Postkarte

Postkarten

Oke, ich habe grad eine WP-Seite erstellt, mit den paar Postkarten, die ich bis jetzt fertig habe. Warum taucht diese Seite dann als Beitrag auf? Die WP-Mechanik ist mir immer noch voller Rätsel und Wunder.

Nächster Versuch, und wenn ichs dann geschafft habe, verlinke ich.

Also, noch mal. Diesmal hat WP die Seite als Seite angenommen. Hier ist sie: POSTKARTEN

Jaja, es sind nicht die ALLERtollsten Postkarten. Es sind halt meine, und ich hab Riesenspaß dran. :)

Advertisements

Vom Blechkrug und anderen Verliebtheiten

Es ist so viel losgewesen, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll, und wenn ich nicht bald anfange, dann fang ich nie an und der Blog hier verödet. Also fang ich an. Ich machs einfach wie üblich und schreib von dem, was mir durchs Hirn in die Finger schießt. Und mir auf den Schoß klettert.

Ich hätte gestern morgen um 8h meinen Businessplan beim A-Amt abgeben sollen.
Stattdessen bekam ich einen Telefonanruf, dass mein Termin ausfällt. Schon hab ich Panik, dass das was mit mir und meiner Selbstständigkeit zu tun hat. Am Ende ham sie die Sachbearbeiterin geschasst, weil sie mir diese Beratung ermöglich hat und jetzt muss ich-
in die Hölle, jaja. Weia, Vetch! null
Ich mach was ich kann, so gut ich kann, ich tu das Naheliegende, und nu liegts in BABAs Händen. Und so.

Ich hab auch weitere Postkarten fertig.
nullBei der „Komm zum Tee!“-Karte (die rote) ist die Schrift zu harmlos und unauffällig. Abgesehen davon gefällt sie mir sehr gut.
Das bunte Spiral-Tor liebe ich sowieso, das war auch bis jetzt die beliebteste der Karten.
Die Blumen mag ich auch, sind halt eher was für die Damen (meiner Ma ham die am besten gefallen).
Und die mit den Tarotkarten soll ne Werbekarte für mich werden. Ist so noch zu dunkel, ich werd das noch mal neu fotografieren.
Insgesamt bin ich froh mit den Karten. null

 
Mein Oger und Schnusel muss seit Montag wieder arbeiten.
Das hat zur Folge, dass ich nach 6 Wochen mal wieder vormittags alleine zuhause bin, nur die Katzen und ich.
Das ist ungewohnt. So viel hat sich in den 6 Wochen verändert.
Es war so heiß und ein so üppiger Sommer. Nun ist es kühl und grau geworden.
Ich hab schon Kerzen an. Das ist SCHÖN!
Auf unseren Balkonen wucherts immer noch, das ist SCHÖN!
Ich experimentiere mit der Einstellung Selektivfarbe meiner Kamera, und das find ich auch ziemlich schön:
null

Weitere Veränderungen:
Schnusel und ich verbringen beide viel Zeit am Computer, und es war schön, dabei zusammen in seinem Zimmer zu sein.
Ich sitze jetzt in meinem eigenen Zimmer. Das ist anders, und auch schön. Wir sind ja Wand an Wand, und vor allem war es DRINGEND notwendig, dass ich einen Raum für mich habe.

Damit ich hier Internet habe, haben wir das Loch in der Wand, wo das Antennenkabel durchgeht, noch erweitern müssen. Dabei haben wir das Antennenkabel durchgebohrt. Das heißt, wir haben seit paar Wochen keinen Fernsehempfang mehr, was sich mit einem Kabel-Zusammenschraub-Adapter leicht beheben ließe. Bloß vermissen wir nix. Wir gucken eh nie Fernsehen. Nur der Schnusel manchmal, beim Bügeln. Ich bügel ja nich.

Weitere Veränderungen:
Eine Kleinigkeit ist anders, die mich jedes Mal, wenn ich sie sehe, froh macht.
Unser Wasserhahn in der Küche tropft bisschen, und weil wir beide fanatische Wassersparer sind, hatten wir einen Glaskrug drunter gestellt. (Was sonst hätten wir auch tun sollen?) Ich mochte den nicht besonders, aber er war praktisch, vor allem, weil er oben eine große Öffnung hatte. In dem Krug haben wir Tropfwasser, Gemüse- und Obstwaschwasser und sowas gesammelt und’s den Balkonblumen gegeben. Die hattens nötig diesen Sommer.
Anderes Gießwasser sammeln wir beim Duschen. Nicht das Seifige, aber anfangs, bevor das Wasser warm genug ist (und ich bin überzeugte Warmduscherin) geht sonst so viel Wasser in den Ausguss, das sammeln wir in einem Eimer. So sind wir und unsere Blumen fast ohne extra zapfen über den heißen Sommer gekommen.
Zurück zu dem hässlichen aber praktischen Glaskrug in der Küchenspüle. Ers natürlich kaputt gegangen. Yöh!
Yöh, aber auch Meh. Was jetzt nehmen?
Da ist mir eingefallen, dass ich noch den Krug aus Indien habe. In Indien habe ich mich sofort in das Blechgeschirr verliebt, das es da so oft gibt.

Hier ein (leider unterbelichtetes) Foto von nem indischen Blechkrug. Das war im Krishna Café in Kochin.

Und ich habe mir natürlich dort auch einen gekauft, und der hat jetzt seinen perfekten Sinn und Zweck gefunden. Er hat auch eine schöne große Öffnung, er geht nicht kaputt, wenn ich damit mal wo drandengel, und, finde ich, er sieht superschön aus. Auch in der Spüle.


 
Solche Sachen machen mich richtig glücklich. Wenn sich was so fügt und’s so schön passt, als wärs gewachsen.
Ist es ja auch, gewissermaßen.

Was sich noch verändert hat:
Wir haben jetzt also eine Katze mehr. Nelly, ungefähr ein Jahr alt, sehr hübsch, auf so ne kompakte Bullterrierart. Sie ist nicht kuschlig, auch wenn sie tatsächlich schon je einmal mit Schnusel und mir im Bett geschmust hat. (Jo, unsere Katzen dürfen ins Bett. Sie dürfen ja nicht raus, und sie sabbern nicht.)
Leider kommt sie mit den andern Katzen immer noch nicht gut aus. Und der alte Zausel Elvis, der Opa Kater, benimmt sich auch UNmöglich bei ihr. Sie hat Angst vor ihm und knurrt ihn an, und statt sie in Ruhe zu lassen, baut er sich dann vor ihr auf und kommt ihr immer näher, bis die beiden zeternd und fauchend durch die Wohung hetzen. Sie auf der Flucht, er hinterher. Unglaublich, was der alte Stiesel noch für ne Energie hat, wenn er junge hübsche Kätzchen verängstigen kann.
Naja, das wird noch, mit der Nelly.

Ich hab den Eindruck, Molly, unser Tomboy, noch kleiner als Nelly, ist bisschen beunruhigt wegen der hübschen neuen Prinzessin. Sie klettert andauern auf meinen Schoß, wenn ich am Computer sitze, gurrt (andere Katzen schnurren, Molly macht „gurrr“), rollt sich ein, legt ihre kleinen Pfötchen in meine Hand…
Ojeojeoje. Ich bin verliebt in eine Katze, und ich tippe „kleine Pfötchen“ ins Internet.
Jetzt grad liegt das warme Fellknäuel auf meinem Schoß…
 

HACHseufz