zuhause

Elefanten

Oh YÖH, wir sind grad wieder ON! Ich hab zur Zeit nur sporadisch Internet, das ist SCHLIMM!
Mal sehn, wie weit ich jetzt komme.

Ich hab mich die Tage in meinem Zimmer umgesehen.
Nein, nicht, weil ich fast kein Internet habe und drum den Blick vom Bildschirm gelöst hab.
Sondern ganz einfach so. Ja, glaubts nur! =)

Hier tummelt sich eine erstaunliche Menge an Elefanten.
Deswegen erstaunlich, weil ich nicht wusste, dass ich eine Affinität zu Elefanten habe. Alligatoren – ja. Elefanten?
Plötzlich warnse da.
Ich hab alle fotografiert, die ich gefunden habe. Und weil das Licht so trübe war und die Bilder nicht so gut geworden sind und ich nicht ins Internet konnte, also viel Zeit hatte, hab ich auch noch reichlich an den Bildern rumgegimpt, um sie vorzeigbarer zu machen. Mehr oder weniger erfolgreich…

 

Aufgefallen ist mir meine Elefantenherde, als ich vorgestern Morgen mein Altar-Licht entzündete. In einem neuen Teelichtglas, als hätt ich nicht schon 10-20 (oder 30) hübsche Teelichtgläser in vielen Farben und Formen. Das hier musste ich neulich auch noch kaufen, es ist so entZÜCKEND, mit dem Rosa und Gold und – Elefanten. Da sind Elefanten drauf. Deswegen hab ichs aber nicht gekauft, ich schwöre! Nur wegen der Farben!

Von dem Glas ausgehend hab ich mich umgeguckt und fand mich von Elefanten umzingelt.

Schon am Eingang im Türrahmen hängt ein Ganesha-Bild (an einer japanischen Glücksglocke). Das macht immer ein schönes Pling! wenn ich den Raum betrete.

Auf dem Bild rechts in der Ecke, der verschwommene dunkle Fleck neben dem Schreibtisch, ist der nächste Elefant.

Sehr schnufflig, geflochten, hab ich innem Krosladen 2nd Händ bekommen. Die MUSSTEN mit.

Die? Ahja, es sind zwei. Auf jeder Seite vom Schreibtisch steht einer.

Auf dem Zettel obendrauf dokumentiere ich zur Zeit die Internetausfälle. Spannende Info am Rande…

Auf dem ersten der geflochtenen Elefanten ist noch ein weiterer Elefant drauf. Auf der Taschentuchbox (die mir jetzt als kleiner Mülleimer dient).

Elefant auf Elefant… Von diesen Boxen hab ich noch mehr. In dem einen Regal:

Oben auf dieser Regalsammlung steht der Elefant, der am längsten in Familienbesitz ist. Meine Mum hat ihn aus Ceylon mitgebracht, das hieß damals noch so.

Der ist was ganz ganz Besonderes.

Oh ja, Ebenholz und Elfenbein. Deswegen werf ich ihn aber nicht weg, sondern ganz im Gegenteil! Ich halte ihn in hohen Ehren, denn sowas wird mir nie mehr ins Haus kommen.

Im andern Regal noch so ne Box.

Und ein kleiner Ganesha.
Da sitzt er in der Mitte des Labyrinths.
Verschwommen im Hintergrund — ein Elefant! Den hatte ich ganz vergessen.

Er steht auf und vor sehr coolen Zitaten.
„There are no passengers on spaceship earth. We are all crew.“
ist von Marshall McLuhan (das ist der mit „the medium is the message“ bzw. the massage).

Das andere Zitat ist von Idries Shah.

Gegenüber am Fenster steht mein Sparelefant ausm Weltladen (und trötet den Muhmenpott an).

Und dann hab ich noch meine Ganesha-Einkaufstasche.

Ich mag Ganesha (wer nicht?), aber ich kann nicht sagen, dass ich jetzt irnzwie speziell mit ihm in Kontakt wär.

Dachte ich.

Für so’n kleines Zimmer sind das ziemlich viele Elefanten.

 

Edit vom 25. April 2016:

Und dann noch die versteckten Elefanten. Ich hatte völlig das Kissen vergessen:

Bin ja gespannt, ob mit der Zeit noch mehr auftauchen.

Advertisements

seltsame Fußspuren

Ich hab meinen Computer nach wie vor im Musik- und Arbeitszimmer, weil ich bei mir im Zimmer noch kein Internet habe. Ich muss jetzt gleich hier weg, weil, mein Schnusel muss jetzt Bass üben. Wie Lemmy, nur hübscher 😀
Hehe.

Also kein langes Erzählen über meinen aufregenden Alltag, was mir gut in den Kram passt, weil ich sehr müde bin (hatte heute morgen A-Amt Termin um 8h, Sa und So Flohmärkte im Umland, Montag den ganzen Tag Bude geputzt. Ich freu mich auf morgen, weil ich da — inshallah! — ausgeschlafen bin und Zeit für meinen Kram hab.)

Hier&jetzt möchte ich nur diese seltsamen Fußspuren zeigen, die wir Montag vorm Putzen auf unserem Herd fanden:

Hm.

Die Suche nach dem dritten Bild führt zu Abgeschweife

Bild von ner Tasse.

Es scheint, wir konnten zwei der drei Bilder indentifizieren. Es war wohl doch eines aus Drei Bilder, das in der Mitte mit der Tasse. Dann das erste von gestern. Nur das dritte Bild ist uns immer noch ein Rätsel.
Mir vor allem. Vielleicht wars ja das schwarz-weiß Bild der blassgelben Thermoskannenplastiktasse im Johannisbrotbaum, in dem wir einen Urlaub lang auf Mallorca ne Menge Zeit verbacht haben.
Weia, ist das lange her! Gingen wir da noch zur Schule?

Das Bild hab ich damals noch analog hergestellt, und ich habs nicht gescannt.

Auf Mallorca waren wir, weil mein Vater fand, er muss dort ein Haus kaufen. Inzwischen haben er und seine Frau viel schöne Zeit dort verbracht, also hat es sich gelohnt, mit dem Haus.
Für mich ist das nichts. Ich mag das viele Fliegen nicht, und da die kleine Finka ziemlich tief im Festland und einigermaßen weit weg vom nächsten Ort ist
und weil ich nicht autofahren kann
und weil der Weg zum nächsten Ort eine fiese Steigung raufführt, was bei Hitze mit dem Fahrrad auch nicht schön ist-

– von dieser Steigung, die auf dem Heimweg eine rasante Abfahrt ist, die ich eines nachts hackedicht vom grässlichen San Miguel mit dem Rad bewältigen zu müssen glaubte –
von dieser Steigung und jener hackedichten Abfahrt habe ich heute noch Narben an der Oberlippe.

Das war schmerzhaft. Ich wurde am nächsten Tag nach Palma ins Krankenhaus gefahren, dort warteten wir sehr sehr sehr lange, dann bekam ich viel Vaseline auf die Lippe geschmiert und dann hieß es Warten aufs Abschwellen. Immer, wenn ich zu der Zeit in den Spiegel geuckt hab, dachte ich An wen erinnert mich das?!?
Bis ich endlich drauf kam: ich sah aus, wie eine von Ralf Königs Figuren.

Das war auch in dem einen Urlaub mit Lady of the Dan. Insgesamt war das ein sehr schöner Urlaub, wir haben eine Eismaschine gefunden und das beste Schokoladeneis der Welt gemacht. Gosh, das hat Strom gekostet…
Jedenfalls hab ich keine gescannten Fots von damals – auch ein Projekt für den Moment, da ich hier mein eigenes Zimmer habe. Das wird geschehen, wenn wir den Dachboden fit haben, damit wir dort unser Bett hinstellen können. Ich warte auf die Ferien, wenn der Oger mehr Zeit hat.
Wir haben quasi eben erst ein neues Fenster dort eingebaut bekommen (darauf haben wir lange gewartet), jetzt muss gestrichen und hübsch gemacht werden, und dann müssen wir gucken, wie wir das Bett da hoch bekommen.
Eya… Damit das hier nicht ganz ohne Bild bleibt:
Ein Bild hab ich von Mallorca, das hab ich mit Füllern von einem meiner Fotos abgezeichnet.

Ich glaub, die Straße war in echt nicht so gelb… X)

das Wetter ist wieder deutsch X)

Die letzten Tage war hier Anderswelt. Ich hatte oft Räucherstäbchen an, das hielt die Fliegen fern. Dann die Geräusche, die Musik aus diversen Fenstern, Stimmen, auch Gesang. Nachts die Grillen. Viel, laut, manchmal aggressiv und irnzwie too much, genau wie die unglaubliche Hitze und Schwüle. Ach, und das Ein-Finger-Klavier, vermutlich ein Kind. Es übt Kalinka, das kenn ich aus München, da wurde das auch paar Wohnungen über mir oft geübt. Dort wars ne Bontempi-Orgel. Hier ist es ein Klavier, und wenns mit Kalinka fertig ist, übts lange Zeit das Thema von Pippi Langstrumpf. Alles, alles ist gut.

Heute ist es merklich kühler, und so sehr ich aufatme, gestern wars schöner. Heute ist der Himmel wolkig und das Licht hat wieder so ne normale gräuliche Trübung.

Tolle neue Fotos hab ich einglich auch keine, in letzter Zeit wars das Übliche: Himmel, Balkonblumen und Molly.

Und ein Bild in den Hof nebenan, durch den Regen, dens gestern auch mal gab (danach war die warme feuchte Luft heiße dickflüssige Luft). Das Bild hab ich heute schön gefunden, aber der Ausschnitt passt dann doch nicht, und schließlich hab ichs immer mehr verfremdet. Jetzt bin ich so zufrieden, dass ich es hier vorführen will.

Das ist das Original

Und hier was draus geworden ist.

Gefällt mir, sieht aus wie ne Grafik.

Sonne! Sonne! Sonne!

Eben lugte sie kurz durch die Wolken und warf schöne Schatten, Farben und Reflexe auf den Tisch.

Und jetzt ist es wieder so trüb. Seufz.
Wenn die Sonne scheint, dann kann ich mir gar nicht vorstellen, dass es je anders war oder anders sein könnte.

Die Blütenblätter in dem Glas sammel ich vom Balkon, weil ich täglich Verblühtes abscheide. Und das kann ich ja nicht einfach in den Müll schmeißen.
Später kommts dann in meinen Muhmenpott.

Ich hab eben ein Foto von meinem Muhmenpott gemacht, weils ja alle brennend interessiert, wie der aussieht. Das Foto ist nicht besonders interessant geworden. Es hat nämlich inzwischen wieder geregnet und das Licht ist mau. Die StarWars-Bettwäsche gegenüber hängt schon seit Tagen da. Ob die diesen Sommer noch mal trocken wird?

Eya, das Muhmenpott-Bild.
Maues Bild, da kann auch die neu ausgepackte Lichterkette nix retten.

Da schwelg ich doch lieber noch bisschen in dem Licht von heute Morgen.

Sommersonnenwende 2015

Heute ist also Sommersonnenwende. Ab jetzt werden die Tage wieder kürzer. Meh.
Pünktlich zum Neumond letzten Dienstag hats den Wetterwechsel gegeben. Es ist viel kühler geworden, und ab und zu regnets.

Und darum gibts nasse Sommersonnwendfotos. (Bilder anklicken macht sie größer.)
null
Plötzlich hats nämlich wie aus Kübeln zu schütten angefangen.

Hell wars trotzdem.


Und schnell wieder vorbei.


Dann wurds Abend.


Es gab Abendessen. Das Essen ist allerdings auf dem Bild (mit der seltsamen Abendfärbung) nicht zu sehen. So vegetarisch sind wir dann doch noch nicht, dass wir nur gewürzte Blütenblätter äßen.


Und noch der Gute Nacht Altar.

Bald bin ich licht, bald bin ich trüb,
bald hart, bald weich, dann bös, dann gut.
Bin Sonn und Vogel, Staub und Wind,
so Mond als Kerze, so Strom wie Glut,
bin arger Geist, bin Engelkind –
Alles, alles ist gut.

Dschelal ed-Din Rumi

Gute Nacht :)

Nach dem Flohmarkt ist vor dem Flohmarkt

Am 13. Juni, das war vorgestern, waren wir mit vielen Sachen auf dem Mannheimer Krempelmarkt. Das ist von den Flohmärkten, die ich hier in der Region erlebt habe, der beste, denn Neuware ist verboten.
Wir waren vorher in LU und Bad Dürkheim, das waren keine Flohmärkte, sondern hauptsächlich Händler mit neuen Klamotten, Teppichen, Schuhen, Kräutern und Suppenpulvern, Haushalts- und Elektrokram, Plastikspielzeugs und, sorry, anderem umweltverbrunzenden, scheußlichen, billigen Schrott.
Hier z.B ein (übelst gefilterter) Eindruck vom Flohmarkt in LU (wie an der Brücke zu sehen).
German Imbiss. Okee…

Das hat dann zur Folge, dass die Leuts alles für paar Cent haben wollen.
Ich hatte ein wunderschönes Abendkleid, wirklich was Besonderes, Zustand wie frisch aus dem Laden, und ich wollte läppsche 5.- € dafür.
„Da hinten bekomme ich ganz neue Kleider für 7.- Euro. Das hier ist alt und gebraucht!“
Jo, dann kauf doch dein Kleid da hinten.

Hier in Mannheim wars nicht so, ein richtiger, wuseliger, vollgestopfter Flohmarkt. Und gleich hier, wo wir wohnen. Am Freitag haben wir das Auto beladen und hingefahren, und am Samstag sind wir um halb 5 aufgestanden ― das war SCHRECKLICH! ― und hingelaufen.
Und es war bereits brechend voll, und der Platz, den wir eigentlich wollten, war belegt.
Wir haben trotzdem nen schönen Stand gehabt, einiges verkauft, und Spaß gemacht hat es auch. Der nächste Krempelmarkt ist im August. Freu mich schon drauf.
Fotos habe ich keine, weil ich die Kamera gar nicht mit hatte.
Mein Fahrrad hatte ich mit, und das haben auch gleich diverse Leute kaufen wollen.
Nen Sonnenbrand hab ich mir leider auch geholt.

Das war jedenfalls ein richtig anstrengendes Wochenende. Meine Sachen sind ja immer noch teilweise in Kisten, einiges ist schon auf dem Flohmarkt gelandet, einiges ist im Haushalt untergekommen. Und das meiste wartet halt noch und steht rum.

Auf den Balkons schlüpfen immer mehr Blüten und erfreuen uns ganz außerordentlich, und das ist alles, was ich an Frischgeschlüpftem gesehen habe, zum GLÜCK!

Gestern war auch noch kurz die Kleine von Vermieters da, sie ist 8 oder 11 oder so. Sie steuerte schnurstracks auf mein Gelbes Trumm zu, dass ich sehr liebe und der Oger nicht so besonders. „Ohhh, das ist SCHÖÖN!“ rief sie. „Die schöne Farbe!“

Gelbes Trumm & Om Kissen

Dann hockte sie sich im Schneidersitz auf das rosa Kissen und verkündete:
„Ein Kissen zum Om machen! OMMMMM!“
Das ist es: ein Kissen zum Om machen. Herz

Dann waren wir noch auf dem Balkon.

Seifenblasen

 

ufo