Sojabohnen

Herbstdrache

Ein Mönch fragte: „Was wisst Ihr über den Herbst zu sagen,
wenn die Bäume dürr werden und die Blätter fallen?“
Yün-men antwortete: „Jetzt zeigt der goldene Wind sein wahres Wesen.“
(ZEN, Insel-Bücherei Nr. 798)

Herbstfest ist heute, Tag&Nachtgleiche. Türkis wird eingepackt, Aroosch, erm, Orange ist dran.

Zum Herbstfest – Erntedank und Todesfest – hab ich hier was geschrieben.

Heute auf dem Nachhauseweg von der Schule, kurz vor der genauen Tag&Nachtgleiche, begenete ich in der Innenstadt diesem Drachen zwischen goldenen Wolken:

Wunderschön. Er wird nicht so bleiben, drum bin ich froh, dass ich das Foto gemacht habe.
Denn auf der anderen Seite fand ich…

Wow! Ich werd demnächst wieder gucken, wie der andere Drache noch geworden ist.

Das war jedenfalls schon mal ein schönes, gutes Omen zum Herbstbeginn, finde ich.

Als Symbol für die Ernte, die ich dieses Jahr einfahre, präsentiere ich hier stolz und dankbar meinen diesjährigen Sojabohnen Ertrag:

Und nun gehts richtung Unterwelt, ganz allmählich, Schritt für Schritt, bis sich zu HelOwEen die Tore der Anderswelt öffnen.

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So lang war die Pause gar nicht…

Ein langer Riemen zum diesjährigen Vetch-Oger-Beziehungsdrama ist in der Heckenwicke erschienen, „da bin ich schon wieder“ – falls jemand es genau wissen möchte.

Hier sag ich nur: Ich merke jetzt erst, nach dem klärenden Megakrach, wie mies es mir ging. Und wie schön doch das Leben ist. Also Danke, oh Universum, für die Not wendende Reinigung. Und danke an alle, die mir per Kommentar und Mail gezeigt haben, dass ich vernetzt bin und Freundinnen habe.  ❤

Und jetzt ENDLICH wieder zu den wirklich schönen und wichtigen Dingen. Auf unserem Balkon explodieren nach wie vor die Blumenraketen. Wobei ich noch was berichtigen muss, was ich im Blumenpost behauptet habe:

Die länglichen roten Blüten im Blumenpost (oberste Reihe mitte) sind nämlich keine Sojabohnenblüten, sondern eine Zierpflanze, die der Gefährte ausgesäht hat. Die blüht inzwischen üppigst!


keine Sojablüte


Die Sojabohnen haben dagegen ganz heimlich und unauffällig geblüht, ich gucke ständig und kann keine Blüten erkennen.

Es müssen trotzdem welche da sein, denn heute habe ich das →
entdeckt.

Wundervoll, kommt alles in die Sojamilch. Yöh. Das nenn ich Selbstversorgung.

Und das ist noch lange nicht alles. Noch dieses Jahr werden wir Radieschen aus eigenem Anbau verzehren, und Feldsalat. Das ist jedenfalls der Plan.
Wir haben nämlich seit letztem Sonntag ein Beet im Urbanen Garten um die Ecke. Oke, es ist nicht die perfekte Jahreszeit, um mit’m Gärtnern anzufangen. Egal. Hier und jetzt!

 
Zuerst sah es so aus.

 
Dann so.

 
Und heute so.

Ich würd ja gerne behaupten, diesen Endiviensalat hätten wir aus der Erde gekitzelt, aber den hat uns die Ma vom Gefährten mitgegeben, als wir sie gestern besucht haben. Ob aus dem was wird ~ wer weiß. Ich bin voller Vertrauen.
Und nee, ordentlich ist das nicht. Basst.

 
Blick über den Gartenzaun:

Ja, unser Beet ist sehr nah an der Straße. Ist wahrscheinlich nicht superöko. Aber regionaler sind nur die Sojabohnen vom Balkon.

 

Noch was ganz anderes, weil ich grad dabei bin, einen Beitrag zu schreiben. Aus irgendnem Grund folgen mir neuerdings Katzenblogs. Darum, und auch, weil ich gar nicht drüber nachdenken mag, wie mir das Schnutzel hier gefehlt hätte, wenn ich ausgezogen wär:

Ja, Blumen- und Katzenbilder. Ich LIEBE es, zu bloggen!