plastikfrei

31. Mai ~ Dankesammlung

Achja, gestern hätte ich meine erste geschäftliche Tarotlegung gehabt. Das musst ich absagen. Stattdessen war ich mit dem Gefährten in der Tierpraxis und hab unsere Tapferkatze abgeholt.
Ich hätt Tarot gerne morgen nachgeholt, und nu ist die Kundin krank. Ob das noch was wird?

Ich hab das Gefühl, es liegt an mir, an meinen Erwartungen. Ich hab mich von Anfang an dabei erwischt, dass ich gezweifelt habe, ob der Termin zustande kommt.
Es gibt überhaupt reichlich spirituelle Hausaufgaben für mich zu tun. Heute Morgen und Vormittag gings mir gar nicht gut. Wg. der Tierarztrechnungen – da stehen noch welche aus, die werden auch nicht ohne sein – bin ich in Angst gerutscht.
Ich habe sehr deutlich gemerkt, dass mein Verstand mir da nicht weiterhilft. Geholfen hat, das Gefühl von Fülle hervorzurufen. Und es half, paar Sachen zu erledigen, die ich online zu tun hatte und dann den Rechner auszumachen und mich mit Naheliegendem vor Ort zu beschäftigen.

Jedenfalls bin ich dankbar für die Erkenntnis heute, wie mein Denken mir Leid und Not schafft, wenn ich nicht achtsam und diszipliniert bin. Ich hab zu üben, und das mach ich gern! ❤

Ich bin auch sehr dankbar, dass es ganz bedeutend kühler geworden ist. Ein wunderbarer Tag heute, frische Luft, sanfter, kühlender Wind, warme gelbe Sonne.

Und ich so matschig…

Das wurde besser, als ich mich mit Haushalt beschäftigt habe. So gings mir ja neulich schon mal. Eine wirklich erstaunliche Entwicklung, das. ❤

Ich hab heute endlich wieder Mandel-Cashew-Milch gemacht. In den schwülen Tagen ist mir die so schnell schlecht geworden, dass ich’s leid war und gar keine mehr gemacht habe. Jetzt geht’s wieder. Das war schön, ich mach das sehr gern. Und ich hab so einen schönen Blick aus dem Küchenfenster, ins Grüne, auf gelbe Sonnenschirme eines Restaurants. ❤

Da ist die neue Müllschüssel im Einsatz, die ist so SCHÖN. Ich liebe Gelbgrün. Und seit – hey, genau seit einem Jahr und zwei Tagen hab ich eine Müllschüssel im Einsatz und brauche deswegen für den Hausmüll keine Plastikmülltüten mehr. (Alle paar Wochen mal eine für’s Katzenstreu, das wir inzwischen hauptsächlich per Papiertüten entsorgen – die Papiertüten, in der das Streu verkauft wird.) Dafür auch DANKE! ❤

Dann bin ich dankbar, dass ich mein gestern begonnenes Projekt Ätherische-Ölfläschchen-am-Deckel-Beschriften heute zum Abschluss gebracht habe. ❤

Auf die Idee hätte ich vor 20 Jahren schon kommen sollen! Hätte mir zusammengerechnet bestimmt ein paar Wochen Suchen und Kramen erspart… X) Nu isses endlich getan, und grad passend, denn morgen mach ich wieder neues Deo.

Für dieses Deo bin ich immer noch und mal wieder auch SEHR dankbar. Die heißen Tage jetzt hat es wunderbar funktioniert. Besser als Gekauftes, möcht ich behaupten. Echt, Leuts, macht euer Deo selber! Es ist unglaublich einfach, geht ratz fatz, ist viel billiger, viel gesünder, es riecht so, wie ihr wollt, und es funktioniert richtig gut. Danke für das Selbstgemachte Deo! ❤

Achgosh, es gibt viel zum Dankbarsein, heute. Ich hab danach den Mangold vom Balkon geerntet. Kein einziges Foto dazu; ich war mit Kochen beschäftigt und bisschen in Eile. Es war eine nicht wirklich große Portion, dafür war es SEHR lecker.
Wen es interessiert: Ich habs nach einem bewährten exotischen Vetch-Rezept gemacht:
Kokosöl heiß werden lassen (nicht zu heiß, neh?), jeweils so… nach Gefühl… Ingwerpulver, Koriandersamen (zermörsert), bisske Bockshornklee, Kreuzkümmel rein. Wenns duftet ne kleine kleingewürfelte Zwiebel drauf, wenn die glasig ist (bisschen braun schon) den kleingeschnittenen Mangold drauf. Eine kleine Weile braten/dünsten  – erst brät er, bald dünstet er, wg. Deckel drauf: Kondenswasser. Dann noch Salz und Pfeffer. Und dann noch einen Schwall frisch gemachter Mandel-Cashew-Milch drauf, wenn zur Hand. =) Dazu Kartoffeln. MJAM.

Also, Danke für den superleckeren Mangold! Möge er schnell und kräftig wieder nachwachsen! ❤

Nach dem Essen sind wir mit unserem Sorgenkätzchen wieder in die Tierklinik. Sie bekam eine Spritze, ein Antidepressivum (das wirkt bei Katzen appetitanregend), und übermorgen müssen wir wieder hin. SEUFZ.
Sie liegt jetzt in ihrem Aquarium und maunzt, wenn wir in der Nähe sind. Nächste Woche werden die Fäden gezogen, dann kann endlich die elende Halskrause weg.

Oh Schnutzel! Da musst du jetzt noch ne Weile drinsein. 😦

Hachja.

Oke, dann hab ich noch ne Runde gedreht, ich musste noch mal raus, einfach so rumschlendern. Im Ökoladen wartete noch eine Haferschnitte auf mich – danke! ❤ Die sind oft ausverkauft um die Zeit.
UND!
Neulich hab ich den Chef gefragt, ob er noch von dem Senf hat, den ich vor Wochen aus der Reduziert-weil-bald-abgelaufen-und/oder-aus-dem-Sortiment-genommen-Kiste gekauft hab. Nee, ist aus dem Sortiment genommen.
Scheint, er hat geguckt und noch ein Glas gefunden, das ich eben in oben erwähnter Kiste fand. Und da zeig ich jetzt ein Foto von. Konsumterror, hemmungslose Werbung, und wenn Zwergenwiese mich dafür mit einer Ladung dieses Senfes bezahlen will: Immer HER damit! Ich mach in jedem Blogpost Werbung dafür, wenn die wollen.Mit so nordischen Zutaten wie Agavendicksaft, Ingwer, Nelke, Kurkuma, Paprika und Chili. Und der ist LECKER! Danke, dass ich den heute gefunden habe! ❤

Auf dem Heimweg fand ich außerdem einen Aushang: KATZE ENTLAUFEN.
Nee, näh?
Nach dem Foto hätte es die Katze sein können, die uns das Tierheim gestern zuerst beschrieben hat, also haben wir dort angerufen. Stellt sich raus, das Kätzchen ist schon wieder daheim. Auch dafür Danke! ❤

Im Tierheim die Lady sagte uns, zur Zeit gebe es massenhaft Fundkatzen. Vielleicht wg. der Hitze.

Jo, das wars für heute. War viel.

Außerdem ist der letzte Maitag und ich habe meinen „Monat voller Danke“ erfüllt. Nu frag ich mich, ob ich das weiter mache. Es war schön, jeden Tag was zu schreiben zu haben. Es gab mehrere Tage, da war mir gar nicht danach; und grad da war’s heilsam und hilfreich. Ich möchte das gerne weiter machen.

Andererseits hab ich auch manche Tage echt lange Laberposts produziert, so wie heute z.B. Wer weiß, ob überhaupt jemand bis hier gelesen hat.  X)

Dann wiederum kann ich natürlich in meinen Blog buchlange Beiträge reinschaufeln, solange ich mag. Und wenn ich diese Dankeliste nur in mein Tagebuchfile schriebe, würde ich es wohl nicht so diszipliniert durchziehen. Also. Ich häng noch einen Monat dran!

Dann bis morgen! ❤ und danke für’s Lesen =)

 

Das Beste Eis der Welt

Der Beitrag sollte ursprünglich „Heute war ein ganz GRÄSSLICHER Tag“ heißen.
Es fing mit intensiven Träumen vorm Aufwachen an. Dann las ich traurige Sachen bei anderen Blogs, dazu fiel mir ne eigene traurige Sache ein, und dann erzählte meine Ma mir was Trauriges am Telefon.
Dann sind wir raus und erlebten neue diverse sehr unangenehme Sachen. Die Leuts scheinen fast alle eklig drauf und matschig in der Birne zu sein. Wir auch, zeitweise.

Jetzt hab ich echt genug davon, hab auch nicht vor, detaillierter zu erzählen, was heute alles traurig, eklig, nervig und ätzend war. Stattdessen habe ich beschlossen, als wir daheim waren und es auf den Abend zuging, uns was Gutes zu tun.

Und eine der besten Sachen bei diese Hitze ist EIS.

Ich hab neulich gelobt, dass ich keinen Zucker mehr esse, und da halte ich mich dran. Das Beste Eis der Welt kommt ganz ohne Zucker aus, ohne Milch und ohne Plastik.

Naja, in meinem Fall fast ohne Plastik, eine dünne Plastiktüte war dabei, denn darin waren die braunen, sehr günstigen Bananen, die ich neulich im Ökosupermarkt fand. Wenn’s die gibt, dann kauf ich die, trotz der Tüte drumrum.

Je brauner und weicher, desto besser. Die schneide ich klein, und dann friere ich sie ein.

Solche hartgefrorenen Banenenstückchen sind so schon wunderbar zum Lutschen, wenn’s heiß ist und ich Lust auf was Süßes habe.
Und wenn ich noch den Mixer raushole, dann wirds Magisch.

Ich hatte noch gefrorene Himbeeren, und das mit den gefrorenen Bananenstückchen gemixt ergibt das allerköstlichste Beste Himbeer Sorbet der Welt.
Ich wollte ein Foto machen, aber…

Danach, die erste große Eisgier gestillt, hab ich die Superschokolade genommen – 99% Kakao, davon genügt ein Stück, und der Schokoladenhunger ist gestillt. Hehe. Davon krümel ich ein-zwei Stückchen zu den gefrorenen Bananen, mixen, und das Ergebnis ist das Beste Stracciatella Eis der Welt.

Vielleicht nicht die beste Food Photography der Welt – aber das Beste Eis der Welt

Da, schauts euch noch mal genau an:

Die Idee habe ich von Smarticular, super Site!, und ich bin ewig dankbar, und ich hätte da auch einfach gleich hinlinken können, aber das hätte mir den schönen Blogeintrag am Ende dieses Tages verdorben.

Das genialste Eiscreme-Rezept aus nur einer Zutat: Schnell, vegan und preiswert

Das genialste Eiscreme-Rezept aus nur einer Zutat: Schnell, vegan und preiswertQuelle: http://www.smarticular.net/das-genialste-eiscreme-rezept-aus-nur-einer-zutat-schnell-vegan-und-preiswert/
Copyright © smarticular.net

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Julipläne

Ich werde das Thema Müllvermeiden den Vetchblog verlagern.

Es gehört zwar, finde ich, absolut zur Spiritualität, und der Vetchblog hat auch weniger Follower. Aber manche davon lesen die HECKENWICKE nicht, und die möchte ich auch mit Geschichten zum Müllvermeiden inspirieren, wenn ich kann.

Drum mach ich das jetzt so, dass ich hier verlinke und auch tags setze und im VETCHBLOG die Artikel erscheinen.

Also: Plastikfreier Juli

Weitere Pläne für den Juli: Ich fahre morgen nach Köln, und Montag abend komm ich wieder. Ich werde meinen Schlepptop mitschleppen – wenn er doch nun mal so heißt – es kann allerdings gut sein, dass ich ihn nicht auspacke (so wars das letzte Mal).
Jaja, ich hab nen Knall, ich weiß.
Kann also sein, dass ich paar Tage nur selten oder gar nicht online bin.

Zur Temperance-Karte – Mäßigkeit – sind mir tatsächlich paar Eingebungen gekommen, ich kann sie nur noch nicht in Worte fassen. Dazu kommt noch was. Juliplan.

Ende Juli bin ich dann ne Woche in München, und dann sind Große Ferien.

Und JETZT probier ich die neue Haarseife aus, dann wird gekocht und gepackt, dabei räum ich hier noch bisschen den Slum auf, und dann ab ins Bett.
Morgen nach der Schule bleib ich gleich dort (die ist genau am Bahnhof) und treffe dann im Zug meine Ma. Ich freu mich auf Köln.

Bis bald!

Das wars dann mit dem Onlinebanking

Wie ich sehe muss ich  Ende des Jahres die Bank wechseln. Ich bin bei einer lokalen münchener Bank (nein, nicht bei der „Münchner Bank“, und auch nicht bei der Sparkasse) und regele alles übers Onlinebanking, weil die hier in Mannheim natürlich keine Filialen haben.

Ich muss dann eine mannheimer Bank finden, die einigermaßen sozialverträglich ist und hier Filialen hat, so dass ich meine Bankgeschäfte wieder mit Zettel und Papier vor Ort ausführen kann. MEH.

Naja, früher gings nur so, hab ich auch geschafft, also was solls.

Trotzdem auch hochgradig ärgerlich, weil ich online-Banking SEHR praktisch finde. Nur werden jetzt – auf Ansage der Bankaufsicht, wer immer das ist – die Listen mit den TAN Nummern, die ich bin dato immer zugeschickt bekam, abgeschafft.

Sattdessen kann mich mir meine TANs per SMS auf mein Händi schicken lassen. Nö.
War nicht genau das die Ursache für das Kontoknacken, das vor gar nicht so langer Zeit bei der Postbank für viel Ärger gesorgt hat?
Außerdem – da bin ich halt stur – seh ich nicht ein, dass nur online-banken darf, wer auch ein Händi hat. Echt, seh ich nicht ein. Und insgesamt ist mir nicht wohl bei diesen geSMSten TANs, also mach ich das nicht.

Alternativ könnte ich mit einer „SecureApp“ „sichere Freigabe ohne TAN“ genießen – ja, wenn ich ein Schmartfon hätte. Was ich nicht hab. Habs noch nie vermisst. Und selbst wenn ich eins hätte: Bei sowas ist mir noch unwohler. Also nein.

Und dann gibts noch die Superlösung für so paranoide Händimuffel wie mich: die chipTAN. Wow. So geil. Da darf ich mir für knappe 10,- € ein batteriebetriebenes Gerät bestellen, das mir in Verbindung mit meiner Kundenkarte eine nur kurz gültige TAN generiert. Das sieht tatsächlich sicher aus.
Nur – ich hab genug Elektrokram in der Bud. Und ich will nichts mit Batterien. Ich will überhaupt nichts mehr aufgedrängt bekommen, das Strom frisst und aus Plastik ist. Auch wenns nur gaaaanz gaaanz wenig Strom ist.
Hey, ich bin grad dabei, zu minimieren und abzuschaffen. Wenn hier was Strom frisst, dann ist das mein Sojamilchmacher. Und ich hab, sorry, ich hab auch keine 10.- € dafür übrig. Da kauf ich mir lieber für 15.- € ein Set waschbarer Baumwollbeutel zum Gemüse-Einkaufen.

Och, Vetch, du bist albern und stur, das ist doch nur ein kleines Gerätchen, superpraktisch, am Ende stehst du ohne Giro-Konto da! (Das wird nämlich vielleicht gar nicht so einfach, ne neue Bank zu finden.)

Meine Bank kann nichts dafür. Wie ich eben am Telefon erfahren habe, müssen das alle Banken jetzt so machen.

Das ist blöd, deswegen kann ich aber trotzdem nicht bei meiner Bank bleiben, weil ich nun mal ab und zu ein Konto zum Überweisen brauch.

Und weil das jetzt alle Banken so machen müssen, genau darum mach ich da nicht mit.
Das wird im Großen nichts ändern – für mich ist das wichtig.
Ich lass mich nicht einlullen und zu was bringen, das mir gegen den Strich geht, nur weil die allermeisten anderen das widerspruchslos mitmachen. Die Lady am Telefon eben war auch ziemlich genervt, dass ich die tollen Alternativen nicht annehme und ich den supergeilen TAN-Generator nicht haben will. Sie kann ja auch nichts dafür, und ich habe auch nicht gemeckert. Trotzdem habe ich sie erbost. Da wird sozialer Druck ausgeübt, wenn du nicht mitmachst bei dem, was uns als normal und notwendig angeschafft wird.

Nicht mit mir, no way. Ich finde eine Lösung. Hab ja noch paar Monate Zeit.

Projekte

Seit dem letzten Neumond hats mir mehr und mehr die Sprache verschlagen. Ich schiebe das einfach auf den rückläufigen Merkur, der seit einer Woche wieder vorwärts geht. Am 6. Juni sind wir ganz aus der Nummer raus, und ich ahne, dass ich dann blogmäßig wieder in Fahrt bin.

Hier&Jetzt hab ich erst mal aufzuräumen und einige lose Fäden aufzunehmen und zu verknüpfen.
 

PROJEKT NIE WIEDER TETRA PAK
Funktioniert. Seit ich den Sojamilchmacher bestellt habe, haben wir kein Tetra Pak mehr gekauft.

Um die Frage von Marille Grünblatt zu beantworten:
Ich habe inzwischen Mandel Milch gemacht, auch gemischt mit Cashews, die ist köstlich geworden.
Reismilch geht auch gut, mit einem EL Öl und 5 Cashews.

Cashews sind überhaupt köstlich und damit werd ich noch einiges andere ausprobieren. Und wie erfreulich:
„In kaum einem anderen Lebensmittel ist der Anteil an der essentiellen Aminosäure Tryptophan derart hoch wie bei den Cashewkernen. Tryptophan ist ein unerlässlicher Nährstoff bei der Produktion des Neurotransmitters Serotonin. Gemeinsam mit dem Vitamin B6 (Bierhefe, Kartoffeln) kann Tryptophan helfen, Depressionen zu behandeln.“ Wikipedia

Hafermilch dagegen hat nicht gut geklappt, weil ich die warm hergestellt habe, und dabei wird Hafer schleimig. Wie ich weiß und ausgeblendet hatte. Drum hatte ich keine Milch, sondern Brei. Logisch. Ging dann übers Müsli weg. Ein bisschen davon auch sehr gut in Saucen.
Außerdem habe ich inzwischen rausbekommen, dass die Süße der vormals gekauften und so geliebten Hafermilch durch hinzugefügte Enzyme ensteht. Das kann ich zuhause nicht nachmachen. Also Hafermilch derweil gecancelt, wobei ich noch mal die kalte Methode versuchen werde. Dannmal, wenns is.

Der wunderbare Nebeneffekt beim Sojamilch machen sind die Okarapöppel. Jedesmal werdense bisschen anders.

Pöppelcairn an Paprikageröllhaufen in Cashewmilchpfütze

 

PROJEKT NIE WIEDER ALUHÜLLEN
Die Firma Glafey hat mir ein zauberhaftes Paket geschickt, also, meine Bestellung ist angekommen.
Ich habe jetzt eine Menge Teelichte ohne Hüllen und vor allem habe ich einige Dosen „St. Peter“ und „vierteljährlich“.

Ich habe vor Kurzem begonnen, mit selbstgebastelten ÖlLichtern zu experimentieren und habe damit das Gefühl, ich bin wieder ein Wegstück weiter heimgekommen. Anders kann ichs nicht ausdrücken. Diese Öllichter erfordern Pflege, und das mach ich sehr gern. Das Licht und das Zubehör und alles daran ist schön, finde ich.

Ein Foto vom Chaos auf meiner Truhe/dem Altar. Zu sehen sind drei Ölflaschen zum Nachgießen, drei Becher mit Dochten in bunten Papierhaltern (für St. Peter, Foto davon unterm Beitrag) und ein Glas mit Dochten in weißen Papierhaltern für „vierteljährlich“ (catchy names ham die Glafeys). Der Schwimmer für „vierteljährlich“ liegt auch im Glas, der war noch nicht im Einsatz. Die passen perfekt in Teelichtgläser. Perfekt!
Rechts im Bild mein Schmuckteller, der nichts mit den Lichtern zu tun hat und nur so aufs Bild geraten ist. Ist auch hübsch.
Darunter, unten rechts, liegt ein selbstgemachter ÖlLicht-Schwimmer. Da werde ich noch mehr machen, weil die für größere Gefäße gut sind. Und alles sieht toll aus. Das Licht scheint durch das Öl und das Wasser; Magie, Steampunk, Zauber, Wunder.
Ich bin froh! ❤

 

PROJEKT WENIGER PLASTIKMÜLL
Naja.
Es wird sehr allmählich und doch merklich weniger. Trotzdem immer noch anderhalb gelbe Säcke auf zwei Wochen. Viel zu viel. Weiter mit Weniger!
Wir brauchen immerhin so gut wie keine Plastikmülltüten mehr, weil wir in der Küche den Mülleimer abgeschafft haben. Stattdessen, sehr fotogen mit dem Fensterkristall Lichtfleck:
Warum ich da nicht früher drauf gekommen bin, also, vor vielen Jahren, das wundert mich sehr.

Den Plastikmüllbeutel im Bad, wo der Katzendreck reinkommt, lege ich inzwischen auch mit Zeitung aus, dann wird der Beutel nur ausgekippt. Wir haben seit vielen Tagen den selben Beutel im Einsatz.

Kleine Schritte.
 

 

Teelichter ohne Aluminium

Teelichter in Aluhüllen. Auch eine Sache, die ich richtig leid bin.

Vor Jahren gab es bei dm Teelichter ohne Aluhüllen, und dann sind sie plötzlich aus dem Sortiment verschwunden. Ich habe das bedauert, mit den Achseln gezuckt und halt wieder die mit Hüllen gekauft. Da ich Teelichter ohne Hüllen verwende – macht schöneres Licht und ich habe jede Menge Gläser und Gefäße dafür – puhle ich seitdem alle Teelichter mühsam aus dem Aluhüllchen und schmeiße das in den Gelben Sack.

Und ich verbrauche reichlich Teelichter.

Und Aluminium ist richtig fies giftig. Wer möchte kann dazu im Netz suchen und wird sofort fündig. Hier nur eine Seite rausgepickt.→ Aluminium – Leichtgewicht mit schweren Folgen

Was ich nicht wirklich gefunden habe, sind Alternativen. Früher habe ich manchmal die nicht billigen (in keiner Hinsicht – weil, hervorragend!) Teelichte von Glafey gekauft, die führt aber hier in Mannheim genau gar kein Laden. Ich habe deswegen nämlich bei Glafey angerufen.

Ich werde jetzt bei denen bestellen. Ich warte nur auf den Katalog mit der Preisliste (Merkur retro… dauert alles bisschen.)

Ja, die sind teurer. Und Bestellen ist auch nicht die ideale Lösung. Und doch: Alles besser als der Billgscheiß in Plastik mit Aluhüllen. Die Glafey-Lichte brennen sehr lange, die sind ihr Geld wert. Und dann ist das Entzünden meiner Duftlampe oder des Altarlichtes oder der Laterne im Schlafzimmer eben eine kostbare Sache. So soll das doch auch sein.

Außerdem hab ich vor paar Tagen eine Mail an dm geschrieben. Nicht, um zu motzen, sondern um eine Nachfrage zu schaffen. Die Antwort hat mich nicht überrascht:

Es ist uns wichtig, unseren Kunden immer ein attraktives Sortiment anzubieten.
Aus diesem Grund verfolgen wir die Nachfrage in allen unseren dm-Märkten sehr aufmerksam.

Teelichte ohne Aluminiumhülle wurden bisher sehr wenig gewünscht.
Daher ist eine Erweiterung in diesem Bereich aktuell nicht vorgesehen.
Wir bitten Sie hierfür um Verständnis. Ihren Wunsch haben wir jedoch gerne aufgenommen.

Jo. So ist das nun mal, wir leben in einer Demokratie, Wahlen finden täglich statt. Beim Einkaufen. Es ist nicht dms ‚Schuld‘, dass die keine alufreien Teelichter mehr führen. Es liegt AN UNS.

Und darum möchte ich vorschlagen, dass alle, die sich auch wieder alufreie Teelichter bei dm wünschen, denen eine Mail schicken, Das geht ganz ganz einfach per Kontaktformular auf deren Website. https://www.dm.de/haeufigefragen/kontakt/

Ich werde auch bei Müller, Alnatura und Rossmann anfragen. Ich hab in letzter Zeit einige Mails wg. Plastikfrei verschickt – auch das bewirkt etwas. Am meisten allerdings bewirke ich durch meinen Konsum bzw. Konsumverzicht.

Und jetzt wird geputzt. Und vorher trinke ich noch nen Kaffee mit selbstgemachter, hervorragender Sojamilch.

(Und sobald ich mit meinem neuen, wunderbaren Küchenmöbel weitere Erfahrungen gemacht habe, erzähle ich auch davon.)

Wenn die noch lang da liegt, dann liegt die da nicht mehr lang

… wenn du verstehst, was ich mein.

Ich mein die letzte Sojamilch-Rest-Matsch-Freakadelle, die vom Mittagessen übrig geblieben ist.

JAAA, es ist da, das neue Küchengerät. Es kam schon gestern an. Ich hätte auch ein Auspackvideo gepostet, wenn ich eines gedreht hätte, was ich nicht gemacht habe, weil sowas niemand sehen will.

Überraschung: Obwohl auf der Website, wo wir bestellt haben, davon nichts stand, waren 5 Kg österreichische Bio-Sojabohnen mit in der Packung. Das ist viel Sojamilch.

Ich konnte gestern noch nicht loslegen, weil die Sojabohnen noch nicht eingeweicht waren.
Und Hafermilch hatte ich noch welche, und außerdem hab ich nen Denkfehler gemacht. Ich hab Haferflocken gekauft, dabei brauch ich doch Haferkörner.

Ich habe, damit ich IRGENDWAS mach, einen Smoothie versucht. Das Problem dabei ist, dass mindestens 1,1 l Wasser in das Gerät rein müssen. Dazu habe ich paar TK-Himbeeren getan, 2 Feigen, etwas Apfel-Johannisbeermark, eine Kiwi und paar Blätter meiner Balkon-Brennessel.
Das Ergebnis war eine wässrige, sehr unfotogene, gräulich-schaumige Flüssigkeit, auf deren Grund zwei leicht angestoßene Feigen dümpelten (oke, vorher zerkleinern).

Ich hab das natürlich ALLES getrunken (mein Gefährte half ein bisschen), weil, umsonst hab ich meine kostbare Brennessel nicht gerupft!

Also, in Zukunft bei Smoothies mit dem Gerät: VIEL MEHR Zutaten, und mehr Leute, die das dann auch trinken. Sonst Pürierstab, geht wunderbar.

Abends habe ich Sojabohnen eingeweicht, und heute war es soweit. SOJAMILCH!

Die ist super geworden. Echt super. Ich bin glücklich

Was ich noch üben muss: Die fertige Sojamilch vom Matsch trennen und beides für die Weiterverwendung wo rein tun, ohne, dass dabei die ganze Küche vollgesaut wird. Ich bin sicher, das werde ich schaffen, weil ich jetzt viel viel übe.

Aus dem bei der Herstellung anfallenden Matsch (Okara) habe ich Bratlinge gemacht, die noch nicht gut genug gewürzt und doch erstaunlich lecker waren. Das Rezept habe ich hier gefunden.
Da ich keine Semmelbrösel habe, kamen mir die Haferflocken sehr zupass. Mehl hab ich auch keins im Haus, aber Dinkelkörner (sehr lecker als Reisalternative, und, im großen Gegensatz zu Reis, nicht säuernd), die ich mit Omi Solingens Kaffeemühle gemahlen habe.
Ich habs noch mit Curry gepimpt, aber da geht noch sehr viel mehr, pimpmäßig. Trotzdem sehr lecker.

Ungelogen, das sind die ersten Bratlinge, die mir gelungen sind. Alle andern, die ich je zuvor versucht habe, sind zerbröselt. Ich bin glücklich

Einziger Wermutstropfen: Ich habe eben noch nen Vorrat von drei Tetra Paks voll Sojamilch entdeckt. Das heißt, die müssen erst noch aufgebraucht werden, bevor es wieder Okara-Freakadellen gibt.

Kein schönes, aber nettes Gruppenbild aus der Küche.
V.l.n.r.: Omi Sos Kaffeemühle, der Sojamilch-Maker, frischer Kaffee mit selbstgemachter Sojamilch im Lieblingsbecher, die erste Sojamlich
(dahinter frisch gemachte Kurkumapaste im Glas, dahinter Sojabohnen und Haferflocken).
Ich bin glücklich