5 bis 11 weitere Bloggerinnen für den “Liebster Award”.
                                          4. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Bloggerinnen zusammen.
                                          5. Schreibe diese Regeln in deinen “Liebster Award”-Beitrag.
                                          6. Informiere deine nominierten Bloggerinnen über diesen Beitrag, z.B. über einen Kommentar.

                                          Blogger sind natürlich auch eingeladen. In den obigen Fragen wird der Einfachheit halber die weibliche Form verwendet. Die männliche Form ist selbstverständlich immer mit eingeschlossen.
                                          (Dies ist eine nur leicht abgewandelte [ahnt ihr, wie?] Version einer Erklärungen, die ich in zahllosen Büchern immer und immer wieder finde.)

                                           

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