Putzen

Katzenhaare

Neulich beim Katzeneinsammeln vorm Putzen, alle schon im Bad verstaut bis auf Nelly, die an keinem der üblichen Orte – unterm Sofa, hinterm Regal, in der dunkelsten Ecke des Dachbodens – aufzufinden ist, bemerke ich, dass an der Bassbox, die im Wohnzimmer rumsteht, viele viele Katzenhaare kleben.

Wieso kleben da so viele Katzenhaare dran?

Und wo, verflixt noch mal, ist Nelly?!?

 

 

 

 

Mindestens einen Katzenbeitrag im Monat!

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Putztag

Erbarmungslos. Ich hab fieses Kopfweh, aber bin doch einigermaßen funktionstüchtig, also los. Schnusel und ich wollten uns halb 3 in der Küche treffen, jetzt isses schon vierzehnhundertdreiunddreißig CET. AaaaaaantrreTEN!

Es ist ja auch notwendig.

Meine Blogs müssen auch irnzwie geputzt oder/und umgeräumt werden, ich hab das Bedürfnis, sie zusammen zu legen. Wie genau weiß ich nicht. Naja, es war noch nicht die Zeit dazu, und das ist halt im Moment das, was mir besonders auffällt: Nichts läuft nach Plan.

Außer Putzen… es is aber auch wirklich notwendig.

Also LOS.

 

kleine Dinge schaffen Wohnkultur

Meine Ma, Journalistin a.D., hat mir erzählt, das sei der Titel ihres allerersten Artikels gewesen.

Kleine Dinge schaffen Wohnkultur

 
Muss sie noch mal fragen, wo der erschienen ist. Vielleicht in „Ich und meine Familie“, dieses an-der-Kasse-tausendmal-gesehen-und-nie-gekaufte Heft hieß nämlich mal so rum.

Jedenfalls kann ich das voll bestätigen: Kleine Dinge schaffen Wohnkultur. Wir haben z.B. beschlossen, uns nur noch mit schönen Dingen zu umgeben.
Das ist gar nicht so einfach. So viel Kram, den wir brauchen oder zu brauchen meinen, ist nämlich richtig hässlich.
Das wird jetzt Stück für Stück entsorgt und, teilweise, wenn wirs wirklich brauchen, mit schönen Dingen ersetzt.
Rausgeschmissen haben wir immerhin schon einen Haufen Handtücher, die zwar noch irgendwie ‚gut‘ sind, aber grottenhässlich (Ponys, breite Streifen in grässlichen Farben, Karomuster aus der Hölle – ihr kennt diese Handtücher. Wenn nicht: ich beneide euch!).

Was ich aber eigentlich erzählen wollte: Kleine Dinge schaffen auch Putzkultur. Heute war es nämlich wieder mal so weit. Ich weiß nicht, ob ich das schon mal erwähnt habe: hier wird unerbitterlich jede Woche geputzt.

Grad kommt mir ein seltsamer Gedanke. Was, wenn das woanders auch so üblich wäre? Wenn das viele Leute so machen? Also, wenn einmal die Woche Wohnung Putzen gar nichts Besonderes wär?

Nein.
Kann ich mir nicht vorstellen.

Also, heute wars wieder soweit, und ich versüße mir mein Extreme-Staubsauger-Wielding (zu deutsch: Hardcore Sauging) jedesmal damit, dass ich ganz am Anfang eines meiner ätherischen Öle auswähle (meist eins aus ner großen Flasche, das nicht so teuer war und nach Badewanne riecht, z.B. Melisse), davon auf ein Papiertaschentuch träufle und das aufsauge.
Und dann duftet der Staubsauger während der ganzen Putzaktion jedes Zimmer voll.

Und das ist schön. <|8)

Oke, ders jetzt nicht so schön. Für mit der linken Hand und unegübt im Mauszeichnen ist er gut genug… DOOOCH! ♬

Frühling

Einrichten. Das Gefühl, dass eine Lehmhaut von mir abplatzt. Dass ich an dem Ort bin, dem ich gehöre.
An den Wochenenden Wohnung putzen. Jeden Tag Katzenklo putzen. Manchmal muss auch Katzenkotze weggemacht werden. Das Naheliegende tun.
Ich putz das Katzenklo ganz gern, stelle ich fest. Immerhin. Uargh.

Jo, ich bin jetzt 3 Katzen zugelaufen. Und Ali hat auch ne neue Freundin.
Dieses Foto hat der Oger gemacht.

Auf dem Balkon hängt das Windspiel,
das mir die KollegInnen zum Abschied geschenkt haben. Ich habs bisschen versteckt aufgehängt, so klingt es selten.
Das bedeutet, niemand wird genervt, und wir freuen uns, wenn wir die schönen Töne hören, weils dann was Besonderes ist.
(Ich mag Ös.)

Wir freuen uns auch über die bunten Sonnenflecken, die durch die Kristalle an den Fenstern über Wände, Möbel und Boden wandern.

Die sind noch von der Sonnenfinsterin*.
Das bedeutet nämlich, dass die Sonne scheint, und das kann ich zur Zeit sehr gut gebrauchen.

Mein Team hat mir auch eine wundervolle Gebetsdecke zum Abschied geschenkt, voller Fotos und der Aufschrift „Gib’s BABA :-)“
Die Decke ist sehr praktisch beim Putzen. Wir putzen jede Woche. (Ich glaub, das ist einen eigenen Blog-Eintrag wert, wenn ich mal die Kraft dazu finde.)
Ich leg die Decke aufs Bett und die Sachen drauf, die Staubsaugen und Wischen weichen müssen. Das sieht ordentlich und schön aus. Und wild.
Die Decke wird auch zum Einsatz kommen, wenn ich mich mal in die Sonne auf die Neckarwiesen setze.
Falls. X)

 
Ich bin das ja nicht gewohnt, einmal die Woche die Wohnung zu machen. Hat was. Da übe ich, das Naheliegende zu tun, und das Gefühl, dass es mir lästig sei, nicht zu beachten. Nächste Woche machen wirs wieder. Also mach ichs.
Ich habs auch gerne ordentlich, das finde ich grad raus über mich.

Die Vermieter wohnen unten und sind freundlich. Das Haus ist ein bisschen wie eine große WG. Mit vielen Katzen.
Der Vermieter hat unten den Garten wunderschön gemacht. Er macht Kunst, und zwar wilde, bunte, Treibgut-Kunst. Genau das, was ich MAG.
Z.B. Drahtfiguren verziert mit Sieben, Glassteinen, Girlanden aus Steinen mit Löchern. Die hat er alle selber gefunden.
Ich hab noch nie einen Stein mit Loch gefunden.
Kommt noch.

 
Stückchen für Stückchen richte ich mich ein. Ich hab noch nicht viel Platz, aber zwei wunderhübsche CD-Regale, die haben was ganz Magisches. Ich mach Foto.

Der dicke Arm bei Durga ist von Hanuman.

Hmja, kein tolles Foto, und schöne Regale.

Mit ner seltsamen blauen Beize, die im Blitzlicht an den Wänden hinten zur Geltung kommt. Normal sind sie braun, mit so nem bläulichen Schimmer.

Und es ist noch Platz für weiteres Treibgut.

Auch endlich der perfekte Ort für all die hübschen Taschentuchschachteln, die ich immer wieder kaufe und nicht wegwerfen mag, wenn sie leer sind.
Sie sind jetzt wieder voll mit Sachen. Mit farbigen Klebebändern, Teelichtern, Bastelkram.
Ich mach wieder Traumfänger aus Perlen.

Ich latsch die Stadt ab nach Zwirn. Ich finde keinen Zwirn. Mannheim, zwirnfreie Stadt? Der, den ich gekauft habe, sah aus wie Zwirn und ist aber labbriges Nähgarn. Ich will das steife Zeugs, das meine Omi Solingen hatte!

Dafür riecht die Stadt oft nach Schokolade. Das liegt an der Schokinag.

Es ist hier ein bisschen wie in Köln, nur in gut. Und mit ZWEI Flüssen!


* Die Sonnenfinsterin… plötzlich war sie da. Jedenfalls hab ich das Wort mal im Heiler-Forum in einer Überschrift verwendet. Die nette Bord-Admina hat das dann auf mein Bitten berichtigt. Oh Argh!  
Trotzdem… jetzt ist sie in der Welt, die Sonnenfinsterin.