Raubvogel

Vögel

Vögel zu fotografieren versuche ich oft, und nur ganz selten gelingt es. Dann meist ‚aus Versehen‘.

Der Himmel ist voller Mauersegler, und wenn ich die Kamera bereit habe und ans Auge halte, sind alle weg. Vorher waren es TAUSENDE! Naja, -zig. Alle weg. Plöpp.
Die Lachmöve in Mannheim lacht und zieht Kreise über mir und lacht – bis ich die Kamera am Auge habe. Dann – plöpp. Weg ist sie.
Die Störche sind einigermaßen gut auf dem Bild – weil ich dachte, es wären Möven (ja wirklich…).
Die Krähen hocken auf dem Dach gegenüber und krächtzen mir fröhlich zu – bis ich die Kamera anmache. Plöpp.

Ja, ab und zu gelingt mir ein Vogelfoto – so ungefähr 3% meiner Versuche gelingen. Dazu die Zufallsfotos.

Heute hat’s mal wieder nicht geklappt.
Ich geh eben vom Einkaufen wieder heim, und da seh ich – was’n Zufall, dass ich überhaupt in den Himmel geguckt hab – da seh ich über mir einen kleinen Raubvogel kreisen.
Auf dem Foto rechts seht ihr den Ort. Da war er Millisekunden bevor ich auf den Auslöser drückte. X)
Er hat sich vorher gradezu genüsslich in seiner Schönheit gezeigt, das Sonnenlicht fiel durch die Schwingen, er zog langsame Kreise über der Straße — während ich fieberhaft die Kamera anwarf, und dann – plöpp.
Auf dem Foto sind grad die Schwanzfedern hinterm Dachfirst verschwunden.

Das ist oke, dochdoch. Manches soll nicht aufs Foto, manches ist für anderes gut.

Außerdem – ich mach irnzwie Sólveig vieles nach. Die hat neulich erst von Greifvögeln erzählt, die sie besuchen.

Immerhin hab ich dann den Schmetterling erwischt.

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