Wille

noch was

zu dem Energiehaushalt-Beitrag von heute habe ich noch einen Nachtrag, sehr persönlich.

Ich hab mich nämlich im Jahrzehnt vertan, was in meinem Alter schon mal vorkommen kann. Das I Ging zu HAARP habe ich nicht in den 80ern bekommen, sondern 1998. Am 6. November 1998, um genau zu sein. Das finde ich grad in meinem (zyklischen) Tagebuchfile.
Und heute vor achtzehn Jahren und einem Tag, am 5. November 1998, habe ich zu dem Thema folgenden Eintrag geschrieben:

Heute im Aqua (Stammcafé in Passau) hab ich G. und so ’nem jungen Herrn, der irnzwie bei der Stadt was zu sagen hat, von Haarp erzählt. Man schwieg. Ich bezog dieses Schweigen erst auf mich: als habe ich dummes Zeug, uninteressantes Zeug gelabert. Aber Goddess, liebe Schwestern, dies war Schweigen der Angst und der Verdrängung. Man will es nicht wissen. Man verdrängt. Aber das ist dumm. Es ist ok, wenn wir das Entsetzliche nicht wahr haben wollen. Aber Wollen ist Tat und nicht Verdrängung. Diese schwiemelige Angst entsteht, da die Jungs es wahr sein lassen, weil sie keine Lösung sich vorstellen können. Die Angst lähmt den Widerstand. Der Widerstand beginnt im eigenem Denken. Alles ist möglich, wenn du es wirklich wahr haben willst. Bis in die letzten Zellen. Doch wenn du verdrängst, bleibt die Angst tief in deinen Zellen, während dein Geist sich weigert, mit dem Problem zu arbeiten. So wuchert Krebs, innen und außen in der Wirklichkeit. Goddess, ich hab keine Angst vor Haarp, es ist wahr. Ich will es nicht wahr haben, aber ich fürchte es nicht. Wir werden sehen, was geschieht. Ich lebe mein Leben in dieser Zeit, so gut es geht. Aye. Ich will den Menschen sagen, was ich weiß, dass sie es verstehen. Ich will mit Tarot und Magie arbeiten. Aye.

Tscha. Ich bin sehr erstaunt und erfreut, das heute zu finden. Ich bin erstaunt, wie klar ich damals die Dinge gesehen habe. Leider habe ich damals nichts davon wirklich geglaubt.
Ich habe klar gesehen und es mir selber erklärt, und ich selbst, bzw. meine damals fast ununterbrochen laufende Programmierung: Schuld, Pflicht, Normalität hat mir nicht erlaubt, mir selbst zu glauben und daraus nachhaltig Kraft zu schöpfen.
Ich hatte Angst vor HAARP. Und mein Leben habe ich damals viel zu selten wirklich gelebt. Die meiste Zeit bin ich in zivilisatorischer Trance dahin gedümpelt.

Und hier&jetzt möchte ich dem Universum verkünden, wie dankbar ich bin, dass das vorbei ist. Immer ist vorbei.

Die letzten beiden Sätze bringen mich sehr zum Grinsen. Mein Sende- und Predigten-halten-Trieb war damals schon so stark wie heute.

Und ich will immer noch mit Tarot und Magie — nee, nicht arbeiten. WIRKEN will ich. Und Wille ist immer verbunden mit zielgerichteter Handlung. Schluss mit Wünschen. Ich bin bereits tätig.
 

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Hexen und Magier können sich WEG zaubern

„Hexen und Magier können sich WEG zaubern.“
Das behaupte ich im Hexikon. Dann muss es ja stimmen.

Ich habe damals in den 80ern in meinen feministischen Sprit-Maggie Büchern gelesen, dass ich eine Hexe bin, wenn ich dreimal sage „Ich bin eine Hexe“ und darüber nachdenke. Das hab ich gemacht, also bin ich eine Hexe.

Also kann ich WEG zaubern.

Am liebsten würde ich mich weg zaubern, weil ich diesen Freitag wieder einen A-Amt-Termin habe.

Ich war bis Anfang diesen Jahres noch in München als Sozialpädagogin in einem Kontaktladen für Drogensüchtige fest angestellt. Unbefristet. Dabei bin ich keine SozPäd, sondern habe Ergotherapeutin gelernt, was ich auch nicht bin, weil ich in dem Beruf nie gearbeitet habe und auch nicht arbeiten möchte.

Die Anstellung im Kontaktladen habe ich selber gekündigt, als ich im März nach Mannheim gezogen bin. Seitdem bin ich hier beim A-Amt, und die wollen mich natürlich nicht lange durchfüttern. Und ich weiß nicht, was ich machen soll.

Das ist keine neue Sache, ich wusste eigentlich nie wirklich, was ich werden will, wenn ich mal groß bin.
Es ist nur… ich fürchte, ich bin jetzt groß.

Jo, und wegzaubern ist diesmal nicht die Lösung, fürchte ich, weil ich zur Zeit genau da bin, wo ich sein will. In Mannheim beim Oger/Schnusel.

Also muss ich mir Weg zaubern.

Mir wurde beim letzten A-Amt-Termin so ein Berufetest empfohlen. Den habe ich eben gemacht.
Meine Interessen liegen – überraschungsfrei – bei Kunst, Kultur, Medien, Fotografie, Design, Gestaltung, Kommunikation, Umwelt, Natur.

Dann hab ich den Testteil zu „Stärken“ gemacht, und dazu passen laut Test Berufe wie die hier:
Techn. Assistent/in – Mechatronik, Kraftfahrzeugmechatroniker/in, Zweiradmechatroniker/in, Orthopädietechnik-Mechaniker/in, Techn. Assistent/in – Bautechnik, Techn. Assistent/in – regenerative Energietechnik, Assistent/in – Automatisierungs- und Computertechnik, Bauzeichner/in, Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in, Technische/r Systemplaner/in
usw, usf
Was ist Mechatronik?!?

Ich könnte jetzt Seiten füllen mit meiner Situation, mit dem was ich nicht will, was ich zu müssen glaube, was ich mir wünsche, wie albern das ist, was ich alles nicht kann und warum ich letztendlich irnznen Job annehmen muss, den ich nicht mag.

So komme ich nicht weiter.

 

Warum ich mich überhaupt erblöde und diesen leicht wirren Eintrag schreibe:
Ich hoffe, dadurch zu entwirren.
Ich will Licht reinlassen.
Ich habe mehrmals heute schon Morgan’s Tarot angeklickt.
Dreimal kam die Karte „AS ABOVE, SO BELOW„.
(Es kam z.B. auch „SOMEWHERE, THERE IS AN ENERGY LEAK“.

AS ABOVE, SO BELOW ist die einzige Karte in Morgan’s Deck, in der der Name Hermes erscheint*. Das freut mich und macht mir ein bisschen Mut.
Denn ich hab den Verdacht, das Problem ist nicht, dass der Arbeitsmarkt nichts hergibt, wo ich mich bewerben möchte,
oder dass ich nicht endlich von begeisterten Mäzenen entdeckt werde,
sondern, wenn Oben ist wie Unten, und Innen wie Außen,
dann hat meine Not vielleicht viel mehr damit zu tun, dass ich mich nicht traue.
Dass ich mir selber nicht traue.

Ich stelle z.B. mal wieder fest, dass ich oben „Also muss ich mir Weg zaubern“ hingeschrieben hab. Typisch, und zeigt, wo’s hakt.

Ich will mir Weg zaubern wollen.
Journalistin sein, und/oder einen eigenen Laden mit Seminar- und Beratungsraum, das ist das Einzige, das mir einfällt. Und dann kommen von unten die ganzen ABERs hoch, und da hams was: As below, so above.
Ich weiß grad nicht mehr als das:

Ich will mir Weg zaubern.