Schlichtgedicht

Montag, 24, Dienstag 25., Mittwoch, 26. und Donnerstag, 27. Juli ~ Dankesammlung

Achdumeinegüte, wie ist das geschehen? Vier Tage auf einmal abzudanken!

Die letzten Tage waren intensiv. Die meiste Zeit war mir überhaupt nicht nach Bedanken für irgendwas. Auch das Computerfasten jeden zweiten Tag hat nicht geklappt. Und Fotos habe ich auch keine. Seit dem 23. 7. hab ich kein einziges Foto mehr gemacht. Interessant.

Im Rückblick hab ich doch jeden Tag was Schönes zum Dankesagen. Oh, oje, die Gedichte…
Ich werds kurz machen. Kurz und schmerzhaft. Versprochen! ❤

 

Vorvorgestern, 24. Juli 2017, Montag

An dem Tag war meine Welt noch in Ordnung und ich hab immerhin einen Blogbeitrag geschrieben (drüben in der HECKENWICKE). Zu mehr (z.B. Dankesammlung…) war ich nicht in der Lage, weil ich mich sehr verheddert hatte in diesem Eso-Neo-Maya-Kalenderkram. Bin noch am Entwirren. =)

Hab an dem Montag mit täglichem Runenziehen begonnen. Weiß noch nicht, was daraus wird, oder ob überhaupt. Derweil bin ich dem Duke Meyer dankbar (und Sólveig für den Link), der mir mit dem, was ich bis jetzt von ihm gehört und gelesen habe, 1. ziemlich aus dem Herzen spricht und 2. der erste ist, mit dessen Runenwirken und -interpretieren ich wirklich was anfangen kann.

Aufm Balkon – hab ich im Reinschreibebuch notiert – habe ich eine rosa Wickenblüte entdeckt. Oke, keine echte Wicke, ne Platterbse, was als „Edelwicke“ verkauft wird. Sie ist wunderschön, tiefdunkelrosa, sie duftet, Bienen mögen sie, ich hatte nicht mehr damit gerechnet, dass sich da noch was regt. 💗

Das hat sich am Montag gefügt und
das genügt.
(Jadoch, das ist das Gedicht für Montag. Reimt sich doch. Also!)

 

Vorgestern, 25. Juli 2017, Dienstag

Puh. An dem Tag hats geregnet, es war der „Tag zwischen den Jahren“ nach dem Argüelles-schen Kalender (mehr dazu im oben verlinken HECKENWICKE-Beitrag, falls es jemand wissen will), und obwohl ich fest entschlossen war, einen festlichen, feierlichen und wundervollen Tag zu erleben, kams dann abends ganz GANZ anders. Der Gefährte und ich bekamen einen grässlichen Streit. Vorher wars ein kuschliger, bisschen verzauberter Regentag gewesen, doch ich kann mich hier&jetzt nicht mehr an Einzelheiten erinnern. Der Streit überlagert das. Nur eins weiß ich noch, und dafür war ich sehr dankbar:

Als ich – sehr spät – ins Bett ging, da wars schon dunkel und der Gefährte schlief schon. Normalerweise gehen wir zusammen ins Bett und gucken noch ne DVD, das ist seit wir uns kennen, unser Abendritual. An dem Abend ging das nicht. Ich schlich also traurig und wund und sehr spät ins Bett, und kaum lag ich unter der Decke, kam Katze Molly an und ringelte sich auf mir zusammen und wärmte mich. Als hätte sie nur auf mich gewartet, um endlich schlafen gehn zu können. Was sie wahrscheinlich auch getan hat – auf mich gewartet. Heilung durch Katzenauflegen. Katzen sind so gesund! ❤

Der Tag war nass,
der Abend war krass.

 

Gestern, 26. Juli 2017

Was ist denn wieder los in der Welt? Wie ich inzwischen mitbekommen habe, waren wir hier nicht die einzigen, die es die Tage gebeutelt hat. Jetzt, rückblickend, kann ich sagen, dass es gut war, wichtig, klärend, Not-wendend. Gestern allerdings…
Der Streit mit dem Gefährten ging gestern nicht nur weiter, er wurde immer krasser. Immer tiefer rein ins Labyrinth. Zum Mittelpunkt, ins schwarze Loch. Und dann wieder raus. An jeder Wegbiegung mehr Licht. Und so schrecklich es war, am Ende des Tages wars hell und ich war SEHR dankbar. ❤

Erkenntnisse. Ohne groß ins Detail zu gehen möchte ich sagen: Es hat mit der Matrix zu tun, oder wie auch immer wir das nennen. Normalität, Zeitgeist, Empire, Zivilisation, Trance, Kapitalismus, Das System, der kollektive Realitätstunnel, die Maschine, mechanische Zeit — nennt es wie ihr wollt. Hauptsache, ihr könnt es sehen. Das Ding ist: Wenn du anfängst, es zu sehen, dann beginnst du auch, es zu spüren. Es fühlt sich grauenhaft an. Und das Wahrnehmen der Matrix ist ein schwerer Tabubruch, ein Verstoß gegen tief verinnerlichte Gebote. Und dann kommt – auch tief eingeprägt – große Angst auf.
Und da müssen die meisten von uns durch. Und das immer wieder. 
Bei mir ist das so: wenn ich eine Schicht der ungesundern Muster und Programme bei mir erkannt habe und sie einigermaßen deinstalliert habe — oder wenigstens merke, wenn sie laufen und sie dann anhalte – sobald ich das schaffe, kommen die nächsten, tieferen Programme in mir ans Licht.
Nee, das fühlt sich überhaupt nicht schön an, wennde mittendrin steckst.
Und wennde durch bist, dann fühlt sich das besser an, als du dir vorher vorstellen konntest.

Ich bin dankbar für meinen Gefährten, dass wir uns gefunden haben. Dass wir solche Tage erleben und überleben und dadurch immer klarer werden.

Heh. Und ich bin dankbar, dass wir unseren alljährlichen Sommerferien-Streit damit abgehakt haben. Ja, ich bin sehr zuversichtlich, dass es das war für dieses Jahr. =)

Im Loch zerfallen
aufgelöst, neu geworden
ins Licht geflattert.

 

Heute, 27. Juli 2017, Donnerstag

Puh, ist überhaupt noch heute? Ahja, noch 33 Minuten lang.

Hab köstlichen indischen monsooned Kaffee gekauft.

Wir haben eine sehr lustige, sehr gute, sehr skurrile französische Miniserie namens P’tit Quinquin angefangen. Und ich hoffe, wir schaffen heute Nacht noch eine Folge. Wahrscheinlich schon, wg. siehe obendrüber.

Wir haben uns heute für einen Motherdrumevent angemeldet. Das ist morgen abend. Da freu ich mich drauf!

Das Thema Inneres Kind bzw. Versühnung mit der eigenen Vergangenheit bzw. liebevoller Kontakt zu und Austausch mit uns selbst als Kind ist ein Thema, das grad intensiv in der Luft liegt. Zuerst hab ichs bei mir selbst erlebt (vgl. Dankesammlung vom 20. Juli), und seit dem ist es mir (bis jetzt) bei vier andern Personen begegnet. Hey, vertragt euch mit euch als Kind! Seid gut zu euch selbst! Seid euch selbst ein liebesvolles Elternteil – ihr werdet belohnt!

Oke, genug für heute. P’tit Quinquin wartet.

Achso das Gedicht.
Noch nie wars so schlicht.

(Was ein Segen, dass sich „schlicht“ auf „Gedicht“ reimt! Allerdings hab ich den Reim jetzt schon mehrfach verwendet, fürcht ich. Und warum kann ich nicht aufhören hier rumzuschwafeln?)

smooches ❤
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Samstag, 22. & Sonntag, 23. Juli ~ Dankesammlung

Heh, heute kürzer, nachdem meine letzte Dankesammlung so ein bisschen wie ne Rede zur Oscarverleihung geworden ist (und dann danke ich auch ganz besonders meiner Agentin Vetch, ohne die ich niemals…) ~
Achwas, das hat ihr gut getan, der jungen Vetch, bisschen ans Licht geholt zu werden. =)
Anyway. Weiter.

 

Gestern, Samstag 22. Juli 2017

Nelly ist morgens aus der hintersten Ecke vom Spitzboden nach vorne gekommen und hat was gefressen. Immerhin.

Mangold. Mal wieder. Mal wieder superköstlich. Ich hab zum ersten Mal Butterrübchen mit drin gehabt, die kannte ich noch nicht.

Auf dem Balkon haben wir jetzt 3 Tomaten! Die zuletzt Dazugekommene ist winzig, und sie muss über Nacht aus einer Blüte geplöppt sein. Ich hab sie jedenfalls nicht kommen sehn. 💚

Abends gab es irnzwo ein Feuerwerk. Ich habs nur gehört und mich weiter nicht drum gekümmert. Gosh, was bin ich alt, träge und abgebrüht geworden. Als Kind habe ich Feuerwerk GELIEBT, und wenn ich eins gehört hab und nicht sehen konnte, dann flossen Tränen der Verzweiflung. Gestern hats mich schließlich, als das Böllern immer lauter und heftiger wurde, doch noch vom Hintern gehoben. Ich bin auf die Terrasse gelaufen und konnte durch die Blätter der Bäume tatsächlich noch die letzten Raketen glitzern sehen.
Das war so schön, dass ich beim Jetzt dran Denken wieder feuchte Augen und ein warmes, wehes Herz bekomme.

Dampfgrüne Schwüle
durch die sanfte Dunkelheit
glitzernde Funken

 

Heute, Sonntag 23. Juli 2017.

Leider hat Nelly oben hingeköttelt, drum haben wir sie heute runtergeholt. Sie hat sich nicht gewehrt  — das hat mich überrascht. Früher gabs bei sowas blutende Wunden… Sie hat sich dann auf meinem Schoß tief mit dem Kopf in meine Armbeuge reingebohrt. Ein Kätzchen, das in Mamas Bauch zurückwill. Achje. :‘
Wir haben ihr im Bad ein Klo hingestellt, ein kleines Kuschelzelt in einer Ecke, ich hab ihr Luxusfutter gebracht, das sie erst gefressen hat, als ich sie zwischen meine Beine nahm und mich schützend über sie beugte. Dann hat sie’s reingehapst, die hatte Hunger! Und dann hatte ich endlich den Gedanken, ihr Bachblüten zu geben. Was ich tat, vor allem Star of Bethlehem, und seitdem ist tatsächlich eine Veränderung zu beobachten. Sie ist hoch ins Wohnzimmer und hat sich aufs Sofa gelegt.
Inzwischen ist sie wieder auf dem Spitzboden – vorne. Das wird schon wieder, es wird halt dauern.
Danke an Edward Bach und an die Bachblüten!

Ich bin so froh, dass wir gestern geputzt haben. Ist die beste Zeit, vorm Neumond, und das Schönste daran: Es ist geputzt! ❤

Der Gefährte hat mich gebeten, in seinem Namen dem Universum für Stevia zu danken. Ich persönlich bin ja kein Fän davon, doch in des Ogers Namen: Danke für Stevia. ❤ =)

Danke an Sólveig, deren Streifzüge durchs Internetz mir immer wieder super Impulse verschaffen. =) Heut hab ich mir ein Runenbuch bestellt.

Dafür bin ich vor allem dankbar, weil ich feststelle, dass ich selbst nur noch sehr wenig Geduld habe für Videos, Interviews, Bilder, Diskussionen, Artikel – all der Kram, der das internet füllt. Ich klicke was an, und bevor die ersten 8 Takte/Zeilen/Worte/Blinkies gelaufen sind, klick ichs schon wieder weg, weil ich merke, dass es mich allermeistens nicht interessiert sondern stattdessen gleichzeitig langweilt und anstrengt.
Das ist wahrscheinlich eine Alterserscheinung. Wobei ich selbst denke, es ist ein Zeichen dafür, dass ich immer mehr aus der Matrix rausfalle. Jedenfalls bin ich erstaunlicherweise dankbar für diese Entwicklung. Und ich bekomme immer noch mehr als genug Input. Und immer wieder auch welchen, der mir wirklich was bringt. Danke! =)

Immer, wenn ich bei Sonnenuntergang und in der Dunkelheit aufm Bett stehe und durch das Fenster gucke, freue ich mich über all die Lichter, gegenüber in den Fenstern und an den Balkonen. Immer. Hier ist was mit dem Licht, an diesem Ort. Sogar das Foto zeigt einen Hauch davon.

So, und jetzt ist Schicht. Schbinmööd. Morgen compfrei, und ich glaub, morgen lös ich paar Stunden ein und bin mal online. Wer weiß.
Als Gedicht ein altes Lied, weils mir grad passt. =)

hab ich den fluss gefunden
der trägt mich durch die welt
                 hab endlich ich mein boot erkannt

fahr doch schon so lang
die flotte nicht in sicht
                 hab ich den weiten horizont im blick

hab lange jahre nur
die planken angeschaut
                 war unter deck, war auf der anderen schiff

hab dann ein kleines rettungsboot
mir längsseits losgemacht
                 das alles wie im traum: mein eignes schiff

bin ich an land gegangen
hab segel mir genäht
                 mit streifen rot und gold und sie gesetzt

nun fahr ich weit umher
im meer, auf großen flüssen
                 treib handel, singe, finde was ich will

 
 

Donnerstag, 20. & Freyjatag 21. Juli 2017 ~ Dankesammlung

Gestern, Donnerstag 20. Juli
Gestern war – gar nichts los und ganz viel los.

Wir sind früh aufgestanden und mit Nelly zur Tierklinik gefahren. Sie wurde geröngt, und dann wurde beschlossen, dass sie nicht operiert wird, sondern erst in frühestens zwei Monaten. Bis dahin soll sie aus dem Kasten raus und ihr normales Leben wieder aufnehmen. Vor allem soll sie sich bewegen.
Dafür bin ich dankbar – (erst mal) keine OP und Nelly wieder aus dem Kasten.
Nelly sieht das anders. Sie war verstört, dass sie nicht mehr in den Kasten konnte und hat sich in dunkle Ecken verkrochen. Zeitweise hat sie sich im Katzenklo versteckt.
Schließlich hab ich sie in meinem Zimmer auf den Stuhl gesetzt, und da ist sie lange liegengeblieben. Später hat sie dann aufs Kissen gewechselt, und das wars für den Tag mit dem Bewegen. Achdoch, abends ist sie hoch, auf den Spitzboden über der Küche, und da liegt sie jetzt noch in der allerhintersten Ecke und kommt nicht raus. Gefressen hat sie gar nichts – seit vorgestern. Wir lassen sie heute noch in Ruhe. Wenn sie morgen früh immer noch da hockt, kletter ich hoch und hol sie.


Ein misstrauisches, ängstliches, gar nicht zufriedenes Kätzchen.


Das war später am Tag gestern, da war sie mal wirklich entspannt. Achje, das Schnusel.

 
Ich hab gestern alte Tagebücher gelesen, aus irgendeinem Grund kam das so. Habe mit №1 angefangen, 1981, da war ich 11. Bin bis №8 gekommen, 1984. In der Zeitspanne war John Lennons Tod (ich habe tagelang geweint), die Scheidung meiner Eltern und dann jedes Wochenende die Fahrt von Bonn (Ma) nach Köln (Däd) und zurück – und zurück war schrecklich! In Bonn musste ich zur Schule, wo ich in der Klasse eine der Ausgestoßenen war (das Wort mobbing gabs da noch nicht…), und in Bonn lebte bei uns der grauenhafte, ja wirklich grauenhafte Freund meiner Mutter. Als meine Ma schwanger war, ließ er sie sitzen und es folgte Umzug Ma mit mir und meinem kleinen Bruder nach München. In №8 ist klar, dass ich nicht versetzt werde auf dem bedrissenen Mädchengymnasium, auf das ich von allen möglichen münchener Schulen gelandet war….
Ich weiß, dass diese Jahre schlimm waren – in meinen Tagebüchern kommt das nur manchmal durch. Hauptsächlich schreibe ich von Beatles, Ultravox, Star Wars und dann immer mehr Schulstress, der mich beim Recherchieren nach und Durchkauen von Infos über Ultravox und Star Wars stört.
Es war gestern schmerzhaft, das zu lesen. Dazu kam noch eine… eine Missstimmung zwischen mir und dem Gefährten. Der hatte auch irnzwie et ärm Dier. Ich habe dann für Versühnung gesorgt, als ich ihm sagte, dass ich seinen Beistand brauche bei der Verarbeitung meiner Vergangenheit.
Für den Frieden dann und noch für anderes bin ich dankbar.
Ich bin dankbar, dass ich auf dem bedrissenen Mädchengymnasium in München war, denn es gab einige coole Lehrerinnen dort, die mich trotz meiner größtenteils schlechten Noten schätzten, mich für intelligent hielten und mich das spüren ließen. Außerdem hab ich dort wirklich was gelernt, auch in den Fächern, in denen ich fast nur 5er und 6er hatte. Nur nicht in Französisch – doch eine französische Mitschülerin sagte mir, ich habe von allen die beste Aussprache, besser als echte Franzosen (weiß nicht, wie das gehen soll – das hat sie jedenfalls gesagt). Das hat mich riesig gefreut, und den 6er fand ich darum gar nicht mehr so wichtig.
Ich bin auch dankbar, sehr dankbar, dass ich auf dieser Schule Lady of the Dan kennenlernte. Ich bin froh und dankbar, weil wir uns damals gegenseitig ermutigt und unterstützt haben. Ein Motto von uns war „Wer spricht von siegen? Überstehn ist alles!“ (Rilke). Seit dem, seit vielen Umzügen und Veränderungen, verbindet uns eine tiefe Freundschaft. Das ist was Besonderes! ❤
Ich bin auch meiner Ma dankbar, die mir wirklich ne Menge zugemutet hat damals. Oh wow, das hat sie! Der ich auch Kummer gemacht habe („Sooo intelligent, aber stinkend faul!“). Und die mich doch nie mit Druck zu irgendwas gezwungen hat, sondern mich so sein gelassen hat, wie ich nun mal war und bin. Sie wollte lieber Kinder, die gutartig und aufrichtig und integer sind, statt angepasster Vorzeigekids mit tollen Noten. Darum hab ich heute einen so schrägen Lebenslauf ohne tolle Karriere. Danke, Ma! Wirklich. DANKE! ❤
Und schließlich bin ich auch der jungen Vetch dankbar, die damals so gut für sich gesorgt hat, wie sie eben konnte. Mit dem, was sie zur Verfügung hatte. Die ihre Prioritäten ganz klar hatte, die ihre Energie auf das gerichtet hat, was sie wirklich interessierte. Leider war das nur Mist – Musikgruppen, Filme. Weil ich damals von nichts anderem wusste. Das ist so gewollt. So werden junge, sehnende Seelen durch Konsum verblödet und versklavt. Trotzdem haben sie mich nicht gekriegt, weil ich die ganze Zeit etwas anderes gesucht habe, von dem ich damals nicht wusste, dass es existiert. Trotzdem habe ich niemals aufgehört, zu suchen, und ich habe es gefunden. Dank dir, junge Vetch! ❤

Oh, und ich war auch sehr dankbar für den Regen gestern. Und dass die Paprika blüht. Ob das noch ne Schote wird, dies Jahr? Egal. Wunderschön ist sie!

 
Oje, das Gedicht. Ich hab da eins im Tagebuch №1,
Das Bienlein oder Lob der Faulheit
Hehe.

Das Bienlein fligt von Ort zu Ort
Was sucht es wohl in einem fort?
Es sucht den Honig, klar und rein,
der in den Blümlein sollte sein.
Gar fleißig, emsig frisst es auch
den Honig in den dicken Bauch.
Die andern Bienen sammeln emsig,
doch unser kleines Bienchen bremst sich.
Es legt sich faul unter ein Blatt,
denn es ist ja bis oben satt.
Ein Vogel kommt und denkt sich „Bah!
Was liegt denn Ekelhaftes da?
Das so furchtbar nach Honig riecht,
dass man gleich auf dem Rücken liecht!“
Dann fliegt er zu den andern
Bienen, die dort wandern.
Und frisst sie alle ganz und gar —
Das faule Bienlein liegt noch da.
Und die Moral von der Geschicht:
Die Faulen frisst der Vogel nicht.

Ich bitte die Bienencommunity um Entschuldigung!
Paar Rechtschreibfehler hab ich berichtigt. Der Gefährte meinte „Wie alt warst du da? Elf? Unglaublich. Sagt alles über dich.“
Ich nehm das als Kompliment. =)

 

Heute, Freyjatag 21. Juli.

Heute hab ich Comptag, und als erstes fand ich eine Mail, die mir Lady of the Dan gestern geschickt hat.
Andrea Jürgens ist gestorben, und wenn ich von der höre, muss ich immer an Dich denken, und dann hab ich mir „Dabei liebe ich euch beide“ angehört, bemerkenswert.
Also da saßen wir in der Schulbank und ich weiß nicht, wie wir auf die kamen, jedenfalls hast Du gesagt, dass sie Dir so aus der Seele gesprochen hat, weil sie auch 11 war wie Du, als Deine Eltern usw. – ich wie immer völlig verständnislos, fand AJ schrecklich so wie ich alle Kinderstars verabscheut habe usw. ABER ich muss sagen, abgesehen davon, dass die Mutti die Böse ist (die 2. Strophe hätte wirklich etwas Ausgleich schaffen können), ist das ein bemerkenswertes Lied, und abgesehen davon, dass da eine 11jährige auf erwachsen getrimmt wurde, kann sie irre gut singen.
Ja zu allem. Also, nicht zu dem „wie immer völlig verständnislos“ – immer stimmt nie, hehe. Und das Lied ist grauenhaft. Und doch… ich hatte heute nasse Augen, als ichs auf YT angehört habe. Erstaunliches Lied, zu der Zeit. Und das schickt mir LotD gestern. Wasn Zufall aber auch.

Heute morgen wars noch kühl (ach, war das SCHÖN!) und da hab ich was für die Arme gebraucht und gleich gefunden, weil mir vor einiger Zeit die superschöne Strumpfhose aus Berlin durchgelöchert ist. Ich find sie so schön, dass ich sie nicht wegwerfen wollte, also hab ich die Beine rausgeschnitten, und die haben mir heute wunderbar als wärmende und mich erfreuende Stulpen gedient.

Bei der Stulpen-Fotosession heute morgen aufm Balkon sah ich, dass die Tentalkelpflanze mitm Blühen angefangen hat! ❤

Ich hab neongelbe und lila Tinte im Glasfass bekommen, und nun kann ich ganz ganz wunderbare Farben mischen. Ich brauch — plastikfreier Juli plastikfreies Leben — nie mehr Tintenpatronen kaufen. Nie mehr. Ich fülle leere Patronen mit Spritzen, die ich noch aus der Kontaktladenzeit habe (und wenn ich die nicht hätte, würd ich mir welche kaufen). Die Spritzen habe ich beschriftet, für jede Farbe eine, funktioniert perfekt. Und meine Füllerkugelsammlung ist groß genug.

Wir haben gestern zum Einschlafen einen ganz kuriosen Film geguckt. „Incubus“ der einzige Film (meines Wissens), der auf Esperanto gedreht wurde. Mit William Shatner! Ich mochte Esperanto irnzwie nie, ohne auch nur die geringste Ahnung davon zu haben. In dem Film hab ichs zum ersten Mal richtig gehört, und ich finde es faszinierend.
Was den Film angeht: Wir hatten einen obskuren Stinker erwartet. Ich mein, William Shatner!
Was wir sahen waren Schwarzweißbilder wie alte filigrane Scherenschnitte, flirrende Hitze, Gräser, Schatten, seltsame, entrückt-beklemmende Atmosphäre. Auch die Musik so schön, sanft, andersweltlich. Dazu diese seltsame Sprache. Und alles auch sehr Sixties.
Wir sind drüber eingeschlafen, weil der ganze Film so hypnotisch ist. Und ich freue mich sehr darauf, heute abend nen Tick früher ins Bett zu gehen und ihn noch mal und dann ganz zu gucken.

So, morgen ist ziemlich sicher Putztag und außerdem compfrei, was ich ziemlich sicher wieder einhalten werde. Ich hab noch sehr viele Tagebücher, und ich habe neue Tintenfarben. Und ich hab ein Kätzchen, das rehabilitiert werden möchte. Doch, Nelly, das möchtest du. Glaubs nur!
Ich war auch mal sechs Wochen im Krankenhaus, mit nem gebrochenen Hals, fünf Wochen davon nur im Bett. Als ich wieder heimkam, hab ich nen Heulkrampf bekommen, mein Bett in die Mitte des Raums geschoben, nen hohen Nachttisch daneben, darauf die geklaute Schnabeltasse.
Erst nach drei Tagen hab ich das alles peinlich berührt wieder abgebaut. Nelly ist gestern erst aus ihrem Kastenparadies vertrieben worden.

Das Gedicht. Eigentlich müsste hier Der Große Frust Blues hin, den ich damals zusammen mit Lady of the Dan geschrieben habe. Doch ich find ihn nicht mehr! ARRRGH! 😥
Stattdessen einen andern Blues, aus den späten 80ern, der insgesamt genau das beschreibt, was mir gestern entgegenwehte.

Schoolgirl’s Blues

didn’t stop worrying about death
didn’t stop dieting – still I’m fat
didn’t meet the people I wanted to
didn’t think Hesse taught me something new
but I feel – there’s something moving…

didn’t get better at school, nor did I quit
didn’t try acid – still smoking shit
didn’t find truth in god above
didn’t find the one and only to love
but I feel – there’s something moving

didn’t reach enlightment nor got my mind clear
didn’t pack my jack – no, I’m still here
didn’t find an opinion or what I wanna be
but a certain feeling grows and I need to break free!
and I want! I want! I WANT! to be moving!

spent countless nights thinking what life is about
wasted my time coz no answer was found
had some solutions – they didn’t last long
but I know what I must do for I know what went went wrong
I got! I got! I got! I got to be moving!

sure I’ll stay until I’ve finished school
sure I’ll be normal. I won’t break no rule
often I’m afraid that I’ll never stop to wait
I fear time is spent and that it’s to late!
but I know, yea, I know I’ll be moving!

You tell me that I don’t see the truth
you say restlesness was a desease of youth
and your talking goes on and on and on and on and on and on and on and on
and when you look for me I’ll be gone!
because I’m moving!!!!

 

 

Dienstag, 18. & Mittwoch, 19. Juli ~ Dankesammlung

Gestern, Dienstag 18. Juli

Gestern habe ich kein einziges Foto gemacht. Aufm Amtsgericht waren einige echt schöne Motive, und obwohl dort nicht fotografiert werden darf, hätte mich niemand erwischt. Ich überlege grad – ich wollte schreiben, dass ich zu träge war, doch die Wahrheit ist, dass ich dachte, wenn ich Fotos ausm Amtsgericht – und wenns nur von der schönen, altmodischen Toilette ist – im Internetz poste, dann könnte ich Ärger bekommen. Oje. X)

Ich war für einiges dankbar, gestern:

 
Aufm Gericht ist es gut gelaufen. Es war keine Verhandlung, sondern ein Termin zur gütlichen Einigung. Der Gefährte und ich waren uns im Vorfeld einig, dass eine ‚gütliche Einigung‘ für uns nicht in Frage kommt. Ich möcht nach wie vor nicht ins Detail gehen, bevor das alles abgeschlossen ist. Das bewahrt mich auch davor, meinen Emotionen freien Lauf zu lassen… 😛 Nur soviel:
Wir wurden von Ex-Vermieters verklagt wg. etwas, das sie selbst vermasselt haben. Wenn sich bei der Verhandlung die Wahrheit durchsetzt, haben Ex-Vermieters alle Kosten ihrer Klage zu tragen.
Die Richterin hat gestern stattdessen eine Einigung vorgeschlagen, die weiter ging, als wir erwartet haben: Ex-Vermieters sollen alle Ansprüche fallen lassen. Das ist super, wirklich.
Nur hätten wir damit die bis jetzt angefallenen Kosten anteilig zu tragen.
Wir haben oft und mühsam und leider vergeblich versucht, uns gütlich zu einigen. Wir haben nicht geklagt. Wir haben nicht gelogen. Wir haben unfreiwillig bereits reichlich Zeit und Kraft opfern müssen. Uns jetzt Ruhe und Frieden quasi zu erkaufen — dazu sind wir nicht bereit. Wir lassen es auf die Gerichtsverhandlung ankommen. Da ist ein gewisses Risiko dabei: Wenn die Ex-Vermieterin nicht einen Heilschub erlebt, wird sie vor Gericht eine fette Lüge vortragen, und wenn ihr geglaubt würde…
Unser Anwalt hat uns da keine Illusionen gemacht – vor Gericht setzt sich nicht immer das Recht durch. Das wissen wir. Es geht hier um etwas anderes. Wir haben lange Zeit nachgegeben, gelächelt und gestrampelt, um Ex-Vermieters bei Laune zu halten. Das ist das einzige, das wir uns vorzuwerfen haben – und jetzt ist damit Schluss.

Also, ich bin dankbar, wieder, für unseren Anwalt. Und dafür, dass die Richterin keinen einzigen Anspruch der Ex-Vermieters in die gütliche Einigung miteinbezogen hat. Ich hoffe, sie ist uns nicht gram, dass wir trotzdem nicht darauf eingehen.
Mei, müssen wir das Gericht glücklich machen? Ich denke nicht. Ich denke, das Gericht soll die glücklich machen, die im Recht sind. (Wir haben außerdem noch zwei Wochen Bedenkzeit… Wobei ich gar nicht weiß, ob Ex-Vermieters überhaupt mit dieser Einigung einverstanden wären.)
Genug jetzt davon.

 
Gestern war’s heiß und schwül und ich habe den Rest des Tages aufm Bett verbracht. Eigentlich wollte ich was malen, dann war ich zu erschöpft für irgendwas. Ich habe stattdessen endlich das Buch zuende gelesen, das mir der Gefährte vorletztes Jahr geschenkt hat. Klasse Buch. Jetzt kann ich mit dem Buch anfangen, das mir der Gefährte dieses Jahr geschenkt hat. =) Wahrscheinlich heute noch.

 
Ich hab die Haferschnitte vom Gefährten bekommen. ❤ Wer Haferschnitten kennt, weiß, was das bedeutet.

 
Ah, das Gedicht. Ich hab was geschrieben, als ich aufm Gerichtsflur hockte und wartete – ich bin nämlich nicht verklagt, ich bin Zeugin, und darum sollte ich nicht mit rein.
Da aufm Flur war so gut wie nichts los, und doch war die Atmosphäre dicht und intensiv.

Dieser Ort ist voller Kaffee
Wut, Angst, Entrüstung
Enttäuschung, Bitterkeit,
Klarheit, Besonnenheit.
Triumph und Sieg und Demütigung
hilfloser Zorn, Gier und Dummheit
all das wabert hier.
Wahrheit, Gerechtigkeit
Auch sie…
Auch sie.
Wahrheit ist überall.
Auch hier.
 

Heute, Mittwoch 19. Juli

Heute hab ich viele Fotos gemacht.
Ich bin dankbar für:

Endlich hab ich ein Foto von dem CD-behängten Haus gemacht, das zwar nicht gut ist, doch zumindest zeigt, warum das Haus so magisch ist. Siehe links.
Ich weiß nicht, ob die Leute es wg. der Vögel oder einfach aus Freude mit lauter CDs behängt haben. Im Wind schwingen sie, in der Sonne glänzen und glitzern sie bunt und sehen aus wie Seifenblasen.
Ich find das typisch Hemshof. CDs sind Plastikmüllschrott, und doch verzaubern sie hier die Fassade und sehen wunderschön aus.

 

Und hier — ist das Hibiskus? Glaubschon. Vor dem mit CDs behängten Haus. Ach, es ist so schön hier!

Und Rosen hab ich fotografiert. Ich liebe die Rosen im Hemshof.

 
Jeden Tag freu ich mich über meinen neuen Farn! ❤
 
Desweiteren bin ich dankbar, dass ich heute keinerlei Pflichten mehr habe. Es ist zu heiß für Pflichterfüllung.
Morgen ist compfrei und wir bringen Nelly in die Tierklinik, wo sie die Metallschiene rausoperiert bekommt. Wenn nicht das Röntgenbild wider Erwarten zeigt, dass es noch nicht so weit ist.

Also bis übermorgen. =)

 
Das Gedicht ist ein altes Lied von mir, das ich bisschen up to date gebracht hab. Mir ist grad danach.

WEG

ein mann hat mal gesagt
ohne vor die tür zu gehn
kannst du die ganze welt verstehn
ich glaub das nicht

ich schau zum fenster auf
der himmel sieht grau aus
doch der wind, der draussen streunt
hat keine farbe

ich mag bilder von wegen
wenn die sich schlängeln und fließen
du siehst nie wo sie enden
möchte sie gehn: weg

ich leb schon lang
innem anderen land
manche Leute sagen
sowas hats nie gegeben

die kennen es nicht
und ich bin unsichtbar
für die und ich webe
mein eigenes leben ja

und wenn wind
mir in die haare weht
steigt mein herz: ein drache
heiss, weit und frei

weil meine beine
wirklich auf der erde stehn
kann ich leicht
die weiten wilden wege gehn

es ist zeit

 

Donnerstag, 6. & Montag, 17. Juli ~ Dankesammlung

Heute der letzte alte Tag zum Abdanken.

Donnerstag, 6. Juli

Da hab ich nichts im Reinschreibebuch notiert. Ich erinnere mich nicht mehr an den Tag. Nur, dass alle Fotos (bis auf das erste), die ich am Tag drauf in die HECKENWICKE gepostet habe, vom 6. Juli sind. Und da sind einige Dinge drauf, für die ich dankbar war und bin. Z.B. die schöne Filzschlange, die ne Bekannte von mir in Passau selbstgemacht hat. Das schnuffige Ufo, das ich selber selbstgemacht hab. Das hübsche goldene Armband, das Rote Buch, der köstliche Mangold. Die duftenden Lilien (inzwischen lange verblüht). Die Zinnien (so heißt die damals mir noch unbekannte Blüte). Und Molly. ❤

 

Heute, Montag 17. Juli.

Heute. Wieder so müde, was vielleicht auch damit zusammenhängt, dass wir oft sehr sehr spät erst einschlafen. Ja, ist ne gewagte These, und doch…

Heute habe ich ganz ganz GANZ viele Pöppel gemacht. Mit Datteln, Feigen, Pflaumen, Mandelmehl, Gewürzen und nem Schuss Kaffee. Sind gut geworden, und nu haben wir wieder ne zeitlang Süßes vorrätig. Danke auch an Red Sonja! =)

Auf dem Balkon zeigt eine der beiden Tomaten die erste Errötung. ❤

 
Nachdem ich im Blumengeschäft nicht fündig wurde, bin ich eben zum Baumarkt gefahren. In der Gartenabteilung wartete er auf mich. Genau einer, 4 €, mit kleinen Sporen unter manchen Blättern. Ich bin froh! 💚💚💚💚💚

Jo, und jetzt muss ich Comp ausmachen und mit Saugen anfangen, denn wir hatten ja den Putztag auf heute verschoben. Natürlich bin ich heute dafür gar nicht mehr dankbar — und wenn wirs dann geschafft haben, dann werde ich sehr dankbar sein.

Weißnicht, ob ich später noch mal an den Rechner komme, wir wollen heute viel früher ins Bett. Morgen ist Gerichtstermin und compfrei. Ich wünsch mir hier&jetzt von mir, dass ich morgen auch wirklich compfrei mach. Ich hab noch 6 Stunden gut — die kann ich mir wunderbar aufheben.

Also, ich sach ma zuversichtlich: Bis übermorgen, ihr Lieben!

Oh, die gedichtfreie Woche ist vorbei! Na dann.

Der Frauenhaarfarn
die errötete Tomate
Pflanzen machen froh

Puh, das ist kein gutes Haiku. Wenigstens ist es wahr.

 

 

Montag, 3. Juli, Mittwoch, 12. & Donnerstag 13. Juli ~ Dankesammlung

Der Montag ist noch einer der alten abzudankenden Tage. Also los.

Montag, 3. Juli

Das war der Tag, an dem meine Ma uns hier so richtig besucht hat. Ich war dankbar weil:

Wie schön, endlich konnte meine Ma unsere Wohnung sehen. Sie hatte vorher immer davon gesprochen, dass wir an dem Tag nach Mannheim fahren. Sie kannte Ludwigshafen nicht und hatte keine gute Meinung davon. (So wie wir auch, bevor wir hergezogen sind.) Als sie dann hier war, war keine Rede mehr von Mannheim. =)
Es hat ihr hier richtig gut gefallen. Natürlich. =)

Als ich morgens auf dem Weg zum Hotel war, um meine Ma abzuholen, hatte ich sehr dünnsohlige Schuhe an und mich an etwas erinnert, das ich mal über’s Barfußlaufen gelesen habe: Die eigentlich normale, heilsame, physiologisch korrekte Gangart des Menschen sei, mit den Zehen zuerst aufzutreten. (Hier könnt ihr z.B.darüber lesen -> klick <-). Das habe ich sofort ausprobiert, und es hat sich sehr gut angefühlt. Die Fersen berühren dabei fast gar nicht den Boden, es war so eine angenehme, elastische Spannung – das war toll!
Leider traue ich mich das fast nie, weils, denke ich, seltsam aussieht. Wahrscheinlich fällts gar nicht besonders auf, und außerdem: wen geht’s was an, ob ich mit den Zehen oder mit den Fersen zuerst den Boden berühre?
An dem Tag, auf dem Weg zum Hotel, da wurde diese Gangart ganz schnell total normal und ich wollte nicht mehr damit aufhören.
Ich will mir ein Herz fassen, und in Zukunft oft so gehen! Bzw. immer.

 

 

Gestern, Mittwoch 12. Juli

Gestern war compfrei. Es war ein seltsamer Tag. Wieder bin ich nur sehr schwer ausm Bett gekommen und war körperlich wie mit nem Hammer gebügelt. Oder wie mit nem Bügeleisen behämmert. Es war alles anstrengend und schwer.
Außerdem war ich bedrückt, weil wir einige lästige Dinge vorhatten und wegen des Anwaltstermins, den wir heute hatten.
Einerseits.
Andererseits war das Wetter so magisch – Regen und Wind und Wolken und Sonne und Regen und Wind und Wolken – so ein Unterwasserlicht, ein Nixentag war gestern.
Es gab gestern Momente, da wars ein ganz besonderer Tag, da durchströmte mich großes Glück.
Ich hab in meinem Reinschreibebuch auf der Dankeliste notiert:

Magisches Wetter.

Auf der Terrasse tummeln sich Hummeln. 💛

Nachm Aufstehn hab ich mich schlapp und schwer zum Einkaufen geschleppt — die Treppe runter, vors Haus — und dann wars vorbei mit Schleppen. Der Wind holte mich ab und zog mich durch die Straßen und unter den Bäumen hin – das Licht graublau-kalt, doch die Luft war warm. Nixenwetter, Unterwasserwetter. Goldene Schauer überliefen mich, so schön war es.

Ich wollte unbedingt draußen sitzen und den ersten Kaffee des Tages im Café trinken. Doch es hatte niemand Stühle draußen, da es in der Nacht und noch morgens geregnet hatte. Trotzdem, ich hab die Einkäufe hochgebracht, meine Tasche gepackt und bin noch mal raus und um die Ecke, und siehe: Im kleinen Café um die Ecke stand jetzt zumindest die Tür offen. Also bin ich rein und fragte, ob ich mich mit nem Cappuccino auf die Treppe setzen dürfe. Stattdessen bekam ich Tisch und Stuhl und Cappuccino hingestellt. Wie schön!
Als die ersten Tropfen des Sprühregens kamen, war ich grad fertig mit dem Kaffee. Perfektes timing. Danke, oh Regen! =)

Wir haben vor nicht langer Zeit bei BUTLER’S einen Sonnenschirm gekauft. Das habe ich hier nicht erwähnt, weil ich, als wir den Schirm auf der Terrasse aufgestellt hatten, nicht dankbar war, sondern mich geschämt habe. Billigste Qualität, ein Wegwerfsonnenschirm. Dass ich mir den im Laden nicht genau angesehen habe, dafür habe ich mich geschämt. Ich wollt ihn halt so dringend haben, und dann war er nicht mal höhenverstellbar. Schwergängiges Plastikscharnier. Stange nur vom fest Angucken schon verdengelt.
Gestern sind wir damit nach MA zum Laden gefahren, um ihn zurückzugeben. Das war nicht das erste Mal, dass ich bei BUTLER’S unbefriedigende Wegwerfqualität erlebt habe – ich werde dort nie mehr etwas kaufen. Trotzdem bin ich dankbar: Ohne ein Wimpernzucken und sehr freundlich wurde der Schirm wieder genommen und wir haben das Geld zurückbekommen. UFFZ! Wir kaufen jetzt einen teureren, guten Schirm, und das war mir eine Lehre. In Zukunft bin ich nicht mehr so gierig und achte auf Qualität und Nachhaltigkeit!

Außerdem haben wir Aldi den Mixer zurückgebracht. Ich hab ihn mal erwähnt. Er hat’s nicht gebracht. Auch da: Ohne Gedöns haben wir das Geld zurückbekommen.
Als wir diese beiden Dinge los waren, war ich sehr froh! Wir haben jetzt eine kleine Küchenmaschine bestellt, die mehr Power hat und nicht besonders teuer ist. Anders als bei Sonnenschirmen, wo ich es hätte besser wissen müssen, habe ich mit Küchenmaschinen keine Erfahrung. Die sammel ich, sobald sie da ist. PÖPPEL!

Ich muss zwar diese Woche nicht, doch hab ich gestern wieder nen Winzgedicht gemacht:

Sprühregenfreude
die Luft voller Küsse
Blautaubengrau
vom Wind bewegt


Aus dem Autofenster auf dem Weg nach MA fotografiert. Der Himmel war atemberaubend – kommt auf dem Foto leider nicht wirklich rüber.

 

Heute, Donnerstag 13. Juli.

Heute hatten wir morgens den Anwaltstermin, und das hat mich die Tage bedrückt. Auch, weil ich heute den letzten Schultag vor den Ferien hatte. Dienstag hatte ich schon verpennt, und heute der Termin. Meh.
Und dann kamen viele schöne Dinge zum Dankbarsein.

Morgens war ich zum ersten Mal nach langer, langer Zeit ausgeschlafen. Frisch! Fit! Zuversichtlich!
Achjottchen, was für ein schönes Gefühl, fast schon vergessen.
Ich hatte seltsam geträumt, war in arabischen Ländern unterwegs gewesen (die aussahen, wie deutsche, sommerliche Pampa), war in einen Bus gestiegen, ohne zu wissen, wo der hinfährt, wie ich wieder ins Hotel komme, wo das Hotel ist, hatte kein Geld, verstand die Sprache nicht – und dann traf ich auf alte Bekannte, war gerettet, alles nicht so wild – ich bekomm’s nicht mehr zusammen, ich weiß nur, dass es große Verwirrung und auch Genervtheit gab, die mich insgesamt überhaupt nicht beunruhigte, weil ich wusste, dass ich das alles klären und lösen und bewältigen konnte. Also insgesamt schöne Träume.
Auch wegen des Anwaltstermins war ich plötzlich ganz gelassen, und weil der früh war, beschloss ich, danach doch noch in die Schule zu gehen, um wenigestens allen schöne Ferien zu wünschen.
Also – hehe – Danke für diesen guten Morgen!

Danke für das wundervolle Wetter! Wilder Wind, lebendiger, wolkenweißbunter Himmel, pralle gelbe Sonne auch, dabei eine neue Frische in der Luft – AHHH, so SCHÖN! ❤ Oh, wie ich den Sommer liebe!

Das war auch nicht immer so, lange Jahre meines Lebens habe ich die Sommer irnzwie – verpennt und verschlampt und nicht leiden können. Ich bin froh, ich bin dankbar, dass das jetzt anders ist!

Danke für unsern Anwalt! Egal, wie die Sache ausgeht: Ich werd ihm sagen, dass er genau so ist, wie ich mir nen Anwalt wünsche. Ich hab schon ein paar erleben müssen/dürfen (immer bei andern Leuten), und keiner war so cool und so fit und so souverän und so motiviert wie er. Wir haben den Eindruck, dass er richtig Spässken dabei hat, dem Anwalt der Gegenseite zu zeigen, wie’s geht. Und der immer absurdere Mist, den unsere Ex-Vermieters rauskramen, um uns unter Druck zu setzen, der mich anfangs noch geschockt, erbost und beunruhigt hat, der bringt mich inzwischen in schwachen Momenten zum Grinsen.
Ich übe allerdings, weder in Rachegedanken noch in Angst noch in Schadenfreude zu versumpfen, sondern meine Mitte zu halten und das Naheliegende zu tun: Bei der Wahrheit bleiben. Das genügt. Das ist die Übung hier.

Nach dem Termin bin ich also noch in die Schule geeilt. Wie schön! Unterricht war gut. Und besonders schön für mich war, dass sich ein paar im Kurs sichtlich gefreut haben, dass ich noch kam.
Mit einigen bin ich jetzt für die Ferien verabredet, da freu ich mich drauf.
Wie ich schon schrieb: Es ist schön, mit Leuten zusammenzutreffen, die ein Interesse, ein Sehnen vereint: zu Heilen – uns selbst und (welche Anmaßung!) andere. Wir ‚passen‘ da überhaupt nicht alle zusammen, es gibt ganz verschiedene Leute im Kurs. Ein paar wenige empfinde ich als – naja, seelenverwandt, mit vielen mag ich auch privat was zu tun haben, mit anderen eher so gar nicht. Und doch hab ich mit allen was, das uns verbindet und worüber wir uns austauschen können. Dafür bin ich sehr dankbar.

Ich hatte heute ein kleines Fläschchen mit einem hochpotenten magischen Potion in der Tasche – ein wirkungsvoller Talisman, den ich neulich abgefüllt hab. Hab in der Schule bemerkt, dass die Flüssigkeit bisschen durch den Korken blutet. Was tun? Siegelwachs! Wo bekomme ich Siegelwachs? Auf dem Heimweg in LU bin ich in den erstbesten Kramschischiladen rein, und dort lag an einer Stelle, wo’s gar nicht hingehörte, gleich am Eingang, ein einsames kleines Päckchen Siegelwachs mit (sogar ganz hübschem) Stempel dazu, runtergesetzt auf knapp 4 Euro, als hätts auf mich gewartet. Die nette junge Lady an der Kasse wusste gar nicht, dass sie das führen und was das überhaupt ist.
Danke, Universum!

Dann hab ich im Reformhaus (brauchte Brottrunk für den selbstgemachten „Käse“ — da soll ein andermal von erzählt werden) meine Sonnenbrille liegen gelassen. Ich lass zur Zeit gerne Dinge in Läden zurück… neulich das Orangenblütenwasser, das ich abholen konnte, dann im Buchladen nen Fächer (den hab ich nicht wiederbekommen; der war allerdings auch bisschen räudig, also was solls) und heute die Sonnenbrille. Hab gleich angerufen, wurde gefunden, die waren supernett, morgen hol ich sie.
Danke, Universum, und danke, nette Ladies im Reformhaus!

Ich glaub, das reicht für jetzt. X) Beitrag ist schon wieder so lang. Nur noch danke an und für den Schnusel. Und die Katzen. Und überhaupt. Ich hab heute das Gefühl, als sei ein Geschwür aufgegangen, das mich die Tage gequält hat. Heute – das begann schon gestern abend – fühlt sich alles leichter, frischer und zuversichtlicher an. Danke!

Morgen hab ich compfrei. Vielleicht lös ich ne gesparte Stunde ein. Vielleicht nicht, das war sehr schön gestern ohne Comp. Heute wars auch schön mit Comp… und Compfrei sollte compfrei sein. Eya – wie auch immer, für heute hab ich genug versapft. -zapft!!1!
Bis bald!

Donnerstag, 29. Juni und Freyjatag 30. Juni und 7. Juli ~ Dankesammlung

Ich hab ja viele, viele Tage Dankesammlung nachzuholen. Ich mach das jetzt wunderbar chaotisch der Reihe nach und durcheinander. Hauptsache, ich machs! =) Für heute und für die ersten zwei Tage nach meinem letzten Eintrag.

 

Dotach, 29. Juni
Das war ein Tag bevor ich nach Köln gefahren bin. Ich war in Mannheim und hab geshopped. Ganz ohne Röckdöts – ich hab richtig viel Geraffel und Zeugs gekauft. KONSUUUUM!
Dankbar war ich an dem Tag für

Viel Spaß beim Sachenkaufen. Mach ich nicht sooo oft. Ich habe wundervolle neue Holy Smokes Räucherstäbchen erstanden, und vor allem: ganz wundervolle, ENTZÜCKENDE Fächer (Sandelholz) aus China, in einer wunderschönen Pappchachtel. Glas Deckel statt Plastik. Ich guck morgen, ob ich da noch welche von finde, die sind wundervoll zum Verschenken. Vor allem im Plastikfreien Juli (und überhaupt im Plastikfreien Leben).

Im Weltladen hatte ich ein sehr nettes Gespräch mit der Lady hinterm Tresen. Es ging um Spirituelles – es ist wunderbar, wie einfach und oft sowas möglich ist. Als ich ging, sah sie meine Tasche und rief erfreut: „Und eine Shiva-Tasche!“ ❤

Vorher habe ich denen im Weltladen einen großen Dienst erwiesen. Als ich reinkam, waren die Lady und ihr junger Kollege hinterm Tresen festgelabert von einem lieben älteren Herrn. Er kaute ihnen das Ohr ab mit seiner politischen Arbeit, seinen Forschungen, die niemand veröffentlichen will, weil ja alle gleichgeschaltet sind – achja, das kenne ich doch gut, so ein Denken und Empfinden. Von mir.
Dann erzählte er, wie sein Computer Bäckups seiner wichtigen Texte löscht, seit er sie auf einer externen Festplatte archiviert. Das seien natürlich SIE – achja… so ein Denken und Empfinden kenne ich leider auch sehr, sehr gut. X) Ich mischte mich ein, indem ich den Herrn fragte, was er auf seinem Computer hat. Windows. Na dann. Ich hab ihm Linux empfohlen. Der junge Mann hinterm Tresen rief „Sehr gut! Danke!“
Ich hab dem Herrn gesagt, dass er auf seinem Computer der Chef sein muss, hab ihm Posteo statt Web.de empfohlen und desweiteren die Welt ein bisschen erklärt. (Leute zulabern kann ich besser als  – als eigentlich alle!)
Währenddessen, befreit, verzupfte sich der junge Mann hinterm Tresen aus dem Laden, nicht ohne sich bei mir noch grinsend zu bedanken. Nach einer kleinen Weile hatte ich den lieben älteren Herrn so weichgelabert, dass er sich auch verzupfte, auch mit viel Bedanken bei mir. Hehe, das Gute Werk des Tages.
Danach kam es noch zu dem oben erwähnten schönen Gespräch mit der Lady hinterm Tresen.

In dem Zusammenhang — Sólveig bin ich auch sehr dankbar, da sie mich neulich an etwas erinnert hat, das ich vergessen hatte. Ich hatte so ein-zwei Wochen vor Köln mal wieder so einen kleinen Absturz. Hier hab ich vor fast zwei Jahren drüber geschrieben, und neulich hatte ichs mal wieder völlig vergessen. 😛 Danke also an Sólveig!

In einem Laden sah ich eine Tasche, die ich fast gekauft hätte. Sie war leider nicht schön und dafür zu teuer, drum hab ichs nicht getan, doch ich durfte sie freundlicherweise fotografieren. Der Spruch darauf ist toll:
Freiheit heißt nicht, alles tun zu können, was man will.
Freiheit heißt, nicht alles tun zu müssen, was man soll.
Jean-Jaques Rousseau

Das reicht.

Gedicht, oje, ein Gedicht!

Das Gedicht zum Donnerstag
wird kurz und knapp
weil der Tag schon lange her ist
und ich bin heute schlapp.

 

Freyjatag, 30. Juni

Oke. Das war der Reisetag. Da war ich dankbar für

Es ist bisschen kühler gewesen.

Ich hatte fast alles schon am Tag vorher gepackt. Das war das erste Mal in meinem Leben, glaub ich. Das war super! =)

Mein Schnusel und Gefährte kam rechtzeitig aus der Arbeit, um mich zum Zug zu bringen. Alles gut geklappt, und die Reise war auch gut.

Ich habe ein Buch wieder angefangen, dass der Schnusel und Gefährte mir vor, weißnich, zwei Jahren oder so geschenkt hat, Arabian Nightmare von Robert Irwin. Sehr sehr schönes Buch! ❤
„The brain secretes thought as the liver secretes bile.“
(„Das Hirn sondert Gedanken ab, so wie die Leber Gallensekret absondert.“)

Ich hab am Bahnhof in Köln meine Mutter wunderbar gefunden – die kam zur gleichen Zeit aus München. Und dann nahmen wir ein Taxi und fuhren ins Hotel.

Das Hotel war in Furunkelstadtteil am Arsch von Köln. Gewerbegebiet, TRIST. Am Tag der Ankunft war das Wetter trüb, nass und kühl. Ich war trotzdem guter Dinge und habe mich erst mal im Hotelzimmer eingerichtet. Geräuchert hab ich z.B., das ist hier zu sehen (das erste Bild). Ich hatte ein seltsames Déjà-vu — früher, als ich Roadie war (Musicals und dem Copperfield seine Zauberschau) habe ich viel Zeit in Hotelzimmern verbracht. Darum hab ich von dem Tag auch so ne Art Gedicht:

Wieder im Hotelzimmer
ich erinnere mich
weiß noch die alten Zauber
well prepared
Essig, Rauch und Karten
Kerze und Wasser und Klang
Brot und Buch und mein Öl
alles da.
Hier ist Schutz und Zuflucht.
Paris~Dakar.

Was es mit Paris~Dakar auf sich hat — davon erzähle ich ein anderes Mal.

 

Heute.

Sprung in die Gegenwart. Heute bin ich dankbar weil

Ich bin wieder daheim im schönen LU, beim Schnusel und den Katzen, in unserer magischen, wundervollen Wohnung. ❤

Ich hab also angefangen, die Dankesammlungen der letzten Tage zu schreiben. Den Rest erzähl ich auch noch. Erbarmungslos! Mal sehn, wann das ist. Morgen hab ich compfrei, übermorgen haben wir Besuch. Demnächst.

Heute beim Kochen ist mir aufgefallen, dass ich sehr dankbar dafür bin, wie praktisch und schön alles in der Küche geordnet ist. Alles an seinem Platz, griffbereit, wunderbar. Und ich bin dankbar für das superscharfe Messer.

Wir haben den Ablauf bis zum Besuch am Sonntag so geplant, dass es mir gut in den Kram passt. Putzen ist überfällig, wir haben noch andere Dinge zu tun, morgen Schule ~ wir bekommen das alles geregelt. Gut.

Lady of the Dan hat geschrieben:

Ach ja, die Schienen, die in der Sonne braten … ich weiß genau, was Du meinst, und finde es mindestens so toll. Nur leider braten da nicht die Schienen, sondern die zur Unverrottbarkeit in Altöl getränkten Schwellen selbiger Schienen. Schlimm, aber wahr, genau das isses, und essis geil.

Ich eiere derweil durch die Welt, aber es wird besser, und Dein Blog hilft. Ich schreib mir jetzt nicht mehr Erledigungszettel, sondern ausformulierte Listen mit „Heute möchte ich …“ – und das Leben ist plötzlich ganz anders. Ich mach das nämlich alles freiwillig, das vergesse ich immer wieder.

Das freut mich SEHR, dass mein Blog hilft, und wenn ich selber meine Artikel öfters lesen und mir zu Herzen nehmen würde, dann würd ich vielleicht selber auch nicht so oft so Wichtiges vergessen… vgl. oben. X)

So, und nu reichts. Das waren nur drei Tage und schon so viel Text.

JajajaJA, bin dabei… öm…

Es ist SCHWÜL SCHWÜL SCHWÜL.
Das Gewitter in der Nacht
hat die Luft durchnässt.