zivilisatorische Trance

Montag, 24, Dienstag 25., Mittwoch, 26. und Donnerstag, 27. Juli ~ Dankesammlung

Achdumeinegüte, wie ist das geschehen? Vier Tage auf einmal abzudanken!

Die letzten Tage waren intensiv. Die meiste Zeit war mir überhaupt nicht nach Bedanken für irgendwas. Auch das Computerfasten jeden zweiten Tag hat nicht geklappt. Und Fotos habe ich auch keine. Seit dem 23. 7. hab ich kein einziges Foto mehr gemacht. Interessant.

Im Rückblick hab ich doch jeden Tag was Schönes zum Dankesagen. Oh, oje, die Gedichte…
Ich werds kurz machen. Kurz und schmerzhaft. Versprochen! ❤

 

Vorvorgestern, 24. Juli 2017, Montag

An dem Tag war meine Welt noch in Ordnung und ich hab immerhin einen Blogbeitrag geschrieben (drüben in der HECKENWICKE). Zu mehr (z.B. Dankesammlung…) war ich nicht in der Lage, weil ich mich sehr verheddert hatte in diesem Eso-Neo-Maya-Kalenderkram. Bin noch am Entwirren. =)

Hab an dem Montag mit täglichem Runenziehen begonnen. Weiß noch nicht, was daraus wird, oder ob überhaupt. Derweil bin ich dem Duke Meyer dankbar (und Sólveig für den Link), der mir mit dem, was ich bis jetzt von ihm gehört und gelesen habe, 1. ziemlich aus dem Herzen spricht und 2. der erste ist, mit dessen Runenwirken und -interpretieren ich wirklich was anfangen kann.

Aufm Balkon – hab ich im Reinschreibebuch notiert – habe ich eine rosa Wickenblüte entdeckt. Oke, keine echte Wicke, ne Platterbse, was als „Edelwicke“ verkauft wird. Sie ist wunderschön, tiefdunkelrosa, sie duftet, Bienen mögen sie, ich hatte nicht mehr damit gerechnet, dass sich da noch was regt. 💗

Das hat sich am Montag gefügt und
das genügt.
(Jadoch, das ist das Gedicht für Montag. Reimt sich doch. Also!)

 

Vorgestern, 25. Juli 2017, Dienstag

Puh. An dem Tag hats geregnet, es war der „Tag zwischen den Jahren“ nach dem Argüelles-schen Kalender (mehr dazu im oben verlinken HECKENWICKE-Beitrag, falls es jemand wissen will), und obwohl ich fest entschlossen war, einen festlichen, feierlichen und wundervollen Tag zu erleben, kams dann abends ganz GANZ anders. Der Gefährte und ich bekamen einen grässlichen Streit. Vorher wars ein kuschliger, bisschen verzauberter Regentag gewesen, doch ich kann mich hier&jetzt nicht mehr an Einzelheiten erinnern. Der Streit überlagert das. Nur eins weiß ich noch, und dafür war ich sehr dankbar:

Als ich – sehr spät – ins Bett ging, da wars schon dunkel und der Gefährte schlief schon. Normalerweise gehen wir zusammen ins Bett und gucken noch ne DVD, das ist seit wir uns kennen, unser Abendritual. An dem Abend ging das nicht. Ich schlich also traurig und wund und sehr spät ins Bett, und kaum lag ich unter der Decke, kam Katze Molly an und ringelte sich auf mir zusammen und wärmte mich. Als hätte sie nur auf mich gewartet, um endlich schlafen gehn zu können. Was sie wahrscheinlich auch getan hat – auf mich gewartet. Heilung durch Katzenauflegen. Katzen sind so gesund! ❤

Der Tag war nass,
der Abend war krass.

 

Gestern, 26. Juli 2017

Was ist denn wieder los in der Welt? Wie ich inzwischen mitbekommen habe, waren wir hier nicht die einzigen, die es die Tage gebeutelt hat. Jetzt, rückblickend, kann ich sagen, dass es gut war, wichtig, klärend, Not-wendend. Gestern allerdings…
Der Streit mit dem Gefährten ging gestern nicht nur weiter, er wurde immer krasser. Immer tiefer rein ins Labyrinth. Zum Mittelpunkt, ins schwarze Loch. Und dann wieder raus. An jeder Wegbiegung mehr Licht. Und so schrecklich es war, am Ende des Tages wars hell und ich war SEHR dankbar. ❤

Erkenntnisse. Ohne groß ins Detail zu gehen möchte ich sagen: Es hat mit der Matrix zu tun, oder wie auch immer wir das nennen. Normalität, Zeitgeist, Empire, Zivilisation, Trance, Kapitalismus, Das System, der kollektive Realitätstunnel, die Maschine, mechanische Zeit — nennt es wie ihr wollt. Hauptsache, ihr könnt es sehen. Das Ding ist: Wenn du anfängst, es zu sehen, dann beginnst du auch, es zu spüren. Es fühlt sich grauenhaft an. Und das Wahrnehmen der Matrix ist ein schwerer Tabubruch, ein Verstoß gegen tief verinnerlichte Gebote. Und dann kommt – auch tief eingeprägt – große Angst auf.
Und da müssen die meisten von uns durch. Und das immer wieder. 
Bei mir ist das so: wenn ich eine Schicht der ungesundern Muster und Programme bei mir erkannt habe und sie einigermaßen deinstalliert habe — oder wenigstens merke, wenn sie laufen und sie dann anhalte – sobald ich das schaffe, kommen die nächsten, tieferen Programme in mir ans Licht.
Nee, das fühlt sich überhaupt nicht schön an, wennde mittendrin steckst.
Und wennde durch bist, dann fühlt sich das besser an, als du dir vorher vorstellen konntest.

Ich bin dankbar für meinen Gefährten, dass wir uns gefunden haben. Dass wir solche Tage erleben und überleben und dadurch immer klarer werden.

Heh. Und ich bin dankbar, dass wir unseren alljährlichen Sommerferien-Streit damit abgehakt haben. Ja, ich bin sehr zuversichtlich, dass es das war für dieses Jahr. =)

Im Loch zerfallen
aufgelöst, neu geworden
ins Licht geflattert.

 

Heute, 27. Juli 2017, Donnerstag

Puh, ist überhaupt noch heute? Ahja, noch 33 Minuten lang.

Hab köstlichen indischen monsooned Kaffee gekauft.

Wir haben eine sehr lustige, sehr gute, sehr skurrile französische Miniserie namens P’tit Quinquin angefangen. Und ich hoffe, wir schaffen heute Nacht noch eine Folge. Wahrscheinlich schon, wg. siehe obendrüber.

Wir haben uns heute für einen Motherdrumevent angemeldet. Das ist morgen abend. Da freu ich mich drauf!

Das Thema Inneres Kind bzw. Versühnung mit der eigenen Vergangenheit bzw. liebevoller Kontakt zu und Austausch mit uns selbst als Kind ist ein Thema, das grad intensiv in der Luft liegt. Zuerst hab ichs bei mir selbst erlebt (vgl. Dankesammlung vom 20. Juli), und seit dem ist es mir (bis jetzt) bei vier andern Personen begegnet. Hey, vertragt euch mit euch als Kind! Seid gut zu euch selbst! Seid euch selbst ein liebesvolles Elternteil – ihr werdet belohnt!

Oke, genug für heute. P’tit Quinquin wartet.

Achso das Gedicht.
Noch nie wars so schlicht.

(Was ein Segen, dass sich „schlicht“ auf „Gedicht“ reimt! Allerdings hab ich den Reim jetzt schon mehrfach verwendet, fürcht ich. Und warum kann ich nicht aufhören hier rumzuschwafeln?)

smooches ❤
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Anleitung zum Ausstieg ~ Wie du deine Innere Stimme hörst

Jetz ma … Kokosöl bei de Tofuschnitzel.

Im Gegensatz zu dem, was ich im Artikel ZEITLINIEN behauptet habe – dass es völlig egal ist, was wir tun, weil es nur auf die innere Haltung ankommt – gebe ich hier eine Liste von Tips, von Sachen, die wir tun können, um aus der Maschinenzeitlinie auszusteigen.

Es ist nämlich immer beides – es ist egal, was wir im Alltag machen und es ist essentiell wichtig, was wir im Alltag machen. Das ist ein Magisches Paradoxon, das wir mit unserem Verstand nicht auflösen können. Im Innern wissen wir, dass es wahr ist. Das genügt.

Es ist wahr, dass es auf unsere innere Haltung ankommt. Dass es nicht auf das WAS, sondern auf das WIE ankommt.

Es ist auch wahr, dass wir viele heilsame Erkenntnisse gleich wieder vergessen, dass wir versäumen, sie in unser Leben zu integrieren.
Dann verändert sich nichts, außer, dass es uns u.U. noch mieser geht, weil nun auch noch das schlechte Gewissen dazukommt.

Es ist außerdem wahr, dass viele Techniken und Praktiken und Übungen wirken, auch wenn wir nicht sofort merken, dass es so ist. Sie wirken sofort. Sie ändern unsere innere Haltung zur Mitte hin.

Fortgesetzes Üben führt dazu, dass sich Dinge fügen und verschieben – zur Heilung, zur Mitte. Zu Fülle und Freude. Fülle und Freude sind heilsam, bringen uns weiter und lösen Empire auf.

Es gibt dann immer noch Schmerz und Angst. Leben hier auf der Erde ist kein Ponyschlecken und soll auch keins sein.
Nur, aus unserer Mitte heraus können wir mit dem, was wir erleben, ganz anders umgehen. Die Stürme des Lebens lassen unser Boot dann nicht mehr kentern, sondern wir behalten die Nerven und die tiefe Freude, das tiefe Vertrauen unter allem und segeln weiter.

Die Übungen wirken auch, wenn wir uns nichts davon versprechen und nicht an sie glauben.

Sie wirken eher nicht, wenn wir sie sklavisch ausführen, gegen unser Gefühl, ohne Freude, weil wir meinen, wir müssten. Das wäre die falsche Art von Disziplin. Die Sorte, die Empire uns beigebracht hat und die wir jetzt verlernen.

Die Tips auf der Liste habe ich aus vielen Quellen zusammengeschöpft. Auf manches bin ich sogar ganz von alleine gekommen. =)
Die Liste ist weder auch nur annähernd vollständig, noch bindend, noch geordnet.
Viele der Tips können euch banal, oder bescheuert und/oder absurd vorkommen.
Es ist NICHT meine Absicht, zu missionieren oder Leuten ein schlechtes Gewissen zu vermitteln, wenn sie nicht machen, was ich hier vorschlage. Ich möchte nicht als Besservetch und nervende, altkluge Predigerin bekannt werden.
Meine Absicht ist, meinen ZEITLINIEN-Artikel zu ergänzen. Es IST wichtig und wirksam, was wir machen und lassen.
Jede und jeder nehme an, was passt und lasse den Rest getrost liegen.

Das meiste von dem, was ich jetzt aufzähle, habe ich ausprobiert und sehr gute Erfahrungen gemacht, und ich übe weiterhin damit.
Ein paar Sachen übe ich noch nicht oder viel zu wenig, z.B. ‚in die Natur gehen‘. Ich habe sie trotzdem mit auf die Liste getan, auch wenn ich selber da kein Vorbild bin, weil ich WEISS, dass sie heilsam sind.

Und ich freue mich über jede Ergänzung. Nutzt die Kommentarfunktion dazu. Oder schreibt selbst einen Blogbeitrag dazu. Oder – MACHT WAS IHR WOLLT!
Das ist auch schon der erste Tip.

Mach, was du willst.
Dazu solltest du natürlich wissen, was du willst. Deine Wahren Wünsche von den Begierden deines Egos unterscheiden können.
Wie das geht? Schritt für Schritt. Paar Tips dazu findest du hier. =)

Keine Angst vor der Angst. Wenn du Angst oder Unbehagen verspürst: Schau hin. Was steckt dahinter? Das, was dahinter steckt, will gesehen und gefühlt werden. Dann verändert es sich und/oder löst sich auf.

Vertraue deinem Bullshitdetektor. Wenn sich etwas nicht gut für dich anfühlt, dann beachte dieses Gefühl und handle danach. Und wenn es nur ein Inneres NEIN ist, dass du für andere unhörbar im Innern aussprichst. Auch das hat Wirkung.
Wenn du deine Wahrnehmung, deine warnenden Gefühle missachtest und wegdrängst, dann signalierst du Empire und vor allem dir selber, dass du dir selbst nicht traust und dass du dich lieber fremdbestimmt durchs Leben steuern lässt.

Stärke dein Selbst-Vertrauen, indem du tust, was du dir vornimmst. Sofort. Und wenn es nur ganz kleine Dinge sind, wie z.B. die rumstehende leere Kaffeetasse in die Küche zu räumen. Du wirst merken: Der Widerstand vor der lästigen Handlung ist in der Regel das Schlimmste an der ganzen Sache. Das ist so ähnlich wie mit Angst. Wenn du’s angehst, wirds SOFORT besser.

Sei sehr vorsichtig und zurückhaltend mit Versprechungen, sowohl anderen als auch dir selbst gegenüber (s.o.: Selbst-Vertrauen). Nicht gehaltene Versprechen kosten unglaublich viel Kraft.

Iss wenig oder gar keine tierischen Produkte.
Entgegen anderslautender Behauptungen sind Menschen keine Omnivoren. Unser Darm ist zu lang, um Fleisch zu verdauen. Wir können Fleisch essen – in Notzeiten, wenn wir nichts anderes haben. Dann sollten wir NUR Fleisch essen und es mit nichts anderem  mischen, bis es verdaut ist.

Iss viel frisches Gemüse in Bioqualität. Keine neue Erkenntnis. Und wahr.
Wenn wir uns gut ernähren, kann unser Körper jede Menge Mist wunderbar entgiften. NICHT gut sind industrielle Lebensmittel. Pestizidverseuchtes Billigessen, industrieller Zucker – diese Dinge ruinieren  nicht nur unsere Gesundheit, sie wirken auch auf unsere Psyche und verstopfen spirituelle Kanäle. Es IST wichtig, was wir essen.

Schütze dich vor den Nachrichten.
Ja, es ist heilsam, informiert zu sein. Nur, die Quellen, die uns offiziell angeboten werden, sind verseucht. Ich habe keine Lust mehr, da drumrumzureden und mich zu rechtfertigen dafür, dass ich keine Zeitung lese, keine Nachrichten im Radio, Fernsehen und Internet konsumiere. Ich bin trotzdem gut informiert. (Ja, Anschläg in Manchester und Jakarta. Und? Ist die Welt besser, wenn ich darüber was weiß oder gar schreibe?)
Die Nachrichten, die wir vorgesetzt bekommen, dienen nur einem Zweck: uns in Angst und Ohnmacht zu halten und von unserem eigenen Hier&Jetzt abzulenken.

Stell den Soundtrack aus!
Keine Stöpsel in den Ohren, wenn du unterwegs bist. Keine ständige Berieselung, wenn du daheim bist.
Hör auf das, was um dich herum ist.
Es gibt Gelegenheiten, da ist ein eigener, gezielt ausgewählter Soundtrack sehr heilsam. Sowas kann dich schützen und deine Laune heben (wodurch du höher schwingst) und dich bei Handlungen unterstützen. Das ist eine magische Praxis. Eine ständige Berieselung durch Musik, die den Klang der Wirklichkeit überlagert, der dich umgibt, vermüllt deine Kanäle und macht es deiner inneren Stimme sehr schwer, von dir gehört zu werden.

Geh raus! Geh in die Natur. Einmal im Monat ein zwei Stunden irgendwohin, wo nichts Menschengemachtes ist.

Pflege deine Gemeinschaft, sei vernetzt. Nicht nur übers Internet. Vor Ort.

Lebe an einem Ort, wo du gern bist. Jaja, leicht gesagt für manche. Hab Vertrauen, alles fügt sich. Mach es dir da, wo du bist, so schön, wie es geht. Es wird dich an angemessenere Orte ‚verschlagen‘, je mehr du in deine Mitte kommst.
Tu was dafür!

Mach etwas, sei kreativ, sei tätig. Mach etwas, das du sinnvoll findest. Nichts ist immer toll, alles ist auch mal anstrengend, lästig, unangenehm. Solange du es sinnvoll findest, kannst und willst du es tun, und es ist gut für dich (und andere).

Prüfe deine Lebensumstände. Achte vor allem auf den Ort und auf die Leute, mit denen du verbunden bist und auf das, was du tust (s.o.). Prüfe, ob diese Aspekte in deinem Leben sich gut anfühlen. Oder ob sie dich Kraft kosten und dich letztendlich unglücklich machen. Wenn das so ist, ändere sie!
Ja, das ist ne scheinbar richtig Große Sache. Diese Dinge sind elementar wichtig, darum erscheinen sie uns ja so schwierig. Sie sind in Wirklichkeit einfach. Wir sollen und dürfen nicht wissen, dass sie einfach zu ändern sind, damit wir sie nicht ändern und brav in der Matrix bleiben.
Vielen Leuten, die mich um Rat bitten, kann ich nur raten: Kündige deinen Beruf (oder Geh von der Arge weg!), trenne dich, zieh um… Dann höre ich 10.000 „aber“s und Gründe, warum das nicht geht. Schau nicht auf die Gründe, warum das nicht geht. Schau auf das, was du machen willst, und MACH ES. So gut du hier&jetzt kannst. Beginne im Kleinen. Übe Vertrauen.

Löse dich von Gruppendruck. Ist es wirklich wichtig, was irgendwelche Leute, die du nicht besonders gut kennst (und vielleicht nicht besonders gut leiden kannst) über dich denken?

Löse dich vom Konsumterror. Vermeide Müll, lebe nachhaltig. Dazu könnte ich Bücher vollschreiben. Ich verweise an die Blogs, Videos und Bücher, die es schon dazu gibt. =)

Trink jeden Tag 3 Liter klares Wasser ohne Kohlensäure und bitte auch nicht aus ner Plastikflasche. In der Regel ist Leitungswasser gut. Verteil die 3 Liter über den Tag und mach dir das Wasser heiß, wenn du magst.

Starre nicht so viel ins Internet und/oder auf dein Smartphone und/oder Tablet. Ja, auch du, Vetch. (Ich hab zwar ’nur‘ nen Computer — und an dem kann ich Tage am Stück verbringen. Nicht zu empfehlen!)

Mach Musik. Und wenn du nur unter der Dusche singst. Selber Musikmachen ist sehr gut fürs Gehirn. Und fürs Herz.

Vermeide Mainstream Media. Dazu gehören Zeitschriften und Zeitungen, Fernsehprogramme genauso wie hirnlose Videos oder die supertollen Blockbusterfilme, mit denen wir zugekleistert werden. Du meinst, du wärst reflektiert und könntest ohne Schaden Reklame, manipulative Geschichten und Bilder etc. konsumieren? Weit, weit gefehlt. Mach mal einen Versuch: Medienfasten für einen Monat, und lass dich dann überraschen, wie Fernsehen plötzlich auf dich wirkt. Ich kenne niemanden, NIEMANDEN, die oder der einigermaßen heilsam unterwegs ist und sich noch oft von den Medien berieseln lässt. Alle Leute, die ich kenne, die heilsam wirken und eine Freude und Zufriedenheit ausstrahlen, schützen sich vor den Medien des Mainstream.

Erkenne das Ausmaß der Manipulation, dem die Menschheit ausgesetzt ist.
Ich weiß, dass viele der riesigen Masse, die meinen Blog ab und zu lesen (so ca. 15 Leute zur Zeit… =) ) aussteigen, wenn ich von der Großen Verschwörung erzähle. Ich würds ja auch gar nicht tun, wenn ich nicht wüsste, dass es doch auch wichtig ist. Warum? Nicht, weil wir ‚Sie‘ entlarven müssen, bekämpfen, besiegen, alle Menschen aufwecken und befreien müssen – all das ist unheilsamer Quark.
Wir müssen das Tun der Matrix erkennen, wir müssen Empire erkennen, damit wir begreifen, dass das, was uns als Gut und Richtig und Wichtig verkauft wurde, eine einzige große Lüge ist. Wenn wir das begriffen haben, fällt es uns viel leichter, ohne Zweifel und Bedenken, frei von Angst, Schuld, Scham und schlechtem Gewissen auf unsere innere Stimme zu hören, unsere wirklichen Prioritäten zu sortieren und aus dem Wahnsinn auszusteigen.

Wenn du draußen unterwegs bist, dann richte deine Aufmerksamkeit (so weit es geht, ohne, das du Unfälle verursachst…) auf Organisches: Schau auf Pflanzen, Tiere, in den Himmel. Löse deine Aufmerksamkeit von Schrift, Schaufenstern, Leuten.

Mach regelmäßig Sport, Yoga, Tanzen, etwas für deinen Körper. Lebe in deinem Körper – dazu sind wir hier!

Streiche das Wort „aber“ aus deinem Vokabular. Meistens kannst und sollst du es durch „und“ ersetzen. Manchmal helfen auch „trotzdem“, „dennoch“ etc. Mach es einfach, es wirkt!

Vermeide Drogen aller Art. Auch Psychodelika. Auch und VOR ALLEM Alkohol. Und Zucker.

Richte deine Aufmerksamkeit jeden Tag auf Schöne Dinge. Hilfreich kann eine tägliche Dankbarkeistliste sein.

Wenn dich etwas ärgert, geh nicht in Konfrontation. Lass dich nicht auf Reibung ein. Schau, was dahinter steckt.

Du kannst und musst niemanden retten; und niemand anders muss erst irgendwas tun oder lassen, bevor du glücklich sein kannst. Wenn du dir und anderen helfen willst, Missstände beseitigen willst, dann lebe ein selbstbestimmtes Leben ohne Schaden für andere in Kauf zu nehmen, sorge für dich, tu was du willst, übe Vertrauen, höre deine innere Stimme und folge ihr. Die Dinge werden sich fügen und du rettest die Welt.
 

 

Abschaffung des Bargeldes

Mein Gefährte war hatte eben einen Termin wg. Bankwechsel, wg. neuerdings Gebühren bei seiner alten Bank für – wie heißt das – beleghafte Überweisungen. Also, dass du am Schalter mit ausgefülltem Schein Geld überweist. Einzahlen von Münzen auf das eigene Konto kostet bei seiner alten Bank jetzt auch Gebühren: 7,50 €. Wow.
Als mein Gefährte darüber nicht erfreut war, wurde ihm gesagt: „Wechseln Sie doch auf ein Online Konto.“
Er: „Ich habe bereits ein Onlinekonto bei einer anderen Bank. Was ich möchte ist eine Filialbank vor Ort, bei der ich bar-“
Bankperson: „Ich erklär Ihnen mal, wie das funktioniert mit dem Onlinekonto.“
Es ist schon bisschen gruselig, wenn du merkst, dass du grad mit einem Cyborg sprichst.
Er: “ Ich möchte KEIN Onlinekonto bei Ihnen, ich möchte keine Gebühren für Münzeinzahlung auf mein eigenes Konto zahlen, und ich möchte auch keine Gebühren für eine papierhafte Überweisung zahlen.“
„Das machen jetzt alle Banken.“ Ahja. Wenn du es sagst, Bankperson. Dann gibt es natürlich keine Alternative.

Bei der neuen Bank gibt es auch keine Schalter mehr in dem Sinne; immerhin kannste da das Geld am Automaten einzahlen und per Einscannen auch bar überweisen. Derweil kostenlos.

Diese Terminals kosten Arbeitsplätze, das ist ein schöner Nebeneffekt, um Angst und Stress zu erzeugen.
Die Hauptagenda dieser Entwicklung ist die Abschaffung des Bargeldes.

Mein Gefährte hat das eben beim Beratungstermin vorsichtig zur Sprache gebracht, so ein bisschen mit dem Gefühl, als Spinner abgetan zu werden. Dass das Bargeld abgeschafft werden soll. (Er hat das von mir, ich erzähl viel solcher Dinge hier daheim, über das, was Sie so alles machen und vorhaben.)

Der junge Berater, ein freundlicher BWL-Juppie, hat nur müde die Augenbrauen gehoben. Natürlich wird das Bargeld abschafft, das ist lange beschlossene Sache und ist in einigen Ländern schon passiert.
Warum? Ich gebe jetzt wieder, was der junge Bank-Mann gesagt hat, so wie mein Gefährte es mir grad erzählt hat:
Kontrolle. Die Mächtigen der Welt (O-Ton junger Bank-Mann) wollen wissen, was wir mit unserem Geld machen. Wenn du zur Bank gehst und 20.000 € in bar abhebst, dann ist das weg, dann weiß niemand mehr, was du damit machst.
Wer diese Mächtigen seien, hat mein Freund gefragt. Och, also, für ihn, sagt der junge Bank-Mann, zum Beispiel Trump. Die Rotschilds. Die, wie ich jetzt durch den jungen Bank-Mann erfahren habe, auch Bitcoin erfunden haben. Bitcoin ist eine elektronische Währung, auf die ich beim Stöbern in diversen Anonymous-Aktivisten-Blogs gestoßen bin. Da stehen sie total drauf, die Hackerkids. Soso.

Ich möchte noch ergänzen, dass es durch rein elektronische Währung nicht nur darum geht, zu kontrollieren, wo du dein Geld ausgibst. Klar, damit kann man sehr deutlich sehen, was für ein Typ Mensch Konsument jemand ist, aber dafür gibt es ja schon Smartphones und Facebook.
Es geht noch um was anderes: Wenn wir nur noch elektronisch bezahlen können, dann ist es ein Leichtes, jemanden zur völligen Unperson zu machen. Dann kannst du, wenn deine Karte gesperrt ist, nicht mal mehr auf ein öffentliches Klo.

Mein Gefährte sagt, der junge Bank-Mann habe nicht sonderlich beunruhigt gewirkt, sondern wie einer, der sich mit den Gegebenheiten, die er nicht ändern kann, abfindet und sich darin durchschlängelt. Ist halt so. Alternativlos.

Nun ja. Er hat auch gesagt, dass sehr viele Kunden nachfragen, wenn sie in Aktien und Fonds investieren, wofür das Geld verwendet wird. Viele wollen keine Waffengeschäfte. Viele Moslems wollen wg. ihrer strengen Regeln z.B. auf keinen Fall in Pornografie investieren. Diese Bank bietet darum spezielle Fonds für genau solche Wünsche an.

Das ist ja mal gut.

Wir gucken derweil nach Öko-Banken. Natürlich haben wir beide auch Online-Konten, und wir haben endlich bemerkt, dass wir Onlinegeschäfte auch wunderbar bei einer Ökobank tätigen können. Selbst wenn das ein paar Gebühren kostet – wir spenden auch beide immer wieder an AttacAvaaz, BlockupyCampact, Sea Shepherd, Oxfam, Amnesty International, FoodWatch, WeMove, SumOfUs, Walk Free… Und dann sind wir bei Banken, die u.U. genau die Misstände finanzieren, gegen die diese Organisationen kämpfen? Bullshit!

Ich muss zugeben, der Bericht des Gefährten von seinem Banktermin hat mich eine kurze Zeit eben erst erbost und dann richtig gegruselt. Und das ist nicht gut. Es geht hier nämlich nicht nur um Geld und Macht – es geht letztendlich um Energie*.
Darum hab ich mich an Morgan’s gewandt, um mich trösten zu lassen.
Erst hat mich die Antwort noch mehr gegruselt, dann musste ich lachen.


I STILL DON’T UNDERSTAND
It’s too late now to explain. We’ll catch you next time around.
Bewilderment always waits in ambush. Relax — we’ve got you covered.

(Sinngemäß: ICH VERSTEHE IMMER NOCH NICHT
Zum Erklären ist es jetzt zu spät. Das nächste Mal klappts. Bestürzung liegt immer auf der Lauer. Entspanne dich — wir haben dich aufm Schirm.)

Jaja, so ausgeliefert können wir uns natürlich fühlen, vor dem großen Bösen Megacomputer. Ich hab immer noch nicht verstanden – bzw. kurz mal wieder vergessen, dass ich das glauben SOLL.
Die lauernde Bestürzung hat mich an einen Vers aus den Apokryphen erinnert:

Der lebendige Jesus sagt: „Wer sucht, soll nicht aufhören zu suchen, bis er findet. Und wenn er findet, wird er erschüttert sein. Und wenn er erschüttert ist, wird er erstaunt sein. Und er wird König sein über das All.“

Ich bin enstpannt. Hier&jetzt, da wo ich bin, gibt es Bargeld, und mein Gefährte hat gleich um die Ecke eine neue Bank gefunden, die akzeptabel ist. Der nächste Schritt ist online-Ökobänking, und langfristig halte ich Herz und Augen offen für wirkliche Alternativen: Tauschringe, alternative Währungen, geldlos(er) leben. All das wurde schon mit Erfolg ausprobiert, und weil wir so viel mehr sind als wir glauben sollen, bin ich voller Vertrauen, dass sich Wege öffenen und wir uns Wege bahnen raus aus der Matrix. Wir haben’s aufm Schirm. Wir sind bereits dabei.

* Dazu schreib ich demnächst einen Artikel. Nur kurz reingerieben: Je besser es uns innerlich geht, desto besser wirken wir gegen Missstände in der Welt. So einfach ist das.

Zeitströmungen

Ich hab ja das Newsletter vom Lunarium abboniert. Da kamen Anfang und MItte April Mails mit der Information, dass die Tage vom 20. bis zum 23. April eine ganz wunderbare Zeit seien, um harmonisch zu kommunizieren und wundervolle Dinge für den weiteren Lebensweg zu brainstormen und kreativ und konstruktiv zu sein.
Speziell am 21. April sei eine super Konstellation, um Problemen, die zu Merkur passen (z.B. Lernen, Information, Diskussionen mit Leuten, etc) einen Schubs zu gehen, und dann zu gucken, was passiert.
 
Nu hab ich leider ‚verpasst‘, diese Information an meine geneigte LeserInnenschaft weiter zu geben. Wenns tröstet: Ich hab den genauen Zeitpunkt auch verpasst. Und ich bin im Reinen damit.
Die Dinge haben sich auch so gefügt, und ich bin zutiefst davon überzeugt, dass das auch bei euch der Fall war und ist.
 
Damit deutlicher wird, wie ich das meine, will ich erzählen, wie’s die Tage bei mir war und ist.
 
Am 15. April, genau zum Zeitpunkt, da die retrograde Venus wieder die Richtung wechselte (sie geht nun wieder vorwärts, durch die Schattenarena), bekamen mein Gefährte und ich Krach. Die fiese Sorte Krach, wie wir sie von zwei vorherigen Sommern kennen. Die Sorte Krach, die zweimal in meinem Entschluss gemündet ist, auszuziehen und alleine zu leben. Und die dann dazu geführt hat, dass wir unsere Beziehung neu definieren.
Die Zeit der retrograden Venus ist genau die Zeit für sowas. Beziehungen, die nicht mehr wirklich tragen, lösen sich zu solchen Zeiten auf. Ich war sicher, dass uns das nicht passiert. Nun sind wir ja grad umgezogen, lieben unsere Wohnung, lieben einander, und die Venus retro Zeit hatten wir hervorragend durchschifft. Den 15. April hatte ich mir dick im Kalender angestrichen, und als ihn wir ohne Ärger erreicht hatten, war ich voll zufrieden und beruhigt. Außerdem war ich voller Vorfreude auf die wunderbaren Tage der harmonischen Kommunikation und Kreativität, 20. – 23. April.
 
Und dann BÄNG!
 
Sehr witzig, Universum.
 
Es stand tagelang grässlich um uns. Dann, innerhalb unserer quälenden, nervenden, hilflosen, altbekannten Horrosstreitdiskussionen, kam ein Thema auf den Tisch, das ganz neues Licht auf alles warf. Und seit dem ist alles anders. Als der 20. April dämmerte, hatten wir unsere Beziehung neu definiert. Harmonische Kommunikation volles Rohr.
 
Also, der Himmel wieder voller Geigen, und ich voller Freude, denn ich hatte einiges vor, in den Tagen vom 20. – 23. April. Diese Vorhaben hatten sich zur Zeit passend gefügt, und war für mich ein weiteres Zeichen, dass alles perfekt läuft.
Am 21. wollte ich mich zu einem lange geplanten Online-Astrologiekurs bei eben jener Lunarium-Seite anmelden.
Abends wollte ich zu Qi Gong und Tai Chi gehen, das laut deren Website für wenig Geld einmal die Woche in einer Schulturnhalle stattfindet, die 10 Minuten Fußweg von hier entfernt ist.
Und Samstag wollten wir in Mannheim auf dem Gelände unseres Urbanen Gartens bei einem Hinterhofflohmarkt mitmachen. Ich hatte vor, selbstgemachte Postkarten und andere kleinen Kunstkram von mir mitzunehmen. Ich wollte Tarotlegungen anbieten.
 
Und dann kam’s so:
 
Am 20. April sind wir erst mal zum Möbelum gefahren. Wenn ich das negativ betrachte, kann ich sagen: Wir haben im Konsum geschwelgt. Tu ich nicht. Ich seh das so: Ein weiterer Schritt Richtung Nur Noch Schöne Dinge mit Guten Vibes. Projekt Freude und Fülle.
 
Am supertollwichtigen Tag, am 21. April, kam die angekündigte Einladung zum Astro-Kurs. Als ich per Paypal das Geld dafür bezahlen wollte, war der Preis plötzlich um knapp 10.-€ gestiegen. Steuern. Ich habe keine Ahnung, wer diese Steuern kassiert. Was ich genau weiß: Ich will sie nicht bezahlen.
Hab erst gedacht, ich wär mal wieder geizig. Das ist es nicht. Ich übe seit einiger Zeit, in der Fülle zu leben, und es gelingt mir gut, finde ich. Ich geb z.B., siehe oben, fröhlich Geld für Dinge aus, die ich schön, sinnvoll, heilsam und erbaulich finde.
Steuern an eine Entität zu zahlen, von der ich nicht genau weiß, wer/was die ist und von der ich nix will, finde ich weder schön, sinnvoll, heilsam noch in irgendeiner Weise erbaulich.
Ich habe den Kurs nicht gebucht.
 
Ich habe gehadert, gezweifelt, mir Feigheit und Geiz unterstellt – und dann, als ob das Universum mich noch weiter deprimieren wollte, las ich von einer Freundin, die sich so ungefähr zur gleichen Zeit, auch mit Zweifeln und Gehadere, zu einem (anderen) Online Kurs angemeldet hat. Die also genau das gemacht hat, wovor ich zurückgewichen bin. ARGH!
Und doch war meine Entscheidung gegen die Anmeldung unmittelbar und endgültig.
 
Dann hab ich meine Frust verdrängt und erst mal was getan, was mir richtig Spaß gemacht hat. Ich hab den albernen „stylisches Schreibtisch Accessoire Bastelartikel„-geschrieben. Danach noch den andern über die oben Erwähnten neuangeschafften Dinge.
 
Dann hab ich bemerkt, dass der Tag so gut wie rum war und ich Qi Gong und Tai Chi verpasst habe.
 
Achja, zwischendurch war ne Mail vom Urbanen Garten gekommen: Dass es Samstag sehr wahrscheinlich regnet und der Flohmarkt dann nicht stattfindet. Der Gefährte hatte zu dem auch noch reichlich anderes zu tun, also haben wir den Flohmarkt gecancelt.
 
Das war also mein supertoller 21. April.
Nichts von dem, was ich mir vorgenommen hatte, hab ich gemacht. Stattdessen habe ich Zeugs gekauft und zwei belanglose Blogartikel geschrieben. Oh, das elende Gefühl, eine wichtige Gelegenheit verschwendet zu haben. Versagen, nichts hinbekommen, faul, geizig, verschwenderisch, in alten Mustern gefangen… Mit dem Gefühl bin ich gestern (22. April) aufgestanden.
 
Und dann hab ich das alles mal sacken lassen, gesichtet, Tagebuch geschrieben. Habe sehr genau auf meine innere Stimme geachtet: gespürt, was sich innerlich gut anfühlt und was nicht. Ich habe meiner inneren Wahrheit nachgespürt.
 
Dabei habe ich gespürt, dass ich mit meinen Entscheidungen und Unterlassungen im Reinen bin. Ich hab genau das getan, was mir wirklich Freude gemacht hat. Sowohl Flohmarkt als auch Astro-Kurs sind Dinge, da hatte ich das Gefühl, ich sollte die machen, weils mich zu was führen könnte, was vage richtung Beruf geht. Das sind verinnerlichte Erwartungen, die ich an mich stelle. Die sind nicht meins.
 
So kam ich zu der wundervollen Erkenntnis, dass ich diese angekündigten magischen Tage nicht verschwendet habe, sondern dass ich genau das Richtige getan habe. Dieser Blickwinkel gibt nicht nur den Tagen jetzt eine andere Wertung, sondern, wenn ich diese Wahrheit spüre, meinem ganzen Leben einen neuen Sinn. Ja, wirklich.
Ein weiterer Schritt Richtung Freiheit und raus aus dem ich sollte.
 
So hab ich nun seit langer Zeit auch endlich wieder Lust und Grund, einen Artikel für die HECKENWICKE zu schreiben. Ich wollt euch anregen, zu gucken, was ihr die letzten Tage so getan und nicht getan habt, und wie sich das wo anfühlt. Ob innere Stimmen Urteile abgeben und euch zum Hadern gebracht haben – oder auch nicht. Welche Innere Wahrheit, welches Sehnen, welche Freude sich durchgesetzt haben. Wo ihr mehr auf euer SELBST hören könnt, wo ihr Vertrauen spüren könnt. Wenn ihr das erkennt, habt ihr die schönen Tage jetzt wunderbar genutzt.
 

 
Achja, und Tai Chi und Qi Gong sind nur verschoben. Die haben nix mit „Beruf“ zu tun, drum bin ich zuversichtlich, dass ich diesen Entschluss in die Tat umsetze.
 

Dunkle Zeit

Mir geht seit einiger Zeit das Gedicht „Weltenende“ von Else Lasker Schüler im Kopf rum. „Es ist ein Weinen in der Welt, als ob der liebe Gott gestorben wär, und der bleierne Schatten, der niederfällt, lastet grabesschwer.“

Und was grad passiert, ist einfach zu perfekt, um wahr zu sein.

Klar, die Leute sind tot, das ist wahr. Nur, die Gründe, die uns angeboten werden, die sind so gut wie sicher nicht wahr. Aber wie schön doch alles zusammenpasst. Der deutsche besinnliche Weihnachtsmarkt, ein kostbares kulturelles Gut (Konsumgut), und dann kommt der dreckige Pole – achnein, es war doch ein afghanischer Flüchtling, der wg. Sexualdelikten aktenkundig war (HAM wir doch gewusst, die sind alle Sexualstraftäter!). Ich hab 3 Seiten angeklickt, und das ‚weiß‘ ich jetzt schon. Perfekt.

Und warum? Um uns in Angst und Schrecken zu halten. Um unseren Hass zu nähren, denn unsere Angst und unser Hass nährt wiederum die Parasiten, die uns ausbeuten.

Ich hab keinen Bock mehr auf den Mist. Und wisst ihr was? Ich hab auch keinen Bock mehr, aus Sorge nicht ernstgenommen zu werden, nicht deutlich zu sagen, was ich denke. Ich denke, nicht erst seit 9/11 hamse uns mit solchen Inszenierungen überhäuft. Und sie werden erst aufhören, wenn wir aufhören, ihnen auf den Leim zu gehen.
Wir können aufhören, ihnen auf den Leim zu gehen. Jetzt.

Und allen, die noch einen Rest an Bewusstsein spüren, rate ich aus tiefstem Herzen, Fensehen, Facebook, Twitter und andere Medien ZU MEIDEN.

 

Ich machs mir hier so hell ich kann.

 

Vielleicht alles bisschen viel…

Und doch.

Übrigens nicht nur interessant für FacebookerInnen, sondern auch für SmartphonenutzerInnen!

Ich habe nur gezeigt, dass es die Bombe gibt – Das Magazin
Ein kleiner Auszug:

Das Magazin N°48 – 3. Dezember 2016

Kosinski und sein Team verfeinern die Modelle unablässig. 2012 erbringt Kosinski den Nachweis, dass man aus durchschnittlich 68 Facebook-Likes eines Users vorhersagen kann, welche Hautfarbe er hat (95-prozentige Treffsicherheit), ob er homosexuell ist (88-prozentige Wahrscheinlichkeit), ob Demokrat oder Republikaner (85 Prozent). Aber es geht noch weiter: Intelligenz, Religionszugehörigkeit, Alkohol-, Zigaretten- und Drogenkonsum lassen sich berechnen. Sogar, ob die Eltern einer Person bis zu deren 21. Lebensjahr zusammengeblieben sind oder nicht, lässt sich anhand der Daten ablesen. Wie gut ein Modell ist, zeigt sich daran, wie gut es vorhersagen kann, wie eine Testperson bestimmte Fragen beantworten wird. Kosinski geht wie im Rausch immer weiter: Bald kann sein Modell anhand von zehn Facebooks-Likes eine Person besser einschätzen als ein durchschnittlicher Arbeitskollege. 70 Likes reichen, um die Menschenkenntnis eines Freundes zu überbieten, 150 um die der Eltern, mit 300 Likes kann die Maschine das Verhalten einer Person eindeutiger vorhersagen als deren Partner. Und mit noch mehr Likes lässt sich sogar übertreffen, was Menschen von sich selber zu wissen glauben. Am Tag, als Kosinski diese Erkenntnisse publiziert, erhält er zwei Anrufe. Eine Klageandrohung und ein Stellenangebot. Beide von Facebook.

 

Ich habe nur gezeigt, dass es die Bombe gibt – Das Magazin

ganz schlimme Wörter

Ein ganz schlimmes Wort ist Zerealien in jeder Form und Verbindung. Kommt aus dem Lateinischen, das Englische hat sichs einverleibt, und nu ham wirs an der Backe.
Ich glaub, in den deutschen Wortschatz wurde es eingeschleust in der Kombi „Frühstückszerealien“. Kindermund.
Ja genau.

Grauslich.

Ein anderes lateinisch-englisches Wort, das ich grad zu meinem Entsetzen hier zuhause gehört habe (ich sag nicht, wers ausgesprochen hat – nur so viel: es war keine der Katzen) und das ich auch ganz besonders verabscheue, seit es seinen Weg ins Deutsche gefunden hat, ist „prokrastinieren“.

Ich kann nur ahnen, was das im Lateinischen mal war. Ich finde da „crastinus“, was mit „morgig“ übersetzt wird. Prokrastinieren ist dann wohl sowas wie ‚auf Morgen verschieben‘.

Ja, warum sachste denn nicht gleich so? Also, zu meiner Zeit hieß sowas „Rumgammeln“. Und glaubt mir, wir waren groß darin! Wir wussten, wie das geht, auch ohne, dass wir uns über Facebook peinliche lateinisch-englische Wortungetümer einverleiben mussten.
„Aufschieben“  geht auch wunderbar. Und im online-Wörterbuch fand ich noch das schöne alte „saumselig sein“.

 

Muss ich mich immer so AUFregen…

 

edit: gann uma hat in den Kommentaren noch ein wundervolles Wort beigesteuert: „Müßiggang“. Sehr sympathisches Wort, schöne Tätigkeit!