Ritual

Samstag, 29. und Sonntag, 30. Juli 2017 ~ Dankesammlung

Oh wow, grad mal wieder starke Verdichtungen im Raum-Zeit-Gefüge!

Der Gefährte und ich waren Freitagabend ja noch beim B., den ich in der HPΨ-Ausbildung kennenlergernt habe. Ich werde ihn fragen, ob ich aufm Blog Werbung für ihn und seine Praxis machen soll. Ich kann ihn sehr empfehlen – und Werbung ist was anderes als Reklame.

Dankbar bin ich zur Zeit insgesamt irnzwie für… ALLES! Hehe, solche Phasen gibts ja auch, wie schön! Als Ausgleich für die andern Phasen.
Wie im richtigen Leben.

 

Das war TOLL am Freitag beim B. Wie es sich stimmig fügte, waren wir die einzigen, die gekommen sind (Sommerferienloch). Unser Plan war zwar gewesen, mit vielen netten Leuten am Lagerfeuer zu hocken, doch dazu wird es noch reichlich Gelegenheit geben. Diesmal, das erste Mal, dass wir dort waren, hat B. mit uns beiden intensiv persönliche, wichtige Themen behandelt.
(Da jetzt drauf einzugehen, das führt hier&jetzt zu weit. Und ich bin noch nicht so weit, darüber zu schreiben.)
Danach haben wir zusammen gegessen, Erfahrungen ausgetauscht und richtig viel Spaß gehabt. Und wie SCHÖN — weil heilsam und erbaulich und ermutigend und erfreulich — so schön ist es, Wahrnehmungen abzugleichen und festzustellen, dass wir nicht alleine sind mit dem, was wir merken und wollen und machen.
Danke B. für die Kraft und die Zeit und die Gastfreundschaft!

 

Gestern, 29. Juli 2017, Samstag

Es ist wieder so heiß und drückend geworden und ich war sehr dankbar, dass der Gefährte sich drauf eingelassen hat und wir nicht geputzt haben. Ich hab auch Besuch aus Rom bekommen, da bin ich bisschen matschig.
„Besuch aus Rom“, heh, ich werd demnächst nen heiligeren Ausdruck dafür finden. Ich find den halt echt lustig. X)

Nelly ist wie ausgewechselt. Sie ist hier nicht der Mittelpunkt der Katzenparty, das wird sie nie, und doch: Sie liegt bei den andern Katzen rum, kein Geknurre, kein Gefauche. Besser als je zuvor. Danke an Gann Uma, die auf die Idee kam, und danke an Sophie0816 für das Reiki. Die Bachblüten, die wir hier zur Zeit alle nehmen, helfen auch, da bin ich sicher. Doch seit dem Zeitpunkt, da Sophie0816 Reiki geschickt hat, ist die Situation noch mal so auffällig besser geworden – ich bin dankbar und froh!

Ich bin auch dankbar und froh, weil das grad so ins Muster passt. Erleben und Akzeptanz des… Unnormalen. Akzeptanz dessen, was wir nicht für wahr halten sollen/dürfen. Danke, Universum! Ich schreib dazu demnächst auch was in die HECKE.

 

Heiße Tage
keine Frage.

(Ja, diese Gedichtleistung ist erbärmlich. Ich weiß. Es ist heiß.  ←Das ist ja geradezu noch ein Gedicht. Das muss reichen.)

 

 

Heute, 30. Juli 2017, Sonntag

Es ist immer noch so heiß… Ich bin dankbar, dass wir heute in aller Ruhe geputzt haben und das jetzt wieder für ne Woche erledigt ist! =)

 

Viel Sonne und immer wieder ein bisschen Regen, drum wächst alles so schön und üppig. 💚 💙 💚 💛

 

Das genügt. Ich bin grad insgesamt dankbar.

 

Und nun noch ein Gedicht/Gebet, das auch schon einige Jahre alt ist, außerdem um einiges besser als das von gestern. Ich finde, es passt grad sehr schön.

 

im mir
brennt eine flamme
ich weiss nicht
wieso
sie wärmt
sie sprüht funken
sie brennt
lichterloh

in mir
weht ein wind
der kommt
von weit her
er peitscht
regensilber
und wüstengold
zu mir her

in mir
ist ein wasser
ich kenn nicht
tiefe noch weite
es wogt
dunkelblaugrün
es schimmert
wie seide

in mir
steht ein stein
groß und grau
und voll moos
der steht
schon so lang, schon so lang
und jetzt
rollt er los

 

 

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Geschenke

Oh, jede Menge Geschenke kamen um den Frühlingsbeginn. Hier nur ein kleiner, unvollständiger Einblick.
Immer noch viel viel zu tun. Und doch, die Dinge nehmen Gestalt an.

Z.B. hat sich aus fast weggeworfenen Lampenschirmen und meinen geliebten Glastellerchen (jeder ist anders) ein kleiner Frühlingsfreukreis auf der Terasse ergeben.


Doch, das ist ein Kreis. =)

In meinem Zimmer hab ich endlich den Lampenstern angebracht – noch nicht perfekt, und doch schon so schön.

Da stand ich auf der Leiter.
Der Blick nach rechts täuscht ein fertiges Regal vor – und gleich mal Grüße an Sati, die das wunderschöne Sonnenkalb gemacht hat.

Der Blick nach unten zeigt, dass ich noch nicht so ganz fertig bin mit meinem Zimmer.

Und doch ergeben sich schon kleine Altarorte, von selber…

…und mit Absicht. Ja, das ist ne Kichererbse. Ich MAG Kichererbsen. Sie bringen mich zu Kichern.

Und hier ist zu sehen, warum ich diese Milchflaschenlampe und andere Flaschen schon seit Jahrzehnten ehre und immer wieder damit umziehe.

Ajooo.

Spiritueller All-Tag

All-Tag ist so ein schönes Wort! Ein Tag im Kosmos. So wie jeder Tag.
       Verschiedene Arten der Fortbewegung durch den Alltag.

Hier folgt jetzt ein ganz alltäglicher Brainstorm- und Verzäll-Riemen.

Es ist Magie in der Luft – das liegt u.A. an der Jahreszeit. Das Herbstfest steht bevor (genau: 22. 09. 2016, 14:20 h), und zur Zeit ist hier noch glühender, leuchtender, duftender, goldener Spätsommer.

Ich hab ein Lied dazu, ein richtiges Kinderlied, und ich hatte eine Version davon aufgenommen, um sie hochzuladen. Am nächsten Tag fand ich sie so SCHRECKLICH, dass ichs nicht über mich bringe. Das ist tatsächlich nicht nur meine Unfähigkeit, sondern auch, weil ich noch keine Lösung zum Schön-Aufnehmen hab. Ich hab noch eine ältere Version gefunden, die ist auch gar nicht so toll (und ziemlich schlaftablettig), die gebe ich hier frei. Es geht ums Lied, nicht um die Perfomance. Ich mag das Lied wirklich gern.

Playful wind
summer’s child
getting wild
gonna grow to snow
Sparkling leaves
playful wind
golden green
gonna grow to snow

On the eve
of the late summer’s day
gather seeds
for the time to come
At the edge
of the long summer’s day
cross the border
to the land beyond

Rustling weeds
playfull wind
bumblebee
gonna grow to snow
In the hedge
summer’s child
spiderweb
gonna grow to snow

On the eve…

From the east
playful child
chasing dust
gonna grow to snow
From the west
summer’s wind
bearing rain
gonna grow to snow

On the eve…

Ich hab native speakers gefragt, ob das geht, mit dem „gonna grow to snow“. Ich weiß bis heute nicht, ob sie aus Höflichkeit meinten, dass es geht, oder ob es wirklich so ist. In dem Lied gehts.

Oh, und weil ich grad dabei bin noch ein Gedicht von wasweißichwannvielejahreher. Das war ein Rutsch, ein Fluss, assoziativ, nicht immer grammatikalisch einleuchtend, ich mags.

Kämpferin der Münzen

auf ihrem schwarzen schweren pferd
steht sie im herbst und sieht nach westen
dorthin wird sie ziehn.
um sie der sommer
doch um sich den panzer steht sie im herbst
und sieht zeichen
die webt sie zu gold und moos
wächst auf den steinen des weges
und auf ihrer rüstung
die sie abstreift
als sie absteigt
und neben dem pferd geht
mit den dohlen
den fäden im wind nach westen
um sie der sommer

Jut, hab ich das aus dem System.

„Spiritueller All-Tag“ heißt der Beitrag, weil ich — wie viele andere auch, die ihre Craft und/oder Spiritualität praktizieren — das als Lebensweise empfinde, und nicht als etwas, das ich zu bestimmten Gelegenheiten tue. Auch wenn sich manchmal was verdichtet in Zeit und Raum, der SINN und die Freude am Wilden Weg ist: Wir sind immer unterwegs.

In letzter Zeit wird mir das wieder mehr bewusst und ein bewusstes Anliegen, so eine Art Aufwachen zum Herbst hin. Siehe oben.

Was ich Großartiges mache.
Ich übe Achtsamkeit und Disziplin – dabei fällt mir auf, dass ich seit Monaten den „Disziplin“-Eintrag im Hexikon aktualisieren möchte. Das ist immer ein ziemlicher Aufwand, und ich habe so ein Gefühl, dass ich mich demnächst dazu aufraffen kann. Im Zuge meiner Achtsamkeit und Alltagsmagie.

Ich esse seit ungefähr einer Woche bis 12h mittags Organuhr (d.h. jetzt zur Sommerzeit bis 11h) nur Obst. Das klappt wunderbar und tut mir gut. Ich hab in irgendeinem Blog davon gelesen, zu dem ich linken würde, wenn ich noch wüsst, welcher es war… X) Sorry.
Wie gut ich das im Winter schaffe, ist mir nicht klar – die Obstverfügbarkeit geht da ja stark zurück, und mit der Winterzeit muss ich dann wirklich bis 12h warten. Ich bin dennoch zuversichtlich.
Jedenfalls hat das heute dazu geführt, dass ich Himbeereis gefrühstückt habe.

Ich bin ja für die Legalisierung aller Drogen (wirklich, aber wenn ich davon anfange, wird das hier kein Riemen, sondern eine Broschüre), nur bei Himbeereis bin ich skeptisch. Und, natürlich, bei Testosteron. Haha.
Argh.

Eya. Vor 12h nur Obst.
Struktur, feste Termine und Zeiten tun mir überhaupt gut, und mein Leben ist und war immer ziemlich frei davon…
Wobei ich hinzufügen muss: feste Termine und Zeiten für Dinge, die ich GERN tu. Für Heilsame Dinge. Auch da habe ich Disziplin zu üben. Ich hab das ja viel zu lange verwechselt mit der Disziplin, mich an vorgegebene Termine und Zeiten zu halten, um Pflichten zu erledigen, die ich grauenhaft finde und (oft nur scheinbar) machen muss. Das ist keine wirkliche Disziplin und nichts, worauf irgendwer stolz sein sollte. Das ist im besten Fall widerwilliges Folgen unheilsamer, falscher Werte, und es kann zu Kadavergehorsam führen. Dabei wird man dann selbst zum Kadaver, und wenns richtig mies läuft, was es leider oft tut, produziert man noch ein paar andere dabei.

Also: Disziplin üben, dass ich schöne, heilsame Dinge regelmäßig und zu festen Terminen und Zeiten tu.

Mein Gefährte und ich meditieren jeden Abend. Das tun wir seit Montag – was noch nicht so lang her ist – für 20 Minuten – was nicht besonders lang ist, also, das Minimum. Und ich bin SO FROH darüber. Ich bin froh, dass ich einen festen Zeitpunkt habe: Jeden Abend, nach dem die Katzen ihren Abendstengel bekommen haben. (Stengel sind so Leckerlies, mit denen die beiden Alten ihre Pillen verabreicht bekommen), also nach 22h. Dann sitzen, danach ab ins Bett.
Wir haben einen Ort zum Sitzen, der ist noch bisschen Abstellort für’s Bügelbrett, wird aber, das weiß ich , mit der Zeit immer schöner werden. Gestern hab ich ein Öllicht hingetragen und dabei zum ersten Mal ein wundervolles Bild entdeckt, das mir vorher noch nie aufgefallen war. Von Arthur Rackham, den ich sehr mag.


hier das Bild in besser

Ich bin sehr froh über den Ort, den Termin, das Sitzen. ENDLICH. Ich würds auch alleine machen, und dass der Gefährte mitmacht, das ist noch mal besonders schön, heilsam, wirkungsvoll.
Die Gute Art Disziplin.

Dann hat neulich die Zen Witch einen wunderhübschen Zauberspruch für heilsames Zeitmanagement gepostet (englisch): Thyme in a Bottle | The Zen Witch. Der hat mich sehr angesprochen – ich mag das Fröhliche, das Einfache und vor allem das Regelmäßige daran.
Ich wollte daraufhin selbst ein Ritual entwerfen, um das Chaos hier soweit zu hegen, dass es nicht eklig wird. Ich mag Chaos, und ich habe den Verdacht, dass es der Normalzustand für mich ist, dass so richtig aufgeräumte Orte nicht mein natürlicher Lebensraum sind. Aber kreatives Chaos kann halt leicht umkippen in dreckiges, brackiges, ekliges, deprimierendes Chaos.

Ich habe schon begonnen, mir Notizen zu dem Ritual zu machen – Minze, Salbei, Zitrusdüfte, dazu Bachblüten, Raum schaffen, Licht reinlassen — und dann kam mir der hammerkrasse Gedanke: Ich könnte statt Öle zu mischen und nen Mantra zu murmeln auch einfach aufräumen.

AhBAH!

Ich hab mir jetzt ne Bachblütenmischung gemacht – dabei hab ich, damit ich auf dem Boden vorm Altar hocken konnte, dies und das aufgeklaubt und wegsortiert – mit Crab Apple, Clematis und Wild Rose. Dazu Lichtwasser Fatima und Lourdes. Das nehme ich jetzt alle 4 Stunden, und jedesmal, wenn ich es nehme (und gerne auch dazwischen), räum ich irgendwas auf und weg. Das ist ein wunderbar wirksamer Zauber, der gut funktioniert.

Jo, ich glaub, das war alles, was ich in den Blog schaufeln wollte. Ich wünsch uns allen weiterhin schönen, intensiven, heilsamen Spätsommer!

23. März ~ Vollmond in der Waage

 

 

Vollmond naht. Die nächste MondMedi steht an.

Am Mittwoch, den 23. März ca. 13h ist Mondwechsel.
Der Mond wird (astrologisch gesehen) in der Waage stehen.

Hier die Gebrauchsanweisung wiederholt:

Was tun:
Innehalten, sich erden, sich im Hier&Jetzt verankern und etwas zur Transformation und zum Weiterwirken ins Netz / an den Kosmos / der Liebe / dem inneren Wesen / dem Höheren Selbst / der Höheren Macht / einer Gottheit eures Vertrauens / der Erde ~ ~ ~
ins Netz halt
abgeben.

Das kann das Gefühl sein, das grad in euch stark ist, angenehm oder unangenehm, offen sichbar oder auch peinlich verborgen
eine miese Gier, ein stechender Hochmut, ein giftiger Zorn, grässliche Angst, ein brennender Wunsch, ein wildes Sehnen, eine heilige Wut, tiefe Liebe ~
gebt es ab und lasst es sein. Gebt es ins Netz in dem Vertrauen, dass es heilsam wirkt.

Wie das konkret wird, wenns heilsam wirkt, das soll nicht Inhalt der MondMedi sein.

Soll heißen:
wir bestellen nichts beim Universum, sondern wir gebens ab ans Universum und lassen das Universum damit wirken.

Wie die MondMedi selbst konkret aussieht, das sei unserer jeweiligen Geneigtheit überlassen.

Ich sehe das Netz geknüpft durch längere Meditationen, oder ein paar tiefe, fokussierende Atmenzüge beim Geschirrwegräumen, ich sehe Projektionen der violetten Flamme der Transmutation, ich sehe eine Kerze, die entzündet wird, Wirken am Altar, einknüpfen ins Netz durchs Hinträumen beim Einschlafen, beim Duschen, beim Hören eines Musikstücks, beim Musik machen, Tanzen, Treffen mit FreundInnen…

Vielleicht lang, oder für ein paar Minuten, aktiv oder ruhig, nur ein paar Sekunden vielleicht.

Ich hab nachgedacht und beschlossen, die Zeit für die MondMedi auf insgesamt 13 Stunden um den Mondwechsel herum auszuweiten. (Letztes Mal hab ich übrigens glaub ich eine Stunde unterschlagen, weil ich oft grausig schlecht mit Zahlen bin…)

Das sind dann vor dem Wechsel und nach dem Wechsel jeweils 7,5 Stunden (Vetch rechnet sich hier für euch den Toches ab!) und ginge somit von … moooment … (an den Fingern abzähl) von 5:30 h bis 20:30 h.

Was haltet ihr davon? Ich bin mir nicht sicher, ob das Zeitfenster nicht zu groß ist, andererseits können wir so davon ausgehen dass wir immer, egal zu welcher Tageszeit der Mondwechsel stattfindet, eine Gelegenheit zum Einklinken haben werden. Und wenns nur kurz bei der Pinkelpause auf Arbeit ist…

Noch mal worum es mir geht:

Nachdem mir über den letzten Jahreswechsel die Jahreszeitenfeste abhanden gekommen sind, bin ich selber überrascht und sehr froh, dass stattdessen der Mondzyklus sich mir aufgedrängt hat.

Ich bin froh über diesen Rhythmus, diese Struktur, ich empfinde sie heilsam. Es ist angemessen, passend, wirklich. Egal, ob das Wetter zur Jahreszeit passt, egal, wo auf der Erde wir sind oder ob wir ihn sehen: Der Mond ist da.

Ich habe bei der ersten MondMedi ein sehr schönes Gefühl von Verbundenheit gehabt in der Gewissheit, dass paar Leute mitmachen.

Der Auslöser dazu, dass ich diese Einladung hier (und anderswo) hingeschrieben habe, ist ein tiefes Bedürfnis nach Heilung, das ich habe.

Und nicht nur ich.

Wenn ich über die kommerzverseuchte Fußgängerzone gehe, werde ich entweder aggressiv oder, tiefer darunter, unendlich traurig. Wie ich so im Bekanntenkreis höre, sind andere auch traurig und/oder wütend.

Einer meiner Lieblingsastrologen (R. Wilkinson) hat vor einiger Zeit geschrieben, dass in den nächsten Monaten viel Glaube („a lot of faith“) nötig sein wird, um Dualismen zu überwinden. Ich übersetze mir das z.B. so, dass viel Vetrauen notwendig ist, um den Gegensatz zwischen den wirklichen Problemen, die wir haben:
Umweltausbeutung und -verbrunzung, Menschen- und Tierleid durch Ausbeutung, schlicht: (tschuldigung, dass ich das böse K-Wort verwende; ich will die Dinge auch beim Namen nennen:) Der Kapitalismus und das Leid, dass er verursacht hat und verursacht, und die Arbeit, die wir zu tun haben, um zu heilen
in Einklang zu bringen mit dem, was uns in der Realität täglich um die Ohren gehaun wird, als ob das von irgendeinem Belang sei: Plastikprodukte, Style, welcher Fußballverein die Liga anführt etc.
AKW-Konzerne verklagen den deutschen Staat wg. entgangener Gewinne?!?
Das muss dann die Volkswirtschaft tragen, und der giftige Müll, der da gegen unseren Willen produziert wird, der ist auch unser Problem. Aha. Das muss man aushalten, ohne zu verzweifeln oder brutal zu werden.
Dergleichen gibts genug. Ich liebe auch Leute, die über Flüchtlinge schimpfen und ansonsten wichtig finden, was ihr neues Smartphone kann und wer das neue Topmodel wird.

Ja, sorry, ich wollte keinen Motzpost schreiben. Ich will einladen zum nächsten MondMeeting. Auch leicht dualistisch, dieser Beitrag…

Also, zur Sache:

Schlüsselthemen, die zusammen mit dem Zeitfenster den Rahmen des MondThings bilden, sollen also sein: Heilung und Vertrauen. Dazu Reinigung und Zentrierung.
Alles Weitere sei eurer eigenen Geneigtheit überlassen.

Ich freu mich tatsächlich drauf. Wie schön, ich fand so wenig erfreulich in den letzten Tagen.

Bitte, wenn ihr Lust habt, macht mit, kurz oder lang, und sagts auch weiter und ladet alle ein. Alle, alle 

Fragen, Ideen, Mitmachtbekundungen: immer her damit!

Achso, P.S. : Alle meine Beiträge von mir zum Thema MondMedi findet ihr ab jetzt unter diesem Täg bzw. in der gleichnamigen Kategorie.

8./9. März, Neumond in den Fischen

So, jetzt zum ersten Meeting.

Mond Meeting, Mond MeeThing. Genau. Urgermanisches Mysterium rekonstruiert.

^ Beachtet das nicht, das ist nur mein Schwafelzwerg, der mir in die Tasten fährt. Zur Sache:

Termin:
Dienstag, den 8. März ab ca. 19h bis Mittwoch, den 9. März knapp vor 3h nachts.

Jo, das ist eher spät am Tag. Um kurz nach 19h haben wir neun Stunden Zeit bis zum Mondwechsel.

Was tun:
Innehalten, sich erden, sich im Hier&Jetzt verankern und etwas zur Transformation und zum Weiterwirken ins Netz / an den Kosmos / der Liebe / dem inneren Wesen / dem Höheren Wesen / der Höheren Macht / einer Gottheit eures Vertrauens / der Erde ~ ins Netz halt
abgeben.

Das kann das Gefühl sein, das grad in euch stark ist, angenehm oder unangenehm, offen sichbar oder auch peinlich verborgen, eine miese Gier, ein stechender Hochmut, ein giftiger Zorn, ein brennender Wunsch, ein wildes Sehnen, eine heilige Wut  ~

gebt es ab und lasst es sein. Gebt es ins Netz in dem Vertrauen, dass es heilsam wirkt.

Wie das konkret aussieht, wenns heilsam wirkt, das soll nicht Inhalt der MondMedi sein.

Soll heißen:

wir bestellen nichts beim Universum, sondern wir gebens ab ans Universum und lassen das Universum damit  wirken.

Wie die MondMedi selbst konkret aussieht, das sei unserer jeweiligen Geneigtheit überlassen.

Ich sehe das Netz geknüpft durch längere Meditationen, oder ein paar tiefe, fokussierende Atmenzüge beim Geschirrwegräumen, ich sehe eine Kerze, die entzündet wird, am Altar, ins Netz durchs Einstimmen beim Einschlafen, beim Duschen, beim Hören eines Musikstücks…
Vielleicht lang, oder für ein paar Minuten, aktiv oder ruhig, nur ein paar Sekunden vielleicht.

Wer mag: die Musik/das Mantra von Sungomdes Post Inanna in der Unterwelt.
Zur Astrologie hat sie im Kommentar zum ersten MondMedi-Post die Info gegeben:

Am 9. März ist Neumond mit einer Sonnenfinsternis. Chiron steht inmitten der Sonnenfinsternis. Zeit für Wunden die heilen. Der März ist ein guter Monat nochmals zu tauchen.

Der Mond steht in den Fischen. Wasser. Kelche. Mehr möcht ich jetzt gar nicht dazu schreiben.

Passt das so? Fragen willkommen!

MondMedi

Anfang Februar gabs wieder so eine weltweite Meditations-Aktion, diesmal für den Frieden in Syrien. Weltweit zur gleichen Zeit. Ich wollte mitmachen, und dann habe ich den Zeitpunkt verpasst.

Warum wollte ich überhaupt mitmachen?
Weil ich ein solches ‚Netzwerk‘ rund um die Erde für ne wundervolle Sache halte.

Warum hab ich den Termin ‚verpasst‘?
Ich glaube, weil mir bei zielgerichteten Heil-Meditationen nicht ganz wohl ist.
Es hat ein bisschen etwas Anmaßendes, Übergriffiges in meinen Augen.

Natürlich wünsche ich mir Frieden in Syrien. Und überall. Trotzdem würde ich niemals irgendjemanden, der oder die mich nicht explizit darum gebeten hat, Heilenergien schicken.

Das ist wie mit meinem Zorn, den ich KALI, TARA, der Erde gebe.
Von mir kommt die Energie, die Achtsamkeit, das Sehnen nach Heilung*, auch meine höchsteigene Vision einer heilsamen Zukunft (so ich eine habe) ― und das lasse ich dann alles sein und gebs in den Raum, ins Netz, der Erde, dem Kosmos und/oder der Gottheit meines Vertrauens. Ich lasse los in dem Vertrauen, dass die Energie dort wirkt, und auf eine Weise wirkt, die wirklich heilsam ist. Ich geb das nicht vor, darüber brauch ich mir nicht den Kopf zerbrechen.

Wenn ich heilsame Strategien und Veränderungen planen will, dann habe ich genug damit zu tun, meinen Plastikmüll zu reduzieren (zum Beispiel). Wie der globale Weltfrieden genau aussehen soll, das fällt eher nicht so in meine Kompetenz und Zuständigkeit. Das geb ich ins Netz. Voller Vertrauen.

Jo, und das mit anderen zusammen, um die Erde rum, dazu möchte ich jetzt einladen.

Und zwar jeweils zu den Voll- und Neumondphasen.

Ich hätte diesen Beitrag schon vor ner Woche geschrieben, aber da habe ich noch rumüberlegt und gehadert, wie das zeitlich zu händeln ist, dass alle zu genau der gleichen Zeit mitmachen. Der nächste Neumond z.B. ist am Mittwoch, den 9. Februar ca. um 2:54 nachts. Bei uns in Deutschland. In London ist es dann 1:54, in New York 20:54 am 8. Februar.
Also, mit ‚genau zur gleichen Zeit‘ wird das nix…

Während ich mich immer mehr mit dem Gedanken anfreundete, dass ‚genau zur gleichen Zeit‘ gar nicht so wichtig ist, kam ne Mail eines geschätzten Ex-Kollegen, der auch mitmachen will:
„Einfach definieren. Raum und Zeit?? Alles relativ.“

Genau.

Ich definiere also: Meditiert wird in den 9 Stunden vor dem eigentlichen Mondwechsel.

Damit meine ich: Irgendwann, so lange ihr wollt, so oft ihr wollt (also von einmal ganz kurz über oder einmal lang oder mehrmals bis hin zur neunstündigen Dauermeditation ist alles drin) innehalten und sich mit dem Netz verbinden. Gute Vibes schicken.

Wer möchte, kann sich auch an eine bestimmte Uhrzeit halten – ich sach mal: je näher am Mondwechsel, desto schöner. Ich möchte aber nicht am Dienstag, den 8. März meinen Wecker auf 2:54 nachts stellen… Also werd ich vorm Einschlafen eine Kerze anzünden und ein bisschen sitzen. Oder tanzen. Oder trommeln. Oder ~

Mein Plan ist, vor den jeweilgen Mondwechseln einen Blogbeitrag zu schreiben – da wird auch ein bisschen Astrologie zum Mondzeichen einfließen, das kann aber getrost vernachlässigt werden von denen, die damit nichts am Hut haben. Mir macht das Spaß, und es kann mir Hinweise und Färbung für meine Form der Andacht geben.

Ich werde den Zeitraum für die Medi/Andacht angeben, vielleicht Vorschläge machen, die anregen oder ignoriert werden können, und dann freue ich mich, wenn viele mitmachen. Vielleicht gibts Ideen dazu, Feedback. Ich denke, da wird sich etwas entwickeln und fügen.

Oke. Nächster Termin 8./9. März, Artikel dazu kommt noch. Ich werd das auch per Mail rumschicken an Leute, die dafür offen sein könnten, und ich werds in verschiedenen Foren vorschlagen. Vielleicht machen auch welche aus Usa mit. Wenn ihr Lust habt und Leute kennt: ladet sie ein!

Sei realistisch, plane ein Wunder! (Osho)

 


* Hier musste ich mich selbst zensieren. 🙂 Ich hatte erst geschrieben „Sehnen ist positive Kraft; Sehnsucht ist Saugen und hat bei so einer Medi nichts zu suchen“ – aber so wie sich das jetzt gestaltet, hat alles Raum bei der Mondmedi. Wenn wirs abgeben.

 

Lichtmess

 

Traditionell nach dem Kirchenkalender ist morgen Lichtmess. Die letzte Woche war sonnig und hell, und ich habe schon seit längerem das Gefühl, Lichtmess-Tide ist da.
Heute dagegen ist es ganz besonders düster, eklig und trübe.

Wann ist denn nun der ‚richtige‘ Termin?

Als wenn es einen ‚richtigen‘ Termin gäbe. Ich fahr dieses Jahr mal nicht nur nach Gefühl, sondern, da mein Gefährte auch mitmacht, habe ich einen Tag definiert, an dem wir feiern. Das wird nächste Woche sein, am Dienstag, 9. Februar, und zwar sehr früh morgens. Ich hoffe, dass mein Schnusel da mitmacht! (Dass es so früh sein soll, das weiß er noch gar nicht…)

Warum zu dem Termin?

Zu Lichtmess gehört nach meinem Gefühl der junge, zunehmende Mond im Wassermann und als Tageszeit der Morgen. Am Montag, dem 8. Februar ist Neumond im Wassermann, und am Dienstag, den 9. Februar gegen halb 10h wandert der Mond in die Fische. Also sollte das Ritual Dienstagmorgen vor halb 10 über die Bühne gegangen sein.
Dies Jahr, das ist der Plan, will ichs strukturiert und ‚korrekt‘ machen. Nicht, weil ich wirklich glaube, ‚korrekt‘ wäre wichtig (oder überhaupt möglich), sondern weil ichs mir so vorgenommen hab und erleben möchte, wie sich das anfühlt.

Wenn ich ganz ehrlich bin: Ich habe die letzte Wintersonnenwende-Tide, die dunkelste Zeit im Jahresrad, die Winterzeit nicht erlebt. Gut, es wird auch jetzt noch früh dunkel und spät hell (obwohl schon eine Veränderung zu erkennen ist), aber Winter – ne. Ich hatte keinen Winter.

Und so ist auch das Thema für mich dies Jahr, da ich die 8 Feste des Jahresrads feiern will: Wie weit empfinde ich das überhaupt noch als stimmig? Die Jahreszeiten verschwimmen. Was ensteht wirklich aus der Resonanz meiner Wahrnehmung mit der Wirklichkeit?
Was ist nur leeres Reagieren in zivilisatorischer Trance, ausgelöst durch Warenangebot und Deko in den Geschäften?
Oder, auch wenn ich mich vom Konsumterror so frei mache, wie es mir möglich ist: Was ist nur mechanisches Abfeiern nach Rezepten aus Sprit-Maggie-Büchern und -Seminaren?

Das im Herzen habe ich darüber nachgedacht, was wir überhaupt machen wollen.

Ein Kesselritual vielleicht, so wie ichs in der HAGIA gelernt habe, runtergebrochen auf Vetchformat.. Einen großen Topf mit Yogitee oder so, und da Wünsche rein, und Brigid um Inspiration bitten fürs kommende Jahr und so-

Neee, irnzwie … nee. Das fühlt sich für mich lahm an, leer und einfallslos.

Also Kerzensegnen, wie immer halt. Das ist ne schöne Sache. Einen Kessel (also einen großen Topf), Wasser und vielleicht noch irnzwas rein, um Segen bitten, Brigid einladen, viele Kerzen benetzen, die geben dann Licht und Inspiration und Segen fürs ganze Jahr-

Neeee!

Immer diese Wunsch- und Vorratsrituale! Das ist typisch für mich, ich will immer alles aufheben für später.

Und grad zu Lichtmess, zu diesem flirrenden, chaotischen Inspirationsfest werd ich das diesmal nicht so machen.

Wir werden Musik machen. Schnusel, mein Gefährte, kann Saz spielen, oder Bass. Ich kann singen und klampfen, oder ich nehm die Trommel. Es muss nicht lang sein, wir werden wahrscheinlich vorher nicht üben (aus Zeitmangel), und wir werden das durchziehen zu Ehren der Göttin Brigid und zu unserem Vergnügen. Vorher werd ich räuchern, ich werd den Zirkel schließen (sehr unaufwändig) und nachher wieder lösen, und das ist genug.

Etwas MACHEN; nichts herstellen.

Und nen Kessel (großer Topf) werd ich doch auch dazu stellen, das passt gut, weil ich endlich mal wieder ordentlichen YogiTee gekauft habe, den losen, der aufgekocht wird und dann richtig gut schmeckt. Und ne Kerze werd ich auch segnen, nach dem Musikmachen. Nur eine! Eine Kleine.

Und in gewisser Weise ist das trotzdem etwas, das ins Jahr wirken kann, denn Schnusel und ich wollen seit wir uns kennen zusammen Musik machen, und wie’s so ist mit zwei schwer in die Gänge kommenden Steinböcken: Wir kennen uns jetzt seit fast 3 Jahren und wir haben genau einmal was zusammen gemacht.

Jetzt muss ich nur noch den Schnusel zum In-Den-Ferien-Früh-Aufstehen-Und-Ritual-Machen motivieren!