Pöppel

Widrigkeiten

Heh, die Tage hab ich noch gedacht, ich bin zur Zeit so im Reinen mit allem, so zuversichtlich und vertrauensvoll und froh unter allem― Da kommt doch bestimmt demnächst ein Dämpfer. Ist doch immer so.

Wobei ich so ne Ahnung habe, dass diese Dämpfer nicht kommen müssen, sondern nur kommen, wenn ich mit ihnen rechne, weil in mir ein Programm von Schuldgefühlen losgeht und mir ins Ohr flüstert: „Dir gehts zu gut! Das darf nicht sein! Du brauchst einen Dämpfer!“

Und solange ich das glaube, solange bekomme ich Dämpfer.

Prompt nachdem ich das gedacht habe, die Tage, begegnen mir nervige Widrigkeiten. Wenn ich unachtsam bin und mich verhalte wie immer, lasse ich sie manchmal andocken und was auslösen. Damit blähe ich sie weiter auf.
Bis ichs merke.
Dann muss ich die Luft rauslassen. Indem ich mich abwende, sie sein lasse und mich dem Wesentlichen, Naheliegenden zuwende.

Das färbt die Wahrnehmung, dabei übersehe ich dann fast – nur fast! – was mich alles nicht aus der Balance wirft. Viele Dinge geschehen zur Zeit, die sonst immer zu lang wirkender, realitätsdefinierender Niedergeschlagenheit geführt hätten. Nicht mehr!

Und das Merken und Luftrauslassen klappt auch viel besser als immer.
Immer ist vorbei!

Ich habe heute süße Pöppel mit einem Hauch Pfefferminzöl gemacht. Erstaunlich lecker.

Ich war heute auch bei der Post, ziemlich spät am Tag, und mein Päckchen wurde nicht genommen, weil das Format nicht ging. Das heißt, der Gang war umsonst. Muss ich morgen noch mal hin.

Wieder eine kleine blöde Widrigkeit.

So bin ich unverrichteter Dinge wieder heimgegangen. Über der Schule, an der ich auf dem Weg vorbeikam, kreiste ein riesiger Schwarm Krähen und Dohlen. Was ein Lärm, was für ein Anblick!

Und der Himmel, violett und grau und blassblau und leuchtendes Orange.

Widrigkeiten? Was für Widrigkeiten? Was sind Widrigkeiten?

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Neues von den Pöppeln

Eben hab ich hier mit ätherischem Orangenöl die Duftlampe beträufelt, und danach war ich in der Küche und habe in einem Anfall von MJAM! das von vorgestern übriggebliebene Marzipan gegrabscht und verschlungen. Es war nicht mehr viel, vielleicht Masse für vier Pöppel. Fünf, oke. Vielleicht auch sechs. Sieben ganz kleine.

Ich mochte bis neulich Marzipan überhaupt nicht. Inzwischen habe ich festgestellt, dass die Mandel-Dattelmasse, die ich neuerdings herstelle (im Beitrag Zaubernahrung hab ich davon berichtet) eine Art Marzipan ist. Die Art, die ich MAG.

Der Teig war übriggeblieben, weil ich nach dem Rollen und Panieren von gefühlt 386 Pöppeln einfach keine Lust mehr hatte. Obwohl ich das Pöppel-Machen liebe und anfangs auch das viele Rollen wunderbar fand.
Ich hab eben in einem Beitrag von Sophie0816 – Wirri-wirri im Kopf | Leben im Wandel – so was Ähnliches beschrieben gefunden und möchte es hier zitieren, weil ichs sehr klug und brauchbar finde.

Vor einiger Zeit dachte ich noch, dass dann die Sachen immer so viel Freude machen müssen und wenn sie es nicht mehr tun, dann ist das doof. Mittlerweile bin ich darauf gekommen, dass diese Freudeausbrüche wie Wegweiser-Schilder auf einem Weg sind. Sie markieren ein – ja, du läufst in die richtige Richtung und es ist nicht nötig, zum Ziel zu machen, nun ständig diese Schilder zu finden. Der Hinweis reicht aus, um den Weg vertrauensvoll weiterzugehen.

Das mit dem Vertrauens-voll übe ich noch. 😉

Übersetzt heißt das, wenn ich auch zukünftig meinem Bewegungsdrang (wenn er denn da ist) angemessen befriedige, wird es nicht immer super lustig und freudig zugehen und mich vielleicht auch mal annerven oder neutrale Gefühle verursachen.

Jo, und wenn ich Lust auf was Süßes habe, und/oder Lust, ein neues Rezept auszuprobieren, dann wird das auch nicht immer super lustig und freudig. Auch heute habe ich beim Verrollen des neu gemachten Teigs gegen Ende bisschen die Nerven verloren… Aber ich habe durchgehalten, denn die neuen Pöppel sind einfach zu köstlich!

Das war nämlich so: Als ich vorhin in der Küche beim MJAM-Anfall den Marzipan-Teig verschlang, da schmeckte der subtil nach Orange, weil ich offenbar noch Reste vom ätherischen Orangenöl an den Fingern hatte.
Hehe, meine erste Erfahrung mit Aromaküche.

Das hab ich sofort richtig ausprobiert. Habe im Winzmixer Teig aus ner kleinen Handvoll (eingeweichter) Mandeln und paar Datteln gemacht und den abgeschmeckt mit reichlich Vanille und einem Tropfen ätherischen Orangenöls. Das habe ich noch verlängert, indem ich Mandelmasse reingeknetet habe, die gestern vom Milchmachen übrig geblieben war. Diese Masse habe ich zunächst in einer kleinen Pfanne noch ziemlich krümlich getrocknet, sonst wären die Pöppel zu weich geworden. Da hab ich schon Erfahrung gesammelt…

Dann gerollt und in Erdmandelpulver gewälzt, also, paniert, und ich sach euch ~ das sind die besten Pöppel die ich bis jetzt gemacht habe. Das sind die allerbesten Pöppel überhaupt! Und wenn das Gerolle und Panieren mir nicht so schnell so sehr aufn Keks gehen würde, dann würd ich die Badewanne mit Pöppeln füllen. Und mich reinlegen. Und dann…

Zum Glück kann ich immer nur kleine Mengen herstellen. Zum GLÜCK!


Best Pöppel EVARRR!

 

Darauf hat die Welt gewartet! Ein Pöppel-Icon!

Zaubernahrung

Vor ungefähr zwei Monaten hab ich beschlossen, dass ich was Ehrenhaftes tun muss. Das bezog sich auf den Spirituellen AllTag, und darin ist einer der wichtigsten Aspekte meine Ernährung. „Ich esse zu viel, zu wenig Frisches, zu viel Zucker“ hab ich da geschrieben.

Mehr Frisches und insgesamt weniger esse ich, seit dem ich vor 13h nur Obst esse. Ich habe so auch ein bisschen abgenommen, was mir auffiel, als ich in München passend zur Party in mein supercooles, sehr enges „THE ONLY GOOD SYSTEM IS A SOUND SYSTEM“ Schört passte. Yöh.
Ich hab nicht vor, weiter abzunehmen, das war gar nicht der Plan und Grund der Ernährungsänderung. Es ist ein schöner Nebeneffekt. Mir scheint, ich pendel mich genau da ein, wo mir meine engen hübschen Schörts wieder passen. Und das jetzt, da ich noch finde, ich bin jung genug, die zu tragen. Wer weiß, wie lange das noch so ist… Also YÖH.


so geiel

Ich empfinde das Bis 12/13h nur Obst essen nicht als ‚Kur‘, sondern als Ernährungsumstellung für immer. Kann gut sein, dass ich mal Ausnahmen mache, die Regel bleibt. Ich komme sehr gut klar damit.

Also, diese Punkte meines Plans Gesunde Ernährung: weniger essen, mehr Frisches essen funktionieren.
Ein weitere Punkt ist Jeden Tag Goldene Milch. Wegen der täglichen Dosis Kurkuma. Das klappt nicht so gut. In München habe ich keine Goldene Milch gemacht. In Mums Küche halte ich mich sehr zurück, außerdem hatte ich keine Kuhmilchalternative mitgeschleppt und wollte vor Ort keine kaufen (NIE WIEDER TETRAPACK!).
Doch ich hatte immer stärker das Gefühl, dass das tägliche Kurkuma mir fehlt, also habe ich schließlich einfach einen Teelöffel Pulver in Tee verrührt. Noch Pfeffer dazu und runter damit. Es schmeckt… ziemlich grässlich. Und – so mein Gefühl – es tut mir GUT. So halte ich das jetzt weiterhin. Wenn ich aus irnzwelchen Gründen keine Goldene Milch mache, dann nehme ich mein Kurkuma so. Jeden Tag.
Gut.

Was ich auch neuerdings täglich zu mir nehme – das war ein Tip aus’m Heilerforum, wo ich wg. meines Wurzelchakras nachgefragt hatte – ist Gojibeeren-Tee. Auch wieder so was Exotisches, regional is was anderes… Ich habe nachgelesen, was Gojibeeren so können und beschlossen, dass ich sie mir erlaube. Jeden Tag 9 g als Tee. Schmeckt lecker und macht Freude.


hübscher Gojibeeren Tee

Der Oger und Schnusel, mein Gefährte, hatte derweil grässliche Süßigkeiten-Cravings und standhaft immer wieder billige, zuckrige, plastikverpackte Weißmehl-Schweinereien im Supermarkt aus seinem Einkaufswagen geräumt und doch nicht gekauft.
Zeitgleich kam hier ein neues Spielzeug an: Ein Pürierstab mit so einem kleinen Mixbecher, mit dem ich klebrige zähle Datteln, Feigen und auch eingeweichte Mandeln kleinbekomme.
Und daraus mach ich PÖPPEL!


Teig für Mandel-Cashew-Dattel-Feigen-Pöppel

Ich MAG Pöppel. Der Schnusel, mein Gefährte MAG Pöppel. Und die süßen Pöppel, die mögen wir ganz besonders gern.

süße Pöppel
Kakao-Mandel-Cashew-Dattel-Feigen Pöppel; Kakao, Kokosflocken, gepuffter Amaranth außenrum

Die ohne Kakao mag ich lieber als er, drum sie die alle MEINS!

16:12 h – Dattel-Feigen-Mandel-Cashew-Erdmandel-Kardamom-Vanille Pöppel

Also, zuckerfrei nach wie vor konsequent, einfach, und Grund für wunderbares, kreatives Gemanschte und Gepöppel in der Küche. Und Material für hemmungsloses Geschwelge am Computer.

 


17:50 h – oh Mist

Jooo. Bin zufrieden- achwas, ich bin glücklich! Außerdem erkältet, wie ich im VETCHBLOG erwähnte. Es gibt auch noch mehr zu erzählen, z.B. dass ich diese Erkältung-trotz-gesünderer-Ernährung stimmig finde, weil ich das Gefühl habe, bei mir ordnet sich was neu. Seit ich beschlossen habe, mein Wurzelchakra in Gang zu bringen, tut sich was. Davon erzähle ich vielleicht auch noch mehr. Jetzt muss ich Schluss machen, denn heute ist Putztag. Argh. Ist auch gesund.

Projekte

Seit dem letzten Neumond hats mir mehr und mehr die Sprache verschlagen. Ich schiebe das einfach auf den rückläufigen Merkur, der seit einer Woche wieder vorwärts geht. Am 6. Juni sind wir ganz aus der Nummer raus, und ich ahne, dass ich dann blogmäßig wieder in Fahrt bin.

Hier&Jetzt hab ich erst mal aufzuräumen und einige lose Fäden aufzunehmen und zu verknüpfen.
 

PROJEKT NIE WIEDER TETRA PAK
Funktioniert. Seit ich den Sojamilchmacher bestellt habe, haben wir kein Tetra Pak mehr gekauft.

Um die Frage von Marille Grünblatt zu beantworten:
Ich habe inzwischen Mandel Milch gemacht, auch gemischt mit Cashews, die ist köstlich geworden.
Reismilch geht auch gut, mit einem EL Öl und 5 Cashews.

Cashews sind überhaupt köstlich und damit werd ich noch einiges andere ausprobieren. Und wie erfreulich:
„In kaum einem anderen Lebensmittel ist der Anteil an der essentiellen Aminosäure Tryptophan derart hoch wie bei den Cashewkernen. Tryptophan ist ein unerlässlicher Nährstoff bei der Produktion des Neurotransmitters Serotonin. Gemeinsam mit dem Vitamin B6 (Bierhefe, Kartoffeln) kann Tryptophan helfen, Depressionen zu behandeln.“ Wikipedia

Hafermilch dagegen hat nicht gut geklappt, weil ich die warm hergestellt habe, und dabei wird Hafer schleimig. Wie ich weiß und ausgeblendet hatte. Drum hatte ich keine Milch, sondern Brei. Logisch. Ging dann übers Müsli weg. Ein bisschen davon auch sehr gut in Saucen.
Außerdem habe ich inzwischen rausbekommen, dass die Süße der vormals gekauften und so geliebten Hafermilch durch hinzugefügte Enzyme ensteht. Das kann ich zuhause nicht nachmachen. Also Hafermilch derweil gecancelt, wobei ich noch mal die kalte Methode versuchen werde. Dannmal, wenns is.

Der wunderbare Nebeneffekt beim Sojamilch machen sind die Okarapöppel. Jedesmal werdense bisschen anders.

Pöppelcairn an Paprikageröllhaufen in Cashewmilchpfütze

 

PROJEKT NIE WIEDER ALUHÜLLEN
Die Firma Glafey hat mir ein zauberhaftes Paket geschickt, also, meine Bestellung ist angekommen.
Ich habe jetzt eine Menge Teelichte ohne Hüllen und vor allem habe ich einige Dosen „St. Peter“ und „vierteljährlich“.

Ich habe vor Kurzem begonnen, mit selbstgebastelten ÖlLichtern zu experimentieren und habe damit das Gefühl, ich bin wieder ein Wegstück weiter heimgekommen. Anders kann ichs nicht ausdrücken. Diese Öllichter erfordern Pflege, und das mach ich sehr gern. Das Licht und das Zubehör und alles daran ist schön, finde ich.

Ein Foto vom Chaos auf meiner Truhe/dem Altar. Zu sehen sind drei Ölflaschen zum Nachgießen, drei Becher mit Dochten in bunten Papierhaltern (für St. Peter, Foto davon unterm Beitrag) und ein Glas mit Dochten in weißen Papierhaltern für „vierteljährlich“ (catchy names ham die Glafeys). Der Schwimmer für „vierteljährlich“ liegt auch im Glas, der war noch nicht im Einsatz. Die passen perfekt in Teelichtgläser. Perfekt!
Rechts im Bild mein Schmuckteller, der nichts mit den Lichtern zu tun hat und nur so aufs Bild geraten ist. Ist auch hübsch.
Darunter, unten rechts, liegt ein selbstgemachter ÖlLicht-Schwimmer. Da werde ich noch mehr machen, weil die für größere Gefäße gut sind. Und alles sieht toll aus. Das Licht scheint durch das Öl und das Wasser; Magie, Steampunk, Zauber, Wunder.
Ich bin froh! ❤

 

PROJEKT WENIGER PLASTIKMÜLL
Naja.
Es wird sehr allmählich und doch merklich weniger. Trotzdem immer noch anderhalb gelbe Säcke auf zwei Wochen. Viel zu viel. Weiter mit Weniger!
Wir brauchen immerhin so gut wie keine Plastikmülltüten mehr, weil wir in der Küche den Mülleimer abgeschafft haben. Stattdessen, sehr fotogen mit dem Fensterkristall Lichtfleck:
Warum ich da nicht früher drauf gekommen bin, also, vor vielen Jahren, das wundert mich sehr.

Den Plastikmüllbeutel im Bad, wo der Katzendreck reinkommt, lege ich inzwischen auch mit Zeitung aus, dann wird der Beutel nur ausgekippt. Wir haben seit vielen Tagen den selben Beutel im Einsatz.

Kleine Schritte.
 

 

Der Frühling will Sommer werden

Licht will spielen.
 
Das Brückengeländer hat jemand mit gehäkelten Herzen geschmückt.
 
Farbrausch durch Gemüse.
 
Wir essen viele Okarapöppel. Ich bau Cairns damit.
 
In der Stadt hat jemand Zettel verteilt. Ich kann mir nehmen, was ich brauche.
 
Das Universum sorgt für uns.