tide

Dezembervollmond – Video vom Godharmaspirit-Blog

Dezembervollmond | Godharmaspirit

 

Für mich sind Susannes Videos zu den Voll- und Neumonden immer ein Highlight.

Bitte dem Link oben folgen =)

Advertisements

Merkur retro


Merkur retro =)

Nur zur Info, für die, die auf sowas achten: Heute betritt Merkur die ‚Schattenarena‘, den Bereich, in dem er demnächst rückläufig wird.

Hier die Daten:

Punkt 1: 2. Dezember 2016 – 28°♐
Punkt 2: 19. Dezember 2016 – 15°♑
Punkt 3: 8. Januar 2017 – 28°♐
Punkt 4: 27. Januar 2017 – 15°♑

Hier← mehr zum Thema.
Wer Fragen hat: immer her damit.

rückläufige Planeten

Ich bin keine Astrologie-Fachfrau, trotzdem habe ich schon viel von Astrologie profitiert. Dabei kann ich gar nicht sagen, dass ich daran ‚glaube‘.
Ich stelle fest, dass manche Informationen und Erklärungen, die über Astrologie zu mir finden, mir sehr hilfreich sind.

Hier was Grundsätzliches zu rückläufigen Planeten.


 
Was rückläufige Planeten wirklich sind, also, astronomisch, wird z.B. im AstroWiki erklärt.
Auf der Seite finden ihr unten auch die Daten und die Punkte im Zodiak, an denen die jeweiligen Planten rückläufig werden.

Hier interessiert mich mehr die astrologische Bedeutung dieses Phänomens.
Im AstroWiki steht dazu, die Kraft der entsprechenden Planeten wirke nach innen und bedürfe einer Auseinandersetzung und Verarbeitung.

Zur Zeit des Rücklaufs kann es auch sein, dass wir die Energie/Information des betreffenden Planetens, gefärbt durch das Zeichen in dem er rückwärts geht, richtig reingerieben kriegen. Es kann (oberflächlich betrachtet) zu Verzögerungen, Pannen, Irrtümern und Hindernissen kommen.
Es kann auch sein, dass alte Themen wieder hoch kommen, damit wir mit ihnen wirken können. (Das kann vom Verwirklichen über Transformation bis zum endgültigen Seinlassen reichen.)
Die Herausforderung liegt darin, die Zeit zu nutzen, um zu Üben. Da können wir überarbeiten, richtig was lernen und transformieren.

 
Was noch wichtig ist und oft übersehen wird: die Rückläufige Phase endet in der Astrologie nicht, wenn der Planet wieder ‚vorwärts‘ läuft, sondern erst, wenn er im Zodiak über den Punkt gelaufen ist, an dem er rückläufig wurde.

Hier als Beispiel irnznen Planet eurer Wahl, der im Skorpion rückläufig wird.

 
 
Punkt 1 wird vor der eigentlichen Rückläufigkeit passiert. In der Zeit zwischen Punkt 1 und Punkt 2 funktionieren alte Muster (z.B Verhaltensweisen, Erwartungen, Überzeugungen, Strategien etc.) nicht mehr gut, werden schwächer, bis sie bei Punkt 2 ganz verschwunden sein können.
Alte Themen können hoch kommen und sollten angesehen/wahr-genommen werden.
Worum es genau geht leitet sich ab aus dem, was der Planet symbolisiert, gefärbt durch das Zeichen, in dem es passiert. Zusätzlich interessant sind auch die Häuser und Aspekte persönlicher Planeten unserer individuellen Radix-Horoskope.
Achja, und natürlich ist am Wichtigsten, was wir konkret ERLEBEN. Astrologie kann ein Werkzeug zum Verstehen sein; sie ist keine Sammlung von Vorschriften und Wahrheiten.


Punkt 2 ist der Moment, da der Planet rückläufig wird. Jetzt bewegt er sich auf Punkt 3 zu.
Jetzt ist es Zeit, mit den alten Themen zu arbeiten/zu wirken.
Dabei werden u.U. bestimmte Strategien, Autopiloten, Verhaltensmuster nicht mehr funktionieren, und wir werden sie ablegen und/oder verändern müssen. Wobei in diesem Stadium noch nicht klar ist, durch was sie ersetzt werden. Das kann beängstigend sein und sich sehr unangenehm anfühlen (dieses Gefühl wird im Tarot durch die 5er Karten symbolisiert), ist aber Not-wendend. Es gilt, das Naheliegende zu tun, und dabei eben nicht auf die alten Strategien zurückzugreifen, die uns jetzt u.U. um die Ohren fliegen.

 
Punkt 3 ist der Moment, da der Planet wieder die „Richtung wechselt“ und vorwärts läuft. Zu diesem Zeitpunkt kann es gut sein (wenn wir vorher bisschen Hausaufgaben gemacht haben), dass wir neue Erkenntnisse gewonnen haben, die wir umsetzen können. So können wir erleben, wie sie funktionieren und sie anpassen. Finetuning.

 
Punkt 4 ist der Moment, da der Planet die „Schattenzone“ seiner Retrophase verlässt und ‚Neuland‘ betritt. Und wenn alles fein gelaufen ist, haben wir jetzt neue Muster zur Verfügung.

 
Das Beispiel ist bisschen verändert aber hauptsächlich bloß ins Deutsche übersetzt, was ich auf der Lunarium Site gefunden habe:
About Retrograde Planets ff.)

 
Und noch mal: Das Ganze ist nicht Die Wahrheit, sondern ein Werkzeug, das wir verwenden können oder auch nicht.
Eh klar.

Aktuell ist Venus Rückläufig. Dazu hab ich nen Text von einer Fachfrau gefunden, den ihr euch angucken könnt:

Die rückläufige Venus 2015 | Astrologie Köln | Sabine Bends

Und noch ein interessanter Artikel:

Rückläufige Venus im Löwen : Sei Du selbst. Jeder andere ist bereits vergeben.
Aktuell befinden wir uns, was Venus angeht, bei Punkt 2.

Achja, und wenns Fragen gibt: immer her damit! 🙂

LAMMAS

Schnitterfest, Schnitterin, Kräuterweihe, Lugnasad – wie auch immer: es hat angefangen.

Es ist die letzten Tage noch mal so unglaublich heiß und schwül gewesen, wir haben gelitten und es war doch wundervoll. Ich liebe das, wenn es so heiß ist, dass innen und außen nicht mehr klar getrennt sind, wenn ich selber nicht mehr weiß, wo ich aufhöre und meine Umgebung anfängt.

Das war vorgestern jäh mit einem heftigen Gewitter vorbei. Seit dem ist es abgekühlt, es fegt ein wilder Wind, der manchmal in so starke Böen explodiert, dass ich mir Sorge mache, irnzwas geht kaputt oder fliegt weg. Der Himmel ist in Bewegung, voller Wolken, manchmal strahlt die schöne gelbe Sonne, manchmal ist es gradezu nebelgrau. Das wechselt im Minutentakt.
Es ist was los in der Atmosphäre, und es liegt eine Ahnung von Herbst in der Luft. Und wir haben noch nicht mal August!

Vorgestern habe ich das deutlich gespürt, diesen Herbsthauch, und ich fands viel viel zu früh. „Wird wohl bald Lammas sein“, hab ich gedacht. Genau hab ichs nicht gewusst.
Gestern dann habe ich die ersten Samen des Jahres geerntet, von der Tentakelpflanze. Da wusste ich: es ist soweit.

Hab nachgeguckt, ah ja, am ersten August. Oder am Vollmond um die Zeit rum (das wär diese Woche Freyjatag). Auf dieser Seite wiederum wird der Termin genau berechnet und für den 14.08.2015, 02:59 h postuliert.

So genau, finde ich, ist der Übergang von Litha-tide nach Lammas-tide nicht festzulegen. Ich spüre, dass Lammas jetzt anfängt, ich finde, auch der Eintrag von Sólveig passt dazu: Boooohya Dämonentag. Krähen, düstere Wolken – jo.

Ich werde also Kräuter sammeln und meinen Kräuterweihstrauß machen. Vielleicht finde ich ja diesmal auch irgendeine Verwendung dafür.
Seit Jahren mach ich das um diese Jahreszeit, und nie hab ich mit dem Kräuterstrauß mehr angefangen, als ihn über meinen Altar zu hängen und irnzwann im nächsten Jahr wegzuwerfen (oder teilweise in den Muhmenpott zu bröseln). Vielleicht hab auch mal damit geräuchert, würde ja zum Frühlingsfest gut passen.

Ich glaube, die größte Wirkung hat der Kräuterweihstrauß für mich darin, dass ich durch die Stadt streife und Kräuter sammle. Das scheint absurd und unmöglich – und das ist der große Spaß an der Sache. Ich finde immer 7 oder 9 Kräuter. Lavendel wird oft zur Zierde gepflanzt, auch Weihrauch. Irnzwas von meinem Balkon/Fensterbankpott war immer dabei. Und so. Ich werd streifen, sammeln und natürlich hier brühwarm berichten.

Was auch für mich zur Lammas-tide gehört: Samen sammeln, die dann nächstes Jahr als Seedballs gezielt verteilt werden. Das wollte ich als Projekt für unsere KlientInnen im Kontaktladen anbieten, dazu kam es nicht. Vielleicht in einem andern Rahmen. Stadtwanderung zum Kräuter- und Samen-Sammeln. Und im Frühling Seedballs herstellen und auswerfen.

Zu überlegen ist vielleicht auch noch die Verbindung von Lug(nasad) zu Loki. Jetzt wächst jedenfalls die Kraft der Dunkelheit, und das ist gut so, denn das Licht und die Hitze würden uns sonst verbrennen.

Vielleicht mach ich die Tage auch noch ein Ritual zur Feier des Tidenwechsels. Früher wollte ich das für alle 8 Feste machen und habs kein Jahr geschafft (außer in den Jahren, da ich in der Akademie HAGIA war). Also was solls. Wenns sich fügt, wird gefeiert.

Der Sommer ist nicht vorbei, es kann noch richtig warm und schön werden.
Die Tentakelpflanze hat jedenfalls noch Pläne.

Input

Jo, der Mond nimmt zu. Ich bekomme Input. Beim abnehmenden Mond hab ich noch so wunderbar in Ruhe alten Kram gesichtet, verwoben und ausgemistet. Und jetzt habe ich ein Riesenknäul an Neuem. Informationen, Bücher, Ideen, Anforderungen, INPUT.

Sichten, verweben, ausmisten?

Ich fühl mich grad bisschen überwältigt.

Ich habe beschlossen, dass ich das vermeintliche Chaos hinnehme. Ich erkläre es mit der Tide of the Time: es gehört zum zunehmenden Mond.
Ich stelle mir einen Kessel vor, da werf ich jetzt alles rein und lass es erst mal kochen. Ab und zu rühren, den Kessel im Auge behalten, dass nichts überkocht, und vielleicht auch bisschen würzen… Vielleicht eine kleine Vorauswahl, damit nichts in den Kessel kommt, das ich dann nicht auch im Trank haben möchte.
Ich hab das Gefühl, das ist wichtig. Keine Sachen in den Kessel tun, von denen ich sicher weiß, dass ich sie nicht mag.
Sonst würd ich immer dieselbe alte Suppe kochen.

Der Plan ist, dass ich zum Vollmond einen wunderbar wirksamen Zaubertrank habe. Oder so. X)

Es ist schön, mit Bildern wie Kessel und Zaubertränken zu spielen, aber die Landkarte ist nicht die Landschaft.
Auch so ein Input, der mir grad einfährt: Allgemeine Semantik. Wenn ich wieder klar denken kann, schreib ich was darüber. Vielleicht um den Vollmond rum. <\8)

Hier&Jetzt Schluss mit dem wirren Output, nur noch die Daten:

Gestern war Halbmond, Vollmond haben wir nächste Woche,
Freyjatag, 31. Juli, um ca. 12:40 h im Wassermann..

alter Mond

Es geht auf Neumond zu. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, ca. 3:23
Vorher Zeit fürs Neumondbad, das ist das einzige Ritual, das ich konsequent immer mache. Haare waschen und so dies und das, was bei abnehmenden Mond gut ist.


Abnehmender Mond:
Zeit zum Nach Innen gehen, Loslassen, Ausmisten-
Wie passend Sólveigs Posts zum Ausmisten (hier z.B. der Neueste).
 

Ich selbst habe viel am Computer aufgeräumt. Fotos gelöscht, Texte von mir und anderen.
Wie schön, vorbei, ich muss mich damit nicht mehr beschäftigen. Nie wieder!
Mein Gefährte (auch ein Horter vor dem Herrn) mistet derweil seit Tagen CDs aus. SEHR gut!

Ich bin ja eine, die alles aufhebt. Jeden bunten Schnipsel, jedes hingekritzelte Blatt voller Notizen und Assoziationen –
Da ist doch Energie drin! Potential!
Als ich sowas das erste Mal ausgemistet habe, wars noch ein größeres Gedöns, mit Verbrennen und Verabschieden. Dabei wurde mir klar, dass ich dabei war, die in dem Zettel angestaute Energie frei zu geben.

Ich hab den Verdacht, auf meinen Computerfestplatten ist auch viel Energiestau. Also rühre ich da grad drin rum und lösche und lösche.

Dabei denke ich an die Geschichte vom Vogel. Was hänge ich an dem alten Kram, und glaube ich wirklich, in meinen Files wären kostbare Juwelen versteckt? Weg damit!

Und warum lösch ich nicht gleich alles?

Inzwischen habe ich endlich gelernt, den klaren Signalen zu trauen, die ich mir selber gebe.

Es gibt Files (und genauso Sachen, Dinge) – wenn ich mich anschicke, mich mit denen zu beschäftigen, überkommt mich eine bleierne Schwere.
Egal, was noch mitschwingt – Erinnerungen, Sehnsucht, etwas Liebevolles, Rührendes, vielleicht isses auch lustig, oder was besonders Cooles ~
Was auch immer ―
Wenn die bleierne Schwere aufkommt: WEG damit.

Und dann gibts Sachen/Files, da überkommt mich Freude und/oder Bedürfnis, damit was zu MACHEN. So ein Ziehen. Meist mach ich das auch gleich. Ich bekam just eben Feedbäck aus einer sehr geschätzen Quelle, mein HEXIKON sei ein Schatzkasten. Das freut mich, denn ich habe selber zur Zeit große Freude damit. Es lebt wieder, es verändert sich bereits.

Fäden abschneiden, Einkochen, Transformieren, Kompostieren. Schöne Tätigkeiten, wenn der Mond abnimmt.
Und wozu Platz schaffen und das Los- und Freilassen von Sachen und Kozepten, die wir nicht mehr brauchen?

Mein Lieblingsastrologe schreibt (hier)

Old Moons are said to be times when we should not sew, but reap; not begin, but end; not venture forth, but consolidate and prepare.

„Es heißt, in der Zeit des Alten Mondes sollen wir nicht sähen, sondern ernten; nichts anfangen, sondern beenden; nicht los ziehen / los legen, sondern befestigen und vorbereiten.“ (Vage übersetzt.)