Sufi

Freyjatag, 28. Juli 2017 ~ Dankesammlung

Jüdelü, dann will ich mal wieder nen Tag vor dem Abend loben.

Eigentlich hab ich heute compfrei, doch das ist mir durcheinander geraten. Passt schon, ist zu erwarten bei den aktuellen Verwerfungen. Das regelt sich dann wieder ein, zur passenden Zeit. Hier&Jetzt bin ich dankbar für:

 

Die wunderschönen, üppigen, goldorangegelben Blumen aufm Balkon. Die Samen hab ich letztes Jahr im Luisenpark gesammelt, und ich hab nicht mehr geglaubt, dass die noch was werden.

 

Ich glaub, das Reiki von Sophie0816 hat was gebracht. Die Bachblüten, die Zeit, unsere Geduld, die andern Katzen, die Nelly in Ruhe lassen, ja, das alles auch. Bloß, gestern kam das Reiki, und heute Nacht hat sie sich unten rumgetrieben, und heute morgen saß sie nicht mehr im Bad, sondern im Flur. Und dann war sie oben aufm Bett, dann unterm Bett. Dann saßen der Schnusel und ich unten vor unseren jeweiligen Rechnern und hörten ein seltsames Geräusch, so ein… klack. Wir konnten uns das nicht erklären.
Egal.
Später ist der Gefährte hoch, um sich nen Kaffee zu holen. Dann rief er mich. Als ich die Treppe hochkam, sagte er:
„Du darfst  nicht schimpfen.“
„Wieso?“
Hilfloses Achselzucken, Blick Richtung Schlafbereich.
„Ist Ali was passiert?!?“
Nein, Ali lag unbehelligt in seiner Schlafbox, zusammen mit all den andern. (Da hab ich auch noch nicht von erzählt, von all den andern! Kommt noch.) Ich guck mich um, und dann seh ich-


Auf dem Bild sind zwei Katzen drauf.

Wir hätten niemals diese Truhe kaufen dürfen, deren Schubladen sich öffnen, wennde dagegen drückst. Oder springst.
Tscha. Da liegt sie nun, schon seit ein-zwei Stunden. Die soll sich bewegen! Und wenn sie es WAGT und da reinköttelt—

Das wird sie nicht wagen. PUNKT.

 

Ich freu mich, wie gestern schon erwähnt, sehr auf das MotherDrumEvent heute Abend. Möge es trocken sein!

 

Auf dem Balkon hat sich die vierte Tomate manifestiert. Sie sieht aus wie eine Erbse.
Eine der beiden Alten ist dagegen bald reif. ❤

 

Der Gefährte hat mich informiert, dass die Idries Shah Foundation Werke von Idries Shah als Hörbücher auf YouTube zur Verfügung stellt. Online sind sie auch kostenlos zu lesen.
Die Hörbücher sind für mich grad ein großes Geschenk. Erstens möchte ich ENDLICH „The Sufis“ vom ihm lesen, und zweitens hatte ich nichts mehr zum Anhören beim Einschlafen. Und drittens, sagt der Gefährte, hören wir uns das demnächst zusammen an, statt DVD gucken. Das ist eine sehr schöne Idee. ❤ Ich fürchte allerdings, wir werden da beide nicht weit kommen, denn nichts schläfert so schnell ein, wie ein Hörtext, der dich wirklich interessiert. (Wenn er dich nicht interessiert, dann stört er beim Einschlafen. Wenn du aufmerksam zuhörst, dann bist du schneller weg, als du „schnarch“ sagen kannst.)
Wer auch Interesse hat: Hier. DANKE an die Idries Shah Foundation! 💚

 

Und nu leg ich mich noch ne Runde aufs Ohr, damit ich heute Abend unter der Trommel nicht wegknack. Gestern wars richtig spät bzw. es war heute früh, als ich endlich einschlief.

 

 

Aaachsoja.

Nelly in der Truhe
da hat sie ihre Ruhe.

 

Noch…

 

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25. Mai ~ Dankesammlung

Ich hab noch 5 Minuten, dann ist morgen! Ich muss ins Bett!

Heute war Zik’r in Mannheim. Wir sind zu Fuß gegangen, über die Rheinbrücke von Hemshof LU nach Jungbusch MA. Ein wunderschöner Gang in der Abendsonne. Wir waren pünktlich um 8h da, und da war unten noch so ein orientalisch-jazziges Konzert, zu dem wir nicht so richtig Lust hatten. Der Zik’r, erfuhren wir, sollte um 9h erst losgehen.

Wir haben die Zeit genutzt, um noch essen zu gehen. Sehr lecker und preiswert in einem kleinen indischen Hinsetzimbiss.
Auf dem Rückweg schlenderten wir über den Marktplatz, da waren Zelte und in einem fanden wir endlich Lampen. Wir haben nichts gekauft – muss ja nicht jeden Tag was kaufen… Ist nur so, wir haben hier noch einige nackte Glühbirnen, die Lampenschirme wollen. Schöne Lampenschirme. Und wie Max Gold so treffend sagt: „Wo Krieg ist, leiden vor allem die Kinder. Wo Design ist, leiden vor allem die Lampen.“

Heute haben wir schöne Lampenschirme gesehen, und solche werden wir uns beizeiten besorgen. Also danke für die Anregung. ❤

Und vor allem bin ich ich dankbar, dass ich den Mondwechsel bei den Mannheimer Sufis im Zik’r verbracht habe. Weil das ein schöner Ort ist, weil dort echt nette, reläxte, bunt gemischte Leute sind, weil das gemeinsame Musikmachen/Singen so wohl tut, und überhaupt.

Ich bin auch so dankbar für die Mannheimer Sufis, und dass ich hier&jetzt ein Teil davon bin. ❤

 

 

6. Mai ~ Dankesammlung

Ich hock hier zwischen gepacktem Zeugs aufm Boden in meinen Zimmer, der Gefährte wischt draußen alle Böden (heute ist Putztag), und wenn trocken ist, fahren wir los nach München. Ich werd nämlich hingefahren, danke, oh Oger ❤ Smoooch!

Gestern das Konzert war sowas von schön! Die Sängerin, Nawal, war letztes Jahr Anfang April schon mal bei uns und nahm am mannheimer Zik’r (Sufi-Musik-Meditation) teil. Das Konzert fand im Sufizentrum statt – das klingt so großartig – das ist ein großer Raum. Hier (Foto von letztem Jahr):

Auf der Bank unter dem Bild von Inayat Ali Khan und seiner Musiktruppe saßen Nawal und Ali Ungan, wir saßen auf den Bänken, das Licht war schöner als auf dem Foto. Es war absolut unplugged, ohne Mikro. Wir haben teilweise mitgesungen – so wurde es auch ein bisschen ein Zik’r.

Hachja. :‘) Das war ein Wunsch, der sich erfüllt hat. Er erfüllt sich ja immer, wenn wir dort am Zik’r teilnehmen; gestern wars noch mal besonders magisch.

Nawal brachte was zur Sprache, das mir zur Zeit oft begegnet. Ich habe den Eindruck, es ist eine Vibration, die grad um die Welt und durch uns durch geht: Das ‚Negative‘ anzusehen, zu verstehen und zu integrieren. Dem Negativen mit Liebe zu begegnen. There is nothing that is not God, sang Nawal, es gibt nichts, das nicht Gott ist. Teal Swan hat dazu grad letzten Samstag, selbst sehr bewegt, ein Video gemacht (englisch). Ich werd auch noch einiges dazu schreiben, hab ich ja die Tage schon. Ist leicht gesagt und hingeschrieben und auch keine neue Idee. Neu ist die Verbreitung, und für mich, dass ichs auch endlich einigermaßen verstehe, so dass ich damit was anfangen kann, praktisch.

Danke also für das Konzert und die Erkenntnisse und ihre Anwendung. Das ist alles Heilung. ❤

Dann auch noch danke – das war alles gestern, und heute bewegts mich weiterhin – für einen sehr schönen Traum, den ich morgens hatte und der mir inzwischen von jemandem aufs Wunderbarste auch gedeutet wurde.

Und jetzt mach ich hier Schicht und fahr nach München. Hoffentlich bin ich dort online.

Wie auch immer: bis bald! =)

Heute Nacht ist Vollmond

Jo, ich bin spät…

in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch,
den 14. Dezember 2016,
um fünf nach eins
(01:05 F/M)
ist Vollmond im Zwilling.

Hier wie immer die

 

Zur Zeitqualität kann ich nur sagen: Da, wo ich bin, ist sehr sehr viel los. Altes löst sich auf, neue Weichen werden gestellt. Ich persönlich hab immer mal wieder Angst und Sorgen, und dann merke ich, dass nicht die ‚Gründe‘ für meine Ängste und Sorgen das Problem sind, sondern meine Ängste und Sorgen. Die habe ich diszipliniert aufzulösen.

Ich war neulich bei den hiesigen Sufis zu einer Herzmeditation. Das Herz ist für mich grad ein wichtiger Fokus ~ das Herz kennt keine Angst. Angst kann uns den Kanal verstopfen und das Herz scheinbar einengen, aber niemals eindringen.

Es gibt viele schöne Herzübungen und -meditationen, hier für Interessierte als Beispiel und Anregung ein Link zur Seite des Lehrers, den ich neulich erleben durfte:

FLAMMENDES HERZ

Smooches, meine Lieben!

Ladet ein, verlinkt, vernetzt, macht mit, habts gut dabei!

Bis dann im Netz!

Nach-dem-Neumond-Bericht

Das war ein sehr schöner Neumondtag gestern. Zum Schluss saß ich tatsächlich auf dem fliegenden Teppich

Trotz zu späten Aufstehens hatte ich morgens doch Zeit, ein bisschen zu sitzen. Gut, weil ich mir das vorgenommen hatte, und dann muss ichs auch wirklich machen. Das ist Training des Selbstvertrauens (-> ich kann mir trauen, wenn ich mir selbst was verspreche).

Auf dem Weg zur Schule in der Straßenbahn las mir gegenüber ein kleiner Junge seinem Vater aus seinem Schulbuch die Geschichte von Ikarus vor. Als ich ausstieg, sah ich an einem Laternenpfosten einen Aufkleber von nem DJ oder was weiß ich:

Das nenn ich Synchronizität. Jaja, der Aufkleber wäre mir an einem andern Tag nicht aufgefallen. Trotzdem.
Ikarus hat mich den Tag begleitet. Erste Ergebnisse: Es ging mir ziemlich lang das Lied „Flieg nicht so hoch, mein kleiner Freund“ im Kopf rum. Wow. Manchmal quält mich mein innerer DJ-Dämon sehr.
Ich dachte außerdem über Hybris nach und hatte auch mal Grund und Gelegenheit, das Wort zu verwenden. Ich seh die natürlich oft bei andern… und doch, und doch… irgendwie hab ich den Verdacht, es könnte auch was mit mir selbst zu tun haben …
Ich bewegs weiter im Herzen.

In der Schule hatte ich mein Licht aufm Pult:

Es sind auch einige Mitschülerinnen mit dabei bei der Mondmedi, was mich sehr freut!

In der Pause ergab sich eine Runde um den Kaffeemaschinentisch zwecks Unterhaltung. Ich holte das Tarot-Deck dazu, um mit dem Bild der Sonne etwas zu illustrieren. Daraufhin wollten einige Ladies eine Karte ziehen. Ich war sehr in meinem Element.
Nu keinen Höhenflug (Ikarus) ~ trotzdem überlege ich, ein Seminar zu Tarot abzuhalten. Kostenlos; der Preis, den die Interessierten bezahlen müssen ist, mich ungebremst reden zu lassen. Ich kann lang und viel und reichlich zu Tarot reden, oh ja, und ich machs GERN.
Ist alles Training.

Abends waren mein Gefährte und ich seit langer langer Zeit endlich wieder bei den hiesigen Sufis zum Zik’r. Das ist eine Gruppen-Meditation mit Musik und Singen, ums ganz schlicht zu erklären.


Es gab neue Sitzbänke, und es waren richtig viele Leute da. (Die sitzen auf dem zweiten Bild alle noch an dem andern Tisch beim Tee.)

Vor dem Zikr wurde noch etwas gelesen, es ging dabei u.A. um Eitelkeit, Stolz, Überheblichkeit – das arabische Wort dafür habe ich leider vergessen. Kabria oder so. Ich muss nächste Woche noch mal fragen, oder hier kann mir vielleicht jemand weiterhelfen.

Sehr faszinierender Text: Diese Eitelkeit ist Teil von uns, hieß es da, sie ist von Gott, und wenn wir sie bei uns ausmerzten, würden wir sterben. Stattdessen ist sie zu schleifen und zu verfeinern – ich erinnere mich, dass es hieß, wenn sie als derber Dornenstrauch im Garten wächst und wir sie ausreißen, dann kommt sie im selben Garten als Apfelbaum zurück, und wenn wir den fällen, kommt sie im selben Garten als duftender Rosenstrauch zurück.
Ich denke darüber nach, mir gefällt das. Unser … wie soll ich ihn nennen… Lehrer, Musikmeister, Freund, Anleiter – Mehmet halt, nannte das im Gespräch nachher „Stolz in Gott“. „Wie ein Schwan“, sagte er und seine Köpersprache dazu sagte ‚aufrecht, selbst-bewusst und prächtig‘.
Es ist unsere Aufgabe, aus unseren Gaben etwas zu machen. Nicht grob, nicht aufdringlich, nicht stechend wie ein Dornenbusch.
Oke, jetzt Schluss mit dem Gedeute. Vor allem, da ich das nur aus dem Gedächtnis wiedergebe.
Und natürlich knüpfe ich hier eine Verbindung zu Ikarus.

Eine wunderbare Sängerin , Nawal, war auch zu Gast und begann den Zik’r mit kraftvollem, gänsehauterzeugenden Singen (ich empfand es als Ehre, dabeizusein und mitzusingen), und als wir schon mittendrin waren (auch so Klötze wie ich kommen so in leichte Trance) erhob ein begnadeter junger Mann die Stimme und trieb mir noch mal verstärkt Tränen in die Augen.

Ja, das war ein Glück und ein wundervoller Abschluss des Tages: singend auf dem fliegenden Teppich.

Neumond ist ein so schöner Termin zum Anfangen; der Zik’r hat uns gefehlt, wir warn bisschen träge und abgelenkt, und jetzt gehn wir wieder hin.

Jo, wie ich auch von andern gehört und gelesen habe: Das war ein schöner Neumondtag. Ich wünsch mir, dass es auch für euch so war.

Symbole und Zeichen

Mir sind die Tage Hermes-Zeichen begegnet. Heute sah ich das hier:

Ok. Äm. Was soll ich sagen… Ich sag einfach nichts. Immerhin, ich hab gegrinst. (Und das Foto gemacht.)

Dann hab ich gestern meine Collagen-Schnipsel-Sammlung gesichtet, und da fand ich eine Veranstaltung-Broschüre eines Sufi-Ordens, und dadrin fand ich dieses Symbol:

Abfotografiert und dann bearbeitet, ist nicht so gut geworden; das Symbol ist trotzdem wunderschön, finde ich.
Ich weiß nicht, warum dieser Orden den Hermes-Stab mit dem geflügelten Herzen verbindet. Schön, dass sie’s machen!

Ich hab vor Jahren dieses Icon gemacht:
Irnzwie liegts also nahe; zumindest für mich.

 

edit:
Ach, den hab ich schon im Sommer fotografiert und will ihn jetzt endlich mal zeigen, der ist nämlich viel netter (find ich) als der Hermes vom Marktplatz:

Am Leihamt. 🙂 Was man da wohl für so goldene Schuhe bekäme?

Mannheim ist übrigens (hab ich zumindest mal gehört) die einzige deutsche Stadt, die noch ein städtisches Pfandhaus Leihamt hat.

 

Geburtstage

Mein LieblingsAstroBlog bringt oft Beitrage zu Geburtstagen, nur leider guck ich da gar nicht jeden Tag rein, und so hab ich zwei (für mich) interessante Geburtstage verpasst.
Interessant für mich, weil sie mir jeweils die Gelegenheit geben, schöne Zitate zu bringen.

Am 30. September 1207 wurde Mevlana Muhammed Celaleddin-i Rumi in Wachsch in der Region Balch, Afghanistan geboren.

Man sagt, die Liebe öffnet eine Tür
von einem Herzen zum andern.
Doch wo es keine Mauer gibt,
wo soll dann eine Türe sein?

aus: Dschelal ed-Din Rumi, Das Lied der Liebe

Im Netz habe ich noch ein ins Englische übersetzte Gedicht von ihm gefunden. Ich will es nicht ins Deutsche übertragen, weil ich fürchte, dabei geht mehr von seiner Essenz verloren.

These spiritual window-shoppers,
who idly ask, ‚How much is that? –
Oh, I’m just looking.‘
They handle a hundred items and put them down, shadows with no capital.
What is spent is love and
two eyes wet with weeping.
But these walk into a shop,
and their whole lives pass suddenly in that moment,
in that shop.
Where did you go? – „Nowhere.“
What did you have to eat? – „Nothing much.“
Even if you don’t know what you want,
buy something, to be part
of the exchanging flow.
Start a huge, foolish project, like Noah.
It makes absolutely no difference
what people think of you.

 

Dann war vorgestern, am 2. Oktober, der Geburtstag von Ghandi, und R. Wilkinson (Betreiber des Astro-Blogs) zitiert bei der Gelegenheit gern Ghandis postulierte „seven deadly socials sins“:

Wealth without Work, Pleasure without Conscience, Science without Humanity, Knowledge without Character, Politics without Principle, Commerce without Morality, Worship without Sacrifice.

Die sieben tödlichen sozialen Sünden:
Reichtum ohne Arbeit, Genuss ohne Gewissen, Wissenschaft ohne Menschlichkeit, Kenntnisse ohne Character, Politik ohne Prizipien, Geschäfte ohne Moral, Anbetung/Religion ohne Opfer.

Meine Übersetzung ist bisschen holprig. Ich denke, der Spirit kommt durch.

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