Spickzettel

Schulmuseum


kreative Verbesserungen an dem Schild vor meiner alten Schule in München (nicht von mir, die Verbesserungen)

Ich habe das Vetchsche Schulmuseum eröffnet. Zur Zeit enthält es drei Ausstellungsstücke – das ist nicht viel, doch hier zählt Qualität, nicht Quantität.

Das erste Stück ist das Linieal, das von meinem Vater auf mich gekommen ist. Es hat also richtig viel Schulzeit hinter sich, und es funktioniert immer noch einwandfrei, wenn es auch bisschen ramponiert aussieht.

Keine Ahnung, wo diese runden Eindrücke herkommen. Das ist gut so, ein ordentliches Ausstellungsstück im Museum birgt Geheimnisse und Mysterien.

Das nächste ist meine uralte Sammlung von Füllerkugeln. Angefangen in der Grundschule – damals noch im Innern einer leeren Patrone.
Viel Schwund über die Jahre (z.B. durch Tischfußball mit der Banknachbarin, mit Linealen. Da kommen diese Abdrücke auf dem Lineal aber definitiv nicht her.) Die Sammlung wird heute noch erweitert, und Lady of the Dan hat maßgeblich Anteil daran, weil sie mir alle paar Jahre ihre gesammelten Füllerkugeln überreicht. An dieser Stelle ein großes DANKE an die Spenderin!

Sind sie nicht wunderSCHÖN?

Und zuletzt ein ganz besonderer Fund, der neulich beim Kramen aus einem alten Reinschreibebuch flatterte. Ein Wunder, dass das Stück so lange erhalten blieb, und dass ich es als das erkannt habe, was es ist: Ein Spickzettel für Latein, mit Tesafilm gegen Angstschweiß imprägniert. Das war wichtig!
Kaum zu glauben, dass ich den mal lesen konnte.

Oh süße Schulzeit.
Später, als ich viel mehr gelernt hatte, hab ich mein Spickzeugs in Runen auf meine Stiftedose geschrieben.

Das sind zur Zeit die Exponate meines Schulmuseums. Da ich gedenke, hier demnächst doch mal richtig aufzuräumen, kommen vielleicht noch mehr dazu. Ich poste dann Bilder.

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