Zyklus

6. Mai – Neumond im Stier

Freyjatag – Freitag, 6. Mai, ca. 21:30 ist Neumond im Stier.

Alle sind wieder eingeladen, sich zur MondMedi zu vernetzen. Hier die gute alte Bedienungsanleitung. Ich hab inzwischen auch eine auf englisch, falls die jemand gebrauchen kann: here.

Ladet auch alle ein, verlinkt, vernetzt, macht mit, habts gut dabei!

Kurz nach dem Neumond ist generell eine gute Zeit, um Samen zu sähen. Neue Dinge, spirituell, geistig, seelisch, emotional, die in unserem Leben keimen sollen.
Und zu dieser Jahreszeit, mit dem Neumond im üppigen, sinnlichen, erdigen Stier, gilt das vor allem für wirkliche Samen.
Eine sehr gute Zeit, um auszusähen und einzupflanzen, sei es auf der Fensterbank, auf dem Balkon, im Garten oder in der Umgebung.
In die Natur, zu den Pflanzen: Perfekt, um sich zu vernetzen und den Neumond zu feiern.
Ich habe wundervolle Mohnblumensamen geschenkt bekommen, die kommen nach 21:30 in einen Balkontopf. Und ich habe gelesen, dass ich zuhause Ingwer und Kurkuma ziehen kann! Wow. DAS mach ich Samstag Morgen zur Feier des Stierneumonds!
Ist auch eine wundervoller Anlass, Seedballs in der Welt zu verteilen.

Vor 21:30 werd ich mir ein Vollbad gönnen, glaub ich. Volles Programm. Im Stier regiert die Venus, und die mag’s gerne üppig, sinnlich, warm und duftend.

Vielleicht gibts auch Musik.

Ich freu mich sehr drauf, der Termin ist zeitlich wundervoll, find ich. Und das Wetter wird auch schön, hab ich gehört. Ist es ja schon.

Also, bis dann im Netz  ❤

 

 

 

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22. April – Vollmond im Skorpion

Übermorgen, Freitag. Freyjatag. Eya, was soll ich groß schreiben… Hier die Bedienungsanleitung, wie immer.

Sólveig hat noch einen Link zum Skorpion-Mond, hier. (Der „Event-Hinweis“. )

Ich werd Donnerstagabend schon ein bisschen was machen. Kerze, Sitzen. Freitag habe ich vormitags ein angenehm-wichtiges Telefongespräch und dann kommt meine liebe Schulfreundin Lady of the Dan zu Besuch. Freu ich mich sehr drauf. Kann sein, dass das Wetter umschlägt – zur Zeit ist es wunderbar sonnig (und kalt!).
Vielleicht wirds wunderbar sonnig und warm! Und wenn nicht, mei, wirds auch gut.

7. April ~ Neumond im Widder

Jut, meine Lieben.

Morgen, Donnerstag, 7. April 2016, 13:23 – was für eine wunderbare Zahl! – ist der Mondwechsel.

Der Neumond steht im Widder.

Ich habe festgestellt, dass ich mich bis jetzt jedesmal mit dem Zeitfenster zur Medi verrechnet habe – entweder, niemand hat es gemerkt, oder ihr wart zu höflich und mitleidig, mich darauf aufmerksam zu machen.

Ich will darüber nicht weiter schreiben oder auch nur nachdenken…

Ich schließe daraus, dass meine Überlegungen wie groß das Zeitfenster sein soll und wann genau es aufgeht, unnötig sind. Wir verbinden uns in der Zeit um den Mondwechsel herum, Punkt. Und dass „in der Zeit um den Mondwechsel herum“ nicht mehr als maximal 1 Tag bedeutet, das ist wohl selbstverständlich.

Ich selbst nehme für Aktivität (also Kerze entzünden, Meditieren oder Trommeln oder was auch immer) die Zeit vor dem Mondwechsel, und so nah wie möglich dran. So mach ICH das. Ihr macht das bitte, wann’s euch passt und stimmig erscheint.

Was genau habe ich jetzt auf einer Seite zusammengefasst, damit ichs nicht jedesmal neu posten muss. Hier: Anleitung fürs MondThing

Jo, wie immer: macht mit, wenn ihr mögt, macht es so wie ihr mögt. Was mich angeht: mir ist wichtig das Gewahrsein des Hier&Jetzt – innen wie außen – und das Loslassen.

Generell: wenn jemand zu den Mondwechseln eine Musik begegnet, die euch machtvoll und passend erscheint, dann immer her damit! :)

Bis morgen im Meeting. Ich freu mich!

23. März ~ Vollmond in der Waage

 

 

Vollmond naht. Die nächste MondMedi steht an.

Am Mittwoch, den 23. März ca. 13h ist Mondwechsel.
Der Mond wird (astrologisch gesehen) in der Waage stehen.

Hier die Gebrauchsanweisung wiederholt:

Was tun:
Innehalten, sich erden, sich im Hier&Jetzt verankern und etwas zur Transformation und zum Weiterwirken ins Netz / an den Kosmos / der Liebe / dem inneren Wesen / dem Höheren Selbst / der Höheren Macht / einer Gottheit eures Vertrauens / der Erde ~ ~ ~
ins Netz halt
abgeben.

Das kann das Gefühl sein, das grad in euch stark ist, angenehm oder unangenehm, offen sichbar oder auch peinlich verborgen
eine miese Gier, ein stechender Hochmut, ein giftiger Zorn, grässliche Angst, ein brennender Wunsch, ein wildes Sehnen, eine heilige Wut, tiefe Liebe ~
gebt es ab und lasst es sein. Gebt es ins Netz in dem Vertrauen, dass es heilsam wirkt.

Wie das konkret wird, wenns heilsam wirkt, das soll nicht Inhalt der MondMedi sein.

Soll heißen:
wir bestellen nichts beim Universum, sondern wir gebens ab ans Universum und lassen das Universum damit wirken.

Wie die MondMedi selbst konkret aussieht, das sei unserer jeweiligen Geneigtheit überlassen.

Ich sehe das Netz geknüpft durch längere Meditationen, oder ein paar tiefe, fokussierende Atmenzüge beim Geschirrwegräumen, ich sehe Projektionen der violetten Flamme der Transmutation, ich sehe eine Kerze, die entzündet wird, Wirken am Altar, einknüpfen ins Netz durchs Hinträumen beim Einschlafen, beim Duschen, beim Hören eines Musikstücks, beim Musik machen, Tanzen, Treffen mit FreundInnen…

Vielleicht lang, oder für ein paar Minuten, aktiv oder ruhig, nur ein paar Sekunden vielleicht.

Ich hab nachgedacht und beschlossen, die Zeit für die MondMedi auf insgesamt 13 Stunden um den Mondwechsel herum auszuweiten. (Letztes Mal hab ich übrigens glaub ich eine Stunde unterschlagen, weil ich oft grausig schlecht mit Zahlen bin…)

Das sind dann vor dem Wechsel und nach dem Wechsel jeweils 7,5 Stunden (Vetch rechnet sich hier für euch den Toches ab!) und ginge somit von … moooment … (an den Fingern abzähl) von 5:30 h bis 20:30 h.

Was haltet ihr davon? Ich bin mir nicht sicher, ob das Zeitfenster nicht zu groß ist, andererseits können wir so davon ausgehen dass wir immer, egal zu welcher Tageszeit der Mondwechsel stattfindet, eine Gelegenheit zum Einklinken haben werden. Und wenns nur kurz bei der Pinkelpause auf Arbeit ist…

Noch mal worum es mir geht:

Nachdem mir über den letzten Jahreswechsel die Jahreszeitenfeste abhanden gekommen sind, bin ich selber überrascht und sehr froh, dass stattdessen der Mondzyklus sich mir aufgedrängt hat.

Ich bin froh über diesen Rhythmus, diese Struktur, ich empfinde sie heilsam. Es ist angemessen, passend, wirklich. Egal, ob das Wetter zur Jahreszeit passt, egal, wo auf der Erde wir sind oder ob wir ihn sehen: Der Mond ist da.

Ich habe bei der ersten MondMedi ein sehr schönes Gefühl von Verbundenheit gehabt in der Gewissheit, dass paar Leute mitmachen.

Der Auslöser dazu, dass ich diese Einladung hier (und anderswo) hingeschrieben habe, ist ein tiefes Bedürfnis nach Heilung, das ich habe.

Und nicht nur ich.

Wenn ich über die kommerzverseuchte Fußgängerzone gehe, werde ich entweder aggressiv oder, tiefer darunter, unendlich traurig. Wie ich so im Bekanntenkreis höre, sind andere auch traurig und/oder wütend.

Einer meiner Lieblingsastrologen (R. Wilkinson) hat vor einiger Zeit geschrieben, dass in den nächsten Monaten viel Glaube („a lot of faith“) nötig sein wird, um Dualismen zu überwinden. Ich übersetze mir das z.B. so, dass viel Vetrauen notwendig ist, um den Gegensatz zwischen den wirklichen Problemen, die wir haben:
Umweltausbeutung und -verbrunzung, Menschen- und Tierleid durch Ausbeutung, schlicht: (tschuldigung, dass ich das böse K-Wort verwende; ich will die Dinge auch beim Namen nennen:) Der Kapitalismus und das Leid, dass er verursacht hat und verursacht, und die Arbeit, die wir zu tun haben, um zu heilen
in Einklang zu bringen mit dem, was uns in der Realität täglich um die Ohren gehaun wird, als ob das von irgendeinem Belang sei: Plastikprodukte, Style, welcher Fußballverein die Liga anführt etc.
AKW-Konzerne verklagen den deutschen Staat wg. entgangener Gewinne?!?
Das muss dann die Volkswirtschaft tragen, und der giftige Müll, der da gegen unseren Willen produziert wird, der ist auch unser Problem. Aha. Das muss man aushalten, ohne zu verzweifeln oder brutal zu werden.
Dergleichen gibts genug. Ich liebe auch Leute, die über Flüchtlinge schimpfen und ansonsten wichtig finden, was ihr neues Smartphone kann und wer das neue Topmodel wird.

Ja, sorry, ich wollte keinen Motzpost schreiben. Ich will einladen zum nächsten MondMeeting. Auch leicht dualistisch, dieser Beitrag…

Also, zur Sache:

Schlüsselthemen, die zusammen mit dem Zeitfenster den Rahmen des MondThings bilden, sollen also sein: Heilung und Vertrauen. Dazu Reinigung und Zentrierung.
Alles Weitere sei eurer eigenen Geneigtheit überlassen.

Ich freu mich tatsächlich drauf. Wie schön, ich fand so wenig erfreulich in den letzten Tagen.

Bitte, wenn ihr Lust habt, macht mit, kurz oder lang, und sagts auch weiter und ladet alle ein. Alle, alle 

Fragen, Ideen, Mitmachtbekundungen: immer her damit!

Achso, P.S. : Alle meine Beiträge von mir zum Thema MondMedi findet ihr ab jetzt unter diesem Täg bzw. in der gleichnamigen Kategorie.

8./9. März, Neumond in den Fischen

So, jetzt zum ersten Meeting.

Mond Meeting, Mond MeeThing. Genau. Urgermanisches Mysterium rekonstruiert.

^ Beachtet das nicht, das ist nur mein Schwafelzwerg, der mir in die Tasten fährt. Zur Sache:

Termin:
Dienstag, den 8. März ab ca. 19h bis Mittwoch, den 9. März knapp vor 3h nachts.

Jo, das ist eher spät am Tag. Um kurz nach 19h haben wir neun Stunden Zeit bis zum Mondwechsel.

Was tun:
Innehalten, sich erden, sich im Hier&Jetzt verankern und etwas zur Transformation und zum Weiterwirken ins Netz / an den Kosmos / der Liebe / dem inneren Wesen / dem Höheren Wesen / der Höheren Macht / einer Gottheit eures Vertrauens / der Erde ~ ins Netz halt
abgeben.

Das kann das Gefühl sein, das grad in euch stark ist, angenehm oder unangenehm, offen sichbar oder auch peinlich verborgen, eine miese Gier, ein stechender Hochmut, ein giftiger Zorn, ein brennender Wunsch, ein wildes Sehnen, eine heilige Wut  ~

gebt es ab und lasst es sein. Gebt es ins Netz in dem Vertrauen, dass es heilsam wirkt.

Wie das konkret aussieht, wenns heilsam wirkt, das soll nicht Inhalt der MondMedi sein.

Soll heißen:

wir bestellen nichts beim Universum, sondern wir gebens ab ans Universum und lassen das Universum damit  wirken.

Wie die MondMedi selbst konkret aussieht, das sei unserer jeweiligen Geneigtheit überlassen.

Ich sehe das Netz geknüpft durch längere Meditationen, oder ein paar tiefe, fokussierende Atmenzüge beim Geschirrwegräumen, ich sehe eine Kerze, die entzündet wird, am Altar, ins Netz durchs Einstimmen beim Einschlafen, beim Duschen, beim Hören eines Musikstücks…
Vielleicht lang, oder für ein paar Minuten, aktiv oder ruhig, nur ein paar Sekunden vielleicht.

Wer mag: die Musik/das Mantra von Sungomdes Post Inanna in der Unterwelt.
Zur Astrologie hat sie im Kommentar zum ersten MondMedi-Post die Info gegeben:

Am 9. März ist Neumond mit einer Sonnenfinsternis. Chiron steht inmitten der Sonnenfinsternis. Zeit für Wunden die heilen. Der März ist ein guter Monat nochmals zu tauchen.

Der Mond steht in den Fischen. Wasser. Kelche. Mehr möcht ich jetzt gar nicht dazu schreiben.

Passt das so? Fragen willkommen!

MondMedi

Anfang Februar gabs wieder so eine weltweite Meditations-Aktion, diesmal für den Frieden in Syrien. Weltweit zur gleichen Zeit. Ich wollte mitmachen, und dann habe ich den Zeitpunkt verpasst.

Warum wollte ich überhaupt mitmachen?
Weil ich ein solches ‚Netzwerk‘ rund um die Erde für ne wundervolle Sache halte.

Warum hab ich den Termin ‚verpasst‘?
Ich glaube, weil mir bei zielgerichteten Heil-Meditationen nicht ganz wohl ist.
Es hat ein bisschen etwas Anmaßendes, Übergriffiges in meinen Augen.

Natürlich wünsche ich mir Frieden in Syrien. Und überall. Trotzdem würde ich niemals irgendjemanden, der oder die mich nicht explizit darum gebeten hat, Heilenergien schicken.

Das ist wie mit meinem Zorn, den ich KALI, TARA, der Erde gebe.
Von mir kommt die Energie, die Achtsamkeit, das Sehnen nach Heilung*, auch meine höchsteigene Vision einer heilsamen Zukunft (so ich eine habe) ― und das lasse ich dann alles sein und gebs in den Raum, ins Netz, der Erde, dem Kosmos und/oder der Gottheit meines Vertrauens. Ich lasse los in dem Vertrauen, dass die Energie dort wirkt, und auf eine Weise wirkt, die wirklich heilsam ist. Ich geb das nicht vor, darüber brauch ich mir nicht den Kopf zerbrechen.

Wenn ich heilsame Strategien und Veränderungen planen will, dann habe ich genug damit zu tun, meinen Plastikmüll zu reduzieren (zum Beispiel). Wie der globale Weltfrieden genau aussehen soll, das fällt eher nicht so in meine Kompetenz und Zuständigkeit. Das geb ich ins Netz. Voller Vertrauen.

Jo, und das mit anderen zusammen, um die Erde rum, dazu möchte ich jetzt einladen.

Und zwar jeweils zu den Voll- und Neumondphasen.

Ich hätte diesen Beitrag schon vor ner Woche geschrieben, aber da habe ich noch rumüberlegt und gehadert, wie das zeitlich zu händeln ist, dass alle zu genau der gleichen Zeit mitmachen. Der nächste Neumond z.B. ist am Mittwoch, den 9. Februar ca. um 2:54 nachts. Bei uns in Deutschland. In London ist es dann 1:54, in New York 20:54 am 8. Februar.
Also, mit ‚genau zur gleichen Zeit‘ wird das nix…

Während ich mich immer mehr mit dem Gedanken anfreundete, dass ‚genau zur gleichen Zeit‘ gar nicht so wichtig ist, kam ne Mail eines geschätzten Ex-Kollegen, der auch mitmachen will:
„Einfach definieren. Raum und Zeit?? Alles relativ.“

Genau.

Ich definiere also: Meditiert wird in den 9 Stunden vor dem eigentlichen Mondwechsel.

Damit meine ich: Irgendwann, so lange ihr wollt, so oft ihr wollt (also von einmal ganz kurz über oder einmal lang oder mehrmals bis hin zur neunstündigen Dauermeditation ist alles drin) innehalten und sich mit dem Netz verbinden. Gute Vibes schicken.

Wer möchte, kann sich auch an eine bestimmte Uhrzeit halten – ich sach mal: je näher am Mondwechsel, desto schöner. Ich möchte aber nicht am Dienstag, den 8. März meinen Wecker auf 2:54 nachts stellen… Also werd ich vorm Einschlafen eine Kerze anzünden und ein bisschen sitzen. Oder tanzen. Oder trommeln. Oder ~

Mein Plan ist, vor den jeweilgen Mondwechseln einen Blogbeitrag zu schreiben – da wird auch ein bisschen Astrologie zum Mondzeichen einfließen, das kann aber getrost vernachlässigt werden von denen, die damit nichts am Hut haben. Mir macht das Spaß, und es kann mir Hinweise und Färbung für meine Form der Andacht geben.

Ich werde den Zeitraum für die Medi/Andacht angeben, vielleicht Vorschläge machen, die anregen oder ignoriert werden können, und dann freue ich mich, wenn viele mitmachen. Vielleicht gibts Ideen dazu, Feedback. Ich denke, da wird sich etwas entwickeln und fügen.

Oke. Nächster Termin 8./9. März, Artikel dazu kommt noch. Ich werd das auch per Mail rumschicken an Leute, die dafür offen sein könnten, und ich werds in verschiedenen Foren vorschlagen. Vielleicht machen auch welche aus Usa mit. Wenn ihr Lust habt und Leute kennt: ladet sie ein!

Sei realistisch, plane ein Wunder! (Osho)

 


* Hier musste ich mich selbst zensieren. 🙂 Ich hatte erst geschrieben „Sehnen ist positive Kraft; Sehnsucht ist Saugen und hat bei so einer Medi nichts zu suchen“ – aber so wie sich das jetzt gestaltet, hat alles Raum bei der Mondmedi. Wenn wirs abgeben.

 

Lichtmess

 

Traditionell nach dem Kirchenkalender ist morgen Lichtmess. Die letzte Woche war sonnig und hell, und ich habe schon seit längerem das Gefühl, Lichtmess-Tide ist da.
Heute dagegen ist es ganz besonders düster, eklig und trübe.

Wann ist denn nun der ‚richtige‘ Termin?

Als wenn es einen ‚richtigen‘ Termin gäbe. Ich fahr dieses Jahr mal nicht nur nach Gefühl, sondern, da mein Gefährte auch mitmacht, habe ich einen Tag definiert, an dem wir feiern. Das wird nächste Woche sein, am Dienstag, 9. Februar, und zwar sehr früh morgens. Ich hoffe, dass mein Schnusel da mitmacht! (Dass es so früh sein soll, das weiß er noch gar nicht…)

Warum zu dem Termin?

Zu Lichtmess gehört nach meinem Gefühl der junge, zunehmende Mond im Wassermann und als Tageszeit der Morgen. Am Montag, dem 8. Februar ist Neumond im Wassermann, und am Dienstag, den 9. Februar gegen halb 10h wandert der Mond in die Fische. Also sollte das Ritual Dienstagmorgen vor halb 10 über die Bühne gegangen sein.
Dies Jahr, das ist der Plan, will ichs strukturiert und ‚korrekt‘ machen. Nicht, weil ich wirklich glaube, ‚korrekt‘ wäre wichtig (oder überhaupt möglich), sondern weil ichs mir so vorgenommen hab und erleben möchte, wie sich das anfühlt.

Wenn ich ganz ehrlich bin: Ich habe die letzte Wintersonnenwende-Tide, die dunkelste Zeit im Jahresrad, die Winterzeit nicht erlebt. Gut, es wird auch jetzt noch früh dunkel und spät hell (obwohl schon eine Veränderung zu erkennen ist), aber Winter – ne. Ich hatte keinen Winter.

Und so ist auch das Thema für mich dies Jahr, da ich die 8 Feste des Jahresrads feiern will: Wie weit empfinde ich das überhaupt noch als stimmig? Die Jahreszeiten verschwimmen. Was ensteht wirklich aus der Resonanz meiner Wahrnehmung mit der Wirklichkeit?
Was ist nur leeres Reagieren in zivilisatorischer Trance, ausgelöst durch Warenangebot und Deko in den Geschäften?
Oder, auch wenn ich mich vom Konsumterror so frei mache, wie es mir möglich ist: Was ist nur mechanisches Abfeiern nach Rezepten aus Sprit-Maggie-Büchern und -Seminaren?

Das im Herzen habe ich darüber nachgedacht, was wir überhaupt machen wollen.

Ein Kesselritual vielleicht, so wie ichs in der HAGIA gelernt habe, runtergebrochen auf Vetchformat.. Einen großen Topf mit Yogitee oder so, und da Wünsche rein, und Brigid um Inspiration bitten fürs kommende Jahr und so-

Neee, irnzwie … nee. Das fühlt sich für mich lahm an, leer und einfallslos.

Also Kerzensegnen, wie immer halt. Das ist ne schöne Sache. Einen Kessel (also einen großen Topf), Wasser und vielleicht noch irnzwas rein, um Segen bitten, Brigid einladen, viele Kerzen benetzen, die geben dann Licht und Inspiration und Segen fürs ganze Jahr-

Neeee!

Immer diese Wunsch- und Vorratsrituale! Das ist typisch für mich, ich will immer alles aufheben für später.

Und grad zu Lichtmess, zu diesem flirrenden, chaotischen Inspirationsfest werd ich das diesmal nicht so machen.

Wir werden Musik machen. Schnusel, mein Gefährte, kann Saz spielen, oder Bass. Ich kann singen und klampfen, oder ich nehm die Trommel. Es muss nicht lang sein, wir werden wahrscheinlich vorher nicht üben (aus Zeitmangel), und wir werden das durchziehen zu Ehren der Göttin Brigid und zu unserem Vergnügen. Vorher werd ich räuchern, ich werd den Zirkel schließen (sehr unaufwändig) und nachher wieder lösen, und das ist genug.

Etwas MACHEN; nichts herstellen.

Und nen Kessel (großer Topf) werd ich doch auch dazu stellen, das passt gut, weil ich endlich mal wieder ordentlichen YogiTee gekauft habe, den losen, der aufgekocht wird und dann richtig gut schmeckt. Und ne Kerze werd ich auch segnen, nach dem Musikmachen. Nur eine! Eine Kleine.

Und in gewisser Weise ist das trotzdem etwas, das ins Jahr wirken kann, denn Schnusel und ich wollen seit wir uns kennen zusammen Musik machen, und wie’s so ist mit zwei schwer in die Gänge kommenden Steinböcken: Wir kennen uns jetzt seit fast 3 Jahren und wir haben genau einmal was zusammen gemacht.

Jetzt muss ich nur noch den Schnusel zum In-Den-Ferien-Früh-Aufstehen-Und-Ritual-Machen motivieren!