plastikfrei

Das Beste Eis der Welt

Der Beitrag sollte ursprünglich „Heute war ein ganz GRÄSSLICHER Tag“ heißen.
Es fing mit intensiven Träumen vorm Aufwachen an. Dann las ich traurige Sachen bei anderen Blogs, dazu fiel mir ne eigene traurige Sache ein, und dann erzählte meine Ma mir was Trauriges am Telefon.
Dann sind wir raus und erlebten neue diverse sehr unangenehme Sachen. Die Leuts scheinen fast alle eklig drauf und matschig in der Birne zu sein. Wir auch, zeitweise.

Jetzt hab ich echt genug davon, hab auch nicht vor, detaillierter zu erzählen, was heute alles traurig, eklig, nervig und ätzend war. Stattdessen habe ich beschlossen, als wir daheim waren und es auf den Abend zuging, uns was Gutes zu tun.

Und eine der besten Sachen bei diese Hitze ist EIS.

Ich hab neulich gelobt, dass ich keinen Zucker mehr esse, und da halte ich mich dran. Das Beste Eis der Welt kommt ganz ohne Zucker aus, ohne Milch und ohne Plastik.

Naja, in meinem Fall fast ohne Plastik, eine dünne Plastiktüte war dabei, denn darin waren die braunen, sehr günstigen Bananen, die ich neulich im Ökosupermarkt fand. Wenn’s die gibt, dann kauf ich die, trotz der Tüte drumrum.

Je brauner und weicher, desto besser. Die schneide ich klein, und dann friere ich sie ein.

Solche hartgefrorenen Banenenstückchen sind so schon wunderbar zum Lutschen, wenn’s heiß ist und ich Lust auf was Süßes habe.
Und wenn ich noch den Mixer raushole, dann wirds Magisch.

Ich hatte noch gefrorene Himbeeren, und das mit den gefrorenen Bananenstückchen gemixt ergibt das allerköstlichste Beste Himbeer Sorbet der Welt.
Ich wollte ein Foto machen, aber…

Danach, die erste große Eisgier gestillt, hab ich die Superschokolade genommen – 99% Kakao, davon genügt ein Stück, und der Schokoladenhunger ist gestillt. Hehe. Davon krümel ich ein-zwei Stückchen zu den gefrorenen Bananen, mixen, und das Ergebnis ist das Beste Stracciatella Eis der Welt.

Vielleicht nicht die beste Food Photography der Welt – aber das Beste Eis der Welt

Da, schauts euch noch mal genau an:

Die Idee habe ich von Smarticular, super Site!, und ich bin ewig dankbar, und ich hätte da auch einfach gleich hinlinken können, aber das hätte mir den schönen Blogeintrag am Ende dieses Tages verdorben.

Das genialste Eiscreme-Rezept aus nur einer Zutat: Schnell, vegan und preiswert

Das genialste Eiscreme-Rezept aus nur einer Zutat: Schnell, vegan und preiswertQuelle: http://www.smarticular.net/das-genialste-eiscreme-rezept-aus-nur-einer-zutat-schnell-vegan-und-preiswert/
Copyright © smarticular.net

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Julipläne

Ich werde das Thema Müllvermeiden den Vetchblog verlagern.

Es gehört zwar, finde ich, absolut zur Spiritualität, und der Vetchblog hat auch weniger Follower. Aber manche davon lesen die HECKENWICKE nicht, und die möchte ich auch mit Geschichten zum Müllvermeiden inspirieren, wenn ich kann.

Drum mach ich das jetzt so, dass ich hier verlinke und auch tags setze und im VETCHBLOG die Artikel erscheinen.

Also: Plastikfreier Juli

Weitere Pläne für den Juli: Ich fahre morgen nach Köln, und Montag abend komm ich wieder. Ich werde meinen Schlepptop mitschleppen – wenn er doch nun mal so heißt – es kann allerdings gut sein, dass ich ihn nicht auspacke (so wars das letzte Mal).
Jaja, ich hab nen Knall, ich weiß.
Kann also sein, dass ich paar Tage nur selten oder gar nicht online bin.

Zur Temperance-Karte – Mäßigkeit – sind mir tatsächlich paar Eingebungen gekommen, ich kann sie nur noch nicht in Worte fassen. Dazu kommt noch was. Juliplan.

Ende Juli bin ich dann ne Woche in München, und dann sind Große Ferien.

Und JETZT probier ich die neue Haarseife aus, dann wird gekocht und gepackt, dabei räum ich hier noch bisschen den Slum auf, und dann ab ins Bett.
Morgen nach der Schule bleib ich gleich dort (die ist genau am Bahnhof) und treffe dann im Zug meine Ma. Ich freu mich auf Köln.

Bis bald!

Das wars dann mit dem Onlinebanking

Wie ich sehe muss ich  Ende des Jahres die Bank wechseln. Ich bin bei einer lokalen münchener Bank (nein, nicht bei der „Münchner Bank“, und auch nicht bei der Sparkasse) und regele alles übers Onlinebanking, weil die hier in Mannheim natürlich keine Filialen haben.

Ich muss dann eine mannheimer Bank finden, die einigermaßen sozialverträglich ist und hier Filialen hat, so dass ich meine Bankgeschäfte wieder mit Zettel und Papier vor Ort ausführen kann. MEH.

Naja, früher gings nur so, hab ich auch geschafft, also was solls.

Trotzdem auch hochgradig ärgerlich, weil ich online-Banking SEHR praktisch finde. Nur werden jetzt – auf Ansage der Bankaufsicht, wer immer das ist – die Listen mit den TAN Nummern, die ich bin dato immer zugeschickt bekam, abgeschafft.

Sattdessen kann mich mir meine TANs per SMS auf mein Händi schicken lassen. Nö.
War nicht genau das die Ursache für das Kontoknacken, das vor gar nicht so langer Zeit bei der Postbank für viel Ärger gesorgt hat?
Außerdem – da bin ich halt stur – seh ich nicht ein, dass nur online-banken darf, wer auch ein Händi hat. Echt, seh ich nicht ein. Und insgesamt ist mir nicht wohl bei diesen geSMSten TANs, also mach ich das nicht.

Alternativ könnte ich mit einer „SecureApp“ „sichere Freigabe ohne TAN“ genießen – ja, wenn ich ein Schmartfon hätte. Was ich nicht hab. Habs noch nie vermisst. Und selbst wenn ich eins hätte: Bei sowas ist mir noch unwohler. Also nein.

Und dann gibts noch die Superlösung für so paranoide Händimuffel wie mich: die chipTAN. Wow. So geil. Da darf ich mir für knappe 10,- € ein batteriebetriebenes Gerät bestellen, das mir in Verbindung mit meiner Kundenkarte eine nur kurz gültige TAN generiert. Das sieht tatsächlich sicher aus.
Nur – ich hab genug Elektrokram in der Bud. Und ich will nichts mit Batterien. Ich will überhaupt nichts mehr aufgedrängt bekommen, das Strom frisst und aus Plastik ist. Auch wenns nur gaaaanz gaaanz wenig Strom ist.
Hey, ich bin grad dabei, zu minimieren und abzuschaffen. Wenn hier was Strom frisst, dann ist das mein Sojamilchmacher. Und ich hab, sorry, ich hab auch keine 10.- € dafür übrig. Da kauf ich mir lieber für 15.- € ein Set waschbarer Baumwollbeutel zum Gemüse-Einkaufen.

Och, Vetch, du bist albern und stur, das ist doch nur ein kleines Gerätchen, superpraktisch, am Ende stehst du ohne Giro-Konto da! (Das wird nämlich vielleicht gar nicht so einfach, ne neue Bank zu finden.)

Meine Bank kann nichts dafür. Wie ich eben am Telefon erfahren habe, müssen das alle Banken jetzt so machen.

Das ist blöd, deswegen kann ich aber trotzdem nicht bei meiner Bank bleiben, weil ich nun mal ab und zu ein Konto zum Überweisen brauch.

Und weil das jetzt alle Banken so machen müssen, genau darum mach ich da nicht mit.
Das wird im Großen nichts ändern – für mich ist das wichtig.
Ich lass mich nicht einlullen und zu was bringen, das mir gegen den Strich geht, nur weil die allermeisten anderen das widerspruchslos mitmachen. Die Lady am Telefon eben war auch ziemlich genervt, dass ich die tollen Alternativen nicht annehme und ich den supergeilen TAN-Generator nicht haben will. Sie kann ja auch nichts dafür, und ich habe auch nicht gemeckert. Trotzdem habe ich sie erbost. Da wird sozialer Druck ausgeübt, wenn du nicht mitmachst bei dem, was uns als normal und notwendig angeschafft wird.

Nicht mit mir, no way. Ich finde eine Lösung. Hab ja noch paar Monate Zeit.

Teelichter ohne Aluminium

Teelichter in Aluhüllen. Auch eine Sache, die ich richtig leid bin.

Vor Jahren gab es bei dm Teelichter ohne Aluhüllen, und dann sind sie plötzlich aus dem Sortiment verschwunden. Ich habe das bedauert, mit den Achseln gezuckt und halt wieder die mit Hüllen gekauft. Da ich Teelichter ohne Hüllen verwende – macht schöneres Licht und ich habe jede Menge Gläser und Gefäße dafür – puhle ich seitdem alle Teelichter mühsam aus dem Aluhüllchen und schmeiße das in den Gelben Sack.

Und ich verbrauche reichlich Teelichter.

Und Aluminium ist richtig fies giftig. Wer möchte kann dazu im Netz suchen und wird sofort fündig. Hier nur eine Seite rausgepickt.→ Aluminium – Leichtgewicht mit schweren Folgen

Was ich nicht wirklich gefunden habe, sind Alternativen. Früher habe ich manchmal die nicht billigen (in keiner Hinsicht – weil, hervorragend!) Teelichte von Glafey gekauft, die führt aber hier in Mannheim genau gar kein Laden. Ich habe deswegen nämlich bei Glafey angerufen.

Ich werde jetzt bei denen bestellen. Ich warte nur auf den Katalog mit der Preisliste (Merkur retro… dauert alles bisschen.)

Ja, die sind teurer. Und Bestellen ist auch nicht die ideale Lösung. Und doch: Alles besser als der Billgscheiß in Plastik mit Aluhüllen. Die Glafey-Lichte brennen sehr lange, die sind ihr Geld wert. Und dann ist das Entzünden meiner Duftlampe oder des Altarlichtes oder der Laterne im Schlafzimmer eben eine kostbare Sache. So soll das doch auch sein.

Außerdem hab ich vor paar Tagen eine Mail an dm geschrieben. Nicht, um zu motzen, sondern um eine Nachfrage zu schaffen. Die Antwort hat mich nicht überrascht:

Es ist uns wichtig, unseren Kunden immer ein attraktives Sortiment anzubieten.
Aus diesem Grund verfolgen wir die Nachfrage in allen unseren dm-Märkten sehr aufmerksam.

Teelichte ohne Aluminiumhülle wurden bisher sehr wenig gewünscht.
Daher ist eine Erweiterung in diesem Bereich aktuell nicht vorgesehen.
Wir bitten Sie hierfür um Verständnis. Ihren Wunsch haben wir jedoch gerne aufgenommen.

Jo. So ist das nun mal, wir leben in einer Demokratie, Wahlen finden täglich statt. Beim Einkaufen. Es ist nicht dms ‚Schuld‘, dass die keine alufreien Teelichter mehr führen. Es liegt AN UNS.

Und darum möchte ich vorschlagen, dass alle, die sich auch wieder alufreie Teelichter bei dm wünschen, denen eine Mail schicken, Das geht ganz ganz einfach per Kontaktformular auf deren Website. https://www.dm.de/haeufigefragen/kontakt/

Ich werde auch bei Müller, Alnatura und Rossmann anfragen. Ich hab in letzter Zeit einige Mails wg. Plastikfrei verschickt – auch das bewirkt etwas. Am meisten allerdings bewirke ich durch meinen Konsum bzw. Konsumverzicht.

Und jetzt wird geputzt. Und vorher trinke ich noch nen Kaffee mit selbstgemachter, hervorragender Sojamilch.

(Und sobald ich mit meinem neuen, wunderbaren Küchenmöbel weitere Erfahrungen gemacht habe, erzähle ich auch davon.)

Wenn die noch lang da liegt, dann liegt die da nicht mehr lang

… wenn du verstehst, was ich mein.

Ich mein die letzte Sojamilch-Rest-Matsch-Freakadelle, die vom Mittagessen übrig geblieben ist.

JAAA, es ist da, das neue Küchengerät. Es kam schon gestern an. Ich hätte auch ein Auspackvideo gepostet, wenn ich eines gedreht hätte, was ich nicht gemacht habe, weil sowas niemand sehen will.

Überraschung: Obwohl auf der Website, wo wir bestellt haben, davon nichts stand, waren 5 Kg österreichische Bio-Sojabohnen mit in der Packung. Das ist viel Sojamilch.

Ich konnte gestern noch nicht loslegen, weil die Sojabohnen noch nicht eingeweicht waren.
Und Hafermilch hatte ich noch welche, und außerdem hab ich nen Denkfehler gemacht. Ich hab Haferflocken gekauft, dabei brauch ich doch Haferkörner.

Ich habe, damit ich IRGENDWAS mach, einen Smoothie versucht. Das Problem dabei ist, dass mindestens 1,1 l Wasser in das Gerät rein müssen. Dazu habe ich paar TK-Himbeeren getan, 2 Feigen, etwas Apfel-Johannisbeermark, eine Kiwi und paar Blätter meiner Balkon-Brennessel.
Das Ergebnis war eine wässrige, sehr unfotogene, gräulich-schaumige Flüssigkeit, auf deren Grund zwei leicht angestoßene Feigen dümpelten (oke, vorher zerkleinern).

Ich hab das natürlich ALLES getrunken (mein Gefährte half ein bisschen), weil, umsonst hab ich meine kostbare Brennessel nicht gerupft!

Also, in Zukunft bei Smoothies mit dem Gerät: VIEL MEHR Zutaten, und mehr Leute, die das dann auch trinken. Sonst Pürierstab, geht wunderbar.

Abends habe ich Sojabohnen eingeweicht, und heute war es soweit. SOJAMILCH!

Die ist super geworden. Echt super. Ich bin glücklich

Was ich noch üben muss: Die fertige Sojamilch vom Matsch trennen und beides für die Weiterverwendung wo rein tun, ohne, dass dabei die ganze Küche vollgesaut wird. Ich bin sicher, das werde ich schaffen, weil ich jetzt viel viel übe.

Aus dem bei der Herstellung anfallenden Matsch (Okara) habe ich Bratlinge gemacht, die noch nicht gut genug gewürzt und doch erstaunlich lecker waren. Das Rezept habe ich hier gefunden.
Da ich keine Semmelbrösel habe, kamen mir die Haferflocken sehr zupass. Mehl hab ich auch keins im Haus, aber Dinkelkörner (sehr lecker als Reisalternative, und, im großen Gegensatz zu Reis, nicht säuernd), die ich mit Omi Solingens Kaffeemühle gemahlen habe.
Ich habs noch mit Curry gepimpt, aber da geht noch sehr viel mehr, pimpmäßig. Trotzdem sehr lecker.

Ungelogen, das sind die ersten Bratlinge, die mir gelungen sind. Alle andern, die ich je zuvor versucht habe, sind zerbröselt. Ich bin glücklich

Einziger Wermutstropfen: Ich habe eben noch nen Vorrat von drei Tetra Paks voll Sojamilch entdeckt. Das heißt, die müssen erst noch aufgebraucht werden, bevor es wieder Okara-Freakadellen gibt.

Kein schönes, aber nettes Gruppenbild aus der Küche.
V.l.n.r.: Omi Sos Kaffeemühle, der Sojamilch-Maker, frischer Kaffee mit selbstgemachter Sojamilch im Lieblingsbecher, die erste Sojamlich
(dahinter frisch gemachte Kurkumapaste im Glas, dahinter Sojabohnen und Haferflocken).
Ich bin glücklich

Nie wieder Tetra Pak!

Seit langer Zeit schon wurmt mich immer und immer mehr der Riesenhaufen Tetra Pak Müll, der hier anfällt. Wir haben einen großen Verbrauch an Soja- und Hafermilch. Wegen der Goldenen Milch für 2 Personen allein 2 Päcks Hafermilch auf drei Tage. Noch schlimmer ist es neuerdings geworden, weil der Gefährte von Kuhmilch auf Hafermilch umgestiegen ist. Dabei sollte dieser Umstieg doch ein Beitrag zum Umweltschutz sein. Aber Kuhmilch gibts in Glasflaschen, Soja- und Hafermilch eher gar nicht.
Eine Firma, die Sojamilch in Flaschen anbietet, habe ich gefunden. Sie verkauft über Reformhäuser. Puh, bestimmt teuer. Trotzdem: deswegen war ich heute im Reformhaus. Und da gabs die Flaschensojamilch nicht („aber wir haben ganz viel andre im Sortiment“ zeig auf Tetra Pak-Batterie), und bestellen könnse die auch nicht.

Und nu bin ichs leid. Vielleicht kann ich Sojamilch selber machen?

Hab im Netz gesucht und sofort jede Menge Rezepte gefunden. Das scheint gar nicht so schwierig zu sein.
Für einen Liter, lese ich, brauch ich 100g Sojabohnen. Habe ein (SEUFZ! plastik)-Pack Bio-Sojabohnen à 500g für 2,- € gekauft. Das werden dann, wenn alles gut geht, 5l Sojamilch. Vordem habe ich pro Liter 95 ct bezahlt, also spare ich pro 5l (wenn alles gut geht) 2,75 €.

Hafermilch wird noch besser. Bio-Haferflocken bekomme ich für 2,25 das Kilo. Im Plastikbeutel, leider. Also sag ich mal 3,- fürs Kilo, vielleicht dann in einer Papiertüte. Das werden mindestens 10 l Milch, vielleicht mehr. Ein Liter Hafermilch kostet mich 1,45 €, also pro zehn Liter bei 100g pro Liter für 3,- € das Kilo Haferflocken spare ich 11,45 €.

Wenn das alles so klappt und ich mich nicht verrechnet habe.

Die zukünftigen finanziellen Einsparungen habe ich eben investiert, indem ich mir einen Soja-Milchzubereiter bestellt habe, für 160.- €. Weil ich beschlossen habe, nicht mehr an der falschen Stelle geizig zu sein. Ich vermute/hoffe, der braucht auch weniger Energie als wenn ich am Herd stehe und den Sojabrei im Topf aufkoche.

Und was auch immer dann die finanziellen Vorteile an der Sache sind: Das Wichtigste, der GRUND für diese Anschaffung, das Wunderbare ist:

NIE WIEDER TETRA PAK!

Oh, YÖH!
Oh gosh, ich bin so aufgeregt!

Was auch noch spannend wird: Wie ich lese fällt beim Sojamilch-Machen ein Matsch an, der Okara heißt und ballaststoffreich ist, und Protein ist auch noch drin. Daraus lassen sich Bratlinge machen, und ich habe auch ein Rezept für Braten und sogar eins für Sojawurst gefunden. DA bin ich auch sehr neugierig drauf, ob ich da was Gescheites hergestellt bekomme.

Vielleicht wars ja gar keine so tolle Idee, so einen Zubereiter ausgerechnet kurz vorm rückläufigen Merkur zu bestellen… Ob der wohl noch vor Donnerstag hier ankommt?
Naja, selbst wenns später kommt: Das wär nicht das erste Mal, dass ich bei rückläufigem Merkur so wagemutig war. Ich hab weiland sowohl ein Notebook als auch mal ein Netbook während so einer Zeit gekauft und trotz paar Anlaufschwierigkeiten viele Jahre lang große Freude an denen gehabt.

Ich bin vertrauensvoll und zuversichtlich.

Und jetzt bestelle ich noch einen Unverpackt-Plastikfrei-Laden für Mannheim beim Universum, damit ich dort Haferflocken, Sojabohnen und viele viele anderen Sachen ohne Plastik bekomme.

 

Update update, update MA OK, update Praxis, update Plastikfrei

Alles hat wunderbar geklappt mit der Neuinstallation. Ich habe mich selbst überrascht mit hervorragendem Bäckup. Ich habe diesmal nicht ALLES einfach kopiert, sondern ausgewählt, und dann war tatsächlich alles dabei, was ich zum Wiedereinrichten gebraucht habe, sogar meine selbstgemachten Gimp-Pinsel, die ich gar nicht aufm Schirm hatte. Trotzdem hab ich ‚zufällig‘ den Not-wendigen Ordner kopiert. Ich sorge für mich, wie schön.

Ich bin jetzt also wieder mit Kabel online, brauch kein W-LAN mehr, und das neue Linux-Mint kann auch einiges mehr als das alte. Bin froh, war höchste Zeit.

Ist trotzdem noch viel Arbeit, und ich bin auch noch nicht fertig.

Vorläufig fertig dagegen bin ich mit den MA OK. Achtundsechzig Stück.



(Das sind 71 Karten und ein Rücken. Die Überzähligen sind die 3 Krähen, die erst ins Spiel kommen, wenn die KRÄHENKARTE gezogen wurde.)

Ich bin immer noch nicht sicher über einige Karten. Ob sie bleiben oder ersetzt werden, wird die Praxis zeigen.

Außerdem sind einige Karten nicht von mir, sondern (ganz wundervolle) Designs anderer Leute. Dazu gehören ELEFANT (war auf einer Streichholzschachtel, die ich in Indien auf dem Boden gefunden habe), KERYKEION (ein Sufi-Symbol, interessanterweise), KOSMOPOLIS (eine Postkarte des Symbolismus, 1909, und ich weiß den Namen des Künstlers nicht, ARGH! Hinweise erbeten!) ENCOUNTER ist auch grenzwertig; das Foto ist von mir, das wundervolle Logo natürlich nicht.

Jo, und encounter – Begegnung – steht mir bevor, und es fühlt sich ungefähr so gruslich an, wie das Bild auf der Karte nahelegt… Ich habe mir selbst versprochen, dass ich Kartenlege-Praxis erwerbe, indem ich es per Aushang anbiete. Das KlientInnen-Treffen und Kartenlegen muss dann im Café geschehen, hier daheim geht es nicht.
Ich hätte eigentlich schon längst Aushänge machen sollen. Ich hab ANGST, das ist die Wahrheit. „Angst“ ist hier am Blog einer der fetteren Tägs. Ja, klar. ARGH. Wo soll ich die Aushänge hinhängen? Was ist, wenn jemand anruft?!?
(Ich machs auch online, übrigens. Bloß, für’s Geschäft ists bestimmt besser, wenn die Leuts meinen Blog nicht kennen und nicht ahnen, was ich für ne ängstliche Wurst bin. )

Eya. Ich habs mir versprochen, ich habs hier angekündigt… Möge das alles helfen, damit ichs dann auch mache. Vielleicht, jetzt so kurz  vorm Vollmond schaff ichs nicht mehr… vielleicht sollte ich warten, bis der Mond wieder zunimmt. Vielleicht sollte ich mir selbst in den Arsch treten, pardon my Klatchian! FLIEG!

Okeee. Hust.

Noch ein kurzes Update re Weltrettung. Noch mal HUST. Trotzdem ist es mir eine Freude, zu verkünden, dass ich meinen Gefährten angesteckt habe und er jetzt – in manchen Dingen – päpstlicher als der Papst ist. Wir kaufen Gemüse fast nur noch bio, nur noch lose, meist auf dem Wochenmarkt. Käse beim Käsestand direkt in den mitgebrachten Döppen. Gestern war ich in einem türkischen (nicht-bio) Laden und kaufte die besten eingelegte Peperonis der Stadt und diese wundervollen kleinen grünen länglichen Paprikas. Im Gegensatz zu leider bis jetzt allen deutschen Supermärken, wo wir gefragt haben, bio oder nicht, war der Besitzer froh, mir die Ware in die mitgebrachte Papiertüte bzw. den Glasdöppen einzufüllen.
Mein Lieblingskaffeeladen, StarCoffee, der einzige, wo ich noch hingehe, gibt ihren Kunden den Togo-Kaffe um 50 ct. billiger, wenn sie ihre eigenen Becher mitbringen.

Insgesamt muss ich sagen: Es geht besser als ich dachte. Weiter, weiter. Demnächst nach HD, um den dortigen plastikfreien Laden zu besuchen. (In München hab ichs nicht geschaftt… 😛 Da hätte ich sowieso nur geguckt und nicht viel gekauft.)
Und ich will auch unbedingt nach KA, da gibts, sagt Sòlveig, auch so einen Laden. Warum nicht hier?!?

Jo, und jetzt muss ich Genogramm (Familienstammbaum) machen, für den Unterricht morgen, SystemischeVerfahren. Das ist KOMPLIZIERT! Verschachtelt, verworren. Vielleicht sollte ich lieber den Kartenlege-Aushang…

ARRRGH!