Shiva

Zeichen und Wunder

Ohne, dass ich es darauf angelegt habe, kommen immer wieder Attribute und Bilder von Lord Shiva bei mir an. Vor vielen Jahren hat mein damaliger Freund mir vom Flohmarkt Shivas Axt mitgebracht, und gestern wird mir klar, dass die Gartenkralle, die wir am Tag nach dem Jahres-Zoff bei der Mutter vom Gefährten für unseren neuen Schrebergarten geschenkt bekommen haben – also, dass die auch auf Shiva hinweist.

Lord Shiva mit der Gartenkralle

Ich fühle mich geehrt, ich finde Lord Shiva sehr beeindruckend.

ARRGH!

oder
MARS II

 

Diese Axt ist von einem kölner Flohmarkt, und es ist eine Sonne darauf und der Name SHIVA

Seit gestern geht Mars also wieder vorwärts, und ich habe den Eindruck, dass damit auch bei vielen von uns das Aggressionslevel angestiegen ist. Viele Leute sind gereizt*.
Ich war gestern in der Schule mehrfach extrem genervt, auf Twitter hat mich auch einiges erbost (Ich hab die Twitter Seite jetzt einfach zugemacht. Ja guck, das GEHT!) und mein Gefährte erzählte Gleiches von seiner Arbeit, sowohl bei ihm als auch bei KollegInnen.

Das hat bestimmt auch mit dem schwülen, anstrengenden Wetter zu tun – und dann könnte ich wieder argumentieren, dass das feuchtwarme Wetter wunderbar zum feurigen Mars im Wasserzeichen Skorpion passt.

Wie dem auch immer sei —

Was mir auch aufgefallen ist, bei mir persönlich, beim Gefährten, bei andern Leuten im wirklichen Leben und beim Lesen diverser Beiträge von euch:

Es werden Grenzen gezogen. Berechtigte Verärgerung und Genervtheit entlädt sich – nicht hilflos strampelnd oder unangemessen heftig, sondern es werden klare, angemessene, heilsame Grenzen gezogen.
So wie es die Gerechtigkeit im Colman Smith Tarot zeigt.
Sie schneidet ab, was zu viel ist, was unpassend ist.
Nicht mehr und nicht weniger. Diese Gerechtigkeit hat die Augen nicht verbunden. Sie sieht klar.

Gut!

Mein Lieblingsastrologe, Robert Wilkinson, der, der noch längere Riemen als ich schreibt, hat zum derzeitigen Mars einen nicht ganz so langen Artikel verfasst, den ich allen mit Englischkenntnissen ans Herz lege:

Mars Stationary Direct at 24 Scorpio Affecting Us Through 2018 Pt. 1

Für diejenigen, die das nicht lesen wollen oder können hier etwas daraus zusammengefasst bzw. stümperhaft übersetzt. Nehmt es nicht zu wörtlich, sondern schaut, was bei euch andockt oder was vielleicht nur einzelne Worte bei euch auslösen:

Die retrograde Mars Zeit ab Mitte April (17. 4.) war eine Zeit nachlassenden Momentums (Schwungs). Die Art und Weise wie wir bestimmte Dinge tun, wurde auseinandergenommen/dekonstruiert.
Es war eine Zeit des Trainings, der Vorbereitung, des Pflegens
als Auftakt für zukünftige Konstruktionen/Muster.
Das Ganze war ein bisschen eine Zeitlupenzeit. Das wird jetzt anders!

Als Mars im späten März so richtig langsam wurde
haben wir etwas auseinandergenommen/abgeschafft oder noch mal gemacht.
Oder wir mussten warten, dass etwas erledigt/getan ist,
damit wir wiederaufnehmen können, was wir aufschieben mussten.

Nach Monaten des Vorbereitens, Planens und Wartens sind wir nun auf einer Rampe,
von der aus neue Aktivitäten und Projekte vorwärts springen.

Wir bewegen uns jetzt auf eindeutige, klar definierte Weise vorwärts.

Wir sind im Februar in Schütze-Skorpion Energie eingetaucht und haben Mitte April (ca. 17. 4.) eine Schwelle erreicht.

Seit dem haben wir neue Techniken erworben um zu lehren und um Fähigkeiten zu lernen, die nicht unbedingt ’natürlich‘ sind, aber für das Leben in der Gesellschaft benötigt werden.
Wir sahen deutlicher, was wir meistern müssen, um zum nächsten Level aufzusteigen (was immer das bedeutet) und mussten während dieses Wachstumsprozesses mutig unserer innere Führung vertrauen / ihr Ehre erweisen.

Weitere Stichworte: Neue Perspektiven auf zukünftige Möglichkeiten – neue Freiheit auf emotionaler und sozialer Ebene – aufflackernde Einblicke in Potenziale – Überarbeitung unserer Anziehungskraft, unseres Begehrens, unserer Art und Weise, Ressourcen und Werte zu teilen – wir stehen an einem Übergang -> frühere Lehren anwenden für zukünftiges, alltägliches Leben. „It’s transformation time!“ Es ist TransformationsZeit!

Wer sich tiefer damit beschäftigen möchte, sollte die genaueren Daten mit Ereignissen/Projekten/Erlebnissen/Plänen im eigenen Leben vergleichen.

Ich hab da bei mir einiges gefunden, u.A. begeisternder Input in der Schule, das Vetchdeck (MA OK), und – da wurde, so wie jetzt auch grad wieder, mein Geburts-Mars mit einem Quadrat getriggert – hilflose Wutanfälle, aus denen schließlich mein Entschluss erwuchs, hier drastisch Müll zu reduzieren.

Denen, die keinen Bock haben, jetzt Daten und Ereignisse und was alles noch zu vergleichen – gosh, da kannste dich verlieren und verwuseln! -, denen sag ich mal wieder:
Es soll tatsächlich Leute geben, die ganz ohne Astrologie ein erfülltes Leben führen.
Für mich ist das grad sehr interessant und inspirierend, und weil es vielleicht ein paar anderen auch was gibt, darum schreib ich davon. Nur eine von vielen Landkarten, nur einer von vielen Realitätstunneln.

Und weil ich ein Foto für den Blogbeitrag brauchte, hab ich doch tatsächlich meine Axt wiedergefunden!


*
Busfahrer: „Nächste Haltestelle Mönchshofstraße.“
Der ganze Bus:FRESSE DA VORNE!
GeeREIZT! – Super Sketch von Badesalz.

zwischenstück

es ist nun mal so. Godharma hat gestern in ihrer Astrowoche erzählt, dass Shiva Fest ist, Maha Shivaratri, und gestern Abend war ich auch passend festlich gestimmt und bin mit einem ewiglangen, schönen Shivamantra von YouTube auf den Ohren eingeschlafen.

In der Nachwirkung hatte ich heute eine kleine Shiva Figur in der Schule mit dabei – und dass, da ich mich grad eher von den Gottheiten löse, und sie kommen ja doch immer wieder vorbei und knüpfen an.

Grad ist mir was in die Boxen geflossen, und ich denk noch niemand darf das je erfahren, ich bin hier grad dabei, mich auf die Mondmedi einzustimmen und jetzt das. Und dann das grässliche Cover Drogen und Kommerz, Gift, Sucht –

Dabei ist das Tanzmusik, Trance, wenn das Shiva nicht gefällt, dann weiß ich auch nich. Klar, gibt Besseres, aber hier&jetzt machts mir Spaß.

Und gleich dann wieder das schöne Mantra oder was von den Sounds, die ich hier rechts unten aufm Blog habe.
Beim Mantra will ich vorsichtig mittrommeln üben, für heute abend. Trommeln und singen, das ist ein schöner Plan, und wer weiß, was es dann wirklich wird. 🙂

 

 

Wiedereinstieg…

Ich muss dringend einen Beitrag schreiben, weil ich die letzten beiden Beiträge jetzt mal langsam nach unten sinken lassen will. Ich bin im Reinen mit denen, die passen, und jetzt bin ich wieder woanders. Wie im richtigen Leben halt.

Es folgt eine Bestandsaufnahme mit Links zu älteren Beiträgen (hauptsächlich) von mir. Das ist für mich selber.

Zu den Jahreszeitenfesten, die ich dieses Jahr richtig amtlich feiern wollte (hier beschrieben):

Hat sich erledigt. Das geplante Lichtmessfest ist wg. Krankheit und Erschöpfung ausgefallen. Stattdessen habe ich in dieser Zeit ne mal wieder sehr intensive Auseinandersetzung mit meinem Schnusel gehabt. Schicht um Schicht geht es in die Tiefe. Dann kam Besuch aus München, das war auch sehr intensiv und interessant, und für uns alle auch anstrengend. Darüber wurden Schnusel und ich halt krank (Immunsystem angeschlagen…) und als der Termin zu Lichtmess da war, konnte er nicht mitmachen und ich verspürte überhaupt keinen Anlass, irgendwas alleine zu machen. Das Wetter war der übliche matschig-trübe Herbst, den wir seit letztem Herbst hier hauptsächlich hatten, ich war sehr erschöpft und hatte viel zu verarbeiten. Nach Feiern war mir überhaupt nicht. Für mich alleine kam es mir hohl und sinnlos vor.

Ich habe das genutzt, um zu üben, nicht zu hadern. In der Zeit haben wir mehrere schöne Vorhaben gelassen, und ich habe festgestellt, dass ich damit gut leben kann, solange ich keine emotionale Pest aufkommen lasse.
Ich habe tatsächlich in jedem ‚Scheitern‘ was Gutes gefunden.

Die ausgefallene Goa-Party: Die war zu Neumond, ich war extrem müde und gar nicht mal so traurig, als ich nicht gegangen bin. Meine Karte habe ich einer jungen Frau verkauft, hab ihr noch 5.- nachgelassen und sie hat sich sehr gefreut.
Ich geh noch auf so ne Party, und da guck ich, dass es vorm Vollmond ist. 🙂

Das ausgefallene Lichtmess: Ich hatte ja vorgehabt, übers Jahr zu gucken, wie sich die Feste anfühlen, ob ich sie noch als stimmig empfinde. Und nu finde ich: Durch den Lichtmess-Ausfall hab ich mir ein Jahr sinnloses Rumprobieren gespart. Ich kann hier&jetzt sagen: Nein, die Feste fühlen sich nicht mehr stimmig für mich an.
Statt mir das dies Jahr noch mal richtig reinzureiben, kann ich gucken, was ich stattdessen machen will. Ich bin dankbar, dass mein Lichtmess ausgefallen ist.

Und dann wollten wir nach Hockenheim zu Hagen Rether. Da warn wir dann auch zu krank zu. Die Karten konnten wir telefonisch zurückgeben. Und Ende des Jahres kommt er nach Mannheim ins Capitol, da mag ich eh viel lieber hin als nach Hockenheim. Alles ist gut. 🙂

Ungefähr zeitgleich mit den Lichtmess-Plänen und in der darauf folgenden kranksei-und-alles-fällt-aus-Zeit kam der Sieben-Elemente-Test daher, und mit ihm einige Anmeldungen an meinem eigenen Messageboard. Das hat mich erst sehr gefreut, das hatte ich mir doch so gewünscht. Und dann konnte ichs nicht pflegen, weil ich teilweise aufm Schlauch stand und außerdem fast nicht online (sondern im Bett) war.

Ich war und bin seit der Zeit sehr mit meinem Horoskop beschäftigt, das mir neue Erkenntnisse bzgl. meines Berufes und meiner Berufung beschert. Entweder, das wird ein eigener Blogbeitrag, oder ich behalts einfach für mich, da es nur für mich wichtig ist.

Jo… und in all das rein kam KALI.

Das war, so seh ich das jetzt, die Overtüre zu einer ganz grässlichen Zeit. Also, sie hat sich grässlich angefühlt, es ging mir schlecht. Stimmig wars auch.
Da ging so langsam mein MarsT-quadrat-MarsR los, das mich in der folgenden Zeit gebeutelt hat, am 19. Februar exakt wurde, und sich dann am 21. auch hier im Blog entladen hat. Das ist in Ordnung, denn die Dinge, die meine Wut und meinen Zorn entfachen, sind wirklich. Ich bin sehr dankbar, dass KALI schon da war, um meinen Zorn zu aufzunehmen.
Dass ich dieses Mars-Mars-Quadrat hatte, das hab ich auch erst um die Zeit rum festgestellt. Das war schon ein kleiner Trost.
Ein weiterer sehr großer Trost, auch wenn ich weinen musste (und muss), weil wir die Erde so unglaublich vergiftet haben, war dann die aktuelle Astrovorschau von Godharma. Bei allem Entsetzlichen kam sehr stark zu mir durch: ZUVERSICHT und SEI REALISTISCH: PLANE EIN WUNDER! (Osho). Und im nächsten Godharma-Artikel dazu begegnete mir auch KALI wieder, im Tanz mit Shiva. Ich hab mich so gefreut, das Bild dort zu sehen, ich hab das nämlich selber 2012 im Netz gefunden, ausgedruckt, laminiert, und seitdem begleitet es mich.


ca. 1780 – Indian, Punjab Hills, Guler 18th century

Noch im ganz akuten Zorn und in Verzweiflung hab ich mir ein wundervolles Sea Shepherd Unterhemd geschenkt, dazu das Buch EARTHFORCE! von Captain Paul Watson (Begründer von Sea Shepherd). Okee, ich bin jetzt nicht so die superaktive Umweltkriegerin, auch wenn ich mich sehr schick in military Klamotten find ~
Das Buch ist dennoch auch für ältere Computerhockerinnen wie mich inspirierend. Ich les es grad mit großer Freude. Ich bin dankbar: Sea Shepherd, dem Captain und auch mir ein bisschen, weil ich mir das Buch (und das Hemd) geschenkt hab.

Achja, es ist noch was ausgefallen in der Ausfall-und-kranksei-Zeit. Drei Unterrichtseinheiten der HPΨ Schule. Praktische Übungen, das wurmt mich. Der Wiedereinstieg war dann mit einer Einheit zu Humanistischer Therapie und da speziell Gestalttherapie. Das war TOLL. Und dann auch extrem frustrierend – so etwas abgehandelt in, was weiß ich, 2-3 Stunden. Naja, das wusste ich vorher, also will ich dankbar sein, dass diese 2-3 Stunden sehr bereichernd für mich waren. Auf YouTube finde ich derweil jede Menge wunderbarer Videos zu psychologischen Themen. Zu Gestalttherapie hat mich vor allem dieses hier begeistert:

Als die Lady zum wiederholten Male erwähnte, dass der alte Fritz (Perls) Schwierigkeiten hatte, seine eigene Mitte zu halten, da war ich plötzlich überzeugt, dass der die Mondknoten genau wie ich von der Waage in den Widder hat. Achse ☋♎―☊♈. Hab ich nachgeguckt, hat er die Mondknoten von der Waage in den Widder.
Ich mach mich als Astrologin selbstständig! Oder vielleicht werd ich doch lieber Gestalttherapeutin, noch ein paar Videos, dann kann ich das! (Da gibts viele mit dem alten [kettenrauchenden] Fritz himself auf YouTube. Sehr faszinierend! Viel mehr als die Monknoten hab ich nicht mit dem gemeinsam…) Oder doch lieber Bioenergetik.

Eya.

Also, reich und berühmt werd ich wohl nicht mehr, in diesem Leben. Naja, reich vielleicht. Kurz bevor das Geld abgeschafft wird. Wodrauf ich mich schon sehr freue.

Das war die Bestandsaufnahme. Demnächst in diesem Blog: MondMedis.

Nachtaltar

Wayne kam grad wieder vorbei. Ich hab gestern Nacht hübsche Fotos von meinem kleinen Nachtaltar gemacht, und die wollt ich jetzt in einem Beitrag zeigen, und plötzlich war ich wieder dabei, nen Riemen zu meiner spirituelle Biographie zu verfassen. Weil ich meine, ich müsst erklären, warum ich nen Altar habe und warum da ausgerechnet Durga, Hanuman und Shiva drauf sind, und wie mein Verhältnis zu denen ist.
Und da muss ich erst mal AUSHOLEN…Ja genau. Wayne interessierts. Ich werd mal ne Bio-Seite für ihn posten.
Hier&Jetzt die Bilder. Sie sind mit Absicht so verschwommen, und die fehlenden bzw. knalligen Farben sind auch Absicht.


Ich wollt die in einer Reihe haben, drum sind sie so klein, Wers groß mag: anklicken.

Und warum Durga, Hanuman und Shiva, das ist leicht erklärt. Ich hab das Bild 2013 in Indien gekauft (erster und bis jetzt einziger Besuch dort). Ich wollte Durga, und die beiden andern sind halt mitgekommen und auch willkommen.
Meine Spirituelle Praxis diesbezüglich besteht darin, ihnen oft ne Kerze und/oder etwas Duftendes anzuzünden. Dabei übe ich, mich im Hier&Jetzt zu verankern. Und im Herzen zu bewegen, was die drei repräsentieren.

 
Achja, und weil ich grad bei indischen Gottheiten bin: Der in Köln verschwundene kleine Ganesha ist auch wieder aufgetaucht, nachdem ich ihn gerufen hab.