vegan

Neumond im Widder in der Nacht vom 14. auf den 15. April

Also kommende Nacht um 03:57 (F/M). Außerdem ging der retrograde Merkur heute um ca. 9:30 Uhr über Punkt 3 und wird jetzt wieder direktläufig. (Am 3. Mai geht er über Punkt 4.) Für mich verstärkt das noch mal die Schwingung von Abschluss und Reinigung.

Ich werde mich heute Abend wieder mit dem Löschen von alten Mustern beschäftigen.

Bei mir wirds in Richtung Selbstbewusstsein vs. Unterwürfigkeit gehen. In der HPΨ-Schule haben wir letzten Donnerstag Rollenspiele gemacht, um Beratungssituationen zu üben. Ich habe dabei die Rolle eines ca. 60jährigen Klienten übernommen. Chirurg und Chefarzt, richtig Geld, richtig erfolgreich, alles gemacht und getan, zufriedene Ehefrau, schöne junge Geliebte, super Golfspieler, Kongresse, Publikationen, brave schöne Tochter studiert erfolgreich Kunstgeschichte.
Er ist auch überhaupt gar nicht seinetwegen zum HPΨ gegangen – mit ihm ist ja alles wunderbar in Ordnung – sondern wegen seines Sohnes, der ihm Schlafstörungen und Bluthochdruck verursacht, die medizinisch nicht erklärt werden können. Zu nem schulmedizinischen Psychologen geht er natürlich nicht, denn sowas spricht sich doch rum, was würden die Kollegen sagen? Und außerdem hat er ja kein Problem, sondern sein Sohn, der zur Zeit in Indien ist, oder in sonstsoeinem seltsamen Land, ohne Geld, völlig abgedreht, der Junge. Statt hier in Deutschland Medizin zu studieren und in Papas Fußstapfen zu treten, so wie selbst es gemacht hat, und es war kein Zuckerschlecken, doch der Erfolg gibt ihm Recht, und nun kann er nicht glücklich sein, weil sein Sohn so abdreht.

Eya – ich merke auch jetzt wieder beim Tippen, dass dieser Mann ein sehr starkes Eigenleben entwickelt hat, als ich in seiner Rolle aufm Stuhl saß und den Klienten gespielt habe. Er ist das genaue Gegenteil von mir, in so ziemlich allem, und es ist mir unglaublich leicht gefallen, ihn zu spielen. Ich war großartig! Ich war herablassend, hab die ‚Therapeutin‘ und den ‚Therapeuten‘ unterbrochen, ich hab genau gewusst, wo das Problem ist und mir keinen esoterischen Blödsinn verzapfen lassen, ich war herrisch, wusste alles besser und war sehr sehr SEHR selbstbewusst.

Die ‚Therapeutin‘ und der ‚Therapeut‘ waren auch sehr gut und haben den Alten tatsächlich im Ansatz knacken können. (So einer braucht mehr als nur eine Sitzung…)

Warum ich das hier so breit erzähle: Ich habe in diesem Rollenspiel die Gegenseite meines Minderwertigkeitskomplexes gespürt. Den Mann zu spielen ist mir so leicht gefallen, dass ich davon ausgehe, dass ich seine Eigenschaften in mir trage, und das sind ja grundsätzlich keine schlechten Eigenschaften. Disziplin, Fleiß, Selbstbewusstsein, wissen, was ich kann, nicht alles gleich schlucken, was andere mir vorlegen, nicht gleich zu allem Ja und Amen sagen und anderen gefallen wollen – das sind Kräfte, Künste, das ist eine Craft, die ich viel zu sehr vernachlässigt habe in meinem Leben. Die übe ich jetzt.
Dazu beginne ich damit, dass es meinen Unterwürfigkeits-, lieb&nett sein-, allen-gefallen-müssen-Mustern an den Kragen geht. Wenn die verschwinden, verschwindet auch der verknöcherte, unglückliche Despot, den ich am Donnerstag gespielt habe und ich komme in der Mitte an. Beim gesunden, heilsamen Selbstwert. Das ist der Plan. =)

Ajoo.

Auch sehr… lustig: Gestern haben wir so Leute getroffen, einen Typen, der eine Anzeige aufgegeben hatte, in der er gleichgesinnte Leute sucht zwecks Bildung von Fellowship, Gemeinschaft. In der Anzeige hat er so 68er Vibes beschworen, der Text erzählte, dass er das System und den Konsum so leid sei und Alternativen leben wolle – es sah wirklich gut aus, genau wie das, was wir uns wünschen.

Es war dann auch sehr hübsch dort, Lagerfeuer, Grillen – mit Fleisch, jo, es leben nicht alle vegan. Bierdosen. Wasser aus Plastikflaschen. Alle gucken daheim Fernsehen. Jaja, das ist normal, nur hats mich halt bisschen gewundert. Da saßen lauter priviligierte, und ja, auch hart sich im System aufreibende Bürger und Bügerinnen, die übers System schimpften, und dass der Mensch halt gierig und schlecht sei und dass wir da nix machen können sondern ausgeliefert seien.
Jo, so ne Haltung kommt z.B. vom vielen Fernsehen… Und wenn der Mensch gierig und schlecht ist, dann kann man ja wirklich nix machen, und dann muss man auch nix machen. Und so warten viele darauf, dass endlich der weise König alles heilsam regelt, oder dass endlich die richtige Partei an die Macht kommt. Das war nämlich zum Schluss die Offenbarung: Niemand von denen wollte an sich selbst wirken, sich verändern und auf diese Weise die Welt für sich und andere bisschen besser machen. Nee, das Problem, wie sich zum Schluss herausstellte – also, kurz bevor wir grußlos den Ort verließen – das Problem sind die vielen Moscheen in Mannheim, das Geschrei der Muezzine, das einem Pärchen dort schon nen schönen Urlaub versaut hatte, und überhaupt all die Undeutschen, die aus islamischen Ländern hierherkommen und Geld haben und das dazu verwenden, hier sich gegen das Grundgesetz einzunisten und alles in den Hintern geblasen zu bekommen.

Ein Teil in mir rollt jetzt genervt mit den Augen über die folgende Erklärung, weil ich finde, es ist selbstverständlich und die Klarstellung sollte überflüssig sein:
Ich bin der Meinung bin, dass die Menschen, die hierherkommen, wie alle Menschen der Welt ein Zuhause verdienen – ein RECHT darauf haben – wo sie in Frieden und frei von materiellem Mangel  würdevoll leben können. Und das muss natürlich nicht hier in Deutschland sein, sondern in der Regel ist das dort, wo diese Menschen verwurzelt sind und ihre Kultur gewachsen ist. Das ist für viel zu viele Menschen auf der Welt nun mal nicht möglich. Aus vielen Gründen. Über diese Gründe rede ich gerne mit Leuten. Aber nicht über das Geschrei der Muezzine und über die viel zu vielen Moscheen in Mannheim.

Ich konnte im Übrigen bei niemandem der Anwesenden einen materiellen Mangel sehen; wir hörten auch von keinen schlimmen, lebensbedrohlichen Belästigungen von ‚Ausländern‘ gegen die Anwesenden. Und „Der Islam“ hat jetzt so direkt auch noch niemandem von denen geschadet – wenn wir von dem durch Muezzine verdorbenen Urlaub absehen. Aber mei, wenn man weiß, wer der Böse ist, hat der Tag Struktur, sagt Pispers (er bezog das auf männerhassende ‚Feministinnen‘, doch der Satz passt leider auf viele andere DurchblickerInnen genauso perfekt).

Jo. ich erzähle das, weil es insgesamt für uns ein gelungener Abend war, der auch einen reinigenden und klärenden Effekt hat. Wir haben uns nicht lang rumgestritten. Wir sind einfach weg, denn auf dem Niveau geht nix, mag das Lagerfeuer noch so schön sein. Und wir wissen jetzt viel klarer, was wir uns wünschen und wo es keine Schnittmenge gibt. Klare Wünsche setzen Dinge in Bewegung. Ich denke, das Erlebnis war eine Manifestation der Merkur-retro Phase.

Also Danke ans Universum und auch an uns, denn wir haben uns weiterentwickelt. Früher hätten wir entweder lieb gelächelt und versucht, höflich die Harmonie zu wahren. Oder wir wären sehr deutlich geworden und hätten uns grässlich rumgestritten. Beides ist unheilsam. Wir haben eine kleine Weile versucht, sachlich zu diskutieren und wurden darob mit Phrasen- und Klischeegewittern bombadiert. Darum sind wir bald einfach weg von dort. HEXEN KÖNNEN SICH WEG ZAUBERN.
Wir haben uns gewandelt, und das führt uns Schritt für Schritt weiter auf unserem Weg. Ich bin dankbar.

Blessed be. =)

 

 

 

 

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9. Juni 2017, Freyjatag ~ Dankesammlung

eben hats noch gehageltUnd nun zu heute. Seltsamer Tag mal wieder.

Heute morgen und vormittag sind wir lange, lange im Bett gegammelt und haben die neulich erwähnte Serie weitergeguckt. Der Gefährte hat Ferien. ❤

Dann sind wir einkaufen gegangen, ich brauchte noch Brottrunk für den Mandelkäse.

Wir haben seit einiger Zeit schon ein Buch mit Rezepten für vegane Wurst und veganen Käse. Und seit ca. einer Woche habe ich einen Mixer, den es für wenig Geld zu kaufen gab. Ich bin nicht sicher, wie dankbar ich für den bin… er nimmt kostbaren Platz in der Küche weg. Einmal hab ich damit Pöppel gemacht, das war immer noch mühsam, weil ich ständig die Masse wieder auf die Messer drücken musste. Und doch hat’s im Vergleich mit der Pürierstab-Messerbecher-Variante nur noch ca. ein Viertel der Zeit gebraucht. Also gut. Danke!

Heute habe ich „Cashew Frischkäse“ gemacht: eingeweichte, pürierte Cashews mit Hefeflocken, Salz und Zitronensaft. Das ist alles. Ich hab noch Schwabzigerklee dazugemischt. Schmeckt, finde ich, überhaupt nicht wie Frischkäse. Schmeckt außerdem SEHR lecker! ❤

Und jetzt gleich mach ich mich noch an den Mandelkäse. Der braucht länger zum Reifen. Wenn er fertig ist, erzähle ich davon – ich vertraue darauf, dass er Anlass für ein DANKE geben wird! =)

Als wir auf dem Rückweg vom Einkaufen die Einkaufspassage verlassen wollten, lag da genau in der Eingansgsschleuse ein Mann, dens darbröselt hatte (wie der Bayer sagt). Um ihn rum standen viele Leute, eine Frau setze grad den Notruf ab (wie’s so schön heißt) – es wurde sich gekümmert, ich wollte weiter. Der Gefährte nicht, der wollte Verantwortung übernehmen. Argh. Also blieben wir, und ich musste dann dafür sorgen, dass die stabile Seitenlage vorschriftsmäßig hergestellt wurde. Irnzwie erinnern sich die meisten immer nur vage daran, wie die aussieht. Das war bei mir auch immer so, bis ich zu Kontaktladenzeiten jedes Jahr einen ausführlichen 1. Hilfe Kurs bekam. Dadurch habe ich die nötige Autorität erworben, fest und bestimmend den Leuten zu sagen, was sie machen sollen, dem Typen seine Hand unter ihm durchzuziehen, obwohl er brummelnd was anderes damit machen wollte (also kein Delir, keine Lebensgefahr), und ich hatte auch so vage das Gefühl, dass die Seitenlage gestimmt hat…
Jemand muss ja das Kommando übernehmen, neh?

Dann bin ich erst mal losgezogen, um mir die Hände zu waschen. Das war leider notwendig; der Typ hat mich sehr an Notfälle im Kontaktladen erinnert. Ich fand sogar einen Desinfektionsspender auf der öffentlichen Toilette. DANKE! ❤

Wir warteten lange auf die Sanis, der Typ schien in seiner Seitenlage zufrieden eingeschlafen, alle andern bis auf eine sehr nette junge Frau machten sich vom Acker, dafür kamen drei kleine Jungs, lungerten rum und fragten „Tschuldigung? Haben Sie einen Krankenwagen angerufen?“ und „Ist der Mann tot?“, und die Sanis kamen nach einer längeren Weile, fanden die Seitenlage korrekt (YÖH!) und waren überhaupt nicht zimperlich mit dem. „Hey! Hier ist kein guter Ort zum Schlafen!“

Wir sind dann endlich gegangen. Musste das jetzt sein? Wer weiß…

Ich bin jedenfalls dankbar, dass der keine Beatmung brauchte, so SO DANKBAR!
Und wenn ich hartherzig wirke, dann seht mir das bitte nach. Einmal zu oft mich mit nem Dumpfgesoffenen im Kontaktladen rumgestritten… Und ich war immer noch netter als die Sanis. X)

Zuhause hab ich Milch gemacht und dies und das in der Küche, dann was geschrieben, dann kam der Regen. Dann kam der Abendsonnenschein.

War ich schon mal dankbar, weil es hier so schön ist? Ich bins auch heute wieder! ❤

 

Und nun endlich das, worauf die geneigte LeserInnenschaft schon seit gestern wartet! Wir mussten nämlich noch einen Trichtertag dranhängen, und HEUTE, heute Morgen war es endlich so weit! Unsere Tapferkatze bekam die Halskrause abgenommen.



❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤

 

Die Kastenkatze
sie kann sich wieder putzen
und OH das tut sie

 

3. Juni 2017, Samstag ~ Dankesammlung

Ich schreibe das am Samstag, veröffentlichen werd ichs, so wie’s aussieht, erst morgen. Wir hatten eben Stromausfall, und jetzt sind wir offline. Macht nix.

Als der Strom weg war, hatte ich kurz wieder einen Pestanfall. Schon wieder eine Widrigkeit. Darum heißt das Widrigkeit, weil immer wider und wider welche kommen… harhar.
Schluss mit Widrigkeiten, immer ist vorbei!

Heute war ein sehr schöner Tag! Es gab heftigen Regen, Hagel und Sonnenschein. Es ist jetzt abgekühlt, dafür bin ich schon mal dankbar! ❤

Heute morgen, noch in starker, gelber Sonne, war ich auf dem Balkon, um die Blumen zu gießen. Die brauchen jeden Tag viel Wasser; ich bin dankbar, dass ich heute vom Regen unterstützt wurde und auch alle aufgestellten Sammelgefäße voller Wasser sind. ❤
Und ganz besonders erfreut bin ich über das Gewucher in den Töpfen und Kästen. Von wegen nur Ringelblumen. EINE Ringelblume hab ich gefunden. Die wird bald blühen.
Dann hab ich ein Tentakel gefunden. Die Tentakelpflanze, von der ich schon dachte, sie kommt dieses Jahr gar nicht, hat sich doch durchgekämpft! Willkommen, o Tentakelpflanze, SCHÖN, dass du da bist! Fhtagn!

Am meisten gefreut habe ich mich, als ich in einem dunklen Winkel etwas fand, das ich zwar hoffnungsvoll ausgesäht hatte, das dann allerdings überhaupt keine Anstalten machte, sich zu regen. Dachte ich. Und plötzlich sind sie da:

Hornveilchen ♥ ♥ ♥

Das war schon mal ein wundervoller Auftakt des Tages.

Auch ganz wundervoll war dann unser Entschluss, heute nicht – wie sonst samstags – zu putzen, sondern den Tag zu genießen. ❤
Wir haben so dies und das gemacht, Kaffee getrunken, die Katzen versorgt – vor allem Nelly wurde geschmust und gefüttert und gekämmt – und dann kam der erste Regen.
Der war hefitg und kurz, und danach bin ich ne Runde einkaufen gegangen. Der Boden war wieder trocken, doch hier und da gabs es noch kleine Seen.

Als ich zum Ökoladen kam, sah ich ein neues Schild an der geschlossenen Tür, das neue Öffnungszeiten verkündete. Samstag nur bis 14h. Ich hatte keine Ahnung, wie spät es war und habe einfach die Klinke gedrückt, und siehe, es war offen. Wie ich vom Chef erfuhr, war es bereits nach 14h. Er hatte den Laden noch nicht abgeschlossen, in der Hoffnung, dass jemand noch die Klinke drückt, denn er hatte genau ein Brot übrig, das er gerne noch verkaufen wollte. Ja wie gelegen, ich war nämlich gekommen, um genau ein Brot zu kaufen. =) Vielen Dank! ❤
Außerdem freute er sich wie Bolle, dass er noch einen Senf gefunden hatte. (Ich berichtete von dem Senf. Zwergenwiese, ich warte noch auf die Vergütung meiner ungehemmten Werbung für euren Senf!)
Und dann schenkte er mir zwei Tomatenpflanzen für den Balkon. Wow, danke! ❤ ❤ ❤

Danach bin ich ganz beseelt mit meinen beiden neuen Tomatenpflanzen durch den schönen Hemshof heimgeschwebt. Hab noch ein (veganes) Çiğ Köfte Dürüm im Rathauscenter auf die Hand gekauft und gleich verschlungen. Auch dafür bin ich dankbar: Dass es das gibt, und dass es das hier gibt. In Mannheim hab ich das zum ersten Mal gegessen, und hier ist der Stand viel näher an unserm Wohnort.

Apropos vegan: Ich habe neulich was zu Käse gelesen, das ich vorher irnzwie nicht wirklich wusste oder nicht wahrhaben wollte: Dass viel Käse nicht vegetarisch ist, sondern mit Lab gemacht. Und Lab, wie ich erfolgreich nicht hab wissen wollen, bis eben jetzt, kommt aus den Mägen toter Kälber.
Was hat das auf der Dankbarkeitsliste zu suchen?
Ich bin dankbar, dass wir schon seit einiger Zeit fast keinen Käse mehr kaufen. (Eine Packung Harzer vorletzte Woche.) Das hat sich so ergeben, wir hatten eigentlich gar nicht vor, ganz auf Käse zu verzichten. Jetzt ist der Entschluss gefallen, und er fällt uns ganz leicht. Danke! ❤

Als ich wieder daheim war, kam der Hagel, es tropfte an unserer Wand lang und ich hab den Fülle-Beitrag geschrieben, zu dem ich eigentlich überhaupt keine Lust mehr hatte.
Hat sich dann doch heilsam angefühlt. Danke! ❤

Dazu hab ich meine ÖlLicht-Duftlampe angeworfen und Eukalyptus und Water Lily-Öl aus Indien verduftet. Wunderbar in der Schwüle. Danke für diese schönen Düfte, die meine Seele und mein Herz mit Südindien verbinden, hier&jetzt. ❤

Dann kam der Stromausfall. Achneenäh?!?
Ich wollte doch jetzt meinen Dankebeitrag schreiben!
Machtjanix, dann gucken wir eine weitere Folge von- oh.
Oke, ich koch- argh
Ich geh dusch- kein warmes Wasser! (Ich bin Warmduscherin. Sowas von!)
Oke. Okeokeoke.
Ich hatte wieder das Gefühl, ich werd grad ausführlich und gezielt genervt und getriezt vom Universum. Oder von – sonstwem. ⚚
Und, o Super-Selbstversorger-Nachhaltigkeits-Vetch? Gibts Dinge, die du ohne Strom tun kannst?

Ich hab die eingestaubte Gitarre zum Hand genommen und mein Sommerregenlied gesungen. Und dann einen Kreisgesang, den ich vor vielen, oh, vielen Jahren geschrieben habe. Und der mir hier&jetzt sehr gut getan hat. Danke! ❤

Don’t be afraid
when the sirens cry
with the wind
in the air
through the sky

Turn your fear
jump the storm
raise your voice
join their song
while you fly.
 

 

29. Mai ~ Dankesammlung

Nelly ist noch nicht aufgetaucht. Trotzdem: heute gehts wieder. Allein dafür ein riesen DANKE! ❤
Gestern war größtenteils ein grauenhafter Tag. Richtig schlimm. Ich sollte mich wirklich an meine eigenen Tips halten. 😛 Und weiter will ich mich nicht darüber auslassen.

Nur das: Ein schlimmer Moment war, als ich das Bad putzte und zu den Pfotenabdrücken von Nelly auf der Fensterbank kam. Ich hab nen Heulkrampf bekommen.

Später, als die Sonne unterging, kam ein heftiger Wind auf, und wir dachten: ENDLICH das Gewitter, endlich bricht die Schwüle, die Spannung entlädt sich, die Erde wird gegossen – und dann natürlich: Und wenn das Kätzchen draußen ist, und es donnert-
STOP! Nelly ist geschickt, ängstlich (= sehr vorsichtig), kräftig, wunderschön (= Leute sind bestimmt nett zu ihr). Sie passt auf sich auf und sorgt für sich.

Ein Blick in den teilweise schwefelgelben Himmel zeigte mir, dass das Supergewitter ausbleiben würde. Ich habe diese wundersame, schwüle, windige Abendstimmung mit vereinzelten lauwarmen Regentropfen genutzt und bin eine Runde durch die Gegend gelaufen, um Nelly zu rufen.
Ich habe sie nicht gefunden und war traurig. Und dann: Es war eine so magische Stimmung, es ist so schön hier, ich habe mich mit ein paar Kids und einem Mann mit Winzhund unterhalten, die mir versprachen, die Augen offen zu halten–
Es war traurig und schön zugleich.

Nelly fehlt hier. Die andern drei Katzen liegen nur ermattet rum. Sie ist überall rumgewuselt, auch in der Hitze. Nichts konnten wir liegenlassen, alles wurde angeknappert, durchgebissen, mit Haaren eingehüllt, wenn ich sie aus meinem Zimmer ausgesperrt habe, hat sie an der Tür gekratzt – und jetzt –
Sie fehlt uns!

Heute Abend drehen wir wieder eine Runde und hängen Zettel auf.

Das Leben geht derweil weiter; Heute gabs es die erste Kornblume, und unsere Eissaison ist eröffnet. Dafür ein fettes Danke, weil, MJAM! ❤


Himbeereis. Ich wollte diesmal ein schönes Foto von der unberührten Portion machen. Hat auch diesmal nicht geklappt.

 

Komm wieder, Nelly!

 

Anleitung zum Ausstieg ~ Wie du deine Innere Stimme hörst

Jetz ma … Kokosöl bei de Tofuschnitzel.

Im Gegensatz zu dem, was ich im Artikel ZEITLINIEN behauptet habe – dass es völlig egal ist, was wir tun, weil es nur auf die innere Haltung ankommt – gebe ich hier eine Liste von Tips, von Sachen, die wir tun können, um aus der Maschinenzeitlinie auszusteigen.

Es ist nämlich immer beides – es ist egal, was wir im Alltag machen und es ist essentiell wichtig, was wir im Alltag machen. Das ist ein Magisches Paradoxon, das wir mit unserem Verstand nicht auflösen können. Im Innern wissen wir, dass es wahr ist. Das genügt.

Es ist wahr, dass es auf unsere innere Haltung ankommt. Dass es nicht auf das WAS, sondern auf das WIE ankommt.

Es ist auch wahr, dass wir viele heilsame Erkenntnisse gleich wieder vergessen, dass wir versäumen, sie in unser Leben zu integrieren.
Dann verändert sich nichts, außer, dass es uns u.U. noch mieser geht, weil nun auch noch das schlechte Gewissen dazukommt.

Es ist außerdem wahr, dass viele Techniken und Praktiken und Übungen wirken, auch wenn wir nicht sofort merken, dass es so ist. Sie wirken sofort. Sie ändern unsere innere Haltung zur Mitte hin.

Fortgesetzes Üben führt dazu, dass sich Dinge fügen und verschieben – zur Heilung, zur Mitte. Zu Fülle und Freude. Fülle und Freude sind heilsam, bringen uns weiter und lösen Empire auf.

Es gibt dann immer noch Schmerz und Angst. Leben hier auf der Erde ist kein Ponyschlecken und soll auch keins sein.
Nur, aus unserer Mitte heraus können wir mit dem, was wir erleben, ganz anders umgehen. Die Stürme des Lebens lassen unser Boot dann nicht mehr kentern, sondern wir behalten die Nerven und die tiefe Freude, das tiefe Vertrauen unter allem und segeln weiter.

Die Übungen wirken auch, wenn wir uns nichts davon versprechen und nicht an sie glauben.

Sie wirken eher nicht, wenn wir sie sklavisch ausführen, gegen unser Gefühl, ohne Freude, weil wir meinen, wir müssten. Das wäre die falsche Art von Disziplin. Die Sorte, die Empire uns beigebracht hat und die wir jetzt verlernen.

Die Tips auf der Liste habe ich aus vielen Quellen zusammengeschöpft. Auf manches bin ich sogar ganz von alleine gekommen. =)
Die Liste ist weder auch nur annähernd vollständig, noch bindend, noch geordnet.
Viele der Tips können euch banal, oder bescheuert und/oder absurd vorkommen.
Es ist NICHT meine Absicht, zu missionieren oder Leuten ein schlechtes Gewissen zu vermitteln, wenn sie nicht machen, was ich hier vorschlage. Ich möchte nicht als Besservetch und nervende, altkluge Predigerin bekannt werden.
Meine Absicht ist, meinen ZEITLINIEN-Artikel zu ergänzen. Es IST wichtig und wirksam, was wir machen und lassen.
Jede und jeder nehme an, was passt und lasse den Rest getrost liegen.

Das meiste von dem, was ich jetzt aufzähle, habe ich ausprobiert und sehr gute Erfahrungen gemacht, und ich übe weiterhin damit.
Ein paar Sachen übe ich noch nicht oder viel zu wenig, z.B. ‚in die Natur gehen‘. Ich habe sie trotzdem mit auf die Liste getan, auch wenn ich selber da kein Vorbild bin, weil ich WEISS, dass sie heilsam sind.

Und ich freue mich über jede Ergänzung. Nutzt die Kommentarfunktion dazu. Oder schreibt selbst einen Blogbeitrag dazu. Oder – MACHT WAS IHR WOLLT!
Das ist auch schon der erste Tip.

Mach, was du willst.
Dazu solltest du natürlich wissen, was du willst. Deine Wahren Wünsche von den Begierden deines Egos unterscheiden können.
Wie das geht? Schritt für Schritt. Paar Tips dazu findest du hier. =)

Keine Angst vor der Angst. Wenn du Angst oder Unbehagen verspürst: Schau hin. Was steckt dahinter? Das, was dahinter steckt, will gesehen und gefühlt werden. Dann verändert es sich und/oder löst sich auf.

Vertraue deinem Bullshitdetektor. Wenn sich etwas nicht gut für dich anfühlt, dann beachte dieses Gefühl und handle danach. Und wenn es nur ein Inneres NEIN ist, dass du für andere unhörbar im Innern aussprichst. Auch das hat Wirkung.
Wenn du deine Wahrnehmung, deine warnenden Gefühle missachtest und wegdrängst, dann signalierst du Empire und vor allem dir selber, dass du dir selbst nicht traust und dass du dich lieber fremdbestimmt durchs Leben steuern lässt.

Stärke dein Selbst-Vertrauen, indem du tust, was du dir vornimmst. Sofort. Und wenn es nur ganz kleine Dinge sind, wie z.B. die rumstehende leere Kaffeetasse in die Küche zu räumen. Du wirst merken: Der Widerstand vor der lästigen Handlung ist in der Regel das Schlimmste an der ganzen Sache. Das ist so ähnlich wie mit Angst. Wenn du’s angehst, wirds SOFORT besser.

Sei sehr vorsichtig und zurückhaltend mit Versprechungen, sowohl anderen als auch dir selbst gegenüber (s.o.: Selbst-Vertrauen). Nicht gehaltene Versprechen kosten unglaublich viel Kraft.

Iss wenig oder gar keine tierischen Produkte.
Entgegen anderslautender Behauptungen sind Menschen keine Omnivoren. Unser Darm ist zu lang, um Fleisch zu verdauen. Wir können Fleisch essen – in Notzeiten, wenn wir nichts anderes haben. Dann sollten wir NUR Fleisch essen und es mit nichts anderem  mischen, bis es verdaut ist.

Iss viel frisches Gemüse in Bioqualität. Keine neue Erkenntnis. Und wahr.
Wenn wir uns gut ernähren, kann unser Körper jede Menge Mist wunderbar entgiften. NICHT gut sind industrielle Lebensmittel. Pestizidverseuchtes Billigessen, industrieller Zucker – diese Dinge ruinieren  nicht nur unsere Gesundheit, sie wirken auch auf unsere Psyche und verstopfen spirituelle Kanäle. Es IST wichtig, was wir essen.

Schütze dich vor den Nachrichten.
Ja, es ist heilsam, informiert zu sein. Nur, die Quellen, die uns offiziell angeboten werden, sind verseucht. Ich habe keine Lust mehr, da drumrumzureden und mich zu rechtfertigen dafür, dass ich keine Zeitung lese, keine Nachrichten im Radio, Fernsehen und Internet konsumiere. Ich bin trotzdem gut informiert. (Ja, Anschläg in Manchester und Jakarta. Und? Ist die Welt besser, wenn ich darüber was weiß oder gar schreibe?)
Die Nachrichten, die wir vorgesetzt bekommen, dienen nur einem Zweck: uns in Angst und Ohnmacht zu halten und von unserem eigenen Hier&Jetzt abzulenken.

Stell den Soundtrack aus!
Keine Stöpsel in den Ohren, wenn du unterwegs bist. Keine ständige Berieselung, wenn du daheim bist.
Hör auf das, was um dich herum ist.
Es gibt Gelegenheiten, da ist ein eigener, gezielt ausgewählter Soundtrack sehr heilsam. Sowas kann dich schützen und deine Laune heben (wodurch du höher schwingst) und dich bei Handlungen unterstützen. Das ist eine magische Praxis. Eine ständige Berieselung durch Musik, die den Klang der Wirklichkeit überlagert, der dich umgibt, vermüllt deine Kanäle und macht es deiner inneren Stimme sehr schwer, von dir gehört zu werden.

Geh raus! Geh in die Natur. Einmal im Monat ein zwei Stunden irgendwohin, wo nichts Menschengemachtes ist.

Pflege deine Gemeinschaft, sei vernetzt. Nicht nur übers Internet. Vor Ort.

Lebe an einem Ort, wo du gern bist. Jaja, leicht gesagt für manche. Hab Vertrauen, alles fügt sich. Mach es dir da, wo du bist, so schön, wie es geht. Es wird dich an angemessenere Orte ‚verschlagen‘, je mehr du in deine Mitte kommst.
Tu was dafür!

Mach etwas, sei kreativ, sei tätig. Mach etwas, das du sinnvoll findest. Nichts ist immer toll, alles ist auch mal anstrengend, lästig, unangenehm. Solange du es sinnvoll findest, kannst und willst du es tun, und es ist gut für dich (und andere).

Prüfe deine Lebensumstände. Achte vor allem auf den Ort und auf die Leute, mit denen du verbunden bist und auf das, was du tust (s.o.). Prüfe, ob diese Aspekte in deinem Leben sich gut anfühlen. Oder ob sie dich Kraft kosten und dich letztendlich unglücklich machen. Wenn das so ist, ändere sie!
Ja, das ist ne scheinbar richtig Große Sache. Diese Dinge sind elementar wichtig, darum erscheinen sie uns ja so schwierig. Sie sind in Wirklichkeit einfach. Wir sollen und dürfen nicht wissen, dass sie einfach zu ändern sind, damit wir sie nicht ändern und brav in der Matrix bleiben.
Vielen Leuten, die mich um Rat bitten, kann ich nur raten: Kündige deinen Beruf (oder Geh von der Arge weg!), trenne dich, zieh um… Dann höre ich 10.000 „aber“s und Gründe, warum das nicht geht. Schau nicht auf die Gründe, warum das nicht geht. Schau auf das, was du machen willst, und MACH ES. So gut du hier&jetzt kannst. Beginne im Kleinen. Übe Vertrauen.

Löse dich von Gruppendruck. Ist es wirklich wichtig, was irgendwelche Leute, die du nicht besonders gut kennst (und vielleicht nicht besonders gut leiden kannst) über dich denken?

Löse dich vom Konsumterror. Vermeide Müll, lebe nachhaltig. Dazu könnte ich Bücher vollschreiben. Ich verweise an die Blogs, Videos und Bücher, die es schon dazu gibt. =)

Trink jeden Tag 3 Liter klares Wasser ohne Kohlensäure und bitte auch nicht aus ner Plastikflasche. In der Regel ist Leitungswasser gut. Verteil die 3 Liter über den Tag und mach dir das Wasser heiß, wenn du magst.

Starre nicht so viel ins Internet und/oder auf dein Smartphone und/oder Tablet. Ja, auch du, Vetch. (Ich hab zwar ’nur‘ nen Computer — und an dem kann ich Tage am Stück verbringen. Nicht zu empfehlen!)

Mach Musik. Und wenn du nur unter der Dusche singst. Selber Musikmachen ist sehr gut fürs Gehirn. Und fürs Herz.

Vermeide Mainstream Media. Dazu gehören Zeitschriften und Zeitungen, Fernsehprogramme genauso wie hirnlose Videos oder die supertollen Blockbusterfilme, mit denen wir zugekleistert werden. Du meinst, du wärst reflektiert und könntest ohne Schaden Reklame, manipulative Geschichten und Bilder etc. konsumieren? Weit, weit gefehlt. Mach mal einen Versuch: Medienfasten für einen Monat, und lass dich dann überraschen, wie Fernsehen plötzlich auf dich wirkt. Ich kenne niemanden, NIEMANDEN, die oder der einigermaßen heilsam unterwegs ist und sich noch oft von den Medien berieseln lässt. Alle Leute, die ich kenne, die heilsam wirken und eine Freude und Zufriedenheit ausstrahlen, schützen sich vor den Medien des Mainstream.

Erkenne das Ausmaß der Manipulation, dem die Menschheit ausgesetzt ist.
Ich weiß, dass viele der riesigen Masse, die meinen Blog ab und zu lesen (so ca. 15 Leute zur Zeit… =) ) aussteigen, wenn ich von der Großen Verschwörung erzähle. Ich würds ja auch gar nicht tun, wenn ich nicht wüsste, dass es doch auch wichtig ist. Warum? Nicht, weil wir ‚Sie‘ entlarven müssen, bekämpfen, besiegen, alle Menschen aufwecken und befreien müssen – all das ist unheilsamer Quark.
Wir müssen das Tun der Matrix erkennen, wir müssen Empire erkennen, damit wir begreifen, dass das, was uns als Gut und Richtig und Wichtig verkauft wurde, eine einzige große Lüge ist. Wenn wir das begriffen haben, fällt es uns viel leichter, ohne Zweifel und Bedenken, frei von Angst, Schuld, Scham und schlechtem Gewissen auf unsere innere Stimme zu hören, unsere wirklichen Prioritäten zu sortieren und aus dem Wahnsinn auszusteigen.

Wenn du draußen unterwegs bist, dann richte deine Aufmerksamkeit (so weit es geht, ohne, das du Unfälle verursachst…) auf Organisches: Schau auf Pflanzen, Tiere, in den Himmel. Löse deine Aufmerksamkeit von Schrift, Schaufenstern, Leuten.

Mach regelmäßig Sport, Yoga, Tanzen, etwas für deinen Körper. Lebe in deinem Körper – dazu sind wir hier!

Streiche das Wort „aber“ aus deinem Vokabular. Meistens kannst und sollst du es durch „und“ ersetzen. Manchmal helfen auch „trotzdem“, „dennoch“ etc. Mach es einfach, es wirkt!

Vermeide Drogen aller Art. Auch Psychodelika. Auch und VOR ALLEM Alkohol. Und Zucker.

Richte deine Aufmerksamkeit jeden Tag auf Schöne Dinge. Hilfreich kann eine tägliche Dankbarkeistliste sein.

Wenn dich etwas ärgert, geh nicht in Konfrontation. Lass dich nicht auf Reibung ein. Schau, was dahinter steckt.

Du kannst und musst niemanden retten; und niemand anders muss erst irgendwas tun oder lassen, bevor du glücklich sein kannst. Wenn du dir und anderen helfen willst, Missstände beseitigen willst, dann lebe ein selbstbestimmtes Leben ohne Schaden für andere in Kauf zu nehmen, sorge für dich, tu was du willst, übe Vertrauen, höre deine innere Stimme und folge ihr. Die Dinge werden sich fügen und du rettest die Welt.
 

 

19. Mai ~ Dankesammlung

Heute kam Freundin N. zu Besuch, zum Kartenlegen.

Erst mal haben wir zusammen gefrühstückt, sie, der Gefährte und ich. Das war sehr erfreulich, weil
~ sie hatte leckere Brötchen und einen köstlichen Rhabarberkuchen mitgebracht, und von meiner Seite gabs das ’sexy‘ Rührpolenta =)
~ wir hatten zu dritt ein gutes Gespräch über Yoga, Buddhismus, Sufi, Sifu etc. N. sagte dazu, es sei so angenehm, mal nicht oberflächlichen Small Talk mit Leuten zu haben. Ohja. Dazu haben wir keine Lust, keine Geduld und keine Kapazitäten frei. Ich will nur noch Austausch, bei dem was geht. Und das geht. Wie schön. Danke. ❤

Danach zog sich der Gefährte zurück und wir blieben am Esstisch (noch habe ich meinen Bistrotisch nicht) und ich legte N. die Karten. Das war auch sehr erfreulich, weil
~ Wir waren beide sehr mit der Legung zufrieden.
~ Das war der letzte Testlauf, habe ich beschlossen. Das nächste Mal wirds ein Geschäft. Nicht für Freundinnen, da geht der Austausch anders vor sich. Für KundInnen, da nehme ich ab jetzt Geld. Dreißig Euro pro Legung. So ca. 1 Stunde, und im Preis inbegriffen ist noch ein bisschen Service nachträglich online. Das ist der Einstiegspreis; preiswert für den Aufwand, den ich anbiete. Ich habe N. gesagt, sie soll mich weiterempfehlen, und ich werde in der HPΨ-Schule Werbung machen.
Was ich nicht machen will: Wahllos Flyer verteilen. Ich setze auf Mundpropaganda und Eigenempfehlung. =)
Ich mache das, weil ich es GERN tu. Es macht mir Freude, ich bekomme positives Feedbäck, und ich bin auch selbst zufrieden mit meiner Craft. Und nu mach ich ein Geschäft daraus. Weils Spaß macht.

Ich habe im letzten Absatz ganz viele ‚ein bisschen‘, ‚ein wenig‘, ‚klein‘, ’nur‘, ‚ich guck mal, ob…‘ und derartiges weggelassen. Wenn ich sonst solche Texte zu meiner Craft und meinem Geschäft geschrieben habe, haben die vor sowas nur so gestrotzt. Ich habe mir und der Welt erklärt, wie wenig bedeutend und erfolgreich das werden wird und mich ausdauernd entschuldigt, dass ich es wage, auch nur die Idee im Herzen zu bewegen, meine Craft gegen Geld anzubieten und in Erwägung zu ziehen, dass es Leute geben könnte, die mit Gewinn für sich selbst mit mir ins Geschäft kommen. Wie seltsam, dass es bis dato nie was wurde… 😛

Eya. Und in DEM ↑ Absatz hab ich mir grad umständlich den Arsch abformuliert, um das hier zu sagen: Ich bin jetzt im Geschäft, und es ist gut so. Nichts hängt davon ab, das ist das Schöne. Ich mach es, weils mir Spaß macht. Und Geld einzunehmen gehört dazu, das macht mir nämlich auch Spaß. =)

Oke… ich muss noch was hinschreiben, irnzwas in mir braucht das: Und wenn ich keine KundInnen habe, dann passt das auch. Ich schaffe Raum – ganz konkret in meinem Zimmer, und – wichtiger – in mir selber. Da kann sich manifestieren, was mein Inneres Wesen manifestieren will.

Gut.  =)

Dann bin ich auch heute wieder sehr dankbar für den Input, den ich hier über WP bekomme. Z.B. ist in einem Blog nebenan Hermes aufgetaucht, achwas, reingeplatzt, reingeblitzt und -geschossen, und mit dem hab ich ja auch so leicht was – wie soll ich sagen … am Wandern. Ich bin nicht sicher, wie indiskret ich hier werde, wenn ich das weiter ausführe. Die Betreffenden wissen bescheid. ❤
Und das darf ich bestimmt verlinken, das gefällt mir ja auch sowas von gut! Das Spiel | Meeresrauschen…
Danke! =) ❤

Jo, und zuguterletzt bin ich dankbar für den Regen heute. Weil
~ Grund für Kerzen und Laternen, wunderschöne Stimmung
~ Wasser auf die Pflanzen, z.B. die auf unserer Terrasse
~ Morgen kein Flohmarkt. Jaja, wir sollten wirklich dringend nen Stand machen. Und das ist so ANSTRENGEND! So früh aufstehen, das Geschleppe… neee, ich bin froh, dass mir das morgen erspart bleibt.

Stattdessen werd ich in die HPΨ-Schule gehen. Falls ich nicht noch nen ganz GANZ schrecklichen Faulanfall bekomme…

Und zuallergutersuperletzt bin ich noch mir selber dankbar für den wundervollen matschmampfigen Spinatpot, den ich auch heute wieder gekocht hab. MJAM.

17. Mai ~ Dankesammlung

Gestern habe ich im Ökoladen ein Glas mit ‚indischer‘ Spinatsauce gekauft, und abends haben wir die mit roten Linsen gegessen. Diese ziemlich teure Sauce wollte ich probieren, seit ich sie zum ersten Mal im Regal stehen sah. Gestern war sie nen Tick preiswerter wg. Aktion, so habe ich ein Glas gekauft.

Die Sauce war überhaupt nicht gut. Sie schmeckte wie so ziemlich alles, was bei uns mit dem Label „Curry“ und „indisch“ verhökert wird: an den imaginären europäischen Geschmack angepasst. Das heißt: zu salzig, zu säuerlich (Essig und Zitronensaft. Essig?!?) zu süß (was hat Agavendicksaft in indische Sauce verschlagen?!?) „pikant“ (wie ich dieses Wort verabscheue!) statt scharf – wir haben sie gegessen, weil wir hungrig waren.

Ich hab schon oft ‚indischen‘ Spinat gemacht, weil ich Palak Paneer so liebe. Ich habe natürlich nie richtigen Palak Paneer gemacht; ich habe stattdessen fröhlich in den Gewürzschrank gegriffen, ins heiße Kokokosöl gepudert, mit Kokosmilch abgelöscht, TK-Spinat drauf… Alles, was ich je auf diese unbedarfte Art gekocht habe, war besser als die Sauce gestern.

Heute habe ich genau das wieder gemacht: Gewürze angeröstet (nicht zu heiß!), ich glaub, es waren diesmal Koriander, Kurkuma, bisschen Ingwer, viel Garam Masala (ne fertige Mischung, die oke ist, von Sonnentor glaub ich), bisschen Knoblauch (erst später dazu) und Muskat. Und noch Pfeffer. Dazu den TK-Spinat, Kokosmilch. Ich hatte noch zwei große gekochte Kartoffeln und nen Rest Linsen von gestern, das hab ich alles noch mit in den Topf getan und zermatscht.

Und das war LECKER. Sehr erfreuliches Mittagessen, heute. Morgen mach ich das wieder, ich werd extra zwei dicke Kartoffeln kochen. =)

Garam Masala will ich auch mal selber machen, da gib es ja viele verschiedene Versionen. Und meine Ma hat mir in München was ganz Wundervolles geschenkt, das ich in meiner Dankesammlung gar nicht erwähnt habe:


Draufklicken führt zu einer Leseprobe

Und jetzt hab ich Hunger. Seltsam.
Wasn Glück, dass ich eben Kichererbsen-Buchweizen-Teig angesetzt habe. Wenn das lecker wird, erzähle ich morgen davon. Wenn nicht, wirds nie mehr erwähnt. =)