Üben

Hexe in der Stadt – nächster Versuch <|8)

„Hexe in der Stadt“ heißt ein Artikelchen, das ich vor ungefähr 20 Jahren geschrieben habe.
Das Thema hat mich lange beschäftigt: wie in und mit der Stadt wirken?

Das Wichtigste ist ein sozial- und umweltverträglicher Lebenswandel.
Das übe ich seit Jahren und werde langsam besser. Üben, üben, einüben, ausüben, sein.

Das ist Craft. Was ist mit der Magie?

Ich habe in den Jahren diversen magischen Kleinkram ausprobiert, geknüpft an Seifenblasen, Seedballs, Aufkleber, dezente frische Düftöle und Fächer (sehr schön in heißen, vollgestopften U-Bahnen und Bussen), Cairnchen und sowas.
Dazu könnte ich einiges schreiben, auch viele Fäden weiterspinnen, nur-
Ich habe den Eindruck, dass ich mit diesem Glitzerkram nicht weiterkomme, weil mir der SINN dahinter abhanden gekommen ist.
Eine zeitlang haben mich (und andere) Cairnchen, Aufkleber und Blumen aus Seedballs mit Freude erfüllt. Das war in München, da gibts m.E. viel zu wenig davon.
Hier in Mannheim gibts wunderbar viel davon, ganz ohne mein Zutun. (Naja, außer Cairnchen.)

Was also jetzt? Was ist mit der Stadtmagie?

Vielleicht wärs angebracht, zu erfahren, was MA möchte. Also, Mannheim.
Und, vielleicht in meinem Fall noch wichtiger: was möchte ICH mit StadtMagie bewirken?

Schlicht gesagt: Ich möchte, dass Städte ein Ort der Kultur sind, schön, heilsam und belebt. Ich möchte im Paradies auf Erden leben. Ich sehe, dass das möglich ist, also möchte ich dazu beitragen. Und da ich nun mal eine StadtVetch bin, ist die Stadt mein Lebens- und damit Wirkungsbereich.

Jo, das sind meine bescheidenen Vorstellungen.

Was MA mag, das habe ich zu erfahren. Z.B. dem Fahrrad.

Ideen, die mir dazu kamen:

– Einen Ort finden, außerhalb dieser Wohnung, an dem ich mich gerne aufhalte
Ich liebe MA; ich fahr hier gerne rum, streife durch die Straßen und Gassen – bloß: ich streife nur, ich verweile noch nirgends wirklich.
Außer in dieser Wohnung. Ich war schon immer ne grässliche Stubenhockerin.
Also:

– Mehr raus.
Jeden Tag ca. ne Stunde StadtTour. Jeden. Tag.
Das erst mal ne Woche lang. Mit Gelübde, davon hier kurz zu berichten. Das hilft mir beim Durchführen.
Das soll dazu führen:

– Mich mit der Stadt verbinden
Ich wurde und werde immer wieder angeregt, Kontakt zu den Wesenheiten aufzunehmen, die sich in unseren Städten tummeln.
Da antwortete ich immer mit: Kann ich nicht, bin ich nicht begabt für.
Jetzt werde ich etwaigen Wesenheiten bewusst mehr Aufmerksamkeit schenken.
Ob ich dazu begabt bin oder nicht, das werd ich wissen, wenn ichs ausprobiert habe.

Also basics.

Achja, und vielleicht maln kleinen Cairn statt Cairnchen.

Das genügt fürs Erste.
Work in Progress

edit:
Unbedingt angucken, was Sólveig dazu an Input hat: HIER
(gleicher Titel, neuer Text)
Hier ist sie, die gefürchtete Ping-Bäck-Schleife! Oder so fast. Geht jetzt das Interweb kaputt?

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Anrufen üben

Kommst du dir blöd vor, wenn du laut eine Anrufung aussprichst?
Dann hast du was zum Üben. <|8)

Kleine (und wenn du magst auch große) Anrufungen können ein Bestandteil Bunter Magie sein. Wenn sie dein inneres Kind erfreuen, dann wirken sie aus deiner rechten Gehirnhälfte, und die wiederum hat nen direkten Draht zu deinem Inneren Selbst. (So zu sehen auf der Tarot-Karte DIE LIEBENDEN von Pamela Colman-Smith.)
Tu so als ob du eine hehre Priesterin oder ein hehrer Priester wärst.
Spiele!
Deine eigenen, laut ausgesprochenen Worte werden eine ganz andere und viel stärkere Wirkung auf dich selbst haben, als Gedanken, die du stumm im Hirn formulierst. Wird dir wahrscheinlich jede Psychologin bestätigen. Probiers aus.

Bei Bunter Magie geht es darum, Kontakt zu deinem wahren Wesen und zur Wirklichkeit aufzunehmen und damit in Einklang zu schwingen.
Und zwar bis in die letzte Zelle.
Das klingt vielleicht simpel und überhaupt nicht magisch ~ es ist Ausübung der Craft.
Wenn es geschieht, sind die Ergebnisse erstaunlich.

Der Trick beim Anrufen ist, „vom Herzen zu sprechen“.

Pompöse Beschwörungsformeln sind nicht wirkungslos, bloß weil du sie selbst nicht ernst nimmst. Wenn du dabei Spaß hast, werden sie ihre Wirkung haben.

Weniger wirkungsvoll ist alles, was man ohne innere Beteiligung tut, oder um andere zu beeindrucken.

Dann (z.B. beim Zirkelschließen) lieber ein lockeres „Hi und hallo Osten! Cool, dass du da bist!“ Mit so was habe ich angefangen, und für mich selbst wars gut genug. Im Süden passt dann eher „heiß, dass du da bist“.
Spiele mit allem, was du hast, und wenns alberne Umgangssprache ist. smug
Wenn andere dabei sind, wähle ich allerdings inzwischen meist feierlichere Worte, um möglichst blödes Gelächter zu verhindern und die Stimmung auf einem aufmerksamen Level zu halten.

Viel Spaß beim Ein- und Ausüben! <|8)