StarWars

Yoda im Hemshof

Wo wir neuerdings/sehr bald richtig wohnen, steht ein wundervoll bemalter Bunker, mal gucken, ob ich den fotografiert bekomme… er’s halt groß. Was ich gut aufs Bild bekommen habe, ist die Tür davon.

Hübsch. =)

Ist das nicht der KentuckyHühnerdödel, da drunter?

Und nu ab ins Bett! Weil, morgen…

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Wiener Impressionen

Was ne bescheuerte Überschrift! Ich machs wieder gut mit dem was jetzt kommt. Lady of the Dan hat nämlich geschrieben, ziemlich krypisch, wie mir zunächst schien.

„…gleich kommt noch ne Mail, alle Schönheiten aus Wien, am besten gefällt mir ja das hochoffizielle „Spontangebrechen“. Kannste alles verwenden.

Okeee?
Die zweite Mail war ein Link zu 8 entzückenden Fotos Inkl. Spontangebrechen.

Here goes (Anklicken macht das Bild größer):

 

 

 

 

 

 


Mein Favorit!

 
Wunderbar, das alles. Made my day!

Ach der!

Lady of the Dan hat geschrieben. Dadurch habe ich einen wundervoll-grauenhaften Martial Arts Hong Kong Schinken geguckt, wieder was zu TKD erfahren, und sie hat endlich das ausgesprochen, was zu „Astral Weeks“ schon lange gesagt gehört.
Achja, und dann is da noch so’n Film…

Also eigentlich dürfte ich ja nichts dagegen haben, dass der gute Han inzwischen der Vergreisung nahe ist, sind doch auch an mir die letzten über 30 Jahre nicht spurlos vorbeigegangen. Aber trotzdem!
Ach seufz! Aber dass er jetzt schon in der tz Interviews gibt, dem hinterletzten Blatt der Galaxis. Und warum rasiert man sich heute eigentlich nicht mehr? Würde garantiert 5 Jahre jünger machen. Und was hat er da in der Brusttasche? Minitrinkfläschchen?

Die beiden hier stehen im Regen, was bleibt Ihnen anderes übrig:

Omann, ich mach irgendwie NICHTS, also nichts, was wirklich was wäre, auch wenn ich jetzt meine mehr als 150 CDs auf den Rechner gezogen habe. Wozu? Um im Falle eines Atomschlags nur meine externe Festplatte unter den Arm klemmen zu müssen anstatt ganze Regale und den Desktop?

Nee, meine CDs werf ich nicht weg, aber Platten! Jetzt fliegt endlich Judge Dread raus – dass ich DEN noch hatte! Schluss mit Jungsmusik, das wurde endgültig klar mit einer euphorischen Kritik von Van Morrisons „Astral Weeks“, das der Kritiker in seiner Jugend zwar im Schrank, aber nie gehört hatte und jetzt entdeckt hat. Da dachte ich, ach, das könnte man sich auch mal wieder anhören, und das Werk, das ich aus unklaren Gründen immer schon für verdächtig gehalten hatte (gleichwohl häufig aufgelegt), war UN-ER-TRÄG-LICH! Kleine-Jungs-Musik mit Pseudotiefgang, ein einziges Jammerlappengedöns. WEG damit! Uärrggh!
VIEL schöner, sich stundenlang auf J.s Sofa auf ihrem iPad Dutzende von Videos zu Hyongs usw. anzuschauen, zu forschen, rekonstruieren und zu staunen, wie ich das am Wochenende gemacht habe. Auch Mackerkram, aber das bringt mich tatsächlich weiter.
Ausgelöst wurde das alles durch eine Schülerfrage, ob die Hand so oder so … und ich wusste es mit der Frage nicht mehr.

Und jetzt kann ich, fast ganz allein durch Youtube-Osmose, endlich den 20. Hyong (von „einem Dozenten“ vorgeführt)! Den schenk ich mir selber zum 30jährigen im Februar. Da kann ich jetzt 20 + 5 Formen. Und ich bin auch gar nicht traurig, dass nun keiner mehr kommt. Bei Bedarf organisier ich mir den nächsten auf Youtube. Bei Interesse:

Außerdem hab ich „When Taekwondo strikes“ von 1973 entdeckt, da läuft Jhoon Rhee, Hyongbuchpionier, im Vorspann Teile von Hyong 9 und 10, die Unterschiede sind HOCHinteressant. Vintage sozusagen!
„When Taekwondo strikes“ (1973):

Leider bin ich nicht Angela Mao und war es nie.
Aber Jhoon Rhee macht in den 2 Minuten im Vorspann Teile von Hyong 9 und 10, und das auf eine hochinteressante rhythmisierte Weise, die den Hyongs tatsächlich mal eigen war. Mit der ITF, also schon 1968, ist das alles verlorenggegangen und nur noch in Teilen bei uns hier angekommen.
Und das Lustigste ist, dass ich in unseren Hyongversionen Dinge finde, die auf der Welt außer uns niemand macht – hihi, und gerade drum sind sie bewahrenswert. Ach, bestimmt mal wieder ein Missverständnis, und die sind echt Gold wert!

Und ja, „feste Termine haben ihren ganz eigenen Zauber“ – wem sagst Du das!

So, Schluss jetzt.

Lady of the Dan

Falls das jemand noch nicht kennt

Es ist nicht ganz das Kurpfälzisch-Mannheimerisch, das die Leuts hier sprechen, aber es ist schlimm genug:

Und weil grad dabei bin, noch was aus meiner alten Heimat. Da kann ich auch jedesmal Tränen drüber vergießen. Jez hannisch vajesse, waddisch saache wolllt… eben hannischet noch jewusss
Leider mit blöden, unnötigen Untertiteln. Das gabs doch mal ohne!

StarWars

Zu StarWars ist alles gesagt worden. Von fast allen. Mehrfach.

Also noch mal…

Das wunderbare Erlebnis in der Jugend, als die durch früh-genuge-Geburt-Gesegneten (z.B. meine Schulfreundin Lady of the Dan, und natürlich ich selber) die Originalversionen der ersten drei Filme im Kino sehen konnten.
Das legendäre Triple Feature im münchener Cinema. (GOSH, der Schuppen ist auch runtergekommen seit damals!) Käsepopkorn. Dialoge mitsprechen.
Damals war alles gut. Lady of the Dan und ich wurden durch die Filme zu kreativen Höchstleistungen angestachelt. Einige davon werde ich hier bestimmt noch zeigen. Die allererste Ausgabe meiner Zeitschrift SALVATION hat jedenfalls Darth Vader auf dem Cover. Eine von Lady of the Dan angefertigte Zeichnung. Er trägt seinen Kopf unterm Arm. Großartig.
(Ich guck grad… es hatten vier der insgesamt sechs Ausgaben ein StarWars-Cover. N° 5 hatte ein Polo-Cover, und N° 6 das.)

Dann, Jahre später, als wir nicht damit rechneten, kamen die unsäglichen Prequels. Meine Helden Darth Vader und Boba Fett völlig verdorben, entstellt, pervertiert.

Dann das Schlimmste:
Die alten Filme für immer verhunzt durch Remastering, CGI-Aufgeblase und Geschichtsfälschung.

Damit ist StarWars für mich erledigt. Es existiert nur noch in meinen schönen Erinnerungen.
Und auf meinem unglaublich coolen Boba-Fett-T-Shirt, das mir Lady of the Dan neulich anlässlich meiner Abschiedsfeier von München geschenkt hat. Ich hätte gerne ein Bild dazu gelinkt, aber ich finde keins im Netz. DAS ist ein cooles Shirt!
Es ist so cool, dass ich damit hier in Mannheim schon ein paar Mal am hellichten Tage, in aller Öffentlichkeit, rumgelaufen bin.
Ich finde, ich bin jetzt alt genug für sowas.
Ich wurde auch paarmal sehr fröhlich angegrinst.

Und das langt mir an StarWars in meinem Leben.

Nun bekam ich letzte Woche Samstag einen Brief von Lady of the Dan, und darin einen Zeitungsauschnitt zu dem neuen StarWars Film, der dieses Jahr zu Weihnachten rauskommen wird. Hab inzwischen auch einen Trailer gesehen.
Da regt sich gar nichts bei mir, nicht mal Abscheu. Die Musik ist vertraut und wundervoll, die Soundeffekte sind wie damals, und doch: leer, glatt, öde. Eins der vielen CGI-SciFi-Spektakel, mit denen wir seit einigen Jahren gelangweilt werden.
Ich guck den vielleicht, wenn die DVD 5.-€ kostet. Wahrscheinlich nicht.

Ich schreib das alles auch nur, weil ich, kurz nachdem ich Lady of the Dans Brief aus dem Kasten gezogen hatte, diesen Aufkleber auf der Straße sah:

Und das freut mich halt immer wieder, wenn die Dinge sich so schön fügen.

P.S.
Für die Unerschrockenen stelle ich hier die erste Ausgabe SALVATION als fast unverhunztes Faksimile zur Verfügung.
Es ist lange her, wir waren jung, wir hätten das Geld gebraucht, wenn wir welches damit gemacht hätten (Oh, ich habs versucht!), wir gingen auf eine Mädchenschule. Das alles bitte ich zu beachten, wenn der Link angeklickt wird.

 

Bei absoluter Begeisterung (Eine Nachfrage würde genügen… oder, hehe, schickt GELD!) stelle ich die andern Hefte auch ein, nach und nach.

Aus dem Tagebuch einer Nerdin

Ein Zitat aus dem grässlichen „offiziellen Star Wars Magazin“, das ich wg. eines Bountyhunter Specials gekauft habe, möchte ich für die Nachwelt erhalten.

Ich saß mit dem Heft im Zug und las, und irgendwann fiel mir auf, dass ich mein Boba-T-Shirt anhatte. Jaja, sowas besitze ich. Hatte C. mal im Laden, und weils natürlich keine Sau kaufen wollte, hat sie’s mir geschenkt. Und inzwischen bin ich soweit seelisch gefestigt oder meinetwegen auch verwirrt, dass ich’s manchmal in der Öffentlichkeit trage.

Jedenfalls, ich bemerkte, dass ich mein Boba-Shirt anhatte, und gleichzeitig stieg eine Gruppe Berufsschüler ein, und mir wars plötzlich doch arg peinlich. Bis ich auf Aussagen von J. Bulloch stieß (hat Boba im Film ‚gespielt‘ bzw. in die Rüstung gepasst), und haltlos zu kichern anfing. Es geht da um die kleineren Heldentaten, die ein Hunter ständig und eher nebenbei vollbringt, wie eben zum Beispiel das Tragen der Rüstung.

Auf der StarWars Trading-Card „Quick Reflexes“ steht: „Boba Fett’s helmet has infrared capabilities, a motion tracking system, a macrobinocular viewer, an internal comlink and a broadband antenna. He doesn’t miss a thing.“
Dazu Bulloch: „Ich erinnere mich daran, beinahe auf Darth Vaders Umhang getreten zu sein, als wir die Treppen zur Karbongefrierkammer hinunterstiegen. Ich konnte kaum etwas sehen.“

Ich stelle mir gern vor, wie Boba auf Darths Umhang latscht. Wie beide erstarren. Wie Darth sich langsam umdreht, wie sie runter schaun auf den schwarzen Stoff unter Bobas Fuß… Und wie Darth Boba dann einen ganz kleinen, ganz leichten Stips vor die Brust gibt.
Bulloch: „Die größte Herausforderung war, nicht umzufallen, weil ich durch den Jet-Pack etwas zu viel Gewicht auf dem Rücken hatte.“

Und bitte, erkläre mir doch mal jemand, was Boba wirklich mit seinem „internal comlink“ anfängt! „Milz an Kleinhirn, Milz an Kleinhirn!“

 


Den König Kupferkopp hier hab ich damals auf der Ergoschule in „Kupfer“ als mein Werkstück abgegeben.
Ich bekam eine 2 und musste ihn mit heimnehmen.
Er hing dann in Passau im Hausflur, bis ich ausgezogen bin und ihn da wohl ‚vergessen‘ habe.